Ljubljana
Ljubljana (deutsch Laibach) ist Hauptstadt und mit 270.000 Einwohnern gleichzeitig größte Stadt Sloweniens. Sie liegt an den Flüssen Save und Ljubljanica (Laibach) im Laibacher Becken.
In Österreich (vor allem in Kärnten und der Steiermark) wird die Bezeichnung Laibach verwendet, in Deutschland und in der Schweiz hat sich hingegen vorwiegend Ljubljana durchgesetzt. Das deutsche Auswärtige Amt verwendet wiederum die Bezeichnung Laibach.
Es gibt drei verschiedene Wege, die Herkunft des Namens zu erklären. Entweder kommt der Name von ljubljena („geliebt“), oder vom lateinischen Flussnamen aluviana.
Von den Römern als Emona (Colonia Emona [Aemona] Iulia tribu Claudia) gegründet, wurde die Stadt 1146 erstmals unter ihrem slowenischen Namen Luwigana erwähnt. Seit dem Hochmittelalter war sie Hauptstadt des Herzogtums Krain. 1276 kam die Stadt zusammen mit dem Herzogtum an die Habsburger, 1461 wurde sie Bischofssitz. Unter Napoléon Bonaparte war sie von 1809 bis 1813 war sie Hauptstadt der Illyrischen Provinzen. Die Bevölkerung bestand ab dem Hochmittelalter vor allem aus Deutschen. Nach 1848 fungierte sie als kultureller Mittelpunkt der slowenischen Nationalbewegung. 1880 (Volkszählung) waren die 5.658 Deutschen (23% der Bevölkerung) bereits eine Minderheit. Von 1918 bis 1991 gehörte Ljubljana zu
Jugoslawien (unterbrochen nur von einer kurzen Zugehörigkeit zu Italien während des Zweiten Weltkrieges).

Die serbische Kirche in Ljubljana
Novo Mesto(dolenska)
Novo Mesto (deutsch: Rudolfswert) ist eine Stadt im Südosten Sloweniens, unweit der kroatischen Grenze und 60 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Ljubljana (Laibach). Sie liegt in einer Schleife des Flusses Krka. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 298,5 km2. Novo Mesto hat rund 40.000 Einwohner.
Dolenska
Jetzt gehts Richtung Karst und Küste
Predjamski Grad
Am Ende des Tales, in dem der Bach Lokva unter einer 123 Meter hohen Felswand versickert, wurde die Burg in einer zu halber Höhe der Felswand befindlichen großen Höhle errichtet.
Im 12. Jahrhundert wurde in der unzugänglichen Felswand eine Burg erbaut. Der Wohntrakt der alten Burg lag an der Stelle der jetzigen Anlage. Als Versteck diente das Loch (Luknja), das nur über einen Felsgrat an einem 60 m tiefen Abgrund erreichbar ist und von dem ein geheimer Gang nach 38 m auf dem Berggipfel endete. Die Anlage war im Besitz des Patriarchen von Aquilea und der Habsburger.
Bekanntester Burgherr ist jedoch der Raubritter Erasmus von Luegg. Während der Kämpfe zwischen Kaiser Friedrich III. und dem ungarischen König Matthias Corvinus diente er dem Ungarn. Nach der Hinrichtung eines Freundes auf Geheiß des Kaiser tötete Erasmus im Streit einen kaiserlichen Verwandeten und flüchtete vor der Todesstrafe auf die Burg Predjama. Wegen mehrfacher Überfälle auf Kaufleute bekam der Hauptmann von Triest, Baron von Rauber, den Auftrag Luegg festzunehmen. Die Belagerung von Predjama dauerte mehr als ein Jahr und war erfolglos. Der Belagerte trieb seinen Spott und bewarf die Soldaten mit Fleisch und Obst. 1484 gelang es den Belagerern unter Mithilfe eines verräterischen Dieners, Erasmus von Luegg zu töten: während eines Gangs zum Abort wurde er mit Steinkugelgeschossen erschlagen.
Die Höhlen von Postojna
Die Höhlen von Postojna (slowenisch: Postojnska jama) oder auch Adelsberger Grotten liegen in der Nähe der slowenischen Stadt Postojna (deutsch: Adelsberg). Hier befinden sich die zweitgrößten für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt.
Der erschlossene Teil zieht sich über 20 km durch das Karstgebiet und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Die Höhlen sind ganzjährig für den Tourismus geöffnet. Zu sehen ist auch Proteus anguinus, der Grottenolm (auch Menschenfisch genannt); dieser lebt nur in der Karstwelt des Dinarischen Gebirges.
In der Nähe der Höhlen von Postojna befinden sich noch andere Tropfsteinhöhlen: Pivka Jama, Otoska Jama, Planinska Jama und die von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützten Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame).
Smarntno(Karst)
Lipica
Die berühmteste Pferderasse der Welt, die Lipizzaner, hat Ihren Ursprung in Lipica. Das Gestüt wurde 1580 von dem österreichischen Erzherzog Karl II errichtet.
Die Ortschaft umfasst eine Fläche von 217,4 km2, und hat 11.842 Einwohner (Stand 2002).
Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das im Ortsteil Lipica (italienisch: Lipizza) ansässige, 1580 von Erzherzog Karl dem Bruder Maximilian II. gegründete Gestüt, in dem der Ursprung für die Zucht des Lipizzaners gelegt wurde. Von hier dehnte sich die Zucht auf die angrenzenden Länder aus.
Der Aufbau des Gestüts war sehr hart, da es im Karstgebirge keine für Pferde geeigneten Flächen gab. So schlugen anfangs der Anbau von Hafer und Weideflächen fehl, was einen längeren Transport von Futter notwendig machte. Auch gab es kein Wasser im Gestütsbereich, so dass jeder Regentropfen in großen Zisternen aufgefangen werden musste. Da auch das nicht reichte, wurden so genannte Tränkelaken ausgelegt, die den morgendlichen Tau aufnehmen sollten. Trotz dieser Hindernisse war die Lipizzanerzucht ein großer Erfolg und das Gestüt war bereits nach kurzer Zeit in der Lage, überschüssige Fohlen an andere Gestüte weiterzugeben.
Crni Kal,
hier bricht das Land steil zur Küste ab.
slowenische Küste
Koper,
liegt direkt südlich der italienischen Hafenstadt Triest und hat 23.273 Einwohner.
Koper entstand aus einer kleinen Siedlung auf einer Insel im Golf von Triest. Im antiken Griechenland war der Ort als Aegida bekannt, die Römer nannten die Stadt Capris, Caprea, Capre oder Caprista.
Im Jahre 568 flüchteten Einwohner der nahen Stadt Triest vor den Lombarden nach Koper. Zu Ehren des byzantinischen Kaisers Justinian II. wurde die Stadt in Justinopel umbenannt.
Ein bestehender Handel zwischen Venedig und Koper ist bereits aus dem Jahr 932 überliefert. Im Krieg zwischen Venedig und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation stand Koper auf der deutschen Seite und wurde dafür von Kaiser Konrad II. 1035 mit der Verleihung der Stadtrechte belohnt. Seit 1278 gehörte Koper zur Republik Venedig.
Die Stadt wurde zum Verwaltungszentrum des venezianischen Istriens und wurde von den Venezianern seitdem Caput Histriae, Haupt(-stadt) Istriens, genannt. Daraus leitet sich der heutige italienische Name Capodistria ab.
Izola
Piran,
(ital. Pirano) ist eine Stadtgemeinde im Südwesten Sloweniens an der Küste des Adriatischen Meeres. Die Gemeinde Piran (mit den Orten Sečovlje und Portorož) hat 16.758 Einwohner (2002) auf ungefähr 47 Quadratkilometern Fläche. Die Stadt hat somit 4.576 Einwohner/km². Die Gemeinde ist zweisprachig, sowohl Slowenisch als auch Italienisch sind offizielle Amtssprachen.
Portoroz,
ein eleganter Touristenort mit einer langgezogenen Strandpromenade. Zum Shoppen, Bummeln und Ausgehen laden die viele Geschäfte, Restaurants, Tanzlokalen, Casino und Bars ein.
