Warum hauen die nicht ab?
Was fremd ist, irritiert uns. Doch das darf nicht sein, schliesslich respektieren wir andere Kulturen. Oder nicht?
Das Klischee vom Balkan-Macho: enge Jeans, kurze Jacke, meist aus Leder (Warum bloss sind alle diese «Dunkelhaarigen» in Leder vernarrt?). Die Hände tief in den Taschen vergraben, steht er herum, tänzelt auf der Stelle, jagt die Spucke durch die Zähne einem Geschoss gleich in den Wind. Markiert sein Revier wie ein Hund. Er schaut Sie nicht an, wirft hastig nervöse Blicke zur Seite, so wie er spuckt. Seine Augen sind dunkel, ölig, die Pupillen nicht zu erkennen. Da kommt noch einer. Und noch einer. Sie laufen in Rudeln, wie Dorfhunde. Jetzt stehen sie alle drei da, die Hände in den Taschen der kurzen Lederjacken, und spucken in den Wind.
Deren Väter sehen Sie anderswo, meist in den Bahnhöfen (Warum bloss lieben diese Leute die Bahnhöfe?) oder davor, bei den Taxiständen (Ja, natürlich, ihre Landsleute arbeiten vorwiegend als Taxifahrer!). Eine Hand in der Tasche der kurzen Jacke, in der anderen die Zigarette. Sie tänzeln auf der Stelle. Stampfen den Asphalt, als würden sie von der Stadtverwaltung dafür bezahlt. Stossen den Qualm in die Luft, ziehen den Sauerstoff ein. Sie sehen düster aus; statt zu lächeln, verziehen sie das Gesicht zu einer Grimasse. Beim Stehen und Gehen schieben sie Hüften und Bauch ein wenig vor. Im Sitzen spreizen sie die Beine und bohren den Hintern fest in den Sitz, als wollten sie für immer in dieser Stellung verharren.
Worüber reden sie? Eigentlich über nichts. Sie ziehen über Sie her. Anstelle des korrekten «die Schweizer» gebrauchen sie die Einzahl: «der Schweizer». Sie sind – der Schweizer. Anstatt svicarska nennen sie die Schweiz svica. Ich fahre zurück nach svica, ich bin gerade aus svica gekommen … Dort, in ihrer ehemaligen Heimat, loben sie Sie. Es gibt kein besseres Land als svica, sagen sie zu Freunden und Verwandten dort unten, als wäre das ihr persönliches Verdienst. Aber hier ziehen sie über Sie her. Wie eine Gebetsmühle wiederholen sie, Sie seien kalt und berechnend, was natürlich heissen soll, sie selbst seien warmherzig und nicht berechnend. Im Unterschied zu Ihnen haben sie ein Herz, das ist es eben. Sie haben Geld und Ihre geordnete Gesellschaft, sie selbst haben nichts.
Die reden schlecht über Sie. Die sagen, sie pfeifen auf das Land, das neutral ist. Die selbst waren nie neutral, die gaben ihr Leben für die Sache, wenn es nötig war – und auch wenn nicht. Die verachten Sie, Sie haben der Welt die Uhren, die Schokolade und den löchrigen Käse beschert. Die selbst besitzen nur, womit sie auf die Welt gekommen sind: ein Gefühl für Ehre und Würde. Mit Ihnen aber kommen die nicht klar, denn Sie sind gefühllos. Die selbst haben nie mit Gefühlen gegeizt, dafür haben sie zu viel gelitten. Alles schmerzt, alles stört die, etwa dass ihre Leute jetzt vor dem Haager Tribunal stehen, als wären sie irgendwelche Verbrecher, oder dass die Amerikaner im Irak sind. Die selbst waren immer Opfer, jahrhundertelang haben alle sie geknebelt: die Türken, die Ungarn, die Italiener, die Deutschen, die Faschisten, die Kommunisten, und jetzt auch noch diese Carla del Ponte! So ist das eben, das Glück macht immer einen Bogen um sie
So wie Sie. Sie betrachten sie mit Unbehagen und fragen sich, was die hier eigentlich verloren haben. Warum lungern sie immer an den gleichen Orten herum, warum tauchen sie nicht in der Masse unter, verschwinden nicht aus Ihrem Gesichtskreis? Die stehen da, als wären sie vom Mars gefallen. Warum hauen die nicht ab! Jedes Mal, wenn Sie an ihnen vorbeigehen, greifen Sie automatisch zum Portemonnaie und prüfen, ob es noch da ist. Die werfen Ihnen gleichgültige Blicke zu, als wären Sie Auswurf. Sie stören deren Kreise, dabei ahnen sie sehr wohl, dass sie eigentlich Ihre Kreise stören.
Und woher nehmen die überhaupt das Recht, Sie schlechtzumachen, wo sie doch von Ihren Steuern, auf Ihre Kosten leben?! Warum integrieren die sich denn nicht endlich, warum lernen die nicht ordentlich unsere Sprache, damit es Ihren Ohren nicht wehtut, wenn Sie denen zuhören müssen? Warum werden die nicht endlich friedlich? Wegen solcher Typen mussten Sie schon fünfmal Ihre Windschutzscheibe ersetzen, wegen solcher Typen müssen Sie jeden Abend das Autoradio ausbauen und ins Haus tragen, wegen solcher Typen haben Sie schon ein Dutzend Mal das Schloss an Ihrer Haustür auswechseln müssen und am Ende ein teures Alarmsystem eingebaut. Ja, wegen solcher Typen leben Sie im eigenen Land wie in einem Gefängnis und trauen sich nicht mehr auf die Strasse, aus Angst, eine Kugel in den Kopf zu kriegen.
Ist es denn schon so weit gekommen, dass Sie aus dem eigenen Land auswandern müssen! Aber wohin? Auf genau solche Typen stossen Sie in Berlin, Frankfurt, Amsterdam, London, Wien, Paris … Wohin also auswandern? Auf die Insel Faro? Dort, so erzählte Ihnen eine Bekannte, lebt auch schon einer von denen, ein Bulgare. Und Sie können sicher sein, dass es dort inzwischen eine ganze Kolonie gibt. Die Bulgaren haben die Insel Faro besetzt. So weit ist es gekommen.
Als ich unlängst in Zagreb war, brauchte ich eine Schneiderin. Die ist mir dann von der Frau meines Zahnarztes vermittelt worden. Der Zahnarzt ist übrigens – was westeuropäischen Dentaltouristen und allen Migranten vertraut ist – auch ein Grund für meine gelegentlichen Besuche in Zagreb. Die Schneiderin kommt aus einem Dorf im kroatischen Zagorje und fährt jeden Tag nach Zagreb, wo sie in einer Dachstube näht. Dort hat sie keine Heizung, keinen Stuhl für ihre Kunden, nicht einmal den so nötigen Spiegel. Dafür hat sie feste Ansichten. Sie klagt: «Gegen diese Chinesen kommt man nicht mehr an. Sie kriegen leichter einen Gewerbeschein als wir Kroaten. Die chinesischen Geschäfte schiessen wie Pilze aus dem Boden. Dabei schaffen die es nicht einmal, Kroatisch zu lernen!»
Jeder hat also sein Problem. Das Problem trägt verschiedene Namen (Chinese, Albaner, Marokkaner, Serbe, Kroate, Russe), aber im Grunde geht es immer um dasselbe. Die Bulgaren schimpfen schon lange nicht mehr auf die Russen. Jetzt sind sie auf Belgier, Holländer und Deutsche nicht gut zu sprechen, die in den Bergen und an der Schwarzmeerküste billig Wochenendhäuser erwerben und auf die Mitgliedschaft Bulgariens in der EU warten, damit sich ihre Investition lohnt.
Die Ungarn sind aus dem gleichen Grund böse auf Kroaten, Serben und Bosnier, die während ihres letzten Krieges Zeit und Musse fanden, in Budapest für wenig Geld Wohnungen zu kaufen und ihren Gewinn zu verzehnfachen. Die Kroaten, endlich die verhassten Serben losgeworden, sehen jetzt mit Unmut auf Ungarn, Russen und Tschechen, die, wie es heisst, die halbe Adriaküste aufkaufen. Gegen deutsche und österreichische Käufer haben sie nichts, mit ihnen fühlen sie sich europäischer.
Die Deutschen sind verrückt nach schwedischen Blockhütten, und so kommt es, dass sie ihren Urlaub in (ehemals) schwedischen Dörfern verbringen – umgeben von lauter Deutschen. Die Holländer fliehen vor den Marokkanern und suchen ihr Heil in Portugal, wo sie dann in holländischen Ghettos enden. Die Türken sind überall in Europa anzutreffen, dagegen kann man nichts tun, dafür aber siedeln sich Russen in Istanbul an, ihre Zahl soll sich inzwischen auf etwa hunderttausend belaufen. Noch grösser soll die Anzahl der nach Budapest zugezogenen Chinesen sein. Odessa, heisst es, füllt sich auf geradezu mystische Weise mit Griechen und Türken.
Die Spanier beklagen sich, dass die Kolumbianer am helllichten Tag Leute entführen und sie am Bankautomaten zwingen, das eigene Konto zu plündern. Die Kolumbianer wären gut beraten, dem Beispiel der Rumänen zu folgen, die mit Bussen anreisen, um fleissig auf dem Bau zu arbeiten. Aber wenn wir schon bei den Rumänen sind, muss gesagt werden, dass in Spanien zurzeit eine panische Angst vor Moldawiern, genauer vor einem Moldawier, herrscht, denn dieser Serienmörder hat nichts Besseres zu tun, als den Spaniern die Köpfe abzuschneiden.
Und so drängeln alle, alle möchten anderswohin, alle sind sauer aufeinander, alle wandern aus auf der Suche nach Immobilien, nach Rentnerparadiesen, nach risikolosen Abenteuern, nach einem Broterwerb. Nun sind wir endlich so richtig multikulturell, aber die Freude darüber scheint auszubleiben. Und siehe an, Kultur ist in Europa plötzlich zum Schlüsselwort geworden. Die Kultur ist alles und nichts, ein Feld für Manipulationen, Ausrede und Alibi für alles. Das ist eine Frage von deren Kultur … Das ist ein Problem unserer Kultur … Ach, sie sind so anders als wir, es geht um unüberwindbare kulturelle Unterschiede …
Sie betrachten alle diese Serben, Kroaten und Bosnier, die Ihnen das Leben schwermachen, und denken, an allem sei der Machismo in ihrer Kultur schuld. Was also tun? Was soll ich meinerseits mit einem Türken oder Marokkaner tun, der vor meiner Tür in Amsterdam in den Wind spuckt? Nichts. Nichts? Ja, nichts. Denn solange ich in der Kultur und in den kulturellen Unterschieden, im Anderssein, in der Verschiedenheit, in deren Macho-Kultur (die das alles erlaubt) und in meiner Kultur (die das alles nicht versteht) eine Rechtfertigung suche, liefere ich ein Alibi nicht nur für ihr Spucken, sondern auch für meine Gereiztheit ihnen gegenüber. Eine politisch korrekte Respektierung der unterschiedlichen Kulturen und kulturellen Unterschiede ist oft nur eine Maske, hinter der sich Chauvinismus verbirgt. Wenn also die Kultur und die kulturellen Unterschiede das einzige Argument sind, mit dem wir operieren, geraten wir schnell in eine Sackgasse.
Macho-Kultur, also? Als ehemalige Jugoslawin erhielt ich Stimmrecht und Gleichberechtigung sechs Jahre vor meiner Geburt. Das geschah 1943, im Zweiten Weltkrieg, durch ein unverbindliches Dokument, das nicht nur den Sieg über die Faschisten, sondern auch die Gründung Jugoslawiens verhiess. Ich bekam meine Rechte 27 Jahre bevor die Schweizer Frauen zum ersten Mal an die Wahlurne gingen. Diese Rechte haben für mich wohl Antifaschistinnen, Partisaninnen und Kommunistinnen erkämpft, die gleichberechtigt mit den Männern am Zweiten Weltkrieg teilnahmen, Alphabetisierungskampagnen organisierten, als Ärztinnen oder Krankenschwestern in den Partisanenlazaretten arbeiteten oder als Soldatinnen kämpften.
Im Nachkriegsjugoslawien nahmen sie am öffentlichen und politischen Leben teil, gingen später leider in der männlich organisierten Welt unter. Dennoch scheint es, dass in Jugoslawien Frauen stärker am öffentlichen Leben beteiligt waren als in vielen westeuropäischen Ländern. Ich besuchte eine «gemischte» Schule, andere gab es nicht, und meine weiblichen Idole waren Marie Curie, Minou Drouet und Valentina Tereschkowa. Als ich mich immatrikulierte, wusste ich nicht, dass die amerikanischen Frauen erst wenige Jahre zuvor zum Studium an der berühmten Yale University zugelassen worden waren.
Meine Ausbildung war kostenlos. Ich bekam eine Stelle und hatte es besser als die Schweizerinnen, die zur gleichen Zeit ein um 25 bis 30 Prozent niedrigeres Gehalt erhielten als ihre männlichen Kollegen. Einige meiner feministisch orientierten Freundinnen wollten, inspiriert vom amerikanischen Feminismus, in den 1 970er Jahren eine Medienkampagne starten, fanden aber kaum ein Betätigungsfeld vor. Für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs konnten sie nicht kämpfen, der war schon legal, ebenso wenig gegen die Diskriminierung in Schule und Beruf, denn das System sicherte die Gleichberechtigung; deshalb befassten sie sich hauptsächlich mit dem weiblichen Körper in der Theorie und der Alltagspraxis. Sie griffen beispielsweise die nicht freie kommunistische Wirtschaft an wegen des allzu bescheidenen Angebots an Damenbinden und Tampons. Oder gaben den Zahnärzten die Schuld dafür, dass man sich in den kommunistischen Ländern selten über ein gesundes Lächeln freuen konnte.
Das alles ist heute Vergangenheit. Mit dem Zerfall Jugoslawiens, dem Krieg und der Einführung der Demokratie schrumpfte die Beteiligung der Frauen in den postjugoslawischen Parlamenten. Heute erfreuen sich alle postjugoslawischen Frauen, von den Sloweninnen bis zu den Mazedonierinnen, eines grossen und vielfältigen Angebots an Tampons und Damenbinden. Man registriert an ihren Hälsen eine ebenso grosse Anzahl von Kreuzen – katholischen und orthodoxen. In Kroatien erlebt das Tragen von Pelzmänteln, in Bosnien das der Burkas einen unerhörten Aufschwung. Das gab es nicht in der Zeit des repressiven Kommunismus, zumindest nicht in dem Ausmass. Heute gehen weitaus mehr Frauen regelmässig in die Kirche, und mehr Frauen sehen sich demokratische Fernsehprogramme an, in denen allgegenwärtige religiöse Väter – katholische, orthodoxe und muslimische – zornerfüllt das Abtreibungsverbot fordern, während einige andere öffentliche Denker der Legalisierung der Prostitution das Wort reden.
Menschenhandel, lokale Mafia, Prostitution, Kriminalität, Pornographie, Veruntreuungen, Tycoonisierung, Abbau sozialer Rechte, Schwinden von Arbeitnehmerrechten, Schwächung der Gewerkschaften, Religionsunterricht in den Schulen, der zwar kein Pflichtfach ist, sich aber penetranter zeigt als Mathematik und Englisch, korrumpierte Gerichtsbarkeit und allgemeine Korruption gehören zum neuen, demokratischen Alltag.
Die Massenkultur hat ihre Ikonen aufgestellt. Das sind schon längst nicht mehr Marie Curie oder Valentina Tereschkowa (heute weiss auch niemand mehr, wer sie waren), sondern Britney Spears und ihre lokalen Klone. Der Feminismus reduziert sich in der Massenkultur auf die TV-Serie «Sex and the City» oder auf die Haltung der Anhängerinnen von Eva Ensler, der Verfasserin von «Die Vagina-Monologe», die die befreiende Formel «My vagina that’s me» entdeckt haben. Eine junge Rumänin, die an einer amerikanischen Universität Französisch unterrichtet, gestand mir: «Elena Ceausescu war das weibliche Idol meiner Kindheit, nicht als Kommunistin, als Wissenschafterin. Die Wissenschafterin Elena war freilich eine kommunistische Erfindung, aber dennoch ist mir lieber, im Glauben erzogen worden zu sein, eines Tages eine Wissenschafterin zu werden als eine bewusst gewordene Vagina.»
Während ich ohnmächtig beobachte, wie ein junger Marokkaner am helllichten Tag vor meinem Haus die Scheibe eines Autos einschlägt und vom Rücksitz eine Tasche entwendet (Sie regen sich in Zürich über einen Serben, Kroaten oder Bosnier auf, der vermutlich dasselbe tut) – denn ich weiss, die Polizei würde meinen Anruf ignorieren –, spüre ich in mir Protest wachsen. Ich denke darüber nach, wie diese Welt eingerichtet ist, und möchte diesem Bengel nur eine saftige Ohrfeige verpassen. Was die Macho-Kultur angeht: Mein einziger schwacher Trost in diesem Augenblick ist ein Foto und die Geschichte darüber, how I got the picture …
Vor einigen Jahren wurde ich zu einem zweitägigen Treffen eingeladen. Teilnehmer waren ausser allen EU-Kultusministern und den Veranstaltern auch einige Intellektuelle, die den Ministern ihre Ansichten über die Probleme der europäischen Kultur und der Kultur in Europa darlegen sollten. Einige Monate später fand ich in der Post einen grossen Umschlag mit einem Foto, das man mir zur Erinnerung an das wichtige Ereignis schickte. Darauf waren alle Teilnehmer des Treffens auf der Treppe des Luxushotels zu sehen, in dem wir untergebracht waren. Da fiel mir etwas auf, was mir während des Treffens entgangen war: In der Gruppe von etwa vierzig Teilnehmern gab es nur drei Frauen, die schwedische Kultusministerin, die luxemburgische und mich. That’s how I got the picture!
Da ist er wieder. Die Hände tief in den Taschen vergraben, steht er herum, tänzelt auf der Stelle, jagt die Spucke durch die Zähne einem Geschoss gleich in den Wind. Und Sie fragen sich, was dieser Serbe, Kroate, Bosnier, Albaner, Türke, Marokkaner (der Teufel weiss, woher sie alle kommen, ausserdem ist es egal, die sind doch alle gleich!), was der Machismo und Ihr Gefühl des Bedrohtseins mit einem Treffen über die europäische Kultur zu tun haben.
Auf den ersten Blick gar nichts. Aber vielleicht sollte jedes Gespräch über Kulturen und kulturelle Unterschiede, über Europa, über den anderen und über das Anderssein von diesem einfachen Bild ausgehen. Also von den Zahlenverhältnissen, von der Ordnung dieser Welt – unter den Herrschenden, in Kirche und Staat, in Armee und Polizei, unter Erziehern, in Schulen, Schulbüchern und Lehrprogrammen. Und von jenen, die Tag für Tag unser Bewusstsein und Unterbewusstsein prägen – in den Medien und den Märkten.
Erst dann findet man vielleicht die Antwort auf die Frage, warum «dieser Dunkelhaarige», der meine und der Ihre, herumsteht und in den Wind spuckt. Und eine Erklärung dafür, warum er uns damit auf die Nerven geht.



