Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 25.03.2008, 15:07
Toni Maccaroni
Модератор
 
Benutzerbild von Toni Maccaroni
 

Registriert seit: 24.06.2007
Alter: 20
Beiträge: 7.074
Abgegebene Danke: 759
Erhielt 1.329 Danke für 903 Beiträge
Land:
Toni Maccaroni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ausrufezeichen Ex-First-Lady erfand Heckenschützen bei ihrem Bosnien-Besuch

Versprecher oder Lüge?

Hillary Clinton unter Beschuss

Ex-First-Lady erfand Heckenschützen bei ihrem Bosnien-Besuch

Die Nerven liegen blank im Kopf-an-Kopf-Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur. Hillary Clinton und Barack Obama haben kaum noch eigene Argumente. Da werden eben Fehler beim Gegner gesucht. Hillary hat ihrem Gegner Barack jetzt eine Steilvorlage gegeben...

Die Ex-First-Lady soll bei ihren Schilderungen über einen Besuch in Sarajevo während des Bosnien-Kriegs im März 1996 zumindest gewaltig übertrieben, wenn nicht gar gelogen haben.


Clinton hatte in einer Wahlkampfrede vor einer Woche erklärt, dass sie und ihr Mann Bill, der damalige US-Präsident, bei ihrer Landung in der bosnischen Hauptstadt von Heckenschützen beschossen worden seien. Die US-Delegation habe sich dann schnellstens in Sicherheit bringen müssen.


Laut damaliger Berichterstattung der Nachrichtenagentur AP war das Präsidentenpaar jedoch gar keiner unmittelbaren Bedrohung ausgesetzt (siehe Video). Ein Mitreisender sagte der „Washington Post“ ebenfalls, er könne sich nicht an einen Beschuss erinnern.

Nachdem die Unwahrheit publik wurde, räumte ein Sprecher Clintons ein, dass sich die New Yorker Senatorin irreführend geäußert habe.


Hillary Clinton selbst erklärte, wer ständig öffentlich reden müsse, dem könnten auch mal Fehler unterlaufen. Ihr Sprecher Howard Wolfson nannte es bezeichnend, wie viel Energie das Obama-Lager darauf verwende, Negatives über Clinton zu verbreiten. Obamas Sprecher Tommy Vietor setzte nach und erklärte, dass die aufgebauschten Bemerkungen zu Bosnien sich in eine ganze Liste von Äußerungen einreihten, in denen Clinton ihre bisherige Rolle in der Innen- und Außenpolitik übertreibe.


Ein weiterer harter Rückschlag für Hillary Clinton: Der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, ist vom Clinton- ins Obama-Lager übergelaufen. Hillarys Berater James Carville bezeichnete den Politiker als Judas und lehnte es anschließend ab, sich dafür zu entschuldigen.

Carville wies im Interview der „New York Times“ darauf hin, dass Richardson einst als Energieminister dem Kabinett von Expräsident Bill Clinton angehört habe. Er sprach von einer besonderen Ironie, dass der Gouverneur seine Unterstützung für Obama ausgerechnet in der Karwoche bekannt gegeben habe. Genau so habe Judas Jesus damals für 30 Silberlinge verraten.
__________________
Zitat:
Zitat von Jediburek Beitrag anzeigen
ja party, sau raus lassen bum zu wenn was geht mit frauen geht dann geht was

Mit Zitat antworten
Toni Maccaroni ist offline
Nachrichten: 296