BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 20

Fußball in den Emiraten: "Es geht allein ums Geld."

Erstellt von Esseker, 04.12.2010, 16:10 Uhr · 19 Antworten · 2.128 Aufrufe

  1. #1
    Esseker

    Fußball in den Emiraten: "Es geht allein ums Geld."

    Hier mal ein interessanter Artikel von Transfermarkt.de in Anlehnung an die WM 2022 in Katar. Was halten ihr davon?

    ---

    Fußball in den Emiraten - „Es geht allein ums Geld“

    Der Wechsel des Mainzer Stürmer Aristide Bancé zum Al‐Ahli Club Dubai in der zurückliegenden Transferperiode warf Fragen auf: Sportliche Herausforderung oder wirtschaftliche Interessen?

    Verholzte Sträucher markieren auf endlosen weißen Sandflächen den Weg zum Gelände des Al‐Ahli Club Dubai. Die Umgebung um das Stadion wirkt totenstill: Ein unwirklicher Ort zum Fußball spielen. Temperaturen, die im Sommer die 40 Grad Marke durchbrechen sorgen zudem für schwierige Trainingsbedingungen. Dennoch tummeln sich auf dem saftig grünen Rasen des Stadions namhafte Kicker, wie Aristide Bancé und Fabio Cannavaro (Foto). Während der Italiener Cannavaro ein letztes Fußballabenteuer sucht, scheinen die Wechselabsichten des Ex‐Mainzers unklar, zumal über die sportliche Stärke der Liga wenig bekannt ist.


    Liga spielerisch unterklassig

    „Sportlich ist die Liga eher unausgeglichen“, erklärt der ehemalige Bundesligatrainer Horst Köppel. „Die Mannschaften auf den oberen Tabellenrängen haben Zweitliganiveau, während die Mannschaften aus den unteren Regionen eher in der deutschen Regionalliga zu Hause wären“, erklärt er. Der erfahrene Trainer war selbst für mehrere Monate in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Trainer des Al Wahda FC Abu Dhabi tätig. „Nach meinem Rauswurf bei Gladbach suchte ich in den Emiraten ein neues Abenteuer“, so Köppel. Dies gilt auch für den ehemaligen Kapitän der Squadra Azzurra und Weltmeister 2006, der nun in Dubai seine wohl letzte Profistation gefunden hat . „Nach 20 Jahren Leistungsdruck und dem Streben nach Höchstleistung hatte ich Lust auf etwas anderes“, sagt Fabio Cannavaro. Auch er sieht einen klaren spielerischen Unterschied: „In Europa wird mehr Wert auf Physis und Taktik gelegt, hier wird einfach Fußball gespielt“.

    Doch einfach Fußball spielen ist in den Emiraten gerade während der Sommermonate begrenzt möglich. „Die hohen Temperaturen im Juli, August und September verhindern ein Training am Tag“, erklärt Köppel. „Erst in den Abendstunden kann aufgrund sinkender Temperaturen trainiert werden“. Auch für Cannavaro war die Saisonvorbereitung eine Tortur, aber „zum Glück wird es langsam erträglicher, denn das Training ist sonst sehr kräftezehrend.“ Auf Grund des einmonatigen Ramadans gesellt sich zur Hitze ein weiteres Problem: Essen und Trinken ist am Tag verboten. „Training ohne Flüssigkeitszunahme ist fast unmöglich“, sagt Köppel. Es sei damit sehr schwierig, eine ausreichende Spielvorbereitung zu absolvieren.


    Der Scheich gibt die Taktik vor

    Jedoch liegen die Hauptprobleme des emiratischen Fußballs nicht allein in den äußeren Bedingungen. Cannavaro sieht ebenso Schwierigkeiten in der überzogenen Erwartungshaltung der Verantwortlichen: „Die Verpflichtung von zwei hochklassigen Spielern bedeutet nicht automatisch, dass das Team ab sofort nur noch gewinnt.“ Leider sei diese Überzeugung noch nicht zu den Funktionären durchgedrungen, meint er. Al Ahli liegt trotz der Verpflichtung von Cannavaro und Bancé nach acht Spieltagen und durchwachsenem Saisonstart nur auf dem fünften Tabellenrang und weist schon sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Al Jazira auf. Laut Cannavaro ist dafür ein weiterer Grund ausschlaggebend, Köppel pflichtet bei: „Die Spieler einer Mannschaft müssen gemeinsam an einem Strang ziehen“. Laut Köppel sei dies ein Problem der dortigen Mentalität, dass jeder Spieler für sich und die Funktionäre spiele. „Neue taktische Vorgaben wurden nur ungenügend befolgt und es kam durchaus vor, dass der Scheich mir vorschrieb, wen ich aufzustellen hatte.“

    Besonders negativ ist ihm das Verhalten des Scheichs beim damaligen 36‐Jährigen Kapitän aufgestoßen, der als typischer letzter Mann in Köppels modernem Spielsystem keinen Platz mehr hatte und „zudem weit über seinen Zenit hinaus war“. Der Scheich bestand auf eine Aufstellung, während Köppel versuchte, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. „Aber letztendlich waren der Spieler und der Scheich gegen mich und lieferten Gründe für meine schnelle Entlassung.“ Der Ex‐ Bundesligatrainer moniert auch das Prozedere bei der Kaderzusammenstellung: „Ich bekam drei Afrikaner, die laut den Clubverantwortlichen in ihrer Liga zu den großen Stars gehörten“. Einer der Afrikaner war jedoch mit einem schweren Kreuzbandriss schon Monate lang verletzt und stand sogar kurz vor dem Karriereende, die anderen beiden hatten laut Köppel höchstens Drittliganiveau. Trotzdem bekamen die Spieler Einsatzzeiten – obwohl Köppel protestierte.

    Geld regiert den Fußball

    Sportlich stellt die Premier League der Vereinigten Arabischen Emirate demnach keinen Reiz dar. Was Spieler wie Cannavaro und Bancé dennoch in den Nahen Osten verschlägt, kann sich der lizenzierte DFB-Spielerberater Dr. Thomas Steeger erklären: „Es geht einzig und allein um das Geld, das dort zu verdienen ist“. Die Liga sei aufgrund des wesentlich geringeren Trainingsumfangs und des geringeren Leistungsdrucks besser für ältere erfahrenere Spieler geeignet, anstatt sich noch einmal in das Stahlbad 2.Liga zu begeben, ist sich Dr. Steeger sicher. „Hauptgrund bleiben trotzdem die wirtschaftlichen Interessen, verbunden mit den niedrigen Steuersätzen.“ Köppel versteht den Wechsel des Bundesligastürmers Bancé dennoch nicht: „Cannavaro hat ein Leben lang für seine Verdienste geackert, aber den Wechsel eines Bancé kann ich trotz all dem Geld nicht nachvollziehen.“

    Von Markus Drowatzky

    (Fußball in den Emiraten - ?Es geht allein ums Geld? - Newsansicht - Seite 2 - transfermarkt.de)

  2. #2

    Registriert seit
    24.06.2010
    Beiträge
    7.059
    WM an Gas & Öl verkauft(Russland und Katar)

  3. #3
    Emir
    War immer so und wird auch so bleiben!

    Also hätte es ein Katar mehr verdient als ein Spanien oder Portugal xD

  4. #4
    Esseker
    Naja Emir, Spanien und Portugal haben nichts in dem Fall mit Katar zu tun, denn Russland war der Konkurrent für Spanien Portugal oder Niederlande, bei Katar gings um die WM 2022 die in Asien statt finden musste, und da gabs weitaus fussballbegeisterndere Länder wie Südkorea, Japan oder , was ich wirklich toll gefunden hätte, Australien..

  5. #5
    Emir
    Novi skandal u FIFA-i na pomolu: Rusi znali 24 sata prije da su dobili domaćinstvo SP!

    Novi skandal u FIFA-i na pomolu: Rusi znali 24 sata prije da su dobili doma



    Ahso, dobro ipak bi bio Japan bolje nego ein Land was von einem Mann regiert wird

  6. #6
    Esseker
    Das mit Russland kann ich noch verstehen. Mit der Liga geht es bergauf, auch wenn die Fans vieler Mannschaften aufgrund des traditionsverlustes der Vereine wie Zenit, Rubin oder Dynamo Moskau, streiken.

  7. #7

    Registriert seit
    07.12.2007
    Beiträge
    13.526
    katar ist ja auch voll krass fußballnation ne

    echt man ich wette dort wird es keine fans geben

    ich meine welche fangemeinschaft gruppe z.b die engländer gehen ihre mannschaft wo anfeuern ohne zu saufen und zu feiern

    das geht ja wohl am schlechtesten in einem ort wo alkohol verboten ist und es keinen gibt haha sollen sie wasser trinken

    die stimmung wird bestimmt richtig mies sein und die hitze dort

    das halten die wenigsten aus vorallem weil die meisten fans aus europa kommen und sie nicht gewohnt sind in 50 grad sich aufzuhalten

    hallo 50 grad keine 40 sondern 50

    wieso nicht gleich die wm am nordpol

  8. #8
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von ALB-EAGLE Beitrag anzeigen
    katar ist ja auch voll krass fußballnation ne

    echt man ich wette dort wird es keine fans geben

    ich meine welche fangemeinschaft gruppe z.b die engländer gehen ihre mannschaft wo anfeuern ohne zu saufen und zu feiern

    das geht ja wohl am schlechtesten in einem ort wo alkohol verboten ist und es keinen gibt haha sollen sie wasser trinken

    die stimmung wird bestimmt richtig mies sein und die hitze dort

    das halten die wenigsten aus vorallem weil die meisten fans aus europa kommen und sie nicht gewohnt sind in 50 grad sich aufzuhalten

    hallo 50 grad keine 40 sondern 50

    wieso nicht gleich die wm am nordpol
    in welcher vorstadt lebst du?

  9. #9

    Registriert seit
    07.12.2007
    Beiträge
    13.526
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    in welcher vorstadt lebst du?

    ich lebe in keiner vorstadt

  10. #10
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von ALB-EAGLE Beitrag anzeigen
    ich lebe in keiner vorstadt

    doch so redest du ja, hängst auch nur mit welchen türken ab die voll krass sind

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 31.01.2012, 14:33
  2. Neue Kufar-Mode "Ich gib dir Geld und du fastest für mich"
    Von Kingovic im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 27.08.2011, 05:58
  3. Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 14.12.2010, 17:28
  4. "Goldene Kuna" geht dieses Jahr an "UNIQUA"
    Von Esseker im Forum Wirtschaft
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 25.03.2010, 17:30
  5. "Wir sind nicht allein"
    Von Grasdackel im Forum Naturwissenschaft
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 22.04.2009, 06:56