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Hacker attackieren offiziellen Webauftritt Serbiens

Erstellt von napoleon, 06.10.2008, 14:58 Uhr · 20 Antworten · 1.715 Aufrufe

  1. #1

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    Hacker attackieren offiziellen Webauftritt Serbiens

    [h1]Hacker attackieren offiziellen Webauftritt Serbiens[/h1]
    [h2]Flagge des Kosovo wehte von zahlreichen staatlichen Webseiten Serbiens - "Kosova Hackers Group" mit großem Coup[/h2]
    Hacker konnten auf zahlreichen offiziellen serbischen Webseiten eine erfolgreiche Defacement-Attacke durchführen. Laut berichten von serbischen Medien waren am Donnerstag zahlreiche offizielle Webauftritte - vom der offiziellen serbischen Regierungsseite bis hin zur Parlaments- und Armee-Homepage - mit der Flagge des Kosovo "geschmückt".



    Die Flagge des Kosovo zierte nach einer Hackerattacke zahlreiche offizielle Webauftritte


    Keine Anerkennung
    Die Webseiten waren am Donnerstag schon wieder in den Originalzustand zurückversetzt worden. Serbien weigert sich die Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen. Eine Hacker-Gruppe mit dem Namen "Kosova Hackers Group" zeichnete für die Attacken verantwortlich.


    Werkzeuge aus dem Internet
    "Diese Hacker verwendeten Programme, die im Internet frei und kostenlos verfügbar sind", so Slobodan Markovic, ein Berater des serbischen Telekommunikations-Ministeriums. Laut Markovic gibt es keinerlei übergreifende und umfassende Sicherheitsmechanismen, jede Behörde sei für de Sicherung der Daten selbst verantwortlich.(Reuters/red)

  2. #2

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    HAHAHA......

  3. #3

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    ist zwar etwas länger her,aber dennoch interessant und lustig.


    Die Fortsetzung des Kosovo-Krieges im Internet

    Von Jan Kanter 25. August 2000, 00:00 Uhr


    Serbische Webseiten beschimpfen westliche Politiker als Nazis - Albanische Hacker starten Gegenangriff



    "Für mich ist es wichtig das der deutsche Stiefel wieder den serbischen Boden (be)tretten kann. Genau so wie mein Onkel Adolf Hitler es damals gemacht hat." Dieser Satz, in eben dieser Schreibweise, soll auf Verteidigungsminister Rudolf Scharping zurückgehen. Er hat ihn natürlich nicht gesagt, aber das interessiert diejenigen, die ihn verbreiten, kaum. Schließlich führen sie Krieg, und da sind alle Mittel recht.


    Eine Gruppe von Serben hat eine Seite ins Internet gestellt, in der unter anderem Rudolf Scharping als "Kriegsverbrecher" steckbrieflich gesucht wird. Scharping befindet sich in guter Gesellschaft. Auf der Liste stehen auch Gerhard Schröder, Joschka Fischer und Bernard Kouchner, der UN-Verwalter des Kosovo, unlängst auch offiziell in Jugoslawien angeklagt. Ebenfalls auf der Liste: Der deutsche Fernsehreporter Pit Schnitzler. Der Balkanexperte, tätig für Sat 1, ist demnach "Schuldig wegen falsch Berichterstattung und Volksverhetzung". Er ist der einzige "Zivilist" auf der Liste, die bei wohlwollender Einschätzung als besonders primitives Mittel der Propaganda im serbischen Wahlkampf eingeschätzt werden muss.


    Der Fernsehreporter Schnitzler, im Kosovo-Krieg für einen Monat Gefangener des Milosevic-Regimes, nimmt die Internet-Seite ernst: "Es ist ein unangenehmes Gefühl, auf so einer ,Fahndungsliste' zu stehen." Der Mann hat seine Erfahrungen gemacht. Während der Gefangenschaft stand er Todesängste aus, er hat das Trauma noch nicht verarbeitet, und er bekommt bis heute Drohanrufe. Noch immer darf er Jugoslawien nicht betreten: "Man hat mir zu verstehen gegeben, dass das Verfahren nicht eingestellt ist; ich befinde mich lediglich wegen eines ,Gnadenerlasses' von Milosevic persönlich auf freiem Fuß." Mehr als um seine eigene Sicherheit sorgt sich Schnitzler allerdings um das Wohlergehen seiner Familie.



    Die Urheber der serbischen Tiraden bleiben anonym. Die Adresse, auf der die Ausfälle gegen den Journalisten und Politiker aufgeschrieben sind, gibt Pit Schnitzler einen Hinweis: "Ich vermute, dass es sich um Anhänger des Fußballclubs Oblilic handelt." Diese sind als besonders fanatisch und milosevictreu bekannt.


    Ursprünglich war die "Fahndungsseite" auf der Homepage obilic.bizland.com zu finden. Bizland.com ist ein amerikanisches Unternehmen, das, so die Eigenwerbung, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen Dienstleistungen bereitstellt, durch die diese ihre Anliegen im Internet verbreiten können. Der FK Obilic ist ein jugoslawischer Traditionsverein, der jahrelang auf mittelmäßigem Niveau Fußball spielte, bis ihn der berüchtigte Milizenchef Arkan übernahm. Arkan, mittlerweile selbst Opfer eines Mordanschlages, hatte unter Hooligans aus dem Kreis der Fußballfans seine "Tiger" rekrutiert, eine Einheit, die während des Bürgerkrieges als extrem blutrünstig galt. Der FK Oblilic schaffte mit dem Geld Arkans immerhin die Qualifikation für die Chamiponsleague und ein Spiel gegen den FC Bayern München.


    Die E-Mail-Adresse, an die Besucher der Seite ihre Kommentare schicken sollten, hat ihre Heimat bei einem Unternehmen mit der Adresse Kosmet.com. Betreiber der Seite: IFSCC, ein internationales Konsortium der kosmetischen Chemie. Kunde des IFSCC ist auch das Fachinformationszentrum Karlsruhe, nach eigenen Aussagen ein Gemeinschaftsunternehmen von Bund und Ländern.
    Bei Kosmet.com will man von den Drohgebärden gegen Pit Schnitzler nichts wissen: Die E-Mail-Adresse eines Milos Obilic - obilic@kosmet.com - sei unbekannt und, so Kosmet-Managerin Susan Hurst: "Der Begriff Kosmet kommt auf jugoslwischen Webseiten häufig vor". Weder kosmet.com noch das IFSCC hätten etwas mit Politik zu tun. Es gibt allerdings eine auffällige Namensgleichheit: Kosmet steht im Serbokroatischen gemeinhin für das Kosovo.


    Im Internet herrscht Krieg. Die Homepage mit dem Fahndungsaufruf -die jüngste von einer großen Zahl elektronischer Hasstiraden im Internet - verschwand zunächst bei Bizland, um kurze Zeit später bei einem anderen Web-Provider aufzutauchen, cjb.net, ebenfalls eine amerikanische Firma, die sich auf Internet-Umzüge spezialisiert hat. Auch dort sucht man mittlerweile vergeblich: Die "Kosovo Hacker Group" hat sich der Seite an angenommen. Bei der Eingabe der Addresse erscheint nur noch der Schriftzug "Hacked by Albanian Hackers of the Kosova Hacker Group". Auch ihr Ton ist nicht gerade freundschaftlich: "Hallo Propagandist, aus Zufall sind wir auf deine Seite gekommen und dachten uns das du einer der grössten Arschlöcher in der Geschichte deines Monster Volkes bist."

  4. #4
    Avatar von Caesarion

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    Auch nichts zu tun die Jungs

  5. #5

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    kann man die albanischen hirne hacken? oder funktionieren die noch mechanisch?

  6. #6
    Gott
    Was für Noobs...

  7. #7

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    Wie einfach man doch die serbische seiten Hacken kann......

  8. #8

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    Zitat Zitat von TeslaNikola Beitrag anzeigen
    kann man die albanischen hirne hacken? oder funktionieren die noch mechanisch?

    man muss halt die serbische propaganda im net stoppen.
    eher muss man sich den serbischen scheiss mal durchlesen was in so manchen serb. seiten steht,einfach zu lächerlich.
    da war göbbels noch harmlos im gegensatz zu den serbischen propagandisten.

  9. #9
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Gjakova Beitrag anzeigen
    Wie einfach man doch die serbische seiten Hacken kann......
    Kosovarische Seiten gibt es ja kaum

  10. #10
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    man muss halt die serbische propaganda im net stoppen.
    eher muss man sich den serbischen scheiss mal durchlesen was in so manchen serb. seiten steht,einfach zu lächerlich.
    da war göbbels noch harmlos im gegensatz zu den serbischen propagandisten.
    Das Traurige daran ist, dass solche Seiten auch noch für bare Münze genommen werden.

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