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Umfrageergebnis anzeigen: Wer hat den Kaffee nach Europa gebracht?

Teilnehmer
23. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Türkei

    12 52,17%
  • Saudi Araber

    3 13,04%
  • Albaner

    6 26,09%
  • Italiener

    2 8,70%
  • Spanier

    0 0%
Ergebnis 1 bis 7 von 7

Wann kam der Kaffee nach Europa

Erstellt von Memedo, 20.02.2005, 14:15 Uhr · 6 Antworten · 5.257 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    06.09.2004
    Beiträge
    578

    Wann kam der Kaffee nach Europa

    Die Geschichte des Kaffeehauses in Wien

    Die wiener Kaffeehaus-Tradition geht zurück auf das Jahr 1683 als die Türken Wien belagerten. Ein Sprachkundiger namens Georg Franz Kolschitzky (*1640 in Polen, +20.2.1694), Dolmetsch der orientalischen Handelskompanie in Belgrad, schlug sich durch die feindlichen Linien durch zu Polens König Sobiesky. Dieser sandte ein Entsatzheer, welches Wien befreite. Die Türken flohen Hals über Kopf. Als Retter Wiens hatte Kolschitzky erste Wahl bei der Beute. Er verschmähte Gold, Waffen und andere Utensilien. Lediglich Säcke mit braunen Bohnen, mit denen niemand etwas anzufangen wußte, beanspruchte er für sich. Kolschitzky kannte diese Kaffeebohnen von seinen Reisen in die Türkei.


    Türken 1683 vor Wien

    Wenig später eröffnete er eines der ersten Kaffeehäuser in Wien (1686) mit dem Namen 'Zur blauen Flasche' und begründete damit eine bis heute währende Tradition. Die erste urkundlich belegte Gründung fand am 17.1.1685 durch den Griechen Johannes Theodat (Diodato) in seinem Wohnhaus am Haarmarkt, heute Rotenturmstraße 14, statt. Das Privileg (heute würde man sagen Konzession) lautete auf Ausschank von Kaffee. Bis 1700 sind weitere 4 Konzessionen von Kaiser Leopold I. bekannt. 1804 gab es bereits 89 Kaffeehäuser und nach dem Wiener Kongreß (1814/15) gab es 1819 150 Cafes. Um die Jahrhunderwende war die Zahl auf 600 gestiegen.

    Das typische Angebot umfaßte Kaffee-Spezialitäten, Kakao, Tee, Milch, Schokolade, Mineralwasser, Sodawasser, Limonade, Eis, Wein, Schnäpse und Liköre.

    War ursprünglich der Besuch eines Kaffeehauses Männern vorbehalten, so war es um 1870 modern mit der Familie ein Kaffeehaus zu besuchen. Sogar Damensalons für Damenkränzchen wurden eingerichtet. Ab dieser Zeit entstanden neue Formen des Kaffeehauses, nämlich die Kaffee-Konditorei, Espresso und Cafe-Restaurants. Während es 1938 1283 Kaffeehäuser gab nahm die Zahl bis 1994 auf 584 ab. Dafür gab es nun 705 Cafe-Restaurants, 182 Cafe-Konditoreien und 1083 Espressos.

    Obwohl die Situation des Kaffeehauses in unseren Tagen betriebswirtschaftlich besser ist als in anderen Branchen, haben die Kaffeehäuser ein erhebliches Nachfolgeproblem. Eine Betriebsübernahme bedingt eine Revision, was mit hohen Kosten verbunden ist. Außerdem darf der Vermieter den Preis auf ein ortsübliches Maß anheben, wodurch hohe Mieten entstehen. Solche hohen Mietausgaben können vielleicht von Fastfood-Restaurants ohne weiteres bezahlt werden. Aber solch hohe Fixkosten, zu denen auch die Personalkosten zählen, können nicht mit 1 Melange, 2 Glas Wasser und 3 Zeitungen in 4 Stunden hereingebracht werden. Für einen New Yorker mag selbstverständlich sein, daß nach dem letzten Schluck die Rechnung aufgedrängt wird, aber in Wien wäre solch ein 'Rausschmiß' undenkbar! Brisant ist dieses Problem für großflächige Kaffeehäuser mit relativ geringem Umsatz/m2. Das Cafe Haag existiert nicht mehr, das Florianihof wurde neu übernommen, das Bräunerhof schlitterte in die Krise - ist das Kaffeehaus als typische wiener Einrichtung vor dem Aus? Hans Diglas, Fachgruppenvorsteher der Kaffeehaus-Betreiber, meinte jedoch, es gebe keine Krise, und ist zuversichtlich für die Zukunft (1998). So gibt es steuerliche Erleichterungen bei Übergaben und Vererbung.

    Wiener Kaffee-Spezialitäten
    Variationen eines Getränks wie es in Wien serviert wird. Nur Fremde bestellen in Wien einen simplen Kaffee, der Gebildete verfügt über den entsprechenden Wortschatz und nennt seinen Wunsch präzise

  2. #2

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Memedo ,

    Ich sing dir ein Lied vor , ein lustiges Lied , das haben wir in der Grundschule gesungen:


    C-A-F-F-E-E (buchstabieren),

    Trink nicht so viel Caffee , nicht für Kinder ist der Türkentrank , schwacht die Nerven , macht dich blaß und krank , sei doch kein Muselmann , der das nicht lassen kann

  3. #3
    Nicht nur der Kaffee auch der Croissant waren von den Türken. :D 8)

  4. #4

    Registriert seit
    01.09.2006
    Beiträge
    206
    Zitat Zitat von Albanesi
    Memedo ,

    Ich sing dir ein Lied vor , ein lustiges Lied , das haben wir in der Grundschule gesungen:


    C-A-F-F-E-E (buchstabieren),

    Trink nicht so viel Caffee , nicht für Kinder ist der Türkentrank , schwacht die Nerven , macht dich blaß und krank , sei doch kein Muselmann , der das nicht lassen kann
    hahahaha

    War in der Schule damals im Singheft, wurde aber nie gesungen.

  5. #5

    Registriert seit
    10.06.2006
    Beiträge
    1.894
    kann mir vorstellen warum er nie gesungen wurde

    @ umfrage: die türken haben kaffee nach europa gebracht, hab ich letztens im TV gesehen, nach der belagerung wiens haben die österreicher in den verlassenen stellungen kaffesäcke der türken gefunden und mit denen wurden dann die ersten kaffeehäuser in wien gespeist :wink:

  6. #6
    Zitat Zitat von Albanesi
    Memedo ,

    Ich sing dir ein Lied vor , ein lustiges Lied , das haben wir in der Grundschule gesungen:


    C-A-F-F-E-E (buchstabieren),

    Trink nicht so viel Caffee , nicht für Kinder ist der Türkentrank , schwacht die Nerven , macht dich blaß und krank , sei doch kein Muselmann , der das nicht lassen kann :lol: :lol:

    Sowas kann nur aus deinem Munde kommen...... komisch das ich sowas in der Schule nie gehört habe..... wahrscheinlich ein Lied der Nazis.... damit kennst du dich ja aus. :lol: :lol:

  7. #7
    Ego
    Natürlich eines der vielen, von Gott geschaffenen, Wesen, die diesen Planeten bevölkern.

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