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Virtuelle Realität !!!

Erstellt von absolut-relativ, 24.04.2006, 06:57 Uhr · 9 Antworten · 1.215 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
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    Virtuelle Realität !!!

    hallo zusammen , ich grüsse euch...

    Was versteht man eigentlich genau unter Realität? Was ist Illusion? Besitzen wir einen freien Willen oder ist unser Leben bereits vorprogrammiert? Fragen wie diese beschäftigen den Menschen schon seit Jahrhunderten. Die moderne Technologie hat diesen Fragen eine neue Perspektive hinzugefügt: die virtuelle Rea-lität. Wir sind heute in der Lage, Realität zu ‚erschaffen', doch woher wissen wir, dass das, was wir als Realität betrachten, wirklich auch real ist? Wäre es nicht vielleicht sogar möglich, dass wir selbst nur Mitspieler im virtuellen Programm anderer sind?


    was denkt ihr dazu ??

  2. #2

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    26
    Ich meine schau weniger Matrix.

  3. #3
    Avatar von Djuka

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    15.917
    Zitat Zitat von Pickovic
    Ich meine schau weniger Matrix.
    Ja. Lass dir von nem schwulen in arsch kneifen, wenns dir gefällt, dann bist du in der "Realität"

  4. #4
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
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    Beiträge
    10.378
    hallo zusammen , ich grüsse euch...

    Externe Realität

    Indem wir uns selbst kennenlernen, lernen wir auch unsere Umwelt und unsere Mitmenschen kennen. Wir lernen, das, was um uns herum geschieht, auf eigene Weise zu erfahren. Wenn unsere Sinne normal funktionieren, beginnen wir recht schnell, uns über die Erfahrungen, die uns diese Sinne vermitteln, zu wundern und suchen nach einer Bedeutung. Wer bin ich? Wie sind die Welt und ich erschaffen worden? Warum bin ich auf der Welt?

    Jeder normale Mensch ist sich sich selbst und seiner Umwelt bewusst. Wir lernen, Farben und Formen anhand von Sehvermögen und Gefühl zu unterscheiden. Doch wie würden Blindheit oder ein beeinträchtigter Tastsinn unsere Wahrnehmung und unser Auffassungsvermögen verändern? Vielleicht würden wir fragen: "Befinden sich das Rot, das ich sehe, und die Rundung, die ich sehe und fühle, innerhalb oder außerhalb von mir selbst?"
    Niemand kann uns eine befriedigende Definition für die Farbe Rot geben. Trotzdem hat bereits jedes Kind eine klare Vorstellung von ihr. Reife Tomaten sind rot und die Übertragung einer Wellenlänge von 620-740 Nanometer in unser Auge lässt uns ebenfalls ‚rot' sehen. In beiden Fällen ist etwas von außen Kommendes für unsere Farbwahrnehmung verantwortlich. Doch die Farbe Rot ist auch in unserem Kopf, wir können sie auch mit geschlossenen Augen sehen. Das gleiche gilt auch für unsere anderen Sinne.

    Neue Studien aus der Gehirnforschung enthüllen, dass weder Licht noch Ton unser Gehirn erreichen. Vielmehr kommen dort elektrische Reize an, die von unseren Sinnen produziert werden und dann in bedeutungsvolle Empfindungen umgewandelt werden.1 Da das Gehirn nicht zwischen realen und künstlichen elektrischen Reizen unterscheiden kann, können wir es nur in der Vorstellung vorhandene Bilder ‚sehen' und auf diese reagieren lassen, ganz als seien sie real. Was sehen wir also wirklich, wenn wir einen roten Apfel sehen? Was zeichnet dessen Realität aus? Befindet sich die Realität dieses Apfels außerhalb von uns selbst, täuschen uns unsere Sinne oder wird uns die Welt auf andere Art und Weise präsentiert? Wenn Realität doch das ist, was wir wahrnehmen, und das, was wir wahrnehmen, aus elektrischen Signalen besteht, dann ‚erschafft' doch das Senden von Reizen an unser Gehirn eine Wahrnehmung, die real ist, oder etwa nicht?


    fortsetzung folgt

  5. #5
    USA
    Avatar von USA

    Registriert seit
    21.01.2006
    Beiträge
    922
    AR du tust mir echt Leid.
    Deine Themen werden immer schlimmer.

  6. #6

    Registriert seit
    19.04.2006
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    3.173
    Hallo absolut relativ, mein Führer unserer leider kleinen Gemeinschaft :P ,

    ich grüße dich, ja die Gedanken, manchmal treiben einem die vielen Fragen schon zum Wahnsinn...

    Nein, mal im Ernst, deine Fragen sind sehr interessant und ich behaupte, dass kein Mensch auf Erden die wirkliche Realität kennt! Wieso, darauf werde ich am Ende meiner Erläuterungen und Fortsetzungen eingehen und zu meiner persönlichen Meinung Stellung nehmen.

    Hmm..., da hast du dir aber auch ein Thema ausgesucht, wo andere Jahrzehnte, bzw. Jahrhunderte lang nach Antworten suchen und letztendlich so unterschiedliche Ansichten hervorbrachten, die noch heute viele Menschen beschäftigen. Es ist sehr umfassend und kann so ausufernd werden, dass man sich zuerst einen roten Faden aufbauen sollte um diese Thematik der Philosophie näher zu erleuchten.

    Deshalb versuche ich zuerst einmal ein paar Grundbegriffe den Anwesenden näher zu bringen, bevor man dann auf diese einzelnen wiederum genauer eingehen sollte. Hierbei darf der Faden nicht aus den Augen gelassen werden, sonst verstrickt man sich nur all zu schnell in ein Wirrwarr der einzelnen Theoretiker und Philosophen.

    Zunächst muss man unterscheiden. Es gibt drei Hauptgruppen in die man die Realität aus verschiedenen Aspekten beleuchten kann. Einmal die ontologische, dann die erkenntnistheoretische und zu guter letzt die wissenschaftstheoretische Sichtweise.
    Die Ontologie ist die Lehre vom Sein, bzw. von den grundsätzlichsten, allgemeinsten, elementarsten, fundamentalen und konstitutiven Eigenschaften, den Prinzipien, den grundsätzliches Wesens-, Ordnungs- und Begriffsbestimmungen des Seins. Sprich sie beschäftigt sich mit den Dingen an sich.
    Die Ontologie wird als wichtiger Teilbereich der Philosophie gesehen und einige Meinungen halten diese beiden Begriffe sogar für identisch. (Beispiel dafür: lt. Heidegger war die Frage nach dem Sein, die eigentliche Frage der Philosophie.)

    Die Erkenntnistheorie oder auch Epistemologie genannt, ist ein Zweig der Philosophie, die sich mit den Fragen beschäftigt, wie man prinzipiell Wissen, Erkenntnis und Wahrheit erlangt und die zu nutzen beginnt und im Gegenzug, welche Grenzen der Erkenntnis gesetzt werden.
    Im Gegensatz der Ontologie betrachtet die Erkenntnistheorie die Dinge nur insofern, als sie dem Menschen durch seinem Körper ermöglicht werden.

    Und zu guter letzt die Wissenschaftstheorie, die ebenfalls ein Teilgebiet der Philosophie ist und sich mit den Voraussetzungen, Methoden und Zielen von Wissenschaft und ihrer Form der Gewinnung von Erkenntnis beschäftigt. Zum Beispiel ist für die Naturwissenschaften die Realität, das, was der wissenschaftlichen Betrachtung und Erforschung zugänglich ist. Die Dinge der Realität müssen messbar sein und dienen als Basis der Theorienbildung.
    Grundsätzlich lassen sich zwei Hauptaussagen des wissenschaftlichen Realismus festhalten:

    Erstens: Die Begriffe einer wissenschaftlichen Theorie beziehen sich auf reale Entitäten, sprich auf Objekte, die in der Wirklichkeit existieren.

    Zweitens: Die Geschichte der Wissenschaften ist als eine Annäherung an die Wahrheit zu verstehen.

    So ich denke, dass reicht für Erste.

    Fortsetzung folgt...

    LG
    Gaia

  7. #7

    Registriert seit
    26.06.2005
    Beiträge
    3.433
    Wir sollten ein unterforum
    PSYCHOspielchen aufmachen

  8. #8
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
    17.03.2006
    Beiträge
    10.378
    hallo zusammen , ich grüsse euch...

    du saadi gerne , wenn du dich dann als unser test--objekt anbietest !!! ehm , wir können aber auch schon hier damit anfangen , was hälst du davon ?

    keine angst , wir werden dich sanft behandeln ....

    biba

  9. #9

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.173
    Hallo alle zusammen,

    ich grüße euch.

    Ganz besonders dich mein süßer E.T.

    Bevor wir heute weiter philosophieren und ich mit meinen Ausführungen fortfahre, möchte ich für unsere Unwissenden einen kleinen Exkurs in die Biologie starten. Da du ja schon dieses Thema angesprochen hast und ich der Meinung bin, dass zu der Visualisierung und Analyse der Realität die einzelnen Prozesse unseres Körpers in Bezug der Wahrnehmung auch eine sehr wesentliche Rolle spielen.

    Wie du schon erwähntest, nehmen wir über unsere Sinnesorgane die Informationen unserer Umwelt in Form von Reizen auf. Diese werden in elektrische Impulse umgewandelt, die durch die Nervenfasern an unser Gehirn weitergeleitet werden und schlussendlich dort unsere Wahrnehmung entsteht. Die aufgenommenen Reize können nur über die Synapsen an unser Gehirn weitergeleitet werden (Erregungsübertragung). Synapsen sind die Verbindungsstellen zwischen den Nervenzellen und den Muskelzellen oder Drüsenzellen.
    Man muss grundsätzlich zwei Arten von Synapsen unterscheiden. Einmal die erregende Synapse, die für die Reizweiterleitung zuständig ist und als Gegenpol die Hemmende. Sie verhindert die zu starke Erregung.
    Weiterhin unterscheidet man die elektrische von der chemischen Synapse. Bei der elektrischen Synapse werden die Ionenströme direkt von einer Nervenzelle in die benachbartete Zelle geleitet. Anders als bei der chemischen Synapse, dort wird zunächst ein elektrisches Signal in ein chemisches Signal umgewandelt.

    Beispiel:
    Eine signalgebende Nervenzelle erzeugt eine elektrische Entladung, die dazu führt, das sogenannte chemische Botenstoffe( = Neurotransmitter) ausgeschüttet werden. Diese Neurotransmitter regen daraufhin eine signalempfangende Zelle an.
    Die Richtung der Erregung einer chemischen Synapse verläuft meistens vom prä- zum postsynaptischen Teil (Membran). Das präsynaptische Teil ist das Synapsenendknöpfchen des Axons (= Nervenfaser, sprich der Fortsatz einer Nervenzelle).
    Die jeweiligen Botenstoffe, sprich die Moleküle des Neurotransmitters, werden in den Nervenzellen produziert und sind verstaut in kleine Bläschen, die sich Vesikel nennen. Diese Vesikel wandern dann zur präsynaptischen Membran. An dieser Stelle wird durch das Andocken der Vesikel ein Anstieg der intrazellulären Calcium-Konzentration die Freisetzung der Neurotransmitter bewirkt. Dies geschieht in Millionensekunden durch die Öffnung spannungsaktivierter Calciumkanäle. Jedoch ist für diese Reaktion ein ankommendes Aktionspotenzial Vorraussetzung.

    Durch Konformationsänderungen Calcium- bindender Proteine wird die exozytotische Fusion der Vesikel mit der präsynaptischen Membran herbeigeführt und der Inhalt der Vesikel kann in den synaptischen Spalt freigesetzt werden. Diese freigesetzten Neurotransmitter werden an der postsynaptischen Membran durch Rezeptoren (Fühler, ohne diese ist man z. B. gar nicht in der Lage eine Berührung zu empfinden) gebunden, die auf der anderen Seite des synaptischen Spaltes liegt. Somit kommt es dann zu einer Öffnung von Ionenkanälen, die eine Änderung des Membranpotenzials der postsynaptischen Nervenzelle vollzieht.

    Fortsetzung folgt....

    In diesem Sinne, allen noch einen schönen Tag! :wink:

    LG
    Gaia

  10. #10

    Registriert seit
    19.04.2006
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    3.173
    Hallo alle zusammen,

    ich grüße euch.

    Heute, ein Tag wie fast jeder andere auch. Für mich ein anstrengender, trauriger, aber auch neubeginnender Tag.

    Ich bin irgendwann Ende April zu euch gestoßen, weil mich jemand darum bat. Ich trat ein in diese virtuelle Realität, die einem nach einer gewissen Zeit wie eine kleine Familie erscheint. Ich sagte damals zu dieser Person, di emich auch her holte und zu mir selbst, du bleibst solange bist du diesen Abschlußpost dieses eröffneten Thread's geschrieben hast. Ich lies ihn eine ganze Zeit aussen vor und schrieb lieber woanders hier auf dieser Seite. Ich fand gefallen dran. Ich hatte meinen Spaß, habe viel gelacht, aber auch geweint. Ich hatte ernste Diskussionen, mir begegneten Menschen, mit denen ich immer mehr verband, welche mir nicht unwichtig wurden und deren Meinung und Ansichten schon gar nicht. Ich fing an sie zu schätzen. Sie brachten mich zum Nachdenken. Sie halfen mir ohne, dass sie es eigentlich wussten. Ja, im großen und ganzen habe ich die Zeit hier genoßen!!!

    Doch war heute auch ein Tag eines Entschlußes, mit dem ich vor wenigen Stunden noch nicht gerechnet habe. Ich hatte eine Unterhaltung mit jemanden, den ich sehr mag und mir nicht egal ist. Ich gebe ihm in einem Punkt Recht, man muss wieder in der Realität seines Umfeldes anfangen zu leben, auch wenn dieser Platz schon zu einem Teil dazu gehört. Ich verbinde sehr viel mit dieser Seite, Menschen hier sind ein Teil meines Umfeldes geworden, womit ich nicht gerechnet habe. Es geschah einfach und ich lies es zu.....

    Doch nun ist mein Zeitpunkt gekommen. Ich werde jetzt gehen. Ich denke, jetzt ist der richtige Moment da....
    Dieser Thread ging um die Realität, speziell um diese Virtuelle, deshalb auch noch ein paar Zeilen zu dieser Thematik. Die Realität, ja gar nicht so einfach, sie zu definieren. Kann man si eüberhaupt festlegen?? Ich denke eher nein. Man kann sie nur für sich selbst festlegen, nach seinem Denken, Wissen und nach seinem Glauben, ob dieses der Rcihtigkeit und Wahrheit entspricht, steht in den Sternen. Eine Frage, die wir uns hier auf Erden nicht beantworten werden können. Jeder sieht seine Welt, jeder sieht diese anders. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht, bestimmt durch seinen Charakter. Jeder trifft seine Entscheidungen alleine, sei es ein fehler oder nicht und jeder hat letztendlich die Wahl und somit bestimmt er auch seine Realität.

    Ich war hier bestimmt für viele eine Mensch, der so schien als würde er weit fern von jeglichem Realitätsempfinden sein. Dieses bisschen meiner Persönlichkeit mit meinen Ansichten und Meinungen kennen nicht viele. Es ist ein Teil meiner und ein wichtiger für mich. Ich lebe nach ihm, auch wenn mir die Gesellschaft immer wieder etwas anderes zeigt. Es ist die Veränderung, die Hoffnung, an die ich glaube oder glauben möchte.
    Ob diese Hoffnung unrealistisch ist? Wer weis das schon! Ich weis nur eins, ohne sie gäbe es für mich keinen Lebensantrieb!

    Mit diesem Satz möchte ich diesen Post zu dieser Thematik beenden, werde aber noch einen Abschiedsthread, bevor ich gehe, eröffnen.

    In diesem Sinne

    euch alles liebe

    eure Gaia

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