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Fejzos Familie ist ungewöhnlich: Der Zwölfjährige wurde adoptiert. Er kennt seine echte Mutter nicht. Sie lebte mal in Bosnien in Osteuropa.


Seine ältere Schwester stammt aus China und wurde dort ausgesetzt. Auch sie wurde adoptiert, als sie klein war.

Fejzo liebt seine Adoptiveltern: Sie sind da, wenn er Sorgen hat. Und seine Mutter kennt genau die Stelle, an der sie ihn kitzeln muss. Deshalb ist sie für Fejzo die «Mutter Nummer Eins».

Seine echte Mutter nennt er «Mutter Nummer Null». Wer und wie sie ist, interessiert Fejzo anfangs nicht wirklich. Bis das Mädchen Maud neu in die Stadt kommt. Sie drängt Fejzo, nach seiner echten Mutter zu suchen. Dadurch kommen bei Fejzo seltsame Gefühle hoch: Vielleicht wäre es spannend, die andere Frau zu treffen? Gleichzeitig hofft der Junge, alles möge so bleiben, wie es ist.

Das Buch «Mutter Nummer Null» ist ein ernster Roman. Die Schriftstellerin wurde selbst adoptiert. Vielleicht gelingt es ihr deshalb so gut, Fejzos Innenleben zu beschreiben.
Wie wichtig ist die Frau, aus deren Bauch ich kam? - Reutlinger General-Anzeiger - Nachrichten - Kinder