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11.Jahrestag vom beginn der Oluja Offensive!

Erstellt von SAmo_JoSip, 04.08.2006, 12:20 Uhr · 119 Antworten · 6.839 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    14.07.2004
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    9.454
    Zitat Zitat von Legija
    Ich sehe immer noch keine großen Schlachten der Divisionen ! Gab es hartnäckigere Stellungen als ein paar Zivilisten in ihren Häusern?

    na was ist Metlovicu :?:
    beklagst du dich jetzt,dass es Flüchtling gab oder das wir die RSK zerstört haben ?

  2. #22
    Gast829627
    Ich rate mal den Kroaten sich über die kroat. Offensive "Drina'95" zu informieren, damals wurde die HVO (die zuvor verlassene Städte der RS Krajina einnahm) in der Republika Srpska (Grenze: Srpska Kostajnica an der Una) unangenehm überrascht. Die Kros dachten wirklich, sie hätten die Krajina militärisch erobert (obwohl es einfach die Einnahme verlassener Stellungen war) und in Kostajnica erlebten sie ihr blaues Wunder, als sich ihnen die VRS (Armee der RS) in den Weg stellte!


    Und über die Befreinung des Korridors bei Brcko sollten sich die Kros auch informieren - schließlich fiel damit ihre "jahrtausende alte Heimat" - die Posavina - in serbische Hände und dies geschah am Vidovdan; die westserbischen Gebiete (Krajina) waren monatelang vom Mutterland Serbien getrennt - es gab keinerlei Nachschub (auch nicht an Waffen!!!). Neugeborene mussten in Krankenhäusern sterben, weil sie nicht versorgt werden konnten. Trotz all dieser Nachteile befreite die VRS Brcko und errichtete damit den Korridor zu Serbien.

    Das war ein Kampf gegen die Kros, Boslems und die ganze Welt!

    Aber gegen den serb. Willen kommt man nur sehr schwer an!

  3. #23
    Avatar von Secondos

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    3.405
    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von Legija
    Ich sehe immer noch keine großen Schlachten der Divisionen ! Gab es hartnäckigere Stellungen als ein paar Zivilisten in ihren Häusern?

    na was ist Metlovicu :?:
    beklagst du dich jetzt,dass es Flüchtling gab oder das wir die RSK zerstört haben ?
    eher flüchtlinge - zerstört haben wir sie selbst! :wink:

  4. #24

    Registriert seit
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    9.454
    Zitat Zitat von Legija
    Aber gegen den serb. Willen kommt man nur sehr schwer an!
    ...wo ein Wille ist auch ein Weg......in die serbische Heimat....




    [web:71ab87dbc5]http://www.dw-world.de/popups/popup_printcontent/0,,1668573,00.html[/web:71ab87dbc5]

  5. #25
    Nedd
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip
    Geh wo anders rumgurken du stinker! 8)
    Warum? Weil du die Realität nicht ertragen kannst?
    Kroatische Propaganda hilft euch/dir nicht weiter...
    Schon armselig solche Tage zu feiern, da es ... nichts anderes zu feiern gibt...

  6. #26

    Registriert seit
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    9.450
    Zitat Zitat von nedd
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip
    Geh wo anders rumgurken du stinker! 8)
    Warum? Weil du die Realität nicht ertragen kannst?
    Kroatische Propaganda hilft euch/dir nicht weiter...
    Schon armselig solche Tage zu feiern, da es ... nichts anderes zu feiern gibt...
    Welche Realität? den.Ich vertrage die Realität das es keine RSK gibt und Kroatien eins ist!

  7. #27

    Registriert seit
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    9.454
    Zitat Zitat von nedd
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip
    Geh wo anders rumgurken du stinker! 8)
    Warum? Weil du die Realität nicht ertragen kannst?
    Kroatische Propaganda hilft euch/dir nicht weiter...
    Schon armselig solche Tage zu feiern, da es ... nichts anderes zu feiern gibt...
    Realität ist gut...........


    Gescheiterte Kompromisse

    Die Rede ist von dem so genannten Z4-Plan. Er wurde bereits Ende 1994, Anfang 1995 von der diplomatischen "Zagreb 4"-Gruppe ausgearbeitet, in der auch Geert Ahrens saß. Die Krajina-Serben lehnten den Plan ab, der ihnen eine weit reichende Autonomie, ja fast eine staatliche Selbstständigkeit, garantiert hätte. Doch die Krajina-Serben waren nur an einer Vereinigung mit Serbien interessiert.

    Militärische Absprachen?

    Acht Monate später - im August 1995 – griffen die kroatischen Truppen die UN-Schutzzone Krajina an. Sowohl die Einheiten aus Kroatien als auch die der bosnischen Kroaten hatten die selbsternannte Serben-Republik umzingelt. Frei gelassen wurden nur zwei Korridore, über die serbische Truppen und Flüchtlinge zu den serbischen Gebieten in Bosnien gelangen konnten. Der aus Kroatien stammende Belgrader Militärexperte Aleksandar Radic meint: "In dieser Operation war die Armee der Krajina-Serben von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil sie nach den politischen Entscheidungen des Regimes Milosevic durchgeführt wurde. Es handelte sich dabei um einen organisierten, von vornherein geplanten Rückzug aus diesen Territorien. Die kroatische Seite erreichte einen hohen Grad der Verständigung mit Belgrad. Ich bin fest davon überzeugt, dass die kroatische Seite den Angriff nicht angefangen hätte, hätte Belgrad nicht versichert, dass es keine organisierte und langwierige Gegenwehr geben werde."

    Der damalige Präsident Serbiens Milosevic war der eigentliche Lenker der Serben in Kroatien. Er hat deren Ängste geschürt, als sie sich durch die nationalistischen Parolen Tudjmans an die Pogrome aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert fühlten. Und es waren Milosevics Geheimdienstleute, die den Serben-Aufstand nach der kroatischen Unabhängigkeitserklärung mit vorbereitet haben. Zudem gab es einen regen Offiziersaustausch. Noch kurz vor der Operation "Sturm" wurden ein Dutzend Generäle und mehr als 100 Armee-Oberste aus Serbien in die Krajina geschickt. Um die Truppen für den Rückzug vorzubereiten, meint Militärexperte Radic.

    Es liegt nahe, so der deutsche Diplomat Geert Ahrens, dass Milosevic den Z4-Plan für die kroatischen Serben verworfen hat, weil ihm signalisiert wurde, eine ähnliche Regelung werde er später auch für die Albaner in Kosovo akzeptieren müssen. Milosevic habe die kroatischen Serben geopfert, weil er sich auf Bosnien konzentrieren musste, glaubt wiederum der deutsche Kriegs-Reporter und Balkan-Buchautor Norbert Mappes-Niediek. Man könne noch nicht beweisen, dass es zu einer Absprache gekommen sei. Aber, so Mappes-Niediek weiter: "Was es im ganzen Jahr 1995 gegeben hat, war eine unsichtbare Hand, die die Verhältnisse geordnet hat. Stück für Stück haben sich die Verhältnisse auf dem Boden an das angenähert, was die Kontakt-Gruppe 1994 in ihrem Territorialverteilungsplan beschlossen hat: nämlich dass 51 Prozent des bosnischen Territoriums zu Föderation und 49 Prozent den bosnischen Serben gehören sollen."

    Der Bosnien-Plan der Kontakt-Gruppe für Ex-Jugoslawen wurde bei den Dayton-Verhandlungen im Oktober 1995 in einen Friedensplan umgesetzt: Etwas mehr als die Hälfte des Territoriums für die muslimisch-kroatische Föderation, etwas weniger für die bosnische Serben-Republik. Ohne den Sieg der Kroaten in der Operation "Sturm", darin sind sich heute alle Beobachter einig, wäre diese Lösung nicht möglich gewesen.

  8. #28

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    tja realität hin oder her - oluja ein erfolg oder nicht.

    fakt ist aber , dass kroatien existiert als zusammenhängender staat und die RSK NICHT 8)

  9. #29
    Avatar von Secondos

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    Der aus Kroatien stammende Belgrader Militärexperte Aleksandar Radic meint: "In dieser Operation war die Armee der Krajina-Serben von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil sie nach den politischen Entscheidungen des Regimes Milosevic durchgeführt wurde. Es handelte sich dabei um einen organisierten, von vornherein geplanten Rückzug aus diesen Territorien. Die kroatische Seite erreichte einen hohen Grad der Verständigung mit Belgrad. Ich bin fest davon überzeugt, dass die kroatische Seite den Angriff nicht angefangen hätte, hätte Belgrad nicht versichert, dass es keine organisierte und langwierige Gegenwehr geben werde."




    und wo liegt nun das kroatische heldentum?

  10. #30
    Gast829627
    So sagte der heutige kroatische Staatspräsident Stjepan Mesić vor dem Haager Tribunal 1997 als Zeuge aus, dass sich in der Zeit von 1991 bis 1995 die beiden Staatschefs Franjo Tuđman und Slobodan Milošević insgesamt 48 mal trafen. Bei einem dieser Treffen in Karadjordjevo (Serbien) ging es seiner Aussage nach, hauptsächlich um die Aufteilung Bosniens zwischen Kroatien und Serbien (siehe [9] (http://www.un.org/icty/transe54/031023ED.htm)).

    Es kam, wie heute auch das ICTY in Den Haag in seinen Anklageschriften aufführt, während der "Operation Sturm" zu schweren Übergriffen an der zurückgebliebenen serbischen Zivilbevölkerung und zahlreiche Häuser der serbischstämmigen Einwohner wurden zerstört. (Quelle: [10] (http://www.un.org/icty/indictment/en...-ii010608e.htm))

    Da die politische Führung der Krajina-Serben angesichts der sich abzeichnenden Niederlage die Evakuierung angeordnet hatte, flohen die weitaus meisten der in der Krajina ansässigen Serben, großteils in die Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina und nach Serbien und Montenegro, aber auch ins serbisch kontrollierte Ostslawonien (die spätere UNTAES-Zone).
    [Bearbeiten]
    Die UNTAES-Übergangsverwaltung in Ostslawonien

    Von der Republik Serbische Krajina blieb danach nur noch das serbisch kontrollierte Gebiet in Ostslawonien übrig. Dieses wurde im Rahmen eines Abkommens zwischen Kroatien und Serbien auf friedlichem Wege in die Republik Kroatien wiedereingegliedert. Dazu wurde es von 1996 bis 1998 unter eine Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen (United Nations Transitional Administration for Eastern Slavonia, Baranja and Western Srem/UNTAES) gestellt



    ich frag mich wiso die 180 000 kroaten helden und antes nicht ostslawonien einnhamen wenn sie doch so überlegen waren......liegt wohl zu nah an serbien und die angst war zu gross das ein kugel sich richtung serbien veriirt und die serbische armee mal ebenbe ner general mobilamachung ne million soldaten richtung zagreb schickt 8)

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