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Erstellt von Bloody, 24.12.2008, 22:30 Uhr · 134 Antworten · 15.080 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Arbër

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    1913
    Leo Freundlich:
    Albaniens Golgatha:
    Anklageakten gegen die Vernichter des Albanervolkes


    Das kleine Buch 'Albaniens Golgatha' ist im Wesentlichen eine Zusammenstellung von Presseberichten aus Kosova während der Balkankriege, 1912-1913. Das Osmanische Reich, das fünfhundert Jahre lang in Kosova herrschte, war im Begriff auseinanderzubrechen und sich aufzulösen. Während der kriegerischen Auseinandersetzungen, die auf dem gesamten Balkan stattfanden, griffen serbische Truppen Kosova an und besetzten es für Serbien. Dabei versuchten sie, es - mit entsetzlichen Folgen - von seiner einheimischen, albanisch-sprachigen Bevölkerung zu säubern.





    Leo Freundlich

    Der Verfasser dieser bewegenden Schrift, Leo Freundlich (1875 - 1953), war ein Politiker und Publizist aus Wien. Bekannt ist, dass Freundlich in eine wohlhabende Fabrikanten-Familie jüdischer Herkunft im südpolnischen Bielitz-Biala (Bielsko-Biala) - damals Teil des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches - geboren wurde und sehr früh eine Leidenschaft für die Ideale des Sozialismus entwickelte. Im tschechischen Aussig (Ústi nad Labem) war er als linker Redakteur tätig, wo er seine Frau, Emmy Kögler, Tochter des verstorbenen Bürgermeisters der Stadt, kennenlernte. Das Paar heiratete im schottischen Gretna Green in Jahre 1900 und ließ sich anschließend in Mährisch-Schönberg (Šumperk) nieder, das Leo im Jahre 1907 im Reichsrat vertrat. Emmy und Leo Freundlich, beide politisch sehr aktiv, nahmen an der Gründung des Konsumvereins teil und hielten öffentliche Vorträge, um Unterstützung für den Sozialismus zu wecken. Leo Freundlich wurde stolzer Verleger der erfolgreichen, linksgerichteten Zeitung 'Volkswacht,' in der seine Angriffe gegen die katholische Kirche ihm wiederholt Schwierigkeiten und auch einmal drei Wochen "strengen Arrest" einbrachten. Im Jahre 1910 kamen die Zeitung und der örtliche Konsum in finanzielle Schwierigkeiten, und nach der Niederlage der deutschen Sozialisten in Nordböhmen musste er im Jahre 1910 den Reichsrat verlassen. Das scheint die Ehe nicht verkraftet zu haben. Zusammen mit den beiden Töchtern Hertha (1901-1979) und Gertrud (1902-1985) ging Emmy Freundlich (1878-1948) nach Meran und ließ sich scheiden. Danach pflegte das Paar keinen Kontakt miteinander zu haben, obwohl Leo seine Kinder weiterhin besuchte. Mit ihren engen Beziehungen zu den führenden Sozialdemokraten um Karl Renner und zu internationalen Genossenschafterinnen in Wien wurde Emmy Freundlich zu einer bekannten Publizistin und Politikerin der österreichischen Genossenschaftsbewegung. In den Jahren 1921-1948 war sie Präsidentin der internationalen genossenschaftlichen Frauengilde.
    Nach der Veröffentlichung von 'Albaniens Golgatha' im Jahre 1913 diente Leo Freundlich im ersten Weltkrieg als Soldat im österreichisch-ungarischen Heer in Albanien. Nach Bekanntschaft mit Ahmet Zogu (1895-1961) in Wien, der sich später zum König der Albaner (1928-1939) ernennen ließ, trat Freundlich in dessen Dienst ein, und fungierte in der österreichischen Hauptstadt als Honorarkonsul des Königreich der Albaner. In dieser Eigenschaft half er in den dreißiger Jahren, die Handelsbeziehungen zwischen Albanien und dem Deutschen Reich zu fördern. Es wird berichtet, dass er dem ihm verhassten Hitlergruß mit einem ironischen "Heil Zogu" begegnete und sich dabei über die Verwirrung seiner deutschen Gesprächspartner amüsierte, die glaubten, dies sei eine in Albanien allgemein gültige Begrüßungsform.





    Leo Freundlich,
    1930s

    Als das Leben für die Juden in Wien unerträglich wurde, zog es Freundlich in die Schweiz, wo er in Genf die albanische Mission beim Völkerbund leitete. Im Jahre 1939 flüchteten auch seine Töchter aus Wien und wurden vom Vater aufgenommen. Leo Freundlich, der ein zweites Mal geheiratet hatte, blieb während des Zweiten Weltkrieges in Genf, wo er verarmt lebte und von seinen Töchtern aus London und später aus Amerika finanziell unterstützt wurde.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg und der kommunistischen Machtübernahme in Albanien weiß man noch, dass Freundlich einen Brief an den damaligen albanischen Ministerpräsidenten Koçi Xoxe (1917-1949) schrieb, mit der - wohl abgeschlagenen - Bitte, wieder zum Honorarkonsul in Wien ernannt zu werden.

  2. #92
    Avatar von Arbër

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    Am östlichen Ufer der Adria, kaum drei Tagesreisen von Wien, lebt ein autochthones Volk, das seit Jahrhunderten gegen Feinde und Unterdrücker aller Art für seine Freiheit und Unabhängigkeit kämpft: die Albaner: Durch alle Kämpfe und alle historischen Umwälzungen hindurch hat dieses Volk seine Ursprünglichkeit bewahrt; weder die Völkerwanderung noch die Kämpfe mit Serben, Türken und anderen Eroberern und Unterdrückern vermochten zu verhindern, daß die Albaner in Rasse und Sprache, in Brauch und Sitte ihre Eigenart rein und unverfälscht sich erhalten haben.
    Die Geschichte dieser Nation ist eine ununterbrochene Kette blutigster Kämpfe gegen gewalttätige Unterdrücker. Aber selbst die blutigsten Greuel waren nicht imstande, diese kräftige Rasse auszurotten. Und obgleich ihre Unterdrücker in Albanien jede Möglichkeit einer Kulturentwicklung im Keim erstickten, hat sich das Geistesleben der Albaner kräftig entwickelt. Dieses Volk gab dem Türkenreich die hervorragendsten Generäle und Staatsmänner, die besten Richter des osmanischen Reiches sind Albaner, wie die hervorragendsten Werke der türkischen Literatur von Albanern geschaffen wurden. Fast alle Kaufleute in Montenegro entstammen dieser Nation, ebenso die fähigsten Handelsleute in vielen größeren Städten Rumäniens. In Italien spielen die Albaner auf allen Gebieten eine bedeutende Rolle; u.a. war Crispi einer der ihren. Griechenlands tüchtigsten Soldaten sind albanischen Stammes.
    In der großen Umwälzung, die der Balkankrieg hervorgerufen hat, soll nun endlich der uralte Traum der Freiheit und Unabhängigkeit dieses Volkes Wirklichkeit werden: die europäischen Großmächte haben beschlossen, Albanien die staatliche Autonomie zu geben.
    Aber die serbische Eroberungssucht hat eine Methode gefunden, diesen schönen Traum eines tapferen und freiheitsliebenden Volkes kurz vor seiner Verwirklichung zu zerstören. Mit Mord und Brand sind die serbischen Truppen in Albanien eingefallen. Kann Albanien nicht erobert, so sollen die Albaner ausgerottet werden - das ist die Lösung!


    * * * Am 18. Oktober 1912 erließ König Peter von Serbien sein Manifest "An das serbische Volk", in dem er u.a. sagt:

    "Die türkischen Regierungen haben auch gegenüber ihren Staatsbürgern Unverständnis für ihre Pflichten bewiesen und waren für alle Beschwerden und Vorstellungen taub. Es kam so weit, daß mit der Lage in der europäischen Türkei niemand mehr zufrieden war. Sie wurde den Serben, den Griechen und auch den Albanern unerträglich.
    Ich habe deshalb in Gottes Namen meiner tapferen Armee befohlen, in den heiligen Kampf für die Freiheit unserer Brüder und für ein besseres Leben zu ziehen.
    Meine Armee wird in Altserbien nebst den christlichen auch mohammedanische Serben antreffen, die uns ebenso teuer sind, und neben ihnen auch christliche und mohammedanische Albaner, mit denen unser Volk seit dreizehnhundert Jahren stets Freud und Leid teilt. Wir bringen ihnen allen Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit."
    Seit diesem feierlichen Manifest ist noch kein halbes Jahr verflossen, und wie haben die Serben das Wort ihres Königs eingelöst?
    Tausende und Abertausende ermordete und zu Tode gequälte Männer, Frauen, Greise und Kinder, verbrannte und geplünderte Dörfer, geschändete Frauen und Mädchen, ein verwüstetes, geplündertes, im Blute schwimmendes und geschändetes Land geben Antwort auf diese Frage.
    Nicht als Befreier, als Mörder der Albaner sind die Serben nach Albanien gekommen. Auf der Londoner Botschafterunion wurde die Anregung gegeben, die Grenzen Albaniens nach einer nationalen oder konfessionellen Statistik zu bestimmen, die eine Kommission an Ort und Stelle zu erheben hätte. Die Serben haben sich beeilt, diese Statistik mit Maschinengewehren, mit Flinten und Bajonetten zu präparieren. Sie haben Greuel verübt, die unbeschreiblich sind. Die Empörung und das Entsetzen über diese Missetaten werden übertroffen von dem Gefühl tiefer Bedrückung, daß solche schauderhafte Untaten in Europa, unfern großer Kulturzentren, im zwanzigsten Jahrhundert möglich sind. Und noch schwerer wird dieses Gefühl durch die Tatsache, daß, trotzdem Berichterstatter aller Nationen seit Monaten von diesem entsetzlichen Taten erzählen, trotzdem Pierre Loti seine flammende Anklage in die Welt geworfen hat, nichts geschieht, um diesem entsetzlichen Morden ein Ende zu bereiten.
    Ein tapferes, charaktervolles Volk wird vor aller Welt gekreuzigt, und Europa, das christliche, das zivilisierte Europa, schweigt dazu!
    Zehntausende wehrlose Menschen werden niedergemetzelt, Frauen werden geschändet, Greise und Kinder erwürgt, Hunderte Dörfer niedergebrannt, Priester abgeschlachtet.
    Und Europa schweigt!
    Serbien und Montenegro sind ausgezogen, um fremdes Land zu erobern. Aber auf dem Land sitzt ein freiheitsliebendes, tapferes Volk, dessen Nacken trotz jahrhundertelanger Knechtschaft sich noch nicht gewöhnt hat, fremdes Joch zu tragen. So ist ganz offen die Lösung ausgegeben worden: Die Albaner müssen ausgerottet werden!
    Eine verwilderte, entmenschte Soldateska hat diese Lösung in der fürchterlichsten Weise zur Wahrheit gemacht.
    Ungezählte Dörfer werden dem Erdboden gleichgemacht, zahllose Menschen in tierischer Grausamkeit niedergemetzelt. Wo der Fleiß von Generationen den armen Albanern eine bescheidenen Heimat schuf, liegen rauchende Trümmerhaufen; ein ganzes Volk blutet am Kreuz - und Europa schweigt!

  3. #93
    Avatar von Arbër

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    Die Albanesen müssen ausgerottet werden!
    In Verbindung mit der Nachricht, daß in Prizrend 300 albanesische Ljumesen, die unbewaffnet angetroffen wurden, ohne Gerichtsverfahren erschossen worden sind, schreibt die Frankfurter Zeitung: In dem jetzigen Falle scheint reguläres serbisches Militär das Blutbad angerichtet zu haben. Aber auch wo man sonst die schlimmsten Metzeleien den irregulären Hilfstruppen überließ, haben diese ohne allen Zweifel unter vollständiger Duldung und nach dem Willen der serbischen Behörden gehandelt. Uns selbst gegenüber ist zu Beginn des Krieges von verantwortlicher serbischer Stelle aus offen erklärt worden: "Wir werden die Albanesen ausrotten." Nachdem allen europäischen Protesten gegenüber diese systematische Ausrottungspolitik unverändert fortgesetzt wird, scheint es uns Pflicht, die Absichten der Herren in Belgrad rücksichtslos bloßzulegen. Die Herren werden entrüstet leugnen in der Gewißheit, daß journalistischer Anstand uns hindert, Namen zu nennen. Aber es versteht sich von selbst, daß wir eine solche Mitteilung nicht machen würden, wenn wir nicht unbedingt an ihr festhalten könnten. Schließlich sprechen hier die Tatsachen lauter, als die offenherzigsten Geständnisse es tun könnten. Seitdem im vergangenen Herbst serbische Truppen die Grenze überschritten und Gebiete besetzt haben, die von Albanern bewohnt sind, hat ein Blutbad an das andere sich gereiht.

    Ein Ausrottungskrieg
    Professor Schiemann schrieb in einem in der Kreuzzeitung veröffentlichten Artikel: Ein außerordentlich betrübendes Bild geben allmählich, trotz der strengen Zensur der verbündeten Balkanstaaten und trotz des Druckes, der auf die Kriegskorrespondenten ausgeübt wird, die hierher gelangenden Privatbriefe vom Kriegsschauplatze, in welchen die Kriegsführung der Serben und Griechen geschildert wird. Die Serben, heißt es in dem Artikel, führen einen Ausrottungskrieg gegen die albanesische Nation, die sie am liebsten bis auf die Wurzel vernichten möchten.
    Daily Chronicle meldet am 12. November 1912, es sei Tatsache, daß Tausende von Arnauten von den Serben massakriert wurden. In der Nähe von Üsküb wurden 2000 und unweit Prizrend 5000 mohammedanische Arnauten niedergemetzelt. Viele Dörfer sind von den Serben angezündet und die Bewohner abgeschlachtet worden. Bei den Hausdurchsuchungen nach Waffen wurden Albanesen, auch wenn man in deren Häusern keine Waffen vorfand, einfach getötet. Die Serben erklärten ganz offen, die mohammedanischen Albaner müßten ausgerottet werden, das sei das wirksamste Mittel zur Pazifizierung des Landes.
    Der Kriegsberichterstatter des römischen Messaggero meldet furchtbare serbische Albanesengemetzel im Wilajet Kossowo. Infolge Widerstandes der Albanesen wurden die Ortschaften Ferisovic, Negotin, Lipian Babus und andere völlig zerstört, die Bewohner größtenteils niedergemacht. Ein katholischer Erzpriester erzählte, es sei drei Tage wütend um Ferisovic gekämpft worden, nach der Eroberung habe der serbische Kommandant die Geflüchteten auffordern lassen, ruhig zurückzukehren und die Waffen abzuliefern. Nachdem dies geschehen, seien drei- oder vierhundert Personen niedergemacht worden. In ganz Ferisovic sei nur ein halbes Dutzend muselmanischer Familien übriggeblieben. Die ärmeren serbischen Familien haben sich schleunigst in den Häusern der wohlhabenden Flüchtlinge eingenistet.
    Die Pariser Humanité veröffentlicht einen offiziellen Bericht, der einem Konsulat in Salonichi erstattet wurde. Der Konsulatsbericht schildert die Tätigkeit der Serben in Albanien: Plünderungen, Zerstörungen, Massaker. Die Zahl der albanischen Ortschaften, die von den Serben vollständig oder zum Teil systematisch zerstört worden sind, beträgt einunddreißig. Die von Kristo von Kumanovo, Ssiro Diliow von Üsküb, Alexandrowos von Ischtip und andere geführten Banden plünderten alle Ortschaften der Distrikte Kratowo und Kotschana, steckten sie in Brand und metzelten die ganze mohammedanische Bevölkerung nieder. In Schujowo und Mescheli wurden alle Mohammedaner massakriert, weitere zweihundert in Vétreni. In Bodganitza wurden sechzig Türken in einer Moschee eingesperrt. Nachher ließ man sie heraustreten und machte einen nach dem anderen nieder. Im Distrikt von Kawadar wurden von insgesamt achtundneunzig Dörfern vierunddreißig zerstört. Die Türken, die sich zum Teil durch ein an eine Bande gezahltes Lösegeld gerettet glaubten, wurden von einer anderen Bande niedergemacht. In Drenewo wurden alle Bewohner getötet. Zwischen diesem Orte und Palikura hat man eine Reihe Gräber gefunden, aus denen Köpfe hervorragten. Sie gehören zu den Gemarterten, die lebendig begraben worden sind! Menschenjagden.

  4. #94
    Avatar von Arbër

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    "Die serbische Kriegsführung in Mazedonien hat den Charakter einer entsetzlichen Massakrierung der arnautischen Bevölkerung angenommen, das Heer führt einen greulichen Ausrottungskrieg. Nach Aussage der Offiziere und Soldaten sind zwischen Kumanovo und Üsküb 300 und bei Pristina 5000 Arnauten gemordet worden. Die arnautischen Dörfer werden umringt und in Brand gesteckt, worauf die Einwohner aus den Häusern gejagt und wie Ratten niedergeschossen werden. Von dieser Menschenjagd erzählt das serbische Militär ganz prahlerisch.
    Die Verhältnisse in Üsküb sind ganz entsetzlich. Bei den Arnauten wird eine rücksichtslose Hausuntersuchung angeordnet und wenn man etwas findet, was Waffen gleicht, werden sie auf der Stelle niedergeschossen. Es ist höchst unsicher auf den Straßen, da ständig aus den Häusern und in die Häuser geschossen wird.
    Gestern wurden 36 Arnauten von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt und auf der Stelle erschossen. Kein Tag vergeht, ohne daß grausame Morde an den Arnauten verübt werden. Der Fluß weiter hinauf ist mit Leichen angefüllt. Jeden Tag werden Jagdexpeditionen in die umliegenden Dörfer veranstaltet. Gestern lud mich ein serbischer Offizier ein, an einer solchen Jagd teilzunehmen, indem er zu gleicher Zeit damit prahlte, daß er am Tage vorher eigenhändig neun Arnauten ermordet."
    * * * Von einer Persönlichkeit, deren Name und hervorragende Stellung für jedes gewissenhafte Blatt als Gewähr für die Authentizität deren Mitteilungen erscheinen müssen, erhält die Reichspost ein Dossier über die furchtbaren Greuel, die von serbischen Banden und regulären Truppen in Albanien verübt wurden.
    In diesem Dossier befinden sich folgende Berichte:

    "Die Stadt Üsküb und ihre Umgebung sind Zeugen der Unmenschlichkeiten, die gegen die Albanesen begangen wurden. Ich sah tagelang die Treibjagden, die von serbischen bewaffneten Banden und auch regulären Truppen nach Albanesen veranstaltet wurden; drei Tage sah ich nachts die Flammen der brennenden Dörfer den Himmel röten; fünf Dörfer in der nächsten Nähe von Üsküb lagen auch nach dieser Schreckenszeit in Ruinen, ihre Bevölkerung war fast ausnahmslos getötet, obwohl in der Umgebung von Üsküb seitens der Albanesen den einmarschierenden Serben kein bewaffneter Widerstand entgegengesetzt worden war. Hinter der Festung von Üsküb befindet sich eine Felsenschlucht, die heute noch mit Leichen von mehr als hundert Opfern dieser Verfolgung gefüllt ist. Ebenso liegen in der Schlucht von Vistala Voda in der Nähe der Stadt Üsküb 80 Albanesen. Kurz nach dem Einzuge besuchte ein zuverlässiger Gewährsmann, mit dem ich selbst gesprochen habe, das Spital von Üsküb und fand dort bei seinem ersten Besuche 132 albanesische Verwundete; am nächsten Tage traf er deren nur mehr 80 und einige Tage später nur mehr 30. Die Behandlung, die man den verwundeten Albanesen zuteil werden ließ, spottete aller Menschlichkeit, man verweigerte ihnen Speise und Trank, so daß einige der Verwundeten nach den Aussagen von Zeugen im Spitale an mangelhafte Nahrung umgekommen sind. Viele Leichen, und wie die Bevölkerung behauptet, auch die Körper der Verwundeten, in denen noch Laben war, warf man in den Vardar, der täglich zwanzig bis dreißig Leichen eine Strecke unterhalb der Stadt anschwemmte. In meinem Hotel in Üsküb wohnten mehrere serbische Komitatschi, die von ihren Raub- und Menschenjagden ruhmredig öffentlich im Hause erzählten, namentlich wenn ihnen der Wein die Zunge gelöst hatte. Eines Abends erschossen sie auf offener Straße in Üsküb zwei Albanesen, die unbewaffnet waren und harmlos ihres Weges gingen. Die beiden Mörder, die kurz nach der Tat im Hotel erschienen und sich dort betranken, blieben von den militärischen Behörden unbelästigt, obwohl jedermann in der Stadt sie als Täter kannte. Eine blutige Szene ereignete sich an der Vardarbrücke in der Stadt. Hier wurden drei Albanesen, die in die Stadt wollten, um Einkäufe zu machen, von serbischen Soldaten angefallen und ohne weiteres, ohne Gericht und Verhör, niedergemacht. Da das Anlagen von Gräbern den Soldaten Mühe zu bereiten schien, weil die Erde gefroren ist, so warf man viele Getötete einfach in Zisternen. Ihr Gewährsmann zählte 38 Zisternen in der Gegend von Üsküb, die mit albanesischen Leichen angeschüttet sind. - Die nationale Verfolgung verbindet sich mit Banditentum. Ich war selbst Zeuge, wie ein serbischer Soldat, der zwei Uhren vorzeigte, und 150 türkische Pfund, die er bereits erbeutet hatte, als er einen wohlgekleideten Albanesen vorbeigehen sah, mit aufrichtigem Bedauern in Üsküb erklärte: "Schade, daß so viel Leute hier sind! Ich gäbe ihm sonst eine Kugel!" Der Albanese gilt als Freiwild, das kein Gesetz und keine Gerichtsbarkeit schützt. Nicht wenige Ausschreitungen wurden allerdings auch im Rausche begangen und die betrunkenen Banden von Soldaten, die umherzogen und in die Häuser einbrachen, waren die furchtbarsten.
    Da ich das Serbische vollständig beherrsche, hielten mich serbische Offiziere und Soldaten häufig für einen Konnationalen und so erzählte mir ein serbischer Soldat im Tone der Prahlerei, wie sie bei Kumanovo ein albanesisches Dort stürmten: "Viele der Einwohner, die nicht mehr zu flüchten vermochten, hatten sich auf den Dachböden ihrer Häuser versteckt. Wir haben sie ausgeräuchert und wenn die Hütten brannten, kamen sie schreiend und fluchend und um Gnade wimmernd wie die Maulwürfe aus ihren Gängen. Wir haben sie an den Türen erschossen; nur bei den Kindern sparten wir die Kugeln und taten es mit dem Bajonette. Wir haben das Dorf ausgerottet, weil aus einem Hause, das die weiße Fahne hatte, geschossen worden war." - Die militärischen Behörden haben diesen Blutbädern nirgends gewehrt, viele Offiziere waren an den Atrozitäten beteiligt und es gab keinen Serben, der nicht in der Überzeugung gehandelt hätte, bei diesen Unmenschlichkeiten ein verdienstliches, von seinen Vorgesetzten gewolltes Werk zu vollbringen."

  5. #95
    Avatar von Arbër

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    Serbische Blutgier
    Der Spezialkorrespondent des Daily Telegraph berichtet: "Alle schrecklichen Verfolgungen der Weltgeschichte sind überholt durch das entsetzliche Vorgehen der Truppen des Generals Jankovic. Während ihres Marsches durch Albanien haben die Serben nicht allein die bewaffneten Albaner verräterisch ermordet und hingerichtet; in ihrer schrecklichen Wildheit mordeten sie wehrlose Leute, Greise, Weiber, Kinder und selbst Säuglinge an den Brüsten ihrer Mütter.
    Die serbischen Offiziere haben in ihrer Siegestrunkenheit die Losung ausgegeben, daß die wirksamste Art, Albanien zu pazifizieren, die völlige Ausrottung der Albaner sei. Zwischen Kumanovo und Üsküb haben sie gegen 3000 Menschen hingeschlachtet; in der Nähe von Prischtina fielen allein 5000 Albaner unter den Streichen der Serben. Sie fielen nicht in einer ehrlichen Schlacht, sondern in einer Serie schrecklicher Morde und die serbischen Soldaten haben neue Greuelmethoden erfunden, um ihre Blutgier zu stillen. In mehreren Dörfern wurden die Häuser angezündet und die unglücklichen Bewohner wie Ratten niedergeschlagen, als sie sich aus den Flammen retten wollten. Die Männer wurden vor den Augen ihrer Frauen und Kinder getötet, hierauf wurden die unglückseligen Mütter gezwungen, dem Schauspiel der Massakrierung ihrer Kinder beizuwohnen, die man buchstäblich in Stücke hieb.
    Hinrichtungen waren die tägliche Unterhaltung der serbischen Soldaten. Alle Einwohner, in deren Häusern Waffen gefunden wurden, wurden hingerichtet (Bekanntlich trägt jeder Albaner Waffen. Der Herausgeber.). Man erschoß oder hängte sie auf. An einem Tag gab es bis 36 Exekutionen. Es ist bemerkenswert, daß die in Ungarn wohnenden serbischen Nationalisten über die Massakers in Albanien empört sind. Ein früherer Sekretär des serbischen Premierministers, Pasic, Herr Tomic, erzählt, daß er auf seiner Reise von Prizrend nach Ipek auf beiden Seiten der Straße nur verbrannte Dörfer gesehen hat, die dem Erdboden gleichgemacht waren.
    Die Wege waren besät mit Galgen, auf welchen Körper von Albanern hingen. Die Straße von Diakowitza hatte das Aussehen eines "Boulevards der Galgen".
    Sogar in Belgrad erscheinende Blätter erzählten ohne Scham von schauderhaften Greueltaten der Serben. Als das Regiment des Obersten Osbic in Prizrend einmarschierte, rief dieser seinen Leuten zu. "Tötet!" Die Belgrader Blätter erzählen, als dieser Befehl gegeben war, "warfen sich die serbischen Soldaten in die Häuser und töteten jedes Wesen, das ihnen in die Hand fiel".
    Daily Telegraph berichtet dann nach einer verbürgten Schilderung eines albanischen Notablen: Wer einen Albaner den Serben denunziert, ist sicher, daß jener hingerichtet wird. Es gab Menschen, die mohammedanischen Albanern Geld schuldig waren. Sie gingen hin und denunzierten ihre Gläubiger den Serben als Verräter. Man hängte unverzüglich die unglücklichen Albaner und der Angeber fand die Mittel, Haus und Feld seines Opfers um einen lächerlichen Preis zu kaufen.
    In Üsküb wurden unbewaffnete Albaner von den serbischen Offizieren einfach getötet. Wenn man nur ein Jagdmesser in einem Hause fand, wurde sein Eigentümer getötet.
    In Ferisowitsch hatte der serbische Kommandant die Flüchtlinge eingeladen, zurückzukehren und die Waffen abzuliefern. Aber als das mehr als vierhundert taten, wurden sie ermordet. In ganz Ferisowitsch wurden kaum ein Dutzend mohammedanische Familien am Leben gelassen. Der Kriegsberichterstatter des Messaggero bestätigt diese Schilderung.
    In Pana töteten die Serben ihre Gefangenen, in Varos und in Prischtina wurde die Bevölkerung buchstäblich dezimiert. Die serbischen Offiziere sagten selbst, daß sie auf der "Jagd" nach Albanern sind, und ein serbischer Offizier rühmte sich, an einem Tag allein mit eigener Hand neun Albaner getötet zu haben.
    Ein Arzt vom "Roten Kreuz" erzählte nach derselben Quelle: Überall in Albanien haben die Serben ohne Gnade gemordet. Weder Frauen noch Kinder und Greise wurden geschont. Ich habe in Alt-Serbien jeden Tag brennende Dörfer gesehen. Bei Kratons ließ General Stefanovic Hunderte Gefangenen in zwei Glieder formieren und sie mit Maschinengewehren niederknallen. Der General Zivkovic ließ bei Sienitza 850 albanische Notable umbringen, weil sie Widerstand gezeigt hatten.
    Die Albanische Korrespondenz meldet am 12. März aus Triest: Auf dem Albanerkongresse wurde auch ein Brief aus Kroja bei Durazzo verlesen, der vom 27. Februar d. J. datiert ist und in dem es u. a. heißt: Die ganzen Gebäude und die Villa Mashar-Beys und Fuad-Beys (Anmerkung: Beide nehmen am Kongresse teil) sind niedergebrannt. Ali Lam Osmanis Bruder in Vignola bei Kruja wurde von den Serben lebend bis an die Hüften in die Erde vergraben und dann niedergeschossen. Der Brief schließt mit den Worten: Wir werden uns nicht mehr sehen. Auf Wiedersehen in der anderen Welt!

  6. #96

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    5. Expulsion of Albanians (1912-1941)

    The forceful expulsion of the Albanians from Kosova, the Sanjac and Macedonia began during the First Balkan War (October, 1912). According to the documents of Serbian diplomacy, 239,807 people were expatriated until March 1914, without accounting the children up to six years old. Albanian families from Kosova, Sanjak and Macedonia were deported through Cavalo of Greece and by the land road to Turkey. This forceful emigration continued. According to the evidence on this matter, the number of the expatriated people amounted to 281,747, without accounting the children up to six years old, till August 1914.17

    In the property of the expatriated families, the government of the Serbian Kingdom settled more than 20,000 Serbian families, and Montenegro planned to colonise 5,000 families.18

    The emigration caused by violence continued also after the end of the First World War and to the Second World War. According to the evidence of Serbian diplomacy, it was a mass forceful expatriation of the Albanians without the right to return, as the following table can show:

    Year Persons
    1919 23500
    1920 8532
    1921 24532
    1922 12307
    1923 6389
    1924 9630
    1925 4315
    1926 4012
    1927 5197
    1928 4326
    1929 6219
    1930 13215
    1931 29807
    1932 6219
    1933 3420
    1934 4500
    1935 9567
    1936 4252
    1937 4234
    1938 7251
    1939 7255
    1940 6729

    19

    Albanians: 215,412
    Turks: 27,884
    Bosnians from Sanjak: 2,582
    Total: 255,878

    A number of Albanians from Kosova emigrated forcefully to the territory of reduced Albania of 1912. According to military documents of the Yugoslav Kingdom, from the Albanian territories that Serbia occupied, 4,046 Albanian families from Kosova, Macedonia, Sanjac and Montenegro, emigrated to Albania between 1919-1938. The Albanian government settled those families in the environs of Shkodra, Durrës, Kruja, Kavaja, Berat, Saranda, Koplik, Lushnja, Fier, Tirana, Leskovik and Kukës.20 Besides Turkey and Albania, the Albanians had to emigrate forcefully to other countries of Europe and the world too. In this way the Albanian Diaspora was formed in Europe and America.

    17. Dokumenti o spolnoj politici Kraljevine Serbije 1903-1914 (Documents on Foreign Policy of the Serbian Kingdom, 1903-1914), Bk. VII, file.1. Belgrade, 1980, pp. 617-618.
    18. Dr Branko Babic, Politika Crne Gore u novooslobodjenim krajevima 1912-1914 (The Politics of Montenegro in Newly Liberated Regions, 1912-1914), Titograd, 1984, pp. 267-277.
    19. DASIP, fund of Yugoslav Kingdom Legation in Ankara, 1941.
    20. AVII - Bgd. Pop. XVII, K-95, doc. no. 429.

  7. #97

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    4. Expatriation of Albanians to Turkey (1944-1966)

    At the end of 1944 and beginning of 1945, seeing that they had been betrayed, the Albanians began to escape in mass to mountains.36 The government bodies made use of such actions of the majority population of the Albanians in Kosova and justified every persecution of any Albanian that opposed reoccupation by Yugoslavia. Due to this, military courts were very busy with Albanians, and arrests, imprisonment, killing of the Albanians became a daily phenomenon. Serbia intended to empty these territories as soon as possible, or at least to leave as few Albanians as possible.

    One of the most efficient methods to accomplish such a policy in Kosova against the Albanians after they had been occupied by the detachments of YNLA, and especially after the establishment of military administration, was forceful mobilisation. In that time, 50,000 Albanians were mobilised in Kosova. When one bears in mind the number of those that were held in prisons or in exile, thousands lost and killed, it can be seen that Kosova had remained without the required forces to defend itself. In these circumstances, the Yugoslav regime intended to create conditions that colonisation should take place in the regions of ethnic Albanians. Confiscation of real estate, requisition, nationalisation and ‘solidarity aids' that were implemented by force and that intended to knee down the people economically, in addition to perpertration of repression influenced the expulsion of the Albanians from their homeland. These measures of the Yugoslav regime were directed to the Albanians only; the Serbs and Montenegrins were saved. The opponents of the YCP were in the most difficult position, and also those with western democratic viewpoint, that were deported from Kosova, and their movable property and real estate was confiscated. Their families were forced to leave the country too. As a consequence of such an attitude, the Albanians had to emigrate to Turkey, or Albania, or elsewhere.

    Recolonisation of Kosova by the Serbs and Montenegrins in the spring of 1945, as well as the Law on the revision of agrarian reform worsened further the economic position of the Albanians. A part of the land of Albanian farmers was given to colonists. The interest of colonists to usurp the Albanians' land was great. Only in 1945, 10,054 families applied for it, who could get up to 5 hectares of the land of Albanian farmers.37

    Forceful collectivisation of a part of farming land in Kosova, then mistreatments and perfidious abuse of the Albanians by the Serbs, touched deeply the national tradition and dignity of the Albanians.

    The Law on five-year plan (1947-1951) was also in the function of expulsion of the Albanians. This plan provided more accelerated economic development for the undeveloped republics of Yugoslavia (Bosnia, Macedonia, Montenegro), in order to smooth down the existing economic differences, but it left Kosova on the side, despite its being the most undeveloped region in Yugoslavia and its having a great economic and natural potential. Apart from this, the largest part of the plan in Kosova was anticipated to be implemented by ‘voluntary' work, such as: to construct and renovate and restore houses of colonists, to till the soil for them, to provide them with food, etc. Therefore, not only that the regime did not invest anything, but it also worsened the lives of the people here by such measures.38

    The Yugoslav regime, parallel to violence and economic kneeling, attacked deeply the national feelings of the Albanians, their past and historical tradition. Very few schools and educational and cultural institutions were opened for the Albanians and the origin of the Albanian population was denied.39

    In conformity with the intentions of unitary national-chauvinist policy, State Security perpetrated great repression in order that as many as possible Albanians should declare themselves as members of Turkish nationality. Before this action, 1,315 inhabitants of Turkish nationality were recorded in Kosova in the census of 1948, and 97,954 inhabitants in Yugoslavia. However, according to the census of 1953 the number of Turks in Kosova amounted to 34,583 and 259,535 in Yugoslavia.40 The Albanians that opposed to this policy ended in prisons or were forced to leave the country. Thus, during 1953, as a result of this repression, 37,000 Albanians emigrated to Turkey.41 In 1953 the Yugoslav regime ‘took care' of creating special administrative ‘facilities' for the Albanians wanting to emigrate to Turkey, no matter whether they had declared themselves Turks or not. According to official evidence, 19,300 Albanians were expatriated in 1953, and 17,500 others in 1954.42

    To achieve the emigration of the Albanians to Turkey in great mass, the first condition was to create a psychosis of unbearable life. The state machinery exerted pressure of various forms on the Albanians, such as arrests, persecutions, inhuman tortures, physical exterminations, etc. The organs of State Security made use of the action of searching for arms in order to accelerate the expatriation of the Albanians to Turkey.

    This punishing activity of the organs of State Security and other organs of the regime, was expressed drastically in the field of culture and education too. The government took measures to close down middle schools in the Albanian language, to reduce the net of elementary schools and to close the sole scientific institution, the Institute of Albanology in Prishtina.

    Here is the table of the expatriation of the Albanians during the period 1952-1965.43

    Year No. of persons
    1952 37000
    1953 17300
    1954 17500
    1955 51000
    1956 54000
    1957 57710
    1958 41300
    1959 32000
    1960 27980
    1961 31910
    1962 15910
    1963 25720
    1964 21530
    1965 19821

    The expatriation of the Albanians to Turkey continued also in the period between 1955-1957. In this period, from Kosova and other regions of ethnic Albanians in Yugoslavia emigrated 16,200 Albanians to Turkey.44

    In 1958, around 41,300 Albanians were sent away to Turkey, and the year after it another 32,000. According to official evidence of Yugoslavia, 27,980 Albanians emigrated from Kosova to Turkey in 1960.45 The expatriation of the Albanians to Turkey amounted to 115,000 in the period between 196-1965.

    The process of expatriation of the Albanians from Kosova and other regions of ethnic Albanians was replaced by the so-called economic emigration in the political circumstances created in Yugoslavia after the Plenum of Brione.


    _____
    36. Dr Izber Hoti, Format dhe mënyrat e pushtimit dhe të nënshtrimit të Kosovës në fund të vitit 1944 dhe fillim të vitit 1945 (Forms and Ways of Invasion and Subjugation of Kosova at the End of 1944 and Beginning of 1945), “Bujku”, 6/II/ 1995.
    37. Dr Milovan Obradovic, Poljopriveda Kosova 1944-1953 (Agriculture of Kosova in 1945), “Kosova”, no. 16, Prishtina, 1987, pp. 249-250.
    38. Dr Fehmi Pushkolli, Fronti Popullor - Lidhja Socialiste e Kosovës (1935-1975) (National Front - Social Alliance of Kosova (1935-1975), Prishtina, 1983, pp. 154-155.
    39. Dr Sulltane Kojqini - Ukaj, Format e diskriminimit e të gjenocidit të politikës së shtetit serb në vitet e pasluftës (Forms of Discrimination and Genocide of Serbian Regime Policy in the Post-war Years), “Shkëndija”, September, 1994.
    40. Ferit Shehu, Sevdije Shehu, Pastrimet etnike të trojeve shqiptare 1953-1957 (Ethnic Cleansing of Albanian Regions, 1953-1957), Prishtina, 1994, p. 24.
    41. Albanian Newspaper in Istanbul “Besa” (1950-1974).
    42. Jusuf Kelmendi, Plenumi i KK të LKJ të Kosovës më 1971 (The Plenum of CC YCL of Kosova in 1971).
    43. Zamir Shtylla, Shpërngulja e shqiptarëve në Jugosllavi pas Luftës së Dytë Botërore 1950-1966, E vërteta mbi Kosovën dhe shqiptarët në Jugosllavi (Expulsion of Albanians from Yugoslavia after World War II, 1950-1966; The Truth on Kosova and the Albanians in Yugoslavia), Tirana, 1990, p. 442.
    44. VUS, Zagreb, 7/VI/1971.
    45. As note 40.

  8. #98

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    7. Colonisation of Kosova with Croatian Serbs from 10 to 31 August, 1995

    A new action of Serbian regime for recolonisation and serbianisation of Kosova began with the wave of Serbian refugees coming from Croatian Kraina. The recolonisation wave began on 10 August, 1995 and continued further on. The number of Serbian refugees from Croatia, according to Serbian sources, arrived to around 8,000 on 31 August, 1995. However, the data leave the possibility to assert that half of the Belgrade plan for the settlement of 20,000 Serbian colonists from Croatia to Kosova has been fulfilled.

    Despite the reactions of Albanian and international state and political subjects, particularly of the USA, the Serbian regime continued with settling the Serbian refugees from Croatia to the territory of Kosova. It brought about 500-700 new Serbian colonists to Kosova during the summer of 1995, settling them even by force in the objects and property of the Albanians. In spite of Serbian pompous propaganda that the action had a humanitarian character, it is clear that the main intention of this action is to change the ethnic structure of the population and to colonise Kosova.

    Based on Serbian relying facts, we provide with the number of Serbian colonists settled in some centres of Kosova.

    In Prizren 1,280, in Prishtina 2,040, in Peja 1,000, at Istog 667, in Gjilan 500, in Gjakova 420, in Mitrovica 318. In Vushtria, at Suhareka and Zubin Potok 250 colonists were installed. At Shtërpce 232, Leposavic 220, Lipjan 200, Vitia 174, at Kamenica 121, at Zveçan and Obiliq 120 each, in Ferizaj and at Rahovec 100 each, at Klina 7, at Kaçanik 70, at Gllogoc 6o, at Fushë-Kosova 20, at Skenderaj 15, etc.

    Serbian state bodies, both earlier and this time too, settled a large number of colonists at Presheva, Bujanoc and Medvegja, as well as in Ulqin, Tivar and at Plava and Gucia, etc. Therefore, they colonised all the Albanian settlements what indicates clearly the political character of this campaign for colonisation of the regains of ethnic Albanians. These colonists are being secured jobs and means for jobs, land, houses and apartments free of charge and on permanent property basis.


    The list of Serbian colonists at schools, dormitories, and other institutions and objects in Kosova placed from 10-31 August, 1995.

    1. Prishtina 1040 colonists

    Elementary School at Milosevo
    Middle Medical School
    Teaching Training School
    Vocational School
    Middle School “Sh. Gjeçovi”
    Students Dormitory
    Pupils Dormitory
    Youth Centre “Boro and Ramiz”
    The Parliament of Kosova
    Hotel ‘Bozur’
    Sports Hall “25 May”
    Kindergarten

    2. Gjakova 420 colonists

    School “Hysni Zajmi”
    Middle Medical School
    Students Hostel “XH. Doda”
    Pupils Dormitory
    Higher Pedagogical School “Bajram Curri”
    Hotel “Pashtrik”
    Summer Resort “Emin Duraku”
    Offices of AC “Ereniku”

    3. Prizren 1280 colonists

    Elementary School at Sredska
    School “Mati Logoreci”
    Students Dormitory “Xhevdet Doda”
    Military Barracks
    Motel “Landovica”
    Summer Resort at Nashec
    Motel “Camp-putnik”

    4. Ferizaj 100 colonists

    School “Zenel Hajdini”
    Sports House “Rinia”
    The Barrack of Tube Factory workers “Luboteni”

    5. Mitrovica 318 colonists

    Children Summer Resort
    Centre of Handicapped Children
    School “Meto Bajraktari”
    Middle School of Engineering
    Middle Medical School
    Dormitory “Xheladin Deda”
    Sports Hall
    Hotel “Adriatic”
    Police Station at Staritrg

    6. Peja 1000 colonists

    Special School of the Blinds
    Elementary School “Asdreni”
    Elementary School “Lidhja e Pezës”
    Middle School “V.P. Shkodrani”
    Higher Economic Commercial School Dormitory
    Motel “Karagaç”

    7. Gjilan 500 colonists

    Kindergarten
    School “Thimi Mitko”
    Dormitory “Trajko Peric”
    Sports Hall
    The Building of “Gosa”

    8. Suhareka 250 colonists

    Hotel “Balkan”

    9. Rahovec 100 colonists

    Kindergarten
    School “Mihajl Grameno”
    Summer Resort at Ura e Fshenjtë
    Hotel “Park”

    10. Istog 667 colonists

    Peja Spa
    Hotel “Erenik”

    11. Lipjan 200 colonists

    Motel “Lipovica”
    Mine “Golesh”

    12. Vushtria 250 colonists

    School Centre “Muharrem Bekteshi”
    Barracks of the workers of “Kosova” Enterprise

    13. Shtërpca 232 colonists

    Electro-Kosova Resort Place
    Tube Factory Resort Place
    Animal Farm at Raka

    14. Kamenica 121 colonists

    School “Fan Noli”
    Pupils Dormitory
    Hotel “Miniera”

    15. Vitia 174 colonists

    Middle Engineering School
    Social Work Bureau
    Health House
    Hotel “Agrokomerc”
    Enterprise “Morava e Epërme”

    16. Kaçanik 70 colonists

    School “Vëllazëria - Old Kaçanik
    Motel “Kalaja”

    17. Klina 7 colonists

    Summer Resort “Mirusha”
    Hotel “Metohia”
    Agricultural. Co-operative “Hullia”

    18. Fushë Kosova 20 colonists

    School “Mihajl Grameno”
    School “S. Riza”
    School “Vëllezërit Frashëri”,
    at Miradie e Epërme

    19. Gllogoc 60 colonists

    Former Building of the Commune
    and Party Committee

    20. Zubin Potok 250 colonists

    21. Leposavic 220 colonists

    22. Obiliq 120 colonists

    Electro-Kosova Building

    23. Zveçan 120 colonists

    24. Skenderaj 15 colonists

    Middle School “Ramiz Sadiku”
    Culture House “Hasan Prishtina”

    25. Podujeva 15 colonists

    Middle Engineering School

    Total 7,549 colonists

    TOTAL:
    5 kindergartens and summer resorts
    12 elementary schools
    16 middle schools
    9 pupils and students dormitories and hostels
    1 higher school
    42 other objects (buildings)

    This list does not include the colonists that were settled in private and social houses and apartments at villages and in the cities in Kosova.

  9. #99

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    Citim:
    The First Balkan War began in October 1912. Serbia took advantage of the power vacuum left by the crumbling Ottoman Empire to invade and conquer Kosova and the Dibra region, now along the Albania-Macedonia border, in late October and early November of that year. While the Great Powers recognized Albania as a sovereign State on 29 July 1913, Kosova, Dibra, Ohrid and Monastir remained under Serb military rule and on 7 September 1913, King Peter I of Serbia proclaimed the annexation of the conquered territories. A large uprising against Serb rule took place in the Luma region (southwest of Prizren) and in the mountains west of Gjakova, which was suppressed by a force of over 20,000 Serb troops who advanced into Albania, almost reaching Elbasan. An amnesty was declared by the government in Belgrade in October 1913, yet the pogroms of the Albanian population continued.

    Coming a year after the harrowing information compiled by Leo Freundlich, the following "Official Report to the Great Powers" published in December 1913, details the carnage that took place in Dibra and Luma, after the amnesty, as it is noted.




    Official Report Submitted to the Great Powers

    We are the first in Europe to be able to publish the full list of atrocities committed by the Serb Army in the Districts of Dibra, Lower Dibra and Luma in northern Albania after the amnesty accorded last October by the government in Belgrade, following the revolt of the Albanian malisors (mountain people).

    It is a document of extraordinary importance and has just been handed over to the government of one of the Great Powers by its own plenipotentiary delegate, who personally compiled the notes and names at the sites of the atrocities and terror.

    Here is the full version of the official report.



    District of Dibra

    In Klos, Serb gangs bayoneted Ahmet Aliu and his brother, as well as Nezir Sulejmani and Mehmet Salihu. The whole village was ransacked.

    In Valikardha, in middle of the day and in the presence of all the inhabitants, Ymer Halili, Osman Qira, Qerim Zejneli, Ismail Alushi and Sul Hoxha (Muslim priest) were slain by bayonet and were reduced to unrecognisable corpses. Their houses were burnt down after having been pillaged.

    In Peladhia, house-to-house inspections were carried out under the pretext of searching for weapons caches. Many houses were plundered. That of Hasan Pata was burnt down and its owner had his throat slit in the presence of his elderly mother, his wife and his children.

    In Krajka, the house of Muharrem Dervishi was torched after having been pillaged.

    In Zerqen, all the houses were pillaged and burnt down.

    In Sopot, the village was completely ravaged and plundered. Many of the houses were burnt down. All the animals were stolen, and the following persons: Ali Kamberi, his servant, Hamza Disha and Salih Selimi, were bayoneted.

    In Dibra (town), several hours before the malissor attack, the local prefect and the military commander arrested eighteen leading townsmen, who were executed without benefit of trial: Ramiz Karanfili, Sheh Husejni, Numan Hasani and Safet Bey. The others only survived thanks to the malisors who by that time had entered the town that the Serb Army had to evacuate hastily.

    On their return to Dibra, the Serbs pillaged the whole town and carried off over a million Turkish lira of booty. Many houses were put to the torch, in particular those of Ali Bey. Rakip Qatibi and Kurtish Aga. With incomparable cruelty, the Serbs also massacred many other people, among whom were those minding their own business at home who had not part in the insurrection. Among those massacred were: Kurtish Aga, Behxhet Efendi, Haxhi Syreja Efendi, Reshid Efendi Kusari and Sadullah Shtrazimiri.

    At the present time, the town of Dibra is virtually deserted because the inhabitants have fled into the mountains. In the town itself, there are only two or three hundred individuals left of both sexes.

    In Gjorica, the day after a visit by an officer delegated by the Austrian Government, who was passing through to verify the Serb evacuation of the region, the Serbs re-appeared in the village and killed a woman and a five-year-old child. They also wounded another woman.

    In Homesh, only three of the 150 houses originally standing in the village remained. All the others were torched after having been pillaged. After they surrender, the Serbs killed: Musa Ismajli, Shemsedin Bajrami and Halit Sulejmani who had returned to the village after the amnesty. The first time, they took 1000 head of sheep, 150 head of cattle and 40 horses. The second time, they took 50 head of sheep, nine head of cattle and nine horses.

    In Shupenza, after robbing the houses and taking all the valuables and supplies, the Serbs massacred: Alis Myslimi and his brother Abdi, Hasan Abazi and Dalip Elmazi.

    In Okshatina, only one house remains intact of the original 74. They were all pillaged and torched. Two men called Ferhat and Nazif were bayoneted. All the animals were carried off.

    In Topojan, a village of 68 homes, there was general plundering and burning. A man called Abdullah Xhaferri had his throat slit as he was not able to come up with the sum of five Turkish lira (115 Italian lira), the ransom demanded by the Serb officer commanding the detachment. The Serb soldiers carried off all the animals.

    At Kovashica, Malik Bajrami, Aziz Haxhi, Ahmet Ramadani, Leka, Destan Jashari, Sejfedin Elezi, and Sulejman Ramadani were massacred. 150 head of sheep, 41 head of cattle and 13 horses were stolen. A man called Rashid Rexhepi was only spared for a sum of 150 Turkish lira (about 3450 francs) paid as ransom to the commander of the Serb detachment.

    In Gjurica (a hamlet near Topojan), 14 men were massacred, among whom the village syndic. Two women were also killed: Naile Seferi and Zemane Ibrahimi, as well as an eight-year-old boy called Ismail Mehmedi, a ten-year-old called Bajram Elezi, a seven-year-old called Rrahman, two twelve-year-olds called Hasan Ali and Elias, and the daughter of Husein Çoka.

    In Golevishta, the whole village was ransacked. 74 houses were torched and two men called Halil Numani and Nuredin Mustafa had their throats slit. As to the animals, the Serbs took 1000 head of sheep, 30 head of cattle and 35 horses the first time, and 23 horses, 40 head of cattle and 500 head of sheep the second time.

    In Kërçisht, the only two Muslim homes in the village were torched. In addition, 60 head of sheep, two bulls and four cows were stolen.

    In Bllata, the Serbs torched 75 houses and massacred Rexhep Lleshi with his brother Abdi and the latter's son Bajram, as well as the wife of Islam Kuarana. The village was completely pillaged and the remaining animals, being 90 head of sheep and 50 head of cattle, were carried off.

    In Zogjaj, the villages was looted. All valuables, winter supplies and animals were carried off. The Serbs torched 124 houses and, while the fire was reducing everything to ashes, they threw the following people into the flames alive: a woman called Rihane, two girls called Fazile and Myslime, and a seven-year-old lad called Bajram. They also bayoneted Haxhi Myslimi, Nezir Azizi, Halil Numani and Zejnel Hasani. Returning to Zogjaj for a second time, the Serbs massacred: Mustafa Myslimi, Aziz Jusufi, Adem Shabani and Edin Nurka. They also stole seven cows and six sheep that had escaped the first looting.

    In Maqellara, 10 houses were pillaged and torched. In addition, the Serbs bayoneted: Elmaz Selmani and his son Selman, Malik Rexhepi and his son Murat, Hasan Sulejmani, Abdullah Qehaja, Hajredin Hasani and his three sons Ymer, Ramiz and Tevfik, his brother Rakip, his father Hasan, Rrustem Mehmeti, Numan Shemsedini, Ramadan Bajrami and Ejup Edhemi. The other inhabitants of the village were forced to hand over 50 head of cattle, two cows and 113 goats in order not to be slaughtered.

    In Poçest, the Serbs murdered Muharrem Muharremi and his son Behxhet. They carried off 100 head of sheep and nine head of cattle, as well as a sum of 150 Turkish lira (about 3450 francs) which they discovered in the pockets of the villagers.

    In Kërçisht i Poshtëm, the Serbs looted the home of Mehmet Ejupi after having slit the throat of the owner in front of his family.

    In Çerenec, they torched 23 houses and massacred Hasan Abazi and his wife, Ramadan Salihu and Rrustem Sulejmani. They pillaged the whole village and carried off all valuables, supplies and animals.

    In Bllaca, the village was completely burnt down after having been pillaged. The inhabitants were all put to the sword, quite without cause, so there was no opportunity to compile a list of victims. On their return to Bllaca, the Serbs discovered 250 head of sheep, 37 cows and 28 horses which they carried off, having slain the shepherds.

    In Spas, they pillaged all the houses and torched ten of them. They carried off all the animals they could catch, being 150 head of sheep, four horses and 13 head of cattle.

    In Klobuçishta, after looting all the homes, they set fire to them. Thirty houses were reduced to ashes. In addition, in the presence of the villagers, they murdered: Adil Bilhali, Ahmed Abazi, Mustafa Murteza, Xhelaledin Destani and his brother Musa, Hajredin Maksuti, Lutfi Fejzullahu, Reshid Murteza and his son Fetah, Gazanfer Zejneli and others. The Serbs also stole 150 sheep and goats, 11 head of cattle and one donkey.

    In Pulçishte (Poçest?), the Serbs carried off 103 head of sheep, 15 head of cattle, 14 horses, seven donkeys and 65 Turkish lira in gold (about 1500 francs). Returning a second time, they caught and carried off five head of sheep, 10 head of cattle and one horse.

    In Obok, the whole village was looted and the village leader, Ramadan Bajrami, had his throat slit. While passing through the first time, the Serbs carried off a herd of 120 sheep and, the second time, they took away 25 sheep, two bulls, one horse and two donkeys.

    In Pesjaka, they burnt down or destroyed all the houses. Of the inhabitants, they murdered the following: Jahja Ismajli, Malik, Mahmut, Sejfullah, Abaz and Vehbi Sulejmani. The Serbs also carried off 14 head of cattle, 50 sheep and one donkey.

    In Erebara, the whole village was looted and the following persons were massacred: Ibrahim Osmani, Junus Kurtishi, Xhafer Demiri and Destan Ishaku. They also carried off three horses, one donkey and eight head of sheep. The Serbs also took a herd of 150 sheep belonging to Shukri Bey from a pasture near the village.

    In Vojnika, the Serbs looted and torched all the 51 houses and, while the flames were devastating the village, Serb soldiers bayoneted everyone they could find. Among the victims were Sinan Ibrahimi, Nazif Numani, Ali Selimi and Idriz Shabani. In addition, a woman called Shame was tortured and had her throat slit in the presence of her children. All the animals, being 100 head of sheep, eight head of cattle and nine horses, were carried off.

    In Allajbegia, the Serbs pillaged the whole village and torched 65 houses. They massacred the following persons: Ibrahim, Zejnel Dalipi, Salih Ahmeti, Ali Selimi, Hajdar Shabani and his brother Hajredin, Hajredin Muça, Ali Osmani, Numan Elmazi, Sejfedin Selimi, Zejnel Saipi, Salih Sulejmani, Fazli Abazi, and the women Shame, Qamile, Alie, Nimetallah, Hibe, Zaide, Fatime and a five-year-old girl. All the animals in the village and on the surrounding pastures were carried off.

    In Avalan, the village was pillaged and four houses put to the torch. The head villager Ismajl Ismajli has his throat slit, and the animals, being 90 head of sheep, 6 horses and 1 donkey, were carried off.

    In Çanka, after the village was looted, nine houses were put to the torch. Of the inhabitants of the village, the Serbs bayoneted the following: Beqir Rrustemi, Husejn Abazi, Shahin Numani and Zejnullah. They also carried off 13 animals.

    In Kovaçica, the whole village was plundered and 32 houses were torched. Massacred were: Elias Dauti, Nuredin Nurçe, Salih Osmani and Zejnel Troza. The Serbs carried off two bulls, 30 head of sheep and nine cows.

    In Bllata e Epërme, the whole village was plundered and 18 houses were torched. Abdul Azizi and Abdurrahman were the only victims of the Serbs. In addition, 42 head of sheep and two horses were carried off.

    In Bllata e Poshtme, after being looted, 25 homes were reduced to ashes by the fire. A man called Ali Bllata and his two sons died in the flames. The Serbs also carried off 30 head of sheep, four cows and three horses.

    In Lishan, after being looted, the whole village was put to the torch and all the animals found in the stables and out grazing were carried off.



    District of Lower Dibra

    In Rabdisht, the village was looted and completely devastated. 38 houses and about thirty stables were torched. 65 men were massacred, as usual by bayonet. In addition to them was a six-year-old boy, the son of a local leader, who was throw alive into the flames. The Serbs also carried off 400 head of sheep, 150 goats, 60 cows and 22 horses. A search of the pockets of the inhabitants who were spared death produced the sum of 20 Turkish lira (about 450 francs) which the Serbs confiscated.

    In Zimur, the Serbs pillaged and torched seven houses. They bayoneted: Ahmet Shabani, Mulajm Elmazi, Sulejman Zeqiri, Veisel Riza and Salih Shabani. The animals they carried off consisted of 245 head of sheep and 12 bulls.

    In Staravec, the whole village was pillaged and 42 houses were reduced to ashes. The victims here were: Husejn Muça, Reshid Rrahmani and a woman called Zobejda. The Serbs caught and carried off 300 sheep and goats, 30 head of cattle and four horses.

    In Bahutaj, the Serbs forced Ramadan Mehmeti and his companions to perform balancing acts and then cut their throats. They carried off 10 horses.

    In Tomin, the village was pillaged and two houses, a dervish lodge and a mosque were torched. Mazllum Jusufi and a boy of ten were slain. All the animals found were carried off.

    In Dohoshisht, after the sacking of the village, 55 houses were torched. Among the victims who were horribly massacred, one could recognize the bodies of: Malik Bajrami, Ramadan Ahmeti, Ymer Sadiku, Zejnullah Hasani, Halil Junuzi, Musa Bajrami, and Shaban Halili. The Serbs carried off 400 head of sheep and 200 horses.

    In Zagrad, the soldiers torched eight houses and stole three horses.

    In Bellova, the Serbs pillaged the whole village and carried off everything they could transport.

    In Grazhdan, 22 houses were ransacked and torched. Aziz Shemsedini, Hasan Zekiria, Xhafer Jusufi, Emrullah Mahmuti, Mont, Beqir, Hasan Durmishi, Rrustem Hasani and his brother Zekiria, Bexhet Nuri and his wife, Ismail Xhelili and his son Elias, Elez Hasani, Emrullah Demiri, Sinan Xhaferi, Aziz Kurtishi, Maksut Numani and Ferhat were bayoneted in the presence of their families. The Serbs also carried off all the animals.

    In Muhurr, they looted all the homes and set 14 of them on fire. When they passed through the first time, they took 200 head of sheep, 100 lambs, 30 cows and 15 horses, as well as over 300 Turkish lira (about 7000 francs) they discovered in the pockets of the inhabitants. The second time they passed through the village, Serb troops stole 10 sheep, 10 lambs and one horse. They also bayoneted eleven village leaders.

    In Luznia, all private homes were looted. The Serbs then torched five of the main homes. They carried off all the animals they could find in the stables, over 1500 sheep and goats, and 200 head of cattle. The human casualties, all bayoneted to death, amounted to 45 persons, whose names were carefully verified and recorded.

    In Çetush, four houses were torched and the following persons: Asma Hasani, Zejnel Shabani and Osman Numani were massacred. Three horses were stolen.

    In Brezhdan, the Serbs pillaged and torched 17 houses. They massacred the following persons: Abedin Osmani, Shahin Mehmeti and Salih Kadri. They also carried off 25 horses.

    In Ushtelenca, the whole village was ransacked and thirteen houses were reduced to ashes. The following persons, Numan Rrustemi, Muslim Zeki and Mehmet Gota were massacred. The animal carried off amounted to 17 horses and six bulls.

    In Deshat, the Serbs torched 15 houses and threw a ten-year-old boy, a seven-year-old boy and two women alive into the flames. They stole 50 head of cattle and 500 head of sheep.

    In Sohodoll, they set three houses on fire and massacred four men: Abdullah Abedini, Tusun Dalipi, Sulejman Bahtiari and Dalip Ismajli, as well as a woman called Belure and her six-year-old son called Mazllum. They also stole 200 sheep and 30 horses.

    In Borovjan, the Serbs torched two houses and slit the throat of Rrustem Muharremi in the presence of his family. They also carried off 27 head of cattle, 119 sheep and 5 horses.

    In Rashnopoja, they pillaged all of the houses thoroughly, but were not able to burn any of them down. They bayoneted six leading villagers: Bajram Mehmeti, Malik Rakipi, Selman Rakipi, Behxhet Behluli, Osman Azani, Hajredin Maliku, and stole 20 bulls.

    In Cerjan, the Serbs torched the houses and killed three men: Fazli Sulejmani, Jashar Hejbati and Bektash Arsllani, and one woman Zobejda. They carried off 14 horses and 60 head of sheep.

    In Pilaf, all the houses were looted and five of them were torched. The Serbs bayoneted Dalip Ramadani in the presence of his elderly mother.

    In Pilaf-Mahalla, they ransacked all the houses and torched eight of them. They murdered Hasan Fetahu, Salih Jusufi and his six-year-old daughter Fatime. In addition the Serb soldateska hurled a five-year-old boy called Shukri and a four-year-old called Hasan, into the flames. 100 head of cattle, 200 head of sheep and eight horses were carried off.

    In Pollozhan, the village was completely ransacked and three houses were torched. There were eleven victims: Hajredin Vehta and his brother Aziz, Jusuf Uka, Hajredin Shkurti, Husejn Zejneli, Hajredin Halili, Said Pasha, Emin Shahini, Elez Numani and his brother Osman and the latter's son. As to the animals, they carried off 50 head of sheep, 12 bulls and four horses.

    In Gliçes (Blliçja?), all the houses were pillaged and five of them were torched. The Serbs cut the throats of three men (Xhafer Rrustemi, Destan Hasani and Xhemal Salihu) and of one woman (Ajshe). They carried off 250 head of sheep and 30 horses.

    In Limjan, the whole village was ransacked. Among the inhabitants who were slain by bayonets were Hasan Shahini, Sejfullah Ibrahimi, Abdurrahman Fetahu, Qerim Sadiku and Bajram Xhelili. Also carried off were 200 head of sheep, 20 cows and 10 horses.

    In Peshkopia, after all the houses in the village were pillaged, 57 of them, among which the most important houses, were torched. Massacred were: Xhelaledin Abazi, Ali Ymeri, Xhelman Selmani, Hasan Arsllani, Hajredin Shabani and Murat Demiri. 180 head of cattle, 450 sheep and goats, 15 mules and 20 horses were carried off.

    In Trepça, the village was looted and Zejnullah Ahmeti has his throat slit savagely in the presence of his family. Two horses and 57 head of sheep were carried off.

    In Çidhna, thirty houses were reduced to ashes. Three men were among the victims: Kitan Keloshi, Hasani Hani and Arsllan Sadiku. 500 sheep and goats, 200 head of cattle, 13 horses and 3 donkeys were carried off.

    In Renz, the Serbs torched five houses, slit the throat of Zejnel Ahmeti on his doorstep, and carried off 100 sheep and goats, 12 cows and 5 beasts of burden.



    The tale of the massacres carries on and as does the horrifying list revealing the martyrdom of the young Albanian people. Details have also been furnished of the atrocities committed in other parts of the District of Lower Dibra in northern Albania, such as:



    In Dipjaka, general pillage, murder of a man called Beqir Sulejmani and a ransom of 45 Turkish lira paid by the inhabitants to the Serb commander to stop the massacre. All the animals were carried off.

    In Venisht, pillage and torching. The throats of Beqir Asimi and Idriz Tahiri were slit, and the animals carried off.

    In Sllatina, 30 houses were torched. Bahtial Idrizi was burnt alive and 1365 head of cattle were carried off.

    In Trojak and Velesha, 41 houses were reduced to ashes. The following men: Zaim Idrizi, Abas Huseini and Salih Kadri were murdered. 660 animals were carried off.

    In Kalla, 30 houses were torched. A woman called Daveshe was cast alive into the flames. Bajram Rrustemi had his throat slit on the doorstep of his home. 576 animals were carried off.

    In Sllova, there were no victims since the population, not trusting the Serb amnesty, fled into the mountains. The village was completely ransacked, 32 houses were reduced to ashes and 319 animals, caught while grazing, were carried off.

    In Dardha, general pillaging. Two victims: Nuredin Sulejmani and Ramadan Sinani. 380 animals were carried off.

    In Reç, general pillaging and the carrying off of 600 animals.

    In Shumbat Palaman, pillaging, torching of eight houses. Three women, Rihane, Selvie and Ajshe, and three men, Jusuf, Bajram and Bajram, were murdered. Over 1340 animals were carried off.



    District of Luma

    No less terrifying were the horrors perpetrated in the District of Luma, in particular:

    In Shullan, general pillaging, torching. All the population had their throats slit, with the exception of three persons who, hearing the screaming and trepidation of the women and children, understood what was going on and took flight into the forest.

    In Dodaj and Kiushtan, the houses were pillaged and torched. There were 13 victims.

    In Tropojan, the houses were reduced to ashes and the population of over 500 souls was exterminated.

    In Çerem, everything was pillaged. Over 350 animals were carried off. There were 23 victims, among whom were seven religious leaders.

    In Krusheva, on the orders of Loglop, secretary of the Serb Government in Prizren, the family of Haxhi Ibrahimi, composed of eight members, among whom were three women and a one-year-old baby, two four-year-old girls and one six-year-old girl, were killed in cold blood by the soldateska.

    In Bushtrica and Bilush, pillaging and torching of everything. The population, irrespective of gender and age, was put to the sword or burned alive. The animals, caught while grazing, were carried off after the shepherds were slaughtered.

    In Çaja and Matranxh, general plundering. About 600 animals were carried off.

    In Vasiaj, Palush, Gjabrec and Draç, general plundering. All supplies and all objects having any value whatsoever were stolen. Over 800 animals were carried off.

    In Gjinaj, Lusna, Kalis and Vila, in addition to looting, 71 houses were torched, 123 people killed - men, women and children - and 2121 animals were carried off.

    In Ujmisht, plundering and torching of 21 houses. 15 victims, among whom a woman, a three-month-old baby, a little boy of four, one of five, and two of eight. 480 animals were carried off.

    In Xhaferraj, Brekija, Nimça, Lojmja, Përbreg, all the houses were raised to the ground. The population encircled by the Serbs was ruthlessly massacred. Several were hanged from the branches of trees, most of them had their throats slit. Some were cast into the flames and other suffered even worse torture before perishing. In Brekije alone, a large village of over 150 houses, there were over 1300 victims - men, women and children. In Përbreg, the number of victims probably exceeds 400. Of the whole population of these five villages, only two inhabitants of Xhaferraj and five of Nimça managed to escape extermination.

    Other scenes of savagery and carnage took place in Surroj where 130 houses were torched and 55 men and 2 women were slain.

    In Bardhovca and Novoseja, these two villages were burnt to the ground. The population fled up into the mountains, except for the wife of Islam Hanxhi and her four small children and the family of Ramadan Jusufi, who were burnt alive. The 1620 animals caught while grazing, among which 320 large ones, were carried off.

    In Sula e Fushës and Arrëza, 34 houses were torched. There were 11 victims and all the animals, 610 of them, were carried off.



    [From the daily newspaper Corriere delle Puglie, Bari, XXVI, 354, of 21 December 1913, reprinted in: M. D. Skopansky Les atrocités serbes d'après les témoignages américains, anglais, français, italiens, russes, serbes, suisses, etc. etc. (Lausanne: Librairie Centrale des Nationalités 1919), p. 148-161. Translated from the French by Robert Elsie.]


    http://www.albanianhistory.net/en/te.../AH1913_4.html

  10. #100
    Avatar von specialForces

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    Zitat Zitat von Bloody-Shqiptar Beitrag anzeigen
    160.000 Albanische Einwohner gab es damals im heutigen Süd-Serbien.. In 640 Dörfern gab es Albaner und 370 waren Sie die Mehrheit..
    Heute wohnen, abgesehen von Österreich-
    Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien, nur in dem zwischen
    diesen letzteren Staaten und Albanien eingekeilten „Stara Srbija" (Alt-Serbien),
    sowie im nördlichen Mazedonien noch Serben in grösserer Zahl. Aber auch dort
    werden sie in einigen Landschaften von den periodisch am Drin energisch
    vordringenden und den 1878 aus Südserbien vertriebenen Albanesen so sehr
    durchsetzt, dass sie selbst im Stammgebiet ihres mächtigsten Herrschergeschlechts
    Nemanja, an der Raska, sich nur schwer behaupten können. Schon im 17. Jahr-
    hundert entzogen sich Tausende dortiger Serben diesem unerträglichen Drucke
    durch den E.xodus nach Ungarn, wo man sie nach dem verlassenen heimatlichen
    Raskaflusse „Räcz" und „Rascianus" nannte, obschon im grossen ungarischen
    Herrschertitel und auch in den Gesetzen (1481 — 1655) das „Rex serbiae", oder
    „Serviae", nicht aber „Rex Rasciae", gebraucht wurde.
    So kam unter Anderem die albanische Mehrheit im Kosovo und Nordwestmazedonien zustande.

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