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19. Mai - Völkermord an den Pontiern

Erstellt von Yunan, 19.05.2012, 14:45 Uhr · 1.204 Antworten · 60.839 Aufrufe

  1. #1151
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Nein ich leugne nicht das du ein Vollidiot bist.
    Was ist los mit dir, kannst du auch Diskutieren ohne den anderen zu beleidigen.

    Mach mal eine Pause

  2. #1152
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Was ist los mit dir, kannst du auch Diskutieren ohne den anderen zu beleidigen.

    Mach mal eine Pause
    Aber aber Lube..,

  3. #1153
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat von Barbaros
    Was für Lügen? Bist du dümmer als du tust?
    Pontische und Osmanische Banden haben sich bekriegt. Die Pontier sahen die Möglichkeit die Schwarzmeerküste unter ihre eigene Kontrolle zu bringen da Anatolien durch die Engländer, Franzosen,Italiener,Griechen und Russen besetzt war. Topal Osman hat mit seinen Kämpfern die Region verteidigt gegen die pontischen Banden. Es ist nicht zu leugnen das er auch Kriegsverbrechen begangen hat. Auch die pontischen Banden haben muslimische Bewohner ermordet,das sollte man auch erwehnen.





    Das ist deine Version der Geschichte, es wäre hilfreich diese mit Quellen zu untermauern.

    Jetzt bin ich dran, damals haben die Jungtürken beschlossen die Christen in der Türkei zu eliminieren.

    Im Juni 1915 schrieb der deutsche Botschafter Hans von Wangenheim aus Konstantinopel an den deutschen Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg:
    „Daß die Verbannung der Armenier nicht allein durch militärische Rücksichten motiviert ist, liegt zutage. Der Minister des Innern Talaat Bey hat sich hierüber kürzlich gegenüber dem zur Zeit bei der Kaiserlichen Botschaft beschäftigten Dr. Mordtmann ohne Rückhalt dahin ausgesprochen ‚daß die Pforte den Weltkrieg dazu benutzen wollte, um mit ihren inneren Feinden – den einheimischen Christen – gründlich aufzuräumen, ohne dabei durch die diplomatische Intervention des Auslandes gestört zu werden; das sei auch im Interesse der mit der Türkei verbündeten Deutschen, da die Türkei auf diese Weise gestärkt würde.‘[64]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Völker..._den_Armeniern


    - - - Aktualisiert - - -

    Zum Verbrecher Topal Osman:

    Topal Osman oder Osman Ağa (* 1883 in Giresun; † 2. April 1923 in Ankara) war ein osmanischer Offizier und Kriegsteilnehmer. Ferner war er eine „zentrale Figur“[1] bei Deportationen und Massakern an christlichen Minderheiten während der Griechenverfolgungen im Osmanischen Reich 1914–1923 und des Völkermords an den Armeniern.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Topal_Osman

    - - - Aktualisiert - - -

    Weitere Quellen:

    Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes

    Aus dem PAAA (Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes), Türkei Nr. 168, Beziehungen der Türkei zu Griechenland, Band 14 und 15, Beobachtungen des Dragomans Schwörbel auf seiner Dienstreise nach Aiwali (2/19.8.1915:
    Der deutsche Botschafter in Konstantinopel Metternich sagt, dass die Neutürken die Deportationen der Griechen, welche an der Küste des Schwarzen Meeres lebten, damit zu begründen versuchten dass die Russen eben diese mit Waffen versorgten. Sie fürchteten also einen griechischen Aufstand. Diese Argumentation ist jedoch falsch da die Bevölkerung welche deportiert wurde hauptsächlich aus Frauen, Kindern und älteren Menschen bestand. Diejenigen die in der Lage waren ein Gewehr zu benutzen waren entweder schon beim Militär, auf den Bergen oder im Ausland (ebenfalls durch Deportationen und Vertreibung).

    Bestimmte deutsche Soldaten die nicht einverstanden waren mit diesem Völkermord versuchten durch Berichte welche ans Außenministerium gesendet wurden sich zu distanzieren um nicht mitbeschuldigt zu werden. Diese Distanzierungen nahmen zu nachdem die Welt von dem Holocaust an den Armeniern unterrichtet wurde. Am 16.Juli schrieb der deutsche Botschafter von Amisos, Kückhoff ans Innenministerium in Berlin: Aus sicheren Quellen kann ich sagen dass die gesamte griechische Bevölkerung von Sinopi und der weiteren Küstenlandschaft der Gegend entwurzelt und verbannt worden ist. Verbannen und Vernichten hat im türkischen Sprachgebrauch dieselbe Bedeutung, denn wer nicht getötet wird stirbt an Krankheiten oder verhungert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Bonn PAAA, Türkei Nr.168, Band 15, f. Band 16, (9.2.1917)

    Am 19.12.1916 und am 2.1.1917 beschreibt der österreichische Botschafter Konstantinopels in Wien die letzten Geschehnisse in Amisos, Pontos: 11. Dezember 1916, es wurden 5 griechische Dörfer geplündert und daraufhin verbrannt. Die Bevölkerung wurde vertrieben. 12. Dezember 1916, es werden weitere Dörfer in der Umgebung verbrannt. 14. Dezember 1916, ganze Dörfer werden verbrannt zusammen mit den Schulen und Kirchen. 17. Dezember 1916, in der Periferie von Sampsounta gehen die Plünderungen weiter, es wird vergewaltigt und geschlagen. 31. Dezember 1916, 18 Dörfer sind vollkommen verbrannt worden, 15 zum Teil, etwa 60 Frauen wurden vergewaltigt. Kirchen wurden geplündert.

    - - - Aktualisiert - - -

    4.8.1921 berichtete Curzon an Lord Hardinge in Paris über muslimische Exzesse gegen die Christen in Pontus, die sich in der Form der Deportationen und Massaker
    nicht von den Ereignissen während des Krieges unterschieden; es wurde klar, dass
    die kemalistische Regierung die Ausrottung der Christen plante. Solange diese
    Gräuel andauerten, lehnte England jede Verhandlung mit den Kemalisten ab.[6] In Bafra spielten die Chettés Katze und Maus mit den noch nicht deportierten Griechen.
    Es kam aber auch vor, dass die Gräuel von den militärischen Führern unterbunden wurden. Am 18. und 22.10.1921 berichtete die "Times" über die Massaker.
    Vergeblich appellierten die Schriftsteller und Künstler Griechenlands am 22.11.1921 an die Welt.

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    Und zu deiner Behauptung mit den pontischen "Banden":

    Aus der dänischen diplomatischen Quelle, 14 –Januar 1917

    Der Gesandte in Konstantinopel (Carl Ellis Wandel) an den Aussenminister (ErikScavenius)
    Bericht,Nr. 10

    Konstantinopel,14. Januar 1917.

    Vertraulich.

    Herr Außenminister,

    Der hiesige amerikanische Botschafter, Herr [Abram I] Elkus, versucht, die Pforte dazu zu bewegen ihre Entscheidung, ca. 100.000 osmanische Griechen, die in der Stadt Samsun und ihrer Umgebung am Schwarzen Meer leben, zu deportieren rückgängig zumachen oder ihre Durchsetzung zu verschieben. Er betont, dass, wenn die Griechen in der Türkei ähnlichen Verfolgungen ausgesetzt werden wie die Armeniern, wird die öffentliche Meinung in der gesamten zivilisierten Welt die Türkei verurteilen.

    Mein griechischer Kollege [Dimitrios Panas] hat jedoch den Bescheid bekommen, dass diese Massendeportation bereits begonnen hat. Er sagt, dass ca. 10.000 Griechen von einem ca. 30 km langen Küstengebiet zwischen den Städten Kerassounde[Kerasun; Giresun] und Tireboli [Tripoli; Tirebolu] in das Innere von Kleinasien deportiert worden sind unter dem Vorwand, sie würden Waffen von den Russen bekommen und Banden bilden, die sich den Feinden anschliessen.

    Mein Informant behauptet jedoch, dass die meisten dieser Banden nicht aus Griechen bestehen, sondern aus türkischen Deserteuren.

    Tatsächlich fällt auf, dass es nicht nur Männer sind, die deportiert werden, sondern auch Frauen und Kinder, vielleicht weil es so viel leichter ist, das Eigentum der Deportierten zu konfiszieren.

    Mit vorzüglicher Hochachtung verbleibe ich, Herr Minister, Ihr ergebenster
    C.E. Wandel
    http://www.armenocide.com/armenocide/armgende.nsf/WebStart-De?OpenFrameset

    Die Banden waren Türken die auch die türkischen Dörfer geplündert haben.





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    Center for the Study of Genocide and Human Rights

    The Genocide of Ottoman Greeks, 1914-1923

    Pontian and Anatolian Greeks were victims of a broader Turkish genocidal project aimed at all Christian minorities in the Ottoman Empire. A total of more than 3.5 million Greeks, Armenians, and Assyrians were killed under the successive regimes of the Young Turks and of Mustafa Kemal from roughly 1914 to 1923. Of this, as many as 1.5 million Greeks may have died. The end of the genocide marked a profound rupture in the long Greek historical presence on the Asia Minor.
    http://www.ncas.rutgers.edu/center-study-genocide-conflict-resolution-and-human-rights/genocide-ottoman-greeks-1914-1923

    - - - Aktualisiert - - -

    Notes on the Genocides of Christian Populations of the Ottoman Empire


    Henry Morgenthau, Sr.

    "The martyrdom of the Greeks, therefore, comprised two periods: that antedating the war, and that which began in the early part of 1915. The first affected chiefly the Greeks on the seacoast of Asia Minor. The second affected those living in Thrace and in the territories surrounding the Sea of Marmora, the Dardanelles, the Bosphorus, and the coast of the Black Sea. These latter, to the extent of several hundred thousand, were sent to the interior of Asia Minor. The Turks adopted almost identically the same procedure against the Greeks as that which they had adopted against the Armenians. They began by incorporating the Greeks into the Ottoman army and then transforming them into labour battalions, using them to build roads in the Caucasus and other scenes of action. These Greek soldiers, just like the Armenians, died by thousands from cold, hunger, and other privations. The same house-to-house searches for hidden weapons took place in the Greek villages, and Greek men and women were beaten and tortured just as were their fellow Armenians. The Greeks had to submit to the same forced requisitions, which amounted in their case, as in the case of the Armenians, merely to plundering on a wholesale scale. The Turks attempted to force the Greek subjects to become Mohammedans; Greek girls, just like Armenian girls, were stolen and taken to Turkish harems and Greek boys were kidnapped and placed in Moslem households. The Greeks, just like the Armenians, were accused of disloyalty to the Ottoman Government; the Turks accused them of furnishing supplies to the English submarines in the Marmora and also of acting as spies. The Turks also declared that the Greeks were not loyal to the Ottoman Government, and that they also looked forward to the day when the Greeks inside of Turkey would become part of Greece. These latter charges were unquestionably true; that the Greeks, after suffering for five centuries the most unspeakable outrages at the hands of the Turks, should look longingly to the day when their territory should be part of the fatherland, was to be expected. The Turks, as in the case of the Armenians, seized upon this as an excuse for a violent onslaught on the whole race. Everywhere the Greeks were gathered in groups and, under the so-called protection of Turkish gendarmes, they were transported, the larger part on foot, into the interior. Just how many were scattered in this fashion is not definitely known, the estimates varying anywhere from 200,000 up to 1,000,000. These caravans suffered great privations, but they were not submitted to general massacre as were the Armenians, and this is probably the reason why the outside world has not heard so much about them. The Turks showed them this greater consideration not from any motive of pity. The Greeks, unlike the Armenians, had a government which was vitally interested in their welfare. At this time there was a general apprehension among the Teutonic Allies that Greece would enter the war on the side of the Entente, and a wholesale massacre of Greeks in Asia Minor would unquestionably have produced such a state of mind in Greece that its pro-German king would have been unable longer to keep his country out of the war. It was only a matter of state policy, therefore, that saved these Greek subjects of Turkey from all the horrors that befell the Armenians. But their sufferings are still terrible, and constitute another chapter in the long story of crimes for which civilization will hold the Turk responsible.
    Amb. Henry Morgenthau, Sr. "The Murder of a Nation," ch. XXIV in Ambassador Morgenthau's Story, 1919 (written in 1916, before Greece entered the war on the side of the Allies in 1917, therefore before the further massacres of Greeks between 1916 and 1923), pp. 52-53.
    http://www.genocidetext.net/iags_resolution_supporting_documentation.htm

  4. #1154
    Avatar von Pontiac

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  5. #1155
    Avatar von Sonne-2012

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    Ein weiteres Buch zu dem Völkermord, in dem Buch werden alle drei Genozide behandelt:


    GENOCIDE IN THE OTTOMAN EMPIRE

    Armenians, Assyrians, and Greeks, 1913-1923

    Edited by George N. Shirinian


    “This comprehensive volume is the first to broadly examine the genocides of the Armenians, Assyrians, and Greeks in comparative fashion, analyzing the similarities and differences among them and giving crucial context to present-day calls for recognition. It is also one of the rare books which investigates the fate of the Ottoman Christian people during World War I as a whole, as not only Armenians, but Greeks and Assyrians were also targeted by the genocide carried out by the Young Turk's Ottoman Government. In the shadow of World War I, the Young Turk's aim was to exterminate the entire Christian population.” · Assyrian International News Agency News
    The final years of the Ottoman Empire were catastrophic ones for its non-Turkish, non-Muslim minorities. From 1913 to 1923, its rulers deported, killed, or otherwise persecuted staggering numbers of citizens in an attempt to preserve “Turkey for the Turks,” setting a modern precedent for how a regime can commit genocide in pursuit of political ends while largely escaping accountability. While this brutal history is most widely known in the case of the Armenian genocide, few appreciate the extent to which the Empire’s Assyrian and Greek subjects suffered and died under similar policies. This comprehensive volume is the first to broadly examine the genocides of the Armenians, Assyrians, and Greeks in comparative fashion, analyzing the similarities and differences among them and giving crucial context to present-day calls for recognition.
    BERGHAHN BOOKS : Genocide In The Ottoman Empire


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  6. #1156
    Avatar von Francis

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  7. #1157
    Avatar von Hannibal

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    Zitat Zitat von Francis Beitrag anzeigen
    ...
    Stellt euch mal vor, ein Serbe würde eine solche Frechheit in dem Srebrenica-thread bringen. Da würden alle eskalieren, aber hier tun die Türken auf Nihilisten.

  8. #1158
    Avatar von MissChaos

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    Zitat Zitat von Pontiac Beitrag anzeigen
    Apolas Lermi

  9. #1159
    Avatar von Achillis TH

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    Zitat Zitat von Hannibal Beitrag anzeigen
    Stellt euch mal vor, ein Serbe würde eine solche Frechheit in dem Srebrenica-thread bringen. Da würden alle eskalieren, aber hier tun die Türken auf Nihilisten.
    Nicht nur die es kommt darauf an wer unschuldig stirbt.

  10. #1160
    Avatar von MissChaos

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    Was ist denn auf dem Bild? Ich kann's nicht sehen!

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