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19. Mai - Völkermord an den Pontiern

Erstellt von Yunan, 19.05.2012, 14:45 Uhr · 1.204 Antworten · 60.982 Aufrufe

  1. #411
    Avatar von TuAF

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    heulen hier paar bf griechen wieder rum? weil sie eine türkische backpfeiffe bekommen haben im türkischen befreiungskrieg

    euer megali idea hat euch viel leid gebracht und wird es wieder bringen..aber das kapieren einige von euch nicht.

  2. #412

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    23.630
    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Ich finde es "lustig", dass man sich davor sträubt dem Rassisten die Meinung zu geigen. Ja.
    Ich sehe nur einen Rassisten: DICH,
    der den Genozid an den Armeniern und die Verbrechen der Jungtürken an den Griechen (lange vor 1923) leugnet.

    Ja, DU bist ein Rassist und Extrem-Nationalist.

  3. #413

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    3.875
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen


    Ich sehe nur einen Rassisten: DICH,
    der den Genozid an den Armeniern und die Verbrechen der Jungtürken an den Griechen (lange vor 1923) leugnet.

    Ja, DU bist ein Rassist und Extrem-Nationalist.
    Wenn er ein Rassist sein soll, was bist denn du?

  4. #414
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Ich finde es lustig, dass man sich davor sträubt dem Rassisten die Meinung zu geigen. Ja.



    Rassisten und Chauvinisten gibt es aber unter allen Völkern, und nicht nur unter den Griechen. Gerade das Beispiel der Jungtürken am Ende des Osmanischen Reiches, oder das von offen faschistischen Parteien wie der MHP mit einem -Smiley zu verharmlosen, ist eine derbe Beleidigung an das Andenken von Millionen christlicher Völkermordopfer und Vertriebenen aus Kleinasien.

    Heraclius

  5. #415
    Avatar von Sonne-2012

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    Aus dem Buch des Historikers Wilhelm Baum die christlichen Minderheiten in der Türkei

    Buch von Wilhelm Baum

    1920; der Grieche Nikolaos Tsaikopulos beschreibt dies in dem Buch "Mein
    Dorf: Fulaziki (Nikomedeia), Kleinasien". Die letzten organisierten Gräuel fanden im
    Juni 1921 statt und wurden vom nationalistischen Gouverneur Jemil Bey mit Hilfe der
    Chettés durchgeführt. Die Regierung setzte zwar eine Untersuchungs-Kommission
    ein, aber dem verantwortlichen Topal Osman Agha geschah nichts.[4] Die
    Operationen der griechischen Flotte an der Schwarzmeerküste steigerten die
    Bemühungen der Türken zur "Endlösung" der "pontischen Frage". Am 27.7.1921
    erhielt der britische Hochkommissar in Konstantinopel Kenntnis von den Massakern.
    Toynbee bezeichnete die Opfer in Pontus wie die Armenier in Kilikien als Opfer der
    Politik von Venizelos und Lloyd George.[5] Curzon sprach von schwerwiegenden
    Folgen, wenn die Türkei es verabsäume, den griechischen und armenischen
    Minderheiten nach der schlechten Behandlung in der Vergangenheit keinen Schutz
    gewähre. Am

    4.8.1921 berichtete Curzon an Lord Hardinge in Paris über muslimische Exzesse
    gegen die Christen in Pontus, die sich in der Form der Deportationen und Massaker
    nicht von den Ereignissen während des Krieges unterschieden; es wurde klar, dass
    die kemalistische Regierung die Ausrottung der Christen plante. Solange diese
    Gräuel andauerten, lehnte England jede Verhandlung mit den Kemalisten ab.[6] In
    Bafra spielten die Chettés Katze und Maus mit den noch nicht deportierten Griechen.
    Es kam aber auch vor, dass die Gräuel von den militärischen Führern unterbunden
    wurden. Am 18. und 22.10.1921 berichtete die "Times" über die Massaker.
    Vergeblich appellierten die Schriftsteller und Künstler Griechenlands am 22.11.1921
    an die Welt.

    Unterdessen hatten die Türken die Griechen, die vor dem Krieg an der
    Schwarzmeerküste in Pontus lebten, bereits im Sommer 1921 zum überwiegenden
    Teil systematisch ermordet. Ihre Lage verschlechterte sich zusehends, seitdem
    Nurettin Pascha Kommandeur der neuen Zentralarmee wurde, ein grausamer und
    xenophober Schlächter, der mit Zustimmung Mustafa Kemals alle Männer von 18 bis
    50 ins Landesinnere deportieren ließ. Die Massaker wurden von der griechischen
    Flotte im Schwarzen Meer mit der Beschießung von Küstenstädten beantwortet. Auf
    einen Protest des amerikanischen Hochkommissars wegen der Massaker leugnete
    Kemal diese und meinte, es seien nur die deportiert worden, die Waffen getragen
    hätten.[7] Hochkommissar Rumboldt berichtete auch von Verschleppungen von
    Christen aus Antalya von 300 Griechen aus Trapezunt ins Landesinnere.[8] Das
    griechische Kriegsschiff "Kilkis" beschoss den Hafen Ineboli. Vor einem Gericht in
    Samsun wurden zwischen August und Dezember 1921 485 Todesurteile gefällt.[9]
    Die Griechen bildeten Geheimbünde, die muslimische Dörfer angriffen und vergeblich
    auf eine Invasion der Griechen warteten.[10] Die Griechen konzentrierten jedoch
    alle Kräfte an der Sakarya-Front.

    Der Genozid an den Pontus-Griechen wurde auch im britischen Parlament und im
    US-Senat erörtert. Am 7.11.1921 befasste sich das britische Unterhaus mit der Frage
    des Genozids in Pontus. Der irische Abgeordnete Thomas Power O'Connor fragte
    dabei, was die Regierung gegen diese Massaker und im Fall eines Abzuges der
    Franzosen in Kilikien unternähmen. Am 22.12.1921 erörterte auch der amerikanische
    Senat die Problematik der Deportation der Griechen, dabei hieß es:
    "Hunderttausende wurden niedergemetzelt oder von ihren Wohnstätten entwurzelt
    und in Wüsten und unfruchtbare Landstriche geführt, wo der Tod eine Erlösung von
    den Schrecken und der Folter, der sie ausgesetzt waren, bedeutete."[11] Im
    griechischen Parlament fand am 18.5.1922 eine Sondersitzung über die Vertreibung
    der Griechen aus Kleinasien statt, bei der Außenminister Alexander Baltatsis über
    die Geschehnisse berichtete.

    Ismet Inönü gab die Massaker am 21.5.1922 auf einer Sitzung des türkischen
    Parlamentes zu: "Der Nationalpakt wird keinen Griechen ungestraft lassen, und wir
    werden sie auch nicht länger auf türkischem Boden Handel treiben lassen. Wir
    werden sie vertreiben, Venizelos und Lloyd George: sie sollen wissen, dass uns die
    Flotte Englands keine Angst einjagt, der Orient hat eine Armee und viele Waffen zur
    Verfügung.[12]

    Insgesamt wurden in Pontus mehr als 353.000 Griechen umgebracht.[13] Auch die
    türkische Nationalversammlung beschäftigte sich mit den Massakern; am

    21.8.1922 distanzierte sich der Abgeordnete Hakki Hami Bey von Sinope davon:
    "Unser Antlitz wird wegen der Umsiedlung für ewig von Schande befleckt sein.

    Wenn die Umsiedlungen vorgenommen werden, damit menschliche Seelen ermordet
    werden, . ist dies eine zutiefst verabscheuenswürdige Sache. Vor den Augen der
    gesamten Welt beschmutzen uns diese Taten."[14] Auch auf türkischer Seite gab es
    neben Nationalisten andere Menschen, die sich von der Politik ihrer politischen
    Führer und ihrer Propaganda distanzierten.

  6. #416

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    heulen hier paar bf griechen wieder rum? weil sie eine türkische backpfeiffe bekommen haben im türkischen befreiungskrieg

    euer megali idea hat euch viel leid gebracht und wird es wieder bringen..aber das kapieren einige von euch nicht.
    Nun warte doch ab, noch ist nicht aller Tage Abend.
    Die Entwicklung Griechenlands kannst Du nachprüfen: von nicht vorhanden bis zur heutigen Größe
    Die Entwicklung der Türkei kannst Du auch nachprüfen: einst groß, heute kurz vor der Zerschlagung und immer kleiner werdend

    Es wird das dorthin zurückkehren, wohin es auch gehört!

  7. #417

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    Zitat Zitat von ASRomaUltra Beitrag anzeigen
    Wenn er ein Rassist sein soll, was bist denn du?

    Er ist ein Heuchler, der Massaker instrumentalisiert, um gegen andere Völker zu hetzen.

  8. #418

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Er ist ein Heuchler, der Massaker instrumentalisiert, um gegen andere Völker zu hetzen.
    Wäre ich ein Heuchler,
    hätte ich meinem einstigen moslemischen Bekannten nicht die leckeren Spezialitäten aus Schweinefleisch angeboten,
    die er nach vier Tagen auch angenommen hatte.

    Inzwischen ist er auch kein Moslem mehr, er hatte seinen Fehler eingesehen.

    Das ist keine Heuchelei, das ist AKTIVE Nächstenliebe.

  9. #419
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Er ist ein Heuchler, der Massaker instrumentalisiert, um gegen andere Völker zu hetzen.
    Amphion hilft euch eure Vegangenheit aufzuarbeiten, da ihr selber das nicht könnt.

  10. #420

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    völkermord an den pontiern. - der völkermord den es nie gab - es sei denn man ist anhänger chrysi avgis, dann glaubt man an die story

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