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1919 – Beginn des Türkischen Unabhängigkeitskrieges

Erstellt von Almila, 19.05.2012, 17:41 Uhr · 1.053 Antworten · 62.755 Aufrufe

  1. #311
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Israel fehlt.

  2. #312

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Ich ziehe es vor der Threadstellerin persönlich zu gratulieren. Das stimmt. Aber solange solche Luschen wie du hier rumdümpeln die ihre fehlenden Argumente und Fachkenntnisse durch persönliches beleidigen versuchen zu wettmachen, gebe ich mir keine Mühe besondere moralische Größe auszustrahlen.

    Heraclius
    Och, jetzt wirst du pampig. Sonne und Afro sind nunmal zwei volldebile Spastis. Wenn du ein Problem damit hast, dass ich auf diese Idioten eindresche, weil sie hier nichts anderes machen als zu provozieren, soll es mir recht sein. Was wolltest du denn mit deinem "Die Türken bringen nichts auf die Beine" Schmarrn bezwecken? Deine Fachkenntnisse demonstrieren? What goes around comes back around.

  3. #313

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen

  4. #314
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Elma2 Beitrag anzeigen
    Der Status der Hunnen ist nicht ganz geklärt und die Tataren (ehr gesagt die Mongolen) fielen im 13. Jahrhundert in Europa ein hingegen die Araber fielen im 7. Jahrhundert in Europa ein also deutlich früher als die Tataren.
    Du hast Kahrtago und seine Ekefanten vergessen.

  5. #315
    Avatar von Toruko-jin

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    Herkunft der Türken
    Woher kommen eigentlich die Türken? Die genaue Herkunft ist nach heutigem Forschungsstand nicht bekannt. Man weiß nur, dass die erste eigene Schriftsprache turksprachiger Völker in der Altairegion in Zentralasien gefunden worden sind und zwar am Schnittpunkt der Flüsse Selenga und Orchon.

    Hier ein Bild zur Orientierung. Bild: gemeinfrei



    Herkunft der Turkvölker nach der Lage heutiger Staatsgebiete. Bild: gemeinfrei

    [IMG]file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/xxx/Eigene%20Dateien/Meine%20Websites/turkishworld.de%20die%20neue%20website/graphics/transparenz.gif[/IMG]
    Dort fand man im 18. Jh. erste Beispiele der so genannten Orchon Inschriften aus dem 7. Jahrhundert n. Chr., verfasst von den Gök-Türken in der uigurischen Sprache. Als älteste Dokumente der türkischen Sprache haben diese Inschriften einen großen Wert da nur wenige Nationen derart alte Sprachdenkmäler besitzen. Die gök-türkische Schrift wurde im 9. Jahrhundert durch das uigurische ersetzt. Die Uiguren gehören zu den wichtigsten türkischen Völkern da sie viele Einflüsse auf die Kultur Zentralasiens ausübten. Heute sind sie eine Minderheit in der Volksrepublik China.

    Die Ähnlichkeiten mit nordeuropäischen Runen sind nur formal, da alle Schriften, die in harten Fels getrieben werden keine komplizierten Schleifen erlauben und somit in Ihrer Form Gemeinsamkeiten haben.


    Kyzylinschrift in den mit der Orchon-Runen verwandten Jenissej-Runen (ca.730 n.Chr.). Bild: wikimedia, Philipp Roelli (2005)

    Es gibt noch eine andere interessante Entdeckung. 1970 wurde in einem Fürstengrab in Kirgisistan bei Balykchy in der Nähe des Sees Issyk die Issyk-Inschriften auf einer Silberschale mit 26 Runen gefunden.

    Diese Inschriften stammen aus dem 5. Jh. v.Chr., also ungefähr 1000 Jahre vor den Orchon-Inschriften. Sie wurden von den indogermanischen Saken (Skythen) verfasst, die in der heutigen kasachischen Steppe, zwischen dem Aralsee und dem Tienschan Gebirge, mit Alma-Ata als Zentrum, gelebt haben. Diese 26 Runen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den türkischen Runen, woraufhin, vor allem in der Türkei, eine mögliche Verwandtschaft zwischen den beiden Völkern angenommen wurde. Die Saken sind aller Wahrscheinlichkeit nach ein indogermanisches (Sprach-?)Volk wohingegen die Turkvölker ein altaisches Volk sind. Die Kulturen sind aber in vielen fällen sehr identisch. Die Frage ist, wie zwischen den beiden Völkern der Mongoloiden und der Indoeuropäer ein Volk auftaucht, welches die Wesenszüge und Kultureigenschaften beider in sich vereint. Waren die Turkvölker ursprünglich ein indoeuropäisches Volk, welches sich mit Mongolen und Chinesen vermischt und eine neue Identität bekommen hat? Hierüber gibt es viele Anhaltspunkte, die dagegen und dafür sprechen. Letztendlich ist nichts mit Sicherheit zu belegen. Aber genau dies macht die Sache ja interessant.

    Einige westliche Turkologen vertreten die Meinung, dass die Saken (auch Shaka, 7./6. Jahrhundert v. Chr.) ursprünglich ein Turkvolk waren. Jedenfalls nannten die Perser alle Skythen Saken. Diese Bezeichnung wurde später auch für alle Turkvölker und Steppenbewohner benutzt. Heute gibt es sogar Turkvölker die sich so nennen, zum Beispiel die Sakha Jakuten in Sibirien. Die Kasachen scheinen zum Teil nachfahren der Saken zu sein, gehören aber zu den turksprachigen Völkern mit einer ethnogenesen Vermischung beider Völkerschaften.

    Jedoch wird von der Mehrheit aller Forscher keine Verbindung zwischen Saken und Turkvölkern hergestellt. Wenn dem so wäre, hätte man eine Sensation. Aber es gibt einen Punkt wo sich fast alle Forscher einig sind. Nämlich, dass vor dem auftauchen türkischer und mongolischer Nomaden Zentralasien von indogermanischen Steppennomaden dominiert wurde.
    Die Entstehung der Turkvölker ist dabei so unerforschbar, dass man hier auf Mutmaßungen und Theorien, die am plausibelsten sind, zurückgreifen muss. Und hier beginnt die so genannte proto-türkische Theorie.


    Erwähnt wurden die Türken von den Chinesen schon viel früher. Es bleibt abzuwarten ob Archäologen noch ältere Dokumente finden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Gök-Türkische eine sehr alte Sprache ist. Es wird unter anderem angenommen, dass es viele Vorgänger-Schriften des Göktürkischen gab die von Turkvölkern verfasst worden sind. Da die Schriftzeichen in einer sehr guten Qualität gefunden wurden ist anzunehmen, dass diese Schrift schon seit etlicher Zeit benutzt worden ist.

    Schon der chinesische Reisende Hiuen-Tsang (2. Hälfte d. 7 Jh.) schrieb, dass die Hephtaliten (Reich von 425 – 560 n.Chr.) eine Schrift benutzten die identisch mit der war, die die Gök-Türken benutzten. Der Byzantiner Prokopios (6. Jh.n.Chr.) bemerkte, dass die Ogur-Türken (ein Urstamm der Göktürken) schon damals eine eigene Schrift besaßen. Nach dem Byzantiner Menandros schrieb der Gök-Türkische Kahn, İstemi Yabgu, im Jahr 568 einen Brief an Byzanz in einer Schrift die "Iskit" (Skythen?) genannt wurde (Skythen waren ein indogermanischer Nomadenstamm in Vorderasien. Eine Vermischung oder Verwandtschaft mit den Proto-Türken ist möglich aber nicht bewiesen).

    Im 6. Jhr.n.Chr. wurden Buddhistische Bücher ins Gök-Türkische übersetzt. Im Chazaren Kaghanat und im europäischen Avarenreich (Herkunft der Awaren ist unbekannt) wurde schon Gök-Türkisch geschrieben. Die bei den „Mayatskiy“ Ausgrabungen entdeckten beschrifteten chazarischen Keramikscherben und Tonplatten und die in Ungarn gefundenen Dokumente in Gök-Türkischer Schrift aus der Zeit der Avaren bezeugen dies.
    Es wird auch angenommen, dass die Hunnen eine Schrift besaßen die als Vorgänger der Runen aus dem Orchon Tal gelten könnten.


    Doch wo sind die Wurzeln der Orchon Schriften zu suchen? Einige Wissenschaftler sehen eine Ähnlichkeit mit dem aramäischen, griechischen, chinesischen oder skandinavischen Schriftzeichen. Eine Affinität mit den Indo-Iranische Runen wird auch angenommen. Es wird ausgiebig nach der Herkunft der Gök-türkischen Schriftzeichen gesucht.

    Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass das Gök-Türkische eine der oben genannten Ursprünge hat. Hier die Erklärung: die Inder, die Chinesen, die Iraner benutzten nie eine solch eigenartige runische Einkerbweise. Im Aramäischen Sprachraum (Sogdisch, parsi u.s.w.) gab es ebenfalls keine dieser Schreibweisen. Das Aramäische hat 22 Buchstaben und das Gök-Türkische 39. Die aramäischen Schriften, Pahlevi und Aramazique, sind deutlich jünger als das Gök-Türkische.

    Der wahrscheinlichste Ursprung der Gök-Türkischen Schrift scheinen die türkischen Stempel älterer Datierung zu sein.
    Aus chinesischen Quellen wissen wir, dass die Türken durch in Pfeile eingekerbte Symbole miteinander kommunizierten. Tatsächlich sehen einige Zeichen der Schrift wie Symbole aus, deren laut ein Wort ergibt. Zum Beispiel heißt Pfeil auf Türkisch Ok. Das Gök-Türkische Schriftzeichen dazu sieht aus wie ein Pfeil. Jedes dieser Zeichen kann man mit einem ganzen Wort in Verbindung bringen. Allein diese Erkenntnis zeigt die Eigenständigkeit dieser Schriftsprache. Das Gök-Türkische in den Yenisey Inschriften hatte noch über 150 Schriftzeichen (fast schon eine Bilderschrift) wurde aber dann auf 38 reduziert wodurch es 100 % phonetisch wurde.


    Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.

    Fazit: Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass die Hunnen (auch genannt Hsiung-nu) zu den direkten Vorfahren der Turkvölker zählen weil zumindest einige der in anderen Sprachen überlieferten Eigennamen dies vermuten lässt. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann man aber nur eine einheitliche Usprungsfestlegung aller nomadischen Reitervölker festlegen. Nämlich Zentralasien. Eine große Familie mit verschiedenen (vielleicht angeheirateten) Mitgliedern ähnlicher Kulturen…


    Update: Wie jetzt bekannt wurde haben Forscher herausgefunden, dass die DNA der Nachfahren der Etrusker in Italien eine große Ähnlichkeit mit der DNA von modernen Türken in Anatolien hat. Somit ergibt sich die Frage ob die Türken sich mit den Ureinwohnern vermischten oder ob die Etrusker eigentlich aus Zentralasien kommen. Interessant ist es auch, weil die Möglichkeiten der modernen DNA Analyse die Herkunftsforschung revolutioniert.
    turkishworld.de - Geschichte & Archologie - Herkunft der Trken

  6. #316
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Es gibt schon einige Historiker, die bestreiten, dass Hunnen, die Vorväter der Türken sind, das stimmt. Allerdings ist die Majorität der Historiker fest davon überzeugt, dass sie es sind.
    Damit sind jedoch nicht die Europäischen Hunnen gemeint sondern die Xiongnu (die fälschlicherweise auch "Asiatische Hunnen" genannt werden).

  7. #317

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    Zitat Zitat von Elma2 Beitrag anzeigen
    Der Status der Hunnen DNA nicht ganz geklärt und die Tataren (ehr gesagt die Mongolen) fielen im 13. Jahrhundert in Europa ein hingegen die Araber fielen im 7. Jahrhundert in Europa ein also deutlich früher als die Tataren.

    Elma das entspricht nicht der Wahrheit.Die Dna Analyse von Atilla zeigt das er Türke war.Das sage nicht ich das haben führende Forscher gesagt.Aber darum geht es nicht? Dürfte ich erfahren warum du zusammen mit den Griechischen Usern hier in diesem Thread versuchst mit Blöden Bemerkungen zu provozieren? Du bist doch sonst einer von der Ruhigen Sorte? Also was ist los mit dir?!

  8. #318
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Du hast Kahrtago und seine Ekefanten vergessen.
    Ja stimmt, danke

  9. #319

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    Zitat Zitat von Elma2 Beitrag anzeigen
    Damit sind jedoch nicht die Europäischen HunDu Trn gemeint sondern die Xiongnu (die fälschlicherweise auch "Asiatische Hunnen" genannt werden).

    Die Komplette Führung der Hunnen bestand aus Türken und den Heutigen Magyaren du lauch.Die Goldene Horde ( Kubilay Khan und Batu Khan) waren alles Türken!

  10. #320
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Usta Beitrag anzeigen



    musste zoomen. habs net groesser gefunden

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