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1919 – Beginn des Türkischen Unabhängigkeitskrieges

Erstellt von Almila, 19.05.2012, 17:41 Uhr · 1.053 Antworten · 62.611 Aufrufe

  1. #771
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Es gibt zu wenig Informationen über die Ethnien in der Türkei als optisches Material, und völlig unausgereift.
    Diesem Zustand sollte nachgeholfen werden.

    Damit kann man erst dann gut arbeiten, wenn das Wissen nahezu vollständig ist.
    Nach Denktasch ca. 40 Ethnien, nach dem MIT (innertürk. Dienst) sind es 73 Ethnien.

    Streng Genommen hat almila recht. Die Karte stimmt nich gänzlich.

    An den großen Metropolen ergibt sich dank der Städtisierung auch noch mal eine ernstzunehmende Größe.

  2. #772
    Avatar von Vali

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  3. #773

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Streng Genommen hat almila recht. Die Karte stimmt nich gänzlich.
    An den großen Metropolen ergibt sich dank der Städtisierung auch noch mal eine ernstzunehmende Größe.
    Die Karte stimmt nicht nur nicht gänzlich, sondern gibt absolut falsche Inhalte wieder, die absolut konträr zu den Aussagen des ehemaligen N1. 1 der Türkei Mr. Dentasch als auch zu den Aussagen des MIT (innerer türkischer Dienst) steht, daß in der TR ca. 40 bzw. 73 Ethnien leben.
    Die Karte gibt deshalb weniger die Ethnien in der Türkei wieder denn die türkische Staatsangehörigkeit, also eine Fortsetzung dessen, was noch vor Erdogan quasi üblich war, und was auch im Urteil gegen Ömer Asan herauszulesen ist: Angst vor dem eigenen Schatten, der einem ereilen könnte.
    Ömer Şükrü Asan (* 28. Mai 1961 in Trabzon), ist ein türkischer Volkskundler, Fotograf und Autor.

    Als Folge der Proteste nationalistischer Kreise gegen die Veröffentlichung seines Buches Pontos Kültürü,[1] einer Studie über die Sprache und Kultur der griechischsprachigen Muslime seines Heimatdorfes Çoruk im Landkreis Of, verfügte am 21. Januar 2002 das damalige Nationale Staatssicherheitsgericht in Istanbul eine Verkaufsverbot der eben erst erstellten Neuauflage des Buches. Am 10. Juni wurde Anklage gegen Asan und seinen Verleger Ragıp Zarakolu wegen separatistischer Propaganda nach Artikel 8 Abs. 1 des Anti-Terror-Gesetzes erhoben.[2] Nach Abschaffung des Artikels 8 des Anti-Terror-Gesetzes wurde Asan im September 2003 freigesprochen.[1]
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96mer_Asan

  4. #774

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Türkische Geschichtsbücher?
    Klär uns auf.

  5. #775
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Klär uns auf.
    Ja du brauchts dringend Aufklärung:

    Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

    Auch im demokratischen und toleranten Izmir wird die Stimmung gegen Israel immer feindlicher. Dass nun sogar Lehrer ihre Schüler weiter zum Hass anstacheln ist erschreckend. Wo führt das noch hin?

    Judenhass ist in der Türkei ein Alltagsphänomen geworden. Obwohl ich in Izmir, der demokratischsten Stadt der Türkei, wohne, wächst auch hier der Antisemitismus. Überall treffe ich auf Judenhasser und Feinde Israels, lausche ihren Vorurteilen auf der täglichen Busfahrt oder beim Besuch eines populären Fast-Food-Restaurants.

    Nicht wenige von ihnen bewundern Hitler, wünschen sich, er hätte seine "Mission" zu Ende gebracht und nicht bei sechs Millionen ermordeter Juden aufgehört. Obwohl es mich anwidert, kann ich nichts dagegen unternehmen. Ich gehöre zu einer Minderheit in diesem Land und weiß, dass der Staat meine Rechte nicht schützen will und nicht schützen wird, weshalb es keine gute Idee wäre, darauf zu reagieren.

    Ich besuche die zwölfte Klasse eines Gymnasiums. Um hier zu lernen, muss man eine Eintrittsprüfung bestehen. Die Lehrer sind deshalb ausgesprochen gebildet und anständig. Dieses Umfeld hebt sich von der türkischen Gesellschaft positiv ab. Dennoch musste ich diese Woche feststellen, dass sich selbst in diesem Umfeld etwas verändert hat.

    Antisemitismus : Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

    Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein

    Nicht nur die türkische Regierung tobt. Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen, kommentiert D. Baspinar. von Deniz Baspinar


    Die Mehrheit der Türken in der Türkei , aber auch in Deutschland, wächst jedoch mit einer anderen Geschichte auf. Ich bekam diese zweite Version als Kind ebenfalls erzählt. Die ging so: Während des ersten Weltkrieges hätten sich die Armenier mit dem äußeren Feind, also den Russen, verschworen, seien so der eigenen Heimatfront in den Rücken gefallen und hätten gar Massaker unter der türkischen Zivilbevölkerung angerichtet.

    In der ersten Geschichte sind Türken die Täter, sie ermorden wehrlose Bürger des osmanischen Reiches. In der zweiten Geschichte sind die Türken die Opfer, die verraten und getötet werden. Egal zu welchem Ergebnis international renommierte Historiker gelangen, egal wie viele Dokumente die Tötung von Hunderttausenden Armeniern belegen: Die meisten Türken sehen sich als Opfer. Sie leugnen nicht nur die historische Schuld, sie verdrehen die Wirklichkeit.
    Völkermord: Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein | ZEIT ONLINE


    Das dem Minister Hüseyin Çelik unterstehende Erziehungsministerium fiel im April 2003 der EU-Kommission[9] negativ auf. Die Minderheiten sähen sich gewissen diskriminierenden Praktiken seitens der Behörden ausgesetzt. Es wurde beklagt, dass der Inhalt der vom Staat herausgegebenen Geschichtsschulbücher Feindseligkeiten gegen Minderheitengruppen schüre. Darüber hinaus veröffentlichte das Bildungsministerium im April 2003 ein Rundschreiben, mit dem Schulen verpflichtet werden, Vorträge und Aufsatzwettbewerbe über kontroverse historische Ereignisse im Zusammenhang mit Armeniern, Pontusgriechen und Assyrern zu organisieren. Das Erziehungsministerium veranlasste die türkischen Schüler dazu, an einem Aufsatzwettbewerb gegen die angeblich „grundlosen armenischen Genozid-Behauptungen“ mitzuwirken.[10] Zudem verpflichtete das Ministerium die türkische Lehrerschaft zur Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen türkisch-nationalistischer Art und hat Neuauflagen - eigentlich - veralteter türkischer Schulbücher veranlasst, in denen Nicht-Muslime in der Türkei als „Spione“, „Verräter“ sowie „Barbaren“ bezeichnet werden. Es fehlt auch nicht der Hinweis, dass deren Schulen, Kirchen sowie Synagogen „schädliche Gemeinden“ sind. Obwohl die Türkei inzwischen von der EU für diese Verfügungen gerügt worden ist, blieb der umstrittene nationalistische Erziehungsminister Hüseyin Çelik im Amt.[11] [12]
    http://de.wikipedia.org/wiki/Minderh...e_Minderheiten

  6. #776

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Du brauchts Aufklärung:

    Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

    Auch im demokratischen und toleranten Izmir wird die Stimmung gegen Israel immer feindlicher. Dass nun sogar Lehrer ihre Schüler weiter zum Hass anstacheln ist erschreckend. Wo führt das noch hin?

    Judenhass ist in der Türkei ein Alltagsphänomen geworden. Obwohl ich in Izmir, der demokratischsten Stadt der Türkei, wohne, wächst auch hier der Antisemitismus. Überall treffe ich auf Judenhasser und Feinde Israels, lausche ihren Vorurteilen auf der täglichen Busfahrt oder beim Besuch eines populären Fast-Food-Restaurants.

    Nicht wenige von ihnen bewundern Hitler, wünschen sich, er hätte seine "Mission" zu Ende gebracht und nicht bei sechs Millionen ermordeter Juden aufgehört. Obwohl es mich anwidert, kann ich nichts dagegen unternehmen. Ich gehöre zu einer Minderheit in diesem Land und weiß, dass der Staat meine Rechte nicht schützen will und nicht schützen wird, weshalb es keine gute Idee wäre, darauf zu reagieren.

    Ich besuche die zwölfte Klasse eines Gymnasiums. Um hier zu lernen, muss man eine Eintrittsprüfung bestehen. Die Lehrer sind deshalb ausgesprochen gebildet und anständig. Dieses Umfeld hebt sich von der türkischen Gesellschaft positiv ab. Dennoch musste ich diese Woche feststellen, dass sich selbst in diesem Umfeld etwas verändert hat.

    Antisemitismus : Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

    Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein

    Nicht nur die türkische Regierung tobt. Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen, kommentiert D. Baspinar. von Deniz Baspinar


    Die Mehrheit der Türken in der Türkei , aber auch in Deutschland, wächst jedoch mit einer anderen Geschichte auf. Ich bekam diese zweite Version als Kind ebenfalls erzählt. Die ging so: Während des ersten Weltkrieges hätten sich die Armenier mit dem äußeren Feind, also den Russen, verschworen, seien so der eigenen Heimatfront in den Rücken gefallen und hätten gar Massaker unter der türkischen Zivilbevölkerung angerichtet.

    In der ersten Geschichte sind Türken die Täter, sie ermorden wehrlose Bürger des osmanischen Reiches. In der zweiten Geschichte sind die Türken die Opfer, die verraten und getötet werden. Egal zu welchem Ergebnis international renommierte Historiker gelangen, egal wie viele Dokumente die Tötung von Hunderttausenden Armeniern belegen: Die meisten Türken sehen sich als Opfer. Sie leugnen nicht nur die historische Schuld, sie verdrehen die Wirklichkeit.
    Völkermord: Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein | ZEIT ONLINE
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  7. #777

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    Arme Sau..

  8. #778
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
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    Gehts noch, du hast doch gefragt was in eueren Geschichtsbücher steht.

    Du musst mir dankbar sein.

  9. #779

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Klär uns auf.
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    Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

    Auch im demokratischen und toleranten Izmir wird die Stimmung gegen Israel immer feindlicher. Dass nun sogar Lehrer ihre Schüler weiter zum Hass anstacheln ist erschreckend. Wo führt das noch hin?

    Judenhass ist in der Türkei ein Alltagsphänomen geworden. Obwohl ich in Izmir, der demokratischsten Stadt der Türkei, wohne, wächst auch hier der Antisemitismus. Überall treffe ich auf Judenhasser und Feinde Israels, lausche ihren Vorurteilen auf der täglichen Busfahrt oder beim Besuch eines populären Fast-Food-Restaurants.

    Nicht wenige von ihnen bewundern Hitler, wünschen sich, er hätte seine "Mission" zu Ende gebracht und nicht bei sechs Millionen ermordeter Juden aufgehört. Obwohl es mich anwidert, kann ich nichts dagegen unternehmen. Ich gehöre zu einer Minderheit in diesem Land und weiß, dass der Staat meine Rechte nicht schützen will und nicht schützen wird, weshalb es keine gute Idee wäre, darauf zu reagieren.

    Ich besuche die zwölfte Klasse eines Gymnasiums. Um hier zu lernen, muss man eine Eintrittsprüfung bestehen. Die Lehrer sind deshalb ausgesprochen gebildet und anständig. Dieses Umfeld hebt sich von der türkischen Gesellschaft positiv ab. Dennoch musste ich diese Woche feststellen, dass sich selbst in diesem Umfeld etwas verändert hat.

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    Nicht nur die türkische Regierung tobt. Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen, kommentiert D. Baspinar. von Deniz Baspinar


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    In der ersten Geschichte sind Türken die Täter, sie ermorden wehrlose Bürger des osmanischen Reiches. In der zweiten Geschichte sind die Türken die Opfer, die verraten und getötet werden. Egal zu welchem Ergebnis international renommierte Historiker gelangen, egal wie viele Dokumente die Tötung von Hunderttausenden Armeniern belegen: Die meisten Türken sehen sich als Opfer. Sie leugnen nicht nur die historische Schuld, sie verdrehen die Wirklichkeit.
    Völkermord: Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein | ZEIT ONLINE
    Was denn was denn?
    Du rufst nach einem Mod und verlangst Entfernung, obwohl Du zuvor um Aufklärung batest?

    Zudem möchtest Du einen Zeitungsbericht der Zeitung "DIE ZEIT" entfernt sehen, eine Zeitung, in der der geschätzte Altbundeskanzler Helmut Schmidt beteiligt ist und zu den besten Zeitungen Deutschlands zählt?

    Was gefällt Dir am Inhalt nicht?

    Nicht nur die türkische Regierung tobt.
    Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen
    , kommentiert D. Baspinar.
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  10. #780

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Was denn was denn?
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    Zudem möchtest Du einen Zeitungsbericht der Zeitung "DIE ZEIT" entfernt sehen, eine Zeitung, in der der geschätzte Altbundeskanzler Helmut Schmidt beteiligt ist und zu den besten Zeitungen Deutschlands zählt?

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    Das "Klär uns auf" war auf die Frage von "der skythe" bezogen außerdem hat das nichts mit dem Thema des Threads zu tun also kann ein Mod diese Beiträge entfernen ?

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