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1919 – Beginn des Türkischen Unabhängigkeitskrieges

Erstellt von Almila, 19.05.2012, 17:41 Uhr · 1.053 Antworten · 62.598 Aufrufe

  1. #941

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    kein grund zur Klage. und dir? Hoffe dir geht es auch gut.



    ich für meinen Teil hasse die türkische bevölkerung nicht. Grund ist klar. Aber wenn wir gemeinsam in die Zukunft wollen, sollten wir eine ehrlich aussöhnungspolitik betreiben.

    fernab von Beleidigungen. Ülkücümüsün degilmisin, bilemem ama baya sacmaliyorsun. So wie die eben.
    Wenn du nicht weißt für was ich stehe, solltest du solche Diffamierungsversuche unterlassen.
    Hast aber auch nichts gegen Typen wie Sonne. Im Gegenteil. Ehrlichkeit ist ein starkes Wort. Ein arabisches Sprichwort sagt: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. In diesem Sinne, Doc.

  2. #942
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    Hast aber auch nichts gegen Typen wie Sonne. Im Gegenteil. Ehrlichkeit ist ein starkes Wort. Ein arabisches Sprichwort sagt: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. In diesem Sinne Doc...
    Ich habe keine Feinde im sinne des Aleviliks. Ich habe nur verwirrte Brüder.

    zu sonne: er ist ein Anatolier, so wie du und ich. Es ist auch seine geschichte! Klar habe ich nicht gegen ihn. ich habe auch nichts gegen dich talki.

  3. #943
    Avatar von Sonne-2012

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    Also hast du dich jetzt überrzeugt das die Türkei damals Giftgas eingesetzt hat gegen die Kurden?

  4. #944
    Avatar von Toruko-jin

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    Anscheinend ein alevitischer Kurde. Interessantes Themengebiet, das Wert ist, angesprochen zu werden.

    Wir schweifen hier zu sehr vom Thema ab. Ihr werdet ja in der Lage sein, einen Thread zu eröffnen hoffe ich.

  5. #945
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Anscheinend ein alevitischer Kurde. Interessantes Themengebiet, das Wert ist, angesprochen zu werden.

    Wir schweifen hier zu sehr vom Thema ab. Ihr werdet ja in der Lage sein, einen Thread zu eröffnen hoffe ich.
    falsch, wohl eher ein alevitischer kurde Tabaristans.

  6. #946
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    falsch, wohl eher ein alevitischer kurde Tabaristans.
    falsch war es nicht, wenn, dann unvollständig.

    Wieso beherrscht denn ein Kurde aus Gholestan türkei-türkisch?

  7. #947
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    falsch war es nicht, wenn, dann unvollständig.

    Wieso beherrscht denn ein Kurde aus Gholestan türkei-türkisch?
    Nach einer These des deutschen Iranisten Friedrich Carl Andreas von 1906 waren die im südkaspischen Gebiet lebenden parthisch-stämmigen Dailemi (Dêlemî) Vorfahren der Zazas, woraus sich eine der heutigen Bezeichnungen für die Zaza, nämlich „Dimli“ erklären könnte. Diese These wurde schon vorher vom armenischen Historiker Antranig 1880 vertreten und fand später die Unterstützung des russischen Orientalisten Wladimir Minorsky und der deutschen Iranisten Oskar Mann und Karl Hadank.
    Völkerwanderung. Wie leben um Dersim. Wobei Golestan weiter östlich ist.

  8. #948
    Avatar von BlackJack

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    hmmm ... sowohl haGalil als auch Historiker Kieser berufen sich auf İhsan Sabri Çağlayangil, der in einem Interview gesagt haben soll:
    ... erzählte bei einem Interview:
    „Das Militär hatte in den Eingängen der Berghöhlen, in denen die Dersim Kurden Schutz suchten, Giftgas eingesetzt und sie wurden wie Ratten vergiftet. Das Militär hat Menschen von sieben bis siebzig Jahren massakriert.“
    wohl gedruckt in "NTV Tarih, December 2009:61".

  9. #949
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Völkerwanderung. Wie leben um Dersim. Wobei Golestan weiter östlich ist.
    stimmt, Tabaristan umfasste ja auch ein größeres Gebiet, wenn ich mich nicht irre.

    Meine Familie kam über Chorasan nach Kleinasien. Im Gegensatz zu dir bin ich aber Tork

  10. #950
    Avatar von Sonne-2012

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    Zum Thema,

    Historiker Wilhelm Baum
    Buch die Türkei und ihre christlichen Minderheiten

    Am 19 Mai 1919 landete der Bandit Mustafa Kemal in Samsun:

    Die Griechische Bevölkerungsgruppe im Pontus wurde in drei Wellen vernichtet; die
    erste begann 1915 mit den ersten Umsiedlungsaktionen der Jungtürken. Diese
    Deportationen dauerten so lange, bis die Russen in der ersten Jahreshälfte 1916 die
    Stadt Trapezunt erreichten. Über 600 Flüchtlinge suchten im April 1916 Zuflucht im
    noch heute bestehenden Kloster Wassilona. Mit dem Vorwand, sie sympathisierten
    mit den Russen, wurden zahlreiche griechische Dörfer im Gebiet von Sinope und
    Giresun deportiert; nach Ansicht des Erzbischofs Germanos von Trapezunt drohte
    über 100.000 Griechen der Tod. In vielen Dörfern wurden griechische Frauen
    zwangsislamisiert. Österreichische und amerikanische Diplomaten protestierten
    dagegen bei der türkischen Regierung. Nach dem Zusammenbruch der russischen
    Front glaubten die Türken, jetzt keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Erzbischof
    Chrysanthos von Trapezunt legte dem Patriarchat im Oktober 1918 einen
    umfassenden Bericht über die Massaker vor, ebenso der Bischof Polykarp von
    Neokessareia, der über die Massaker in Kolonia und Tokat berichtete. Im Mai 1919
    besuchte der Archimandrit Panaretos das Pontus-Gebiet, um das Ausmaß der
    Massaker festzustellen. Mit der Ankunft Kemal Paschas in Pontus begann der Kampf
    der Briganten ("çeteler") von Topal Osman mit dem Krieg gegen die Christen. Diese
    Taktik, mit den Tscheteler - also nicht regulären Einheiten der Armee oder Polizei -
    ermöglichte es der Regierung bis heute, immer wieder nach außen hin die "Unschuld"
    zu beteuern.

    Am 29.5.1919 erhielt Osman von Kemal den Auftrag zu seinen Mordaktionen.[1] Das
    ganze Unternehmen begann mit Massakern und der Deportation von Griechen aus
    der Stadt Samsun und 394 griechischen Dörfern in der Umgebung. Im Archiv des
    griechischen Außenministeriums werden zahlreiche Dokumente zu diesen Gräueln
    aufbewahrt; bis zum Kriegeintritt Griechenlands berichteten auch griechische Konsuln
    über diese Ereignisse. Der amerikanische Botschafter Henry Morgenthau prangerte
    diese Unmenschlichkeiten an.[2]Mehr als 100.000 Griechen wurden von Herbst 1917
    bis zum Kriegsende ermordet.[3]



    Zwischen Februar und August 1920 wurden die Pontus-Griechen von kemalistischen
    Truppen und Freischärlern ("Ceteler") zum großen Teil vernichtet. Die 6000
    Bewohner von Bafra, die sich in den Kirchen verschanzt hatten, verbrannten dort, als
    die Kemalisten die Kirchen anzündeten. Von den 25.000 Griechen in der Gegend von
    Bafra und Aazam wurden etwa 90 % massakriert, der Rest ins Landesinnere
    deportiert.
    Die Elite wurde in Strafprozessen vor den so genannten
    "Unabhängigkeitsgerichten in Amasya verurteilt und erschossen. Die schönsten
    Mädchen und Knaben wurden in die Harems gebracht. Aber auch an der Westküste
    Kleinasiens wüteten die "Chettés"
    Baum Wilhelm: Die Trkei und ihre christlichen Minderheiten - Kitab-Verlag

    Die Nationalistischen Türken, die keine Ahnung von Geschichet haben, fiern am 19 Mai ihre sogenannten "Unabhängigkeitskrieg"
    obwohl es der Beginn der zweite Phase zum Völkemord an den Pontiern war.

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