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29.05.1453

Erstellt von Ottoman, 29.05.2009, 17:23 Uhr · 1.320 Antworten · 87.687 Aufrufe

  1. #1021
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Der 13te Krieger Beitrag anzeigen
    Es war Konstantin XI der überall vergebens Hilfe gesucht hatte...
    Der auch aber die Entsendung von Boten fing mit Johannes dem VIII (acht) an.

  2. #1022

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Der auch aber die Entsendung von Boten fing mit Johannes dem VIII (acht) an.
    Achso ok wusste ich nicht danke

  3. #1023
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Ich wünschte ich könnte am 29 Mai in Istanbul sein und mir die Parade live ansehen mit allen drum und dran.
    Wieso haben die Osmanen unter Sultan Mehmed nicht die Stadt irgendwann so Ende Juli Anfang August eingenommen,
    da bin ich meistens in der Türkei.
    Den Karneval kannst du auch im Fernsedhen live ansehen.

    Darum feiern es ja die Türken, somit zeigen sie ja nur das Konstantinopel ihnen nie gehört hat.

  4. #1024
    Avatar von Exotic

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Den Karneval kannst du auch im Fernsedhen live ansehen.

    Darum feiern es ja die Türken, somit zeigen sie ja nur das Konstantinopel ihnen nie gehört hat.
    Das willst du dir nur einreden, die Wahrheit sieht aber ganz anders aus mein lieber....

  5. #1025
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Gökhan Aydınoğlu Beitrag anzeigen
    Das willst du dir nur einreden, die Wahrheit sieht aber ganz anders aus mein lieber....
    Du darfst nicht von dir selbst ausgehen

    Ich habe es nicht nötig.

    Das Leid der Eroberung Konstantinopels ist kein Anlass zum Feiern

    Kein Erbarmen, keine islamische Barmherzigkeit

    Alles was lebte und sich bewegte – Soldaten, Zivilisten, Alte, Kranke, Frauen, Kinder, Säuglinge und sogar Haustiere- wurde erschlagen, erstochen, zerhackt und gemeuchelt. Hunderte Nonnen wurden geschändet und danach umgebracht. Das Volk, das panisch in die Kirchen flüchtete, wurde niedergemacht. Nachdem die Türken die Tore der Hagia Sofia brachen, stürmten sie hinein, töteten Alte und Kranke, entrissen den Müttern ihre Kleinkinder und Säuglinge, um diesen die Köpfchen abzuschneiden.

    Die abgetrennten Köpfe setzten sie dann auf die zahlreichen großen Kerzen der Kathedrale, um diese zu löschen, als wollten sie den vor Angst wahnsinnig gewordenen Christen sagen: „ Er hilft Euch nicht, Euer Gott und wir löschen nicht nur Eure Geschichte, Eure Größe, Euren Stolz, Euren Glauben, sondern wir löschen auch Eure Zukunft für alle Zeiten aus!“ Am Ende des Massakers verkündete ein muslimischer Geistlicher vom Altar herab:“ Dieses Haus gehört nun Allah! Es gibt nur einen Gott und Mohammed ist sein Prophet!“

    Die türkische Soldateska plünderte beinahe die ganze Stadt, zerstörte uralte Mosaike, Fresken, kostbare Ikonen, verbrannte tausende Bücher und Pergamente, demolierte Kirchen, Paläste, einfache Häuser und verschleppte all Jene Überlebenden, derer sie habhaft wurden auf große Plätze, um sie in die Sklaverei zu verkaufen. Herzzerreißende Szenen müssen sich abgespielt haben, als Familien buchstäblich auseinandergerissen, Kinder von ihren Eltern, Frauen von ihren Ehemännern für immer getrennt wurden.

    Das Wohl und Wehe des einst so stolzen und ruhmreichen Volkes hing oftmals von den Launen des jeweiligen Sultans und der bald überwiegend muslimischen Bevölkerung ab. Zahlreiche Pogrome, bis in die jüngste Vergangenheit, sorgten dafür, dass der Bevölkerungsanteil der Christen auf heute gerade einmal 0,2 % der Gesamtbevölkerung sank.


    Heldenhaft waren andere

    Was ist es nun genau, was Türken heutzutage am 29.Mai frenetisch feiern? Heldenhaft war die Eroberung der Stadt am Goldenen Horn nicht, denn Mehmeds Truppen berannten in mehr als zehnfacher Überlegenheit eine verzweifelte, ausgehungerte Bevölkerung.

    Heldenhaft war der Kampfgeist der Griechen, der Venezianer, der Genuesen, der Katalanen und all jener, die den Kaiser trotz auswegloser Lage nicht im Stich ließen!

    Heldenhaft waren die Soldaten, die Nonnen, die Mönche, die Alten, die Frauen und Kinder, die trotz Dauerbeschuss durch türkische Kanonen die zerstörten Mauern immer wieder ausbesserten und unermüdlich Barrikaden errichteten, an denen Attacke um Attacke des Feindes zerschellte!

    Heldenhaft waren die Eliteeinheiten des Kaisers, die während eines Ausfalls eine enorme Übermacht des Feindes zurückschlugen, ohne eigene Verluste erleiden zu müssen!

    Heldenhaft war Kaiser Konstantin XI, der sich mehrmals weigerte, die Stadt und sein Volk zu verlassen um sich in Sicherheit zu bringen, der sich selbst in voller Rüstung zu Pferd in die bereits verlorene Schlacht warf, als den Türken der Durchbruch gelang!

    Heldenhaft waren die Nonnen und Frauen, die sich Schändung und Sklaverei entzogen, indem sie den Freitod wählten!
    Lasst uns feiern | blu-NEWS

    PS: Du wolltest doch mir eine Quelle liefern für die türkische Legende mit Athen oder hast du gelogen?

  6. #1026
    Avatar von Barbaros

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Den Karneval kannst du auch im Fernsedhen live ansehen.
    Das ist kein Karneval du Dödel,und Fernsehn ist nicht dasselbe wie wenn mans Live erlebt.

    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Darum feiern es ja die Türken, somit zeigen sie ja nur das Konstantinopel ihnen nie gehört hat.
    Eher das Gegenteil,man feiert es weil es uns seit 560 Jahren gehört.

  7. #1027
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Das ist kein Karneval du Dödel,und Fernsehn ist nicht dasselbe wie wenn mans Live erlebt.


    Eher das Gegenteil,man feiert es weil es uns seit 560 Jahren gehört.

    Du hast mich überzeugt, das es ein kitschiker Karneval ist


    Dann musst du Erdogan ein Brief schreiben damit er den Karneval auf deinem Urlaub verlegen kann, damit du im Karneval live dabei bist.


    Seit wann feiern Räuber?

  8. #1028
    Avatar von Afro

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    4.871
    Der Fall von Konstantinopel verbreitete in Europa großes Entsetzen. Zwar hatte das Byzantinische Reich seit geraumer Zeit keine Rolle mehr gespielt, die Stadt Byzanz jedoch war immer noch ein Ausdruck von christlicher Macht gewesen.
    Eine Folge war Angst. Die Angst der Christen vor dem Islam. Es wurden Bündnisse zur Rückeroberung von Konstantinopel und des Heiligen Landes geschlossen, die aber nicht einmal Monate hielten, da die europäischen Großmächte viel zu viel in ihre eigenen Interessen verstrickt waren.
    Die Türken waren bei den Europäern für immer als „Eindringlinge" gebrandmarkt. Eine Einstellung, die sich bis heute durchsetzt.
    Viel wichtiger für das Europa war jedoch die Flucht einiger byzantinischen Gelehrten, die auf den venezianischen Schiffen mit antiken Schriftrollen nach Westen flohen und sich fortan in den Oberitalienischen Städten festsetzten, um dort ihr Wissen zu verbreiten. Dies führte zur Wiedergeburt der Antike in Norditalien und breitete sich auf ganz Europa aus - die Renaissance.[33]
    Der Tag an dem Konstantinopel an die Türken fiel wird als „Beginn der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit"[34] bezeichnet.
    Zwar ist diese Meinung bei heutigen Gelehrten Umstritten. Einigkeit herrscht aber dabei, dass die Eroberung von Konstantinopel als ein Symbol für alles folgende gilt. Trotzdem ist dieser Fall einer der größten und wichtigsten Europäischen Städte der damaligen Zeit ein sehr wichtiges und tragendes Ereignis, dass bis heute seine Folgen mit sich zieht. Schließlich befindet sich Istanbul, der Nachfahre von Konstantinopel heute immer noch in türkischem Besitz. Neben dieser Stadt ging auch ein großer und wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur verloren.[35]


    V. Blick auf die Eroberung aus heutiger Sicht

    V.1 Das kulturelle Fortwirken von Byzanz

    Viele Schriften und wissenschaftliche Erkenntnisse kamen durch die byzantinischen Gelehrten nach Venedig oder Kreta. Dort konnte die byzantinische Kultur bis 1669 fortbestehen. In diesem Jahr verlor die Republik Venedig die Insel an die Türken und besiegelte somit das endgültige Ende der byzantinischen Kultur.
    Nach der Eroberung durch die Türken, setzte sich das Russische Reich bis ins 20. Jahrhundert hinein, die Rückeroberung von Byzanz als Ziel. Russland wollte ein eigenständiges, orthodoxes Kaiserreich errichten und sah sich somit als Nachfahre des Byzantinischen Reiches.
    Allerdings sahen sich auch die osmanischen Sultane als legitime Nachfahren von Ostrom. Trotzdem waren sie letztendlich für den Fall dieses Reiches und das Ende seiner Kultur verantwortlich.
    Byzantinische Kultur gibt es heute kaum mehr. Lediglich einige Stücke konnten sich bin nach Venedig retten. Die bekannten Löwen z.B. sind eine Geschenk des byzantinischen Kaisers an die Republik Venedig. Auch im Markusdom finden sich noch zahlreiche Stücke aus Konstantinopel, die entweder bereits bei der ersten Eroberung 1204 oder später als Geschenk nach Venedig gelangt sind.[36]
    Trotzdem gibt es diese byzantinische Kultur im eigentlichen Sinne nicht mehr. Die griechische Kultur ist nur in Ansätzen mit ihr zu vergleichen. Archäologen und Historiker sind seit Schliemanns Wiederentdeckung von Troja auf der Suche nach der „Wiederentdeckung von Konstantinopel". Die Stadt gibt es zwar heute noch als Stadt, aber sie ist in keinster Weise zu Vergleichen mit dem Konstantinopel des späten Mittelalters. Kaum christliche Kulturgüter in dieser Stadt sind noch enthalten. Die Ausbreitung des Islams ließ keinen Platz für eine zweite Religion und die Vorherrschaft der Türken keinen Raum für eine andere Kultur.
    Es gibt wohl kaum eine andere antike Großmacht von der heute nur noch so wenig durchgedrungen ist und die mit ihrem Ende trotzdem so eine große Rolle für Europa und den Beginn einer neuen Epoche spielte.
    Im Jahr 1453 wurde dem Römischen Reich ein letztes Ende gesetzt. Das Mittelalter war in Konstantinopel nie so richtig angekommen. Die Stadt galt selbst im „düsteren Mittelalter" als ein Lichtfleck für die Wissenschaft. Religiöse Moral spielte dort weit weniger eine Rolle, als im restlichen Europa. So wurden zum Beispiel schon seit dem 12. Jahrhundert Leichen seziert, um medizinische Fortschritte zu erwirken.


    Mit Konstantinopel ging wohl eine der schönsten und prächtigsten europäischen Städte an den Islam verloren. Eine gesamte Kultur wurde somit ausgelöschte, die wenn man das Römische Reich dazuzäh

    - - - Aktualisiert - - -

    Der Fall von Konstantinopel verbreitete in Europa großes Entsetzen. Zwar hatte das Byzantinische Reich seit geraumer Zeit keine Rolle mehr gespielt, die Stadt Byzanz jedoch war immer noch ein Ausdruck von christlicher Macht gewesen.
    Eine Folge war Angst. Die Angst der Christen vor dem Islam. Es wurden Bündnisse zur Rückeroberung von Konstantinopel und des Heiligen Landes geschlossen, die aber nicht einmal Monate hielten, da die europäischen Großmächte viel zu viel in ihre eigenen Interessen verstrickt waren.
    Die Türken waren bei den Europäern für immer als „Eindringlinge" gebrandmarkt. Eine Einstellung, die sich bis heute durchsetzt.
    Viel wichtiger für das Europa war jedoch die Flucht einiger byzantinischen Gelehrten, die auf den venezianischen Schiffen mit antiken Schriftrollen nach Westen flohen und sich fortan in den Oberitalienischen Städten festsetzten, um dort ihr Wissen zu verbreiten. Dies führte zur Wiedergeburt der Antike in Norditalien und breitete sich auf ganz Europa aus - die Renaissance.[33]
    Der Tag an dem Konstantinopel an die Türken fiel wird als „Beginn der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit"[34] bezeichnet.
    Zwar ist diese Meinung bei heutigen Gelehrten Umstritten. Einigkeit herrscht aber dabei, dass die Eroberung von Konstantinopel als ein Symbol für alles folgende gilt. Trotzdem ist dieser Fall einer der größten und wichtigsten Europäischen Städte der damaligen Zeit ein sehr wichtiges und tragendes Ereignis, dass bis heute seine Folgen mit sich zieht. Schließlich befindet sich Istanbul, der Nachfahre von Konstantinopel heute immer noch in türkischem Besitz. Neben dieser Stadt ging auch ein großer und wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur verloren.[35]


    V. Blick auf die Eroberung aus heutiger Sicht

    V.1 Das kulturelle Fortwirken von Byzanz

    Viele Schriften und wissenschaftliche Erkenntnisse kamen durch die byzantinischen Gelehrten nach Venedig oder Kreta. Dort konnte die byzantinische Kultur bis 1669 fortbestehen. In diesem Jahr verlor die Republik Venedig die Insel an die Türken und besiegelte somit das endgültige Ende der byzantinischen Kultur.
    Nach der Eroberung durch die Türken, setzte sich das Russische Reich bis ins 20. Jahrhundert hinein, die Rückeroberung von Byzanz als Ziel. Russland wollte ein eigenständiges, orthodoxes Kaiserreich errichten und sah sich somit als Nachfahre des Byzantinischen Reiches.
    Allerdings sahen sich auch die osmanischen Sultane als legitime Nachfahren von Ostrom. Trotzdem waren sie letztendlich für den Fall dieses Reiches und das Ende seiner Kultur verantwortlich.
    Byzantinische Kultur gibt es heute kaum mehr. Lediglich einige Stücke konnten sich bin nach Venedig retten. Die bekannten Löwen z.B. sind eine Geschenk des byzantinischen Kaisers an die Republik Venedig. Auch im Markusdom finden sich noch zahlreiche Stücke aus Konstantinopel, die entweder bereits bei der ersten Eroberung 1204 oder später als Geschenk nach Venedig gelangt sind.[36]
    Trotzdem gibt es diese byzantinische Kultur im eigentlichen Sinne nicht mehr. Die griechische Kultur ist nur in Ansätzen mit ihr zu vergleichen. Archäologen und Historiker sind seit Schliemanns Wiederentdeckung von Troja auf der Suche nach der „Wiederentdeckung von Konstantinopel". Die Stadt gibt es zwar heute noch als Stadt, aber sie ist in keinster Weise zu Vergleichen mit dem Konstantinopel des späten Mittelalters. Kaum christliche Kulturgüter in dieser Stadt sind noch enthalten. Die Ausbreitung des Islams ließ keinen Platz für eine zweite Religion und die Vorherrschaft der Türken keinen Raum für eine andere Kultur.
    Es gibt wohl kaum eine andere antike Großmacht von der heute nur noch so wenig durchgedrungen ist und die mit ihrem Ende trotzdem so eine große Rolle für Europa und den Beginn einer neuen Epoche spielte.
    Im Jahr 1453 wurde dem Römischen Reich ein letztes Ende gesetzt. Das Mittelalter war in Konstantinopel nie so richtig angekommen. Die Stadt galt selbst im „düsteren Mittelalter" als ein Lichtfleck für die Wissenschaft. Religiöse Moral spielte dort weit weniger eine Rolle, als im restlichen Europa. So wurden zum Beispiel schon seit dem 12. Jahrhundert Leichen seziert, um medizinische Fortschritte zu erwirken.


    Mit Konstantinopel ging wohl eine der schönsten und prächtigsten europäischen Städte an den Islam verloren. Eine gesamte Kultur wurde somit ausgelöschte, die wenn man das Römische Reich dazuzäh

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    Der Fall von Konstantinopel verbreitete in Europa großes Entsetzen. Zwar hatte das Byzantinische Reich seit geraumer Zeit keine Rolle mehr gespielt, die Stadt Byzanz jedoch war immer noch ein Ausdruck von christlicher Macht gewesen.
    Eine Folge war Angst. Die Angst der Christen vor dem Islam. Es wurden Bündnisse zur Rückeroberung von Konstantinopel und des Heiligen Landes geschlossen, die aber nicht einmal Monate hielten, da die europäischen Großmächte viel zu viel in ihre eigenen Interessen verstrickt waren.
    Die Türken waren bei den Europäern für immer als „Eindringlinge" gebrandmarkt. Eine Einstellung, die sich bis heute durchsetzt.
    Viel wichtiger für das Europa war jedoch die Flucht einiger byzantinischen Gelehrten, die auf den venezianischen Schiffen mit antiken Schriftrollen nach Westen flohen und sich fortan in den Oberitalienischen Städten festsetzten, um dort ihr Wissen zu verbreiten. Dies führte zur Wiedergeburt der Antike in Norditalien und breitete sich auf ganz Europa aus - die Renaissance.[33]
    Der Tag an dem Konstantinopel an die Türken fiel wird als „Beginn der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit"[34] bezeichnet.
    Zwar ist diese Meinung bei heutigen Gelehrten Umstritten. Einigkeit herrscht aber dabei, dass die Eroberung von Konstantinopel als ein Symbol für alles folgende gilt. Trotzdem ist dieser Fall einer der größten und wichtigsten Europäischen Städte der damaligen Zeit ein sehr wichtiges und tragendes Ereignis, dass bis heute seine Folgen mit sich zieht. Schließlich befindet sich Istanbul, der Nachfahre von Konstantinopel heute immer noch in türkischem Besitz. Neben dieser Stadt ging auch ein großer und wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur verloren.[35]


    V. Blick auf die Eroberung aus heutiger Sicht

    V.1 Das kulturelle Fortwirken von Byzanz

    Viele Schriften und wissenschaftliche Erkenntnisse kamen durch die byzantinischen Gelehrten nach Venedig oder Kreta. Dort konnte die byzantinische Kultur bis 1669 fortbestehen. In diesem Jahr verlor die Republik Venedig die Insel an die Türken und besiegelte somit das endgültige Ende der byzantinischen Kultur.
    Nach der Eroberung durch die Türken, setzte sich das Russische Reich bis ins 20. Jahrhundert hinein, die Rückeroberung von Byzanz als Ziel. Russland wollte ein eigenständiges, orthodoxes Kaiserreich errichten und sah sich somit als Nachfahre des Byzantinischen Reiches.
    Allerdings sahen sich auch die osmanischen Sultane als legitime Nachfahren von Ostrom. Trotzdem waren sie letztendlich für den Fall dieses Reiches und das Ende seiner Kultur verantwortlich.
    Byzantinische Kultur gibt es heute kaum mehr. Lediglich einige Stücke konnten sich bin nach Venedig retten. Die bekannten Löwen z.B. sind eine Geschenk des byzantinischen Kaisers an die Republik Venedig. Auch im Markusdom finden sich noch zahlreiche Stücke aus Konstantinopel, die entweder bereits bei der ersten Eroberung 1204 oder später als Geschenk nach Venedig gelangt sind.[36]
    Trotzdem gibt es diese byzantinische Kultur im eigentlichen Sinne nicht mehr. Die griechische Kultur ist nur in Ansätzen mit ihr zu vergleichen. Archäologen und Historiker sind seit Schliemanns Wiederentdeckung von Troja auf der Suche nach der „Wiederentdeckung von Konstantinopel". Die Stadt gibt es zwar heute noch als Stadt, aber sie ist in keinster Weise zu Vergleichen mit dem Konstantinopel des späten Mittelalters. Kaum christliche Kulturgüter in dieser Stadt sind noch enthalten. Die Ausbreitung des Islams ließ keinen Platz für eine zweite Religion und die Vorherrschaft der Türken keinen Raum für eine andere Kultur.
    Es gibt wohl kaum eine andere antike Großmacht von der heute nur noch so wenig durchgedrungen ist und die mit ihrem Ende trotzdem so eine große Rolle für Europa und den Beginn einer neuen Epoche spielte.
    Im Jahr 1453 wurde dem Römischen Reich ein letztes Ende gesetzt. Das Mittelalter war in Konstantinopel nie so richtig angekommen. Die Stadt galt selbst im „düsteren Mittelalter" als ein Lichtfleck für die Wissenschaft. Religiöse Moral spielte dort weit weniger eine Rolle, als im restlichen Europa. So wurden zum Beispiel schon seit dem 12. Jahrhundert Leichen seziert, um medizinische Fortschritte zu erwirken.


    Mit Konstantinopel ging wohl eine der schönsten und prächtigsten europäischen Städte an den Islam verloren. Eine gesamte Kultur wurde somit ausgelöschte, die wenn man das Römische Reich dazuzäh

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Du hast mich überzeugt, das es ein kitschiker Karneval ist


    Dann musst du Erdogan ein Brief schreiben damit er den Karneval auf deinem Urlaub verlegen kann, damit du im Karneval live dabei bist.


    Seit wann feiern Räuber?

    ​Seit es Türken Gibt

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Du hast mich überzeugt, das es ein kitschiker Karneval ist


    Dann musst du Erdogan ein Brief schreiben damit er den Karneval auf deinem Urlaub verlegen kann, damit du im Karneval live dabei bist.


    Seit wann feiern Räuber?

    ​Seit es Türken Gibt

  9. #1029
    Avatar von Barbaros

    Registriert seit
    29.07.2004
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    12.209
    Schnauze ihr Lauchs!

  10. #1030
    Avatar von Afro

    Registriert seit
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    Zitat von Sonne-2012
    Du hast mich überzeugt, das es ein kitschiker Karneval ist


    Dann musst du Erdogan ein Brief schreiben damit er den Karneval auf deinem Urlaub verlegen kann, damit du im Karneval live dabei bist.


    Seit wann feiern Räuber?




    ​Seit es Türken Gibt

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Schnauze ihr Lauchs!

    Ach so

    Schmeckt die wahrheit nicht?

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