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29.05.1453

Erstellt von Ottoman, 29.05.2009, 17:23 Uhr · 1.320 Antworten · 87.723 Aufrufe

  1. #341
    Avatar von Albion

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    4.614
    er hat nie ne chance gehabt gegen skenderbeg

  2. #342

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    Wenn mans genau nimmt, sind nur die Albaner imBalkan unsere Brüder.

  3. #343

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    13.681
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen


    Ab 2.40 wird von den Griechen gesprochen, wem es intressiert.
    (1821)
    Das sollte sich der BosnaMudscha anschauen und vorallem anhören.
    Ohne Die Engländer und Franzosen hätten die Russen es einfach verschlungen.
    Die "Unbesiegbaren" Oslmanen waren nur ein spielball der Europäer und Russen.

  4. #344

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    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Wenn mans genau nimmt, sind nur die Albaner imBalkan unsere Brüder.
    Wie gesagt,die gleichen Vorfahren.

  5. #345

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    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Wie gesagt,die gleichen Vorfahren.
    Stimmt.

  6. #346
    Avatar von Pjetër Balsha

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    sehr nah-verwandt aber leider oft zu verstritten



  7. #347

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    Zitat Zitat von IN-PE-RA-TO-RE-BT Beitrag anzeigen
    sehr nah-verwandt aber leider oft zu verstritten


    Jo, schade.
    Wären diese Religionen net!

    Aber gleichzeitig verbinden sie uns auch.
    Sie trennen und verbinden.

  8. #348
    Kelebek
    Ulubatlı Hasan, İstanbul'un fethi sırasında surların üzerine çıkan ilk Türk askeridir. Osmanlı ordusu Fatih Sultan Mehmed kumandasında 6 Nisan 1453 Cuma günü İstanbul'u kuşattı. 29 Mayıs 1453 Salı günü sabaha karşı son saldırı yapılıyordu. Yeniçeriler arasında iriyarı Ulubatlı Hasan adlı bir asker surlara tırmanmaya başladı. Bir elinde palası, öteki eli ile kalkanını başının üstünde tutarak surların üstüne çıktı. Onunla birlikte otuz kadar yeniçeri de surlara tırmandı. Ulubatlı Hasan yaralanmasına rağmen, arkadaşlarının surlara çıkmasına yardım etti. Ayağı taşa takılarak surlardan aşağı düştü. Yukarıdan atılan oklarla şehid edildi. Ancak yeniçeriler, açılan gediklerden içeri girerek şehri ele geçirdiler.


    Arif Nihat Asya'nın Fetih Marşı
    Milliyetçi kişiliği ile tanınan Arif Nihat Asya'nın yazdığı bu şiir, Yıldırım Gürses tarafından bestelenmiştir.

    Yelkenler biçilecek, yelkenler dikilecek;
    Dağlardan çektiriler, kalyonlar çekilecek;
    Kerpetenlerle surun dişleri sökülecek

    Yürü, hala ne diye oyunda oynaştasın?
    Fatih'in İstanbul'u fethettiği yaştasın!..

    Sen de geçebilirsin yardan, anadan, serden....
    Senin de destanını okuyalım ezberden...
    Haberin yok gibidir taşıdığın değerden...

    Elde sensin, dilde sen, gönüldesin baştasın...
    Fatih'in İstanbul'u fethettiği yaştasın!..

    Yüzüne çarpmak gerek zamanenin fendini...
    Göster: Kabaran sular nasıl yıkar bendini?
    Küçük görme, hor görme, delikanlım kendini

    Şu kırık abideyi yükseltecek taştasın;
    Fatih'in İstanbul'u fethettiği yaştasın!..

    Bu kitaplar Fatih'tir, Selim'dir, Süleyman'dır.
    Şu mihrap Sinanüddin, şu minare Sinan'dır.
    Haydi artık uyuyan destanını uyandır!..

    Bilmem, neden gündelik işlerle telaştasın
    Kızım, sen de Fatihler doğuracak yaştasın!..

    Delikanlım, işaret aldığın gün atandan
    Yürüyeceksin... Millet yürüyecek arkandan!
    Sana selam getirdim Ulubatlı Hasan'dan....

    Sen ki burçlara bayrak olacak kumaştasın;
    Fatih'in İstanbul'u fethettiği yaştasın!..

    Bırak, bozuk saatler yalan yanlış işlesin!
    Çelebiler çekilip haremlerde kışlasın!
    Yürü aslanım, fetih hazırlığı başlasın...

    Yürü, hala ne diye kendinle savaştasın?
    Fatih'in İstanbul'u fethettiği yaştasın!..

  9. #349

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.194
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Heute vor 557 Jahren hatten die Osmanen ihre Armee bereit gestellt und marschierten Richtung Toren Konstantinopels, damals das Herz Europas, der geschlossene Eingang zu Europa und das Mekka der orthodoxen Welt.

    Fatih Sultan Mehmed, ein General, ein Feldherr, ein Taktiker und ein sehr intelligenter Krieger befahl seiner Truppe die Stadt anzugreifen




    Mit nur 21 Jahren eroberte er die Stadt, die Europa und Asien verbindet. Sein größter Traum war es diese Stadt zu erobern und unter islamische Flagge zu bringen. Sein Lebensmotto: Entweder erobere ich Istanbul, oder Istanbul erobert mich.



    Fatih Sultan Mehmed Han, auch genannt Fatih der Eroberer, war von großer Gestalt. Er hatte schmale Wangen und eine rot weiße Hautfarbe. Er besaß eine lange dünne und gebogene Nase und kräftige muskulöse Arme.

    Dieser Mensch gehörte zu seiner Zeit zu den größten, er beherrschte 7 Fremdsprachen und war ein beispielsloser Kommandant. Was er vor hatte, erzählte er nicht mal den ihm am nächsten Stehenden. Er hatte ungeheure Strebsamkeit und einen starken Willen.

    Fatih Sultan Mehmed Han konnte sich 14 Anschlägen der Venezianer durchsetzen. Er erlag leider dem letzten Attentat und wurde durch einen jüdischen Arzt namens Maesto Jakopo vergiftet und starb jung.



    Historiker und Wissenschaftler sagen über diesen großen Kommandanten:

    Er beschäftigte sich sehr viel mit Astronomie und war ein Bewunderer der griechischen Antike. Er sprach 6 Sprachen : Türkisch, Griechisch, Fränkisch, Arabisch, Chaldäisch und Persisch.

    Er eroberte Konstantinopel und baute dort unzählige Moscheen und Koranschulen. Fatih Sultan Mehmed ernannte diese Stadt zur 2. Islamischen Hauptstadt nach Mekka. Der Prophet Mohammed s.a.v sagte zu seiner Zeit, dass derjenige, der Istanbul erobert ein herrlicher Kommandant wäre und lobte denjenigen, der diese Tat vollbracht. Nach unzähligen Versuchen der arabischen Stämme erfüllte allerletzt der große Krieger Fatih Sultan Mehmed den Wunsch des Propheten.

    Seit seiner Eroberung weht in dieser Stadt die türkische Flagge über den Boden. Die Russen, Franzosen, Briten und die Griechen haben nach der Eroberung mehrmals versucht diese Stadt zurückzuerobern. Auch in seiner geschwächten Zeit hat das osmanische Volk bewiesen, dass es Allahs Schicksal ist, dass diese Stadt eine islamisch-türkische Stadt bleiben wird. Niemand bisher konnte in die Meerstraße des Bosporus eindringen.

    Ein paar Bilder zum Abschluss:

    Fatih Sultan Mehmed bricht die Tore Konstantinopels mit seinen Gefährten und Gelehrten



    Die Fahne in der Hand, wer stirbt gibt es einem anderen weiter und die Fahne blieb in der Luft...



    ...bis schließlich ein Krieger namens Ulubatli Hasan die islamische Fahne in die Hügel Konstantinopels hinsetzte und dabei von allen Seiten von Bögen beschossen wurde. Jedoch sein Wille, sein Mut, sein Glaube und die Kraft hat ihm das letzte gegeben...seinen Wunsch erfüllen lassen : Die Fahne in den Boden zu rammen, dannach starb er.



    Noch eine Geschichte möchte ich euch Balkanmenschen erzählen:

    Als die Osmanen bei Nacht in Konstantinopel ankamen, sahen sie ein Kriegsschiff der Gegner und es wäre unmöglich die Stadt zu erobern, wenn der Schiff dort ist. So beschlossen die Osmanen den Schiff vom Meer aus auf das Land zu tragen, damit sie eine große Last los werden



    Selamalejküm und mit freundlichen Grüßen.
    seit haben Mongolen solch einen prächtigen Bart wie der erste typ da scheint nen kURDE Zu sein

  10. #350
    Kelebek
    Eines der Gründe wieso die Araber Antipathien gegenüber Türken haben.

    Istanbul war seit Beginn der Kriegszüge der Moslems ein heiliges Ziel. Zuerst machten moslemische Araber und danach moslemische Türken Jahrhunderte lang Kriegszüge nach Istanbul; einige von ihnen belagerten sogar die Stadt. Die Sprichworte des islamischen Propheten Mohammet, in denen die Eroberung Konstantinopels erwähnt und der General, der die Stadt erobern würde, gelobt wird, waren die ausschlaggebenden Gründe für die Ausführung dieser Kriegszüge.
    Der erste Kriegszug mit dem Ziel Istanbul wurde in der Khaliphatszeit des Khaliphen Osman durchgeführt. Der damalige Statthalter von Syrien Muaviye bereitete den ersten Meereskriegszug nach Istanbul vor. Dadurch, dass diese Flotte 655 die byzantinischen Seestreitkräfte an der Küste von Fenike zerstörte, wurde der Seeweg für die Moslems geöffnet.

    Die erste Belagerung Istanbuls durch die Moslems fand 668 während der Epoche statt, in der Muaviye Khaliph der Omaijaden war. Obwohl das vor Kadıköy lagernde Heer die Belagerung bis zum Frühling 669 fortführte, konnte es die Stadt nicht erobern. Da das Heer große Verluste durch Seuchen erlitt, musste es zurückkehren. Ebu Eyyub El-Ensari, der der Fähnrich des Propheten gewesen war und trotz seines fortgeschrittenen Alters an dieser Belagerung teilnahm, fiel während der Belagerungsschlacht und wurde neben der Stadtmauer beerdigt. Die nach diesem Kriegszug von Muaviye 673 geschickte Flotte drang 674 in das Meer von Marmara ein. Jedoch blieb die 7 Jahre dauernde Belagerung erfolglos.

    Die zwischen August - 7-16-September 717 unter der Führung von Mesleme bin Abdü’l-Melik durchgeführte Belagerung war ebenfalls erfolglos. Das vor Istanbul lagernde Heer musste auf der einen Seite wegen schlechte Wetterbedingungen, Hunger und Krankheiten und auf der anderen Seite durch die Angriffe von bulgarischen Banden schwere Verluste hinnehmen. Einigen Quellen zufolge ließ Kaiser Leon III. auf die Bitte von Mesleme hin ein Schlösschen in ein Gebetshaus umwandeln, damit die moslemischen Kriegsgefangenen beten konnten; außerdem zeigte er nach der Aufhebung der Belagerung Mesmele die Stadt.

    Die letzte Belagerung durch die Araber fand zwischen 781-782 durch das Heer unter dem Abbasiden Sultan Harun, Sohn des el-Mehdi, statt. Harun besiegte das byzantinische Heer, drang bis nach Üsküdar vor und belagerte die Stadt. Die Belagerung wurde durch einen Vertrag mit Byzanz beendet. Harun er-Reşid, der später den Thron bestieg, hatte den Beinamen “Er-Reşid” während dieses Kriegszuges angenommen. Außer diesen Zügen fanden auch andere Kriegszüge der moslemischen Araber nach Istanbul statt. Jedoch endete keiner dieser späten Kriegszüge mit der Belagerung Istanbuls.

    Eroberung und Istanbul
    Folgen der Eroberung für den Islam

    Die Eroberung Istanbuls hatte hinsichtlich der Türken, des Islams und der Welt wichtige Folgen, die den Verlauf der Geschichte bestimmen sollten. Aus diesem Grunde glauben viele Historiker, dass das Mittelalter mit der Eroberung Istanbuls endete.

    Mit der Eroberung stärkten die Osmanen zugleich ihre Überlegenheit gegenüber vielen in Anatolien gegründeten türkischen Fürstentümern. Aus diesem Grund ist die Eroberung Istanbuls ein wichtiger Faktor für das Erreichen der türkischen Einheit in Anatolien. Mit der Eroberung begann der Prozess, in dem die Osmanen nicht nur die Führerschaft der Türken in Anatolien, sondern der gesamten islamischen Welt übernahmen. Auf diese Weise sollte das osmanische Fürstentum zu einem Weltstaat werden.

    Nach der Eroberung wurde der Islam unter der Führung der Osmanen zu einem der grundlegenden dynamischen Kräfte der Weltpolitik. In sämtlichen in jener Zeit erlebten internationalen Geschehnissen spielten die Moslems eine bedeutende Rolle.

    Das europäische Christentum hatte nahezu drei Jahrhunderte lang versucht, den Islam aus der Fordere Asien durch die Kriegszüge zu vertreiben. In diesem Kampf hatte Istanbul die Funktion eines Vorpostens für die Kreuzritter. Nach der Eroberung Istanbuls wurde die Herrschaft des Islams im Fordere Asien vollständig von der christlichen Welt akzeptiert und kein neuer Versuch unternommen, dieses Land durch Kreuzzüge zurückzuerobern. Im Gegenteil, die islamische Religion sollte in das Innere von Europa eindringen. Die Eroberung Istanbuls ist für die Moslems der Anfangspunkt einer gegen Europa gewonnenen Überlegenheit, die lange Jahre andauern sollte.

    Ein anderer Grund für die Wichtigkeit der Eroberung Istanbuls hinsichtlich der Weltgeschichte sind seine Konsequenzen für die Renaissance. Nach der Eroberung wanderten viele byzantinische Philosophen und Künstler vor allem nach Rom aus und nahmen sehr wertvolle Handschriften mit sich. Diese Personen spielten eine wichtige Rolle bei der Rückkehr zur klassischen griechischen Kultur und kurze Zeit später begann in Europa die Renaissance-Bewegung.
    Der junge Feldheer Fatih Sultan Mehmed Han

    Er ist der 7. Sultan, der zwischen 1432-1481 lebte. Er bestieg den Thron zwei Mal in 1444 und 1451 und regierte insgesamt einunddreißig Jahre. Kronprinz Mehmed, auf dessen Bildung von klein auf großen Wert gelegt wurde, wurde von führenden Gelehrten jener Zeit wie Molla Yegan, Akşemseddin, Molla Gürani und Molla Ayas erzogen. Gemäß der damaligen Traditionen wurde er zum Statthalter von Manisa gemacht, damit er Erfahrungen in der Staatregierung sammeln konnte.

    Durch eine perfekte Erziehung genoss er Bildung in Mathematik, Geometrie, religiöses Kommentieren, Aussprüche des Propheten, Rechtswissenschaft, theologisches Studium sowie Geschichtswissenschaften. Um seine Untertanen in ihren Sprachen ansprechen zu können, lernte er Arabisch, Persisch, Lateinisch, Griechisch und Serbisch. Er wuchs heran als ein starker Soldat und ein weitsichtiger Philosoph. Der Eroberer, der sich mit Literatur beschäftigte, nahm seien Platz unter den Meistern der Dichtung ein und schrieb unter dem Pseudonym “Avni” wertvolle Gedichte. Die im Serail verfasste erste Gedichtsammlung stammt vom Eroberer.

    Eroberer Sultan Mehmed wurde während seiner Statthalterschaft von Manisa zum Sultan ausgerufen, als sein Vater Sultan Murad II. beschloss, vom Thron abzusteigen. Die europäischen Staaten, die durch die Tatsache, dass auf dem Thorn ein Sultan im Kindesalter saß, ermutigt wurden, begannen die osmanischen Gebiete anzugreifen. Sie bereiteten ein großes Kreuzritterheer vor, um die Osmanen aus Europa zu vertreiben. Hierauf übernahm Sultan Murad II. des Heeres und besiegte in der Feldschlacht von Varna das Kreuzritterheer. Nach dieser Schlacht übernahm Sultan Murad II. erneut die Führung des Staates. Eroberer Sultan Mehmed wurde nach Manisa geschickt. Er setzte seine Bildung durch die wichtigsten Gelehrten der Epoche auch in seiner zweiten Kronprinzzeit fort.

    Nach dem Tod von Sultan Murad II. kam Eroberer Sultan Mehmed in die Hauptstadt Edirne und bestieg zum zweiten Mal den Thron. Nach der Thronbesteigung war seine erste Handlung, die Umsetzung seiner Pläne zur Eroberung Istanbuls, die er seit seiner Kronprinzenzeit machte. Zuerst ließ er gegenüber der Anadolu Festung die Rumeli Festung errichten. Nebenbei ließ er von ihm selbst entworfene Kanonen in einer in Europa noch nie gesehenen Größe gießen und gründete eine Flotte. Am Angriffstag übernahm er die direkte Befehlsgewalt.

    Nach der Eroberung Istanbuls versuchte er die Gebiete bis zur Donau zu beherrschen und das serbische Problem zu lösen. Er sorgte dafür, das Serbien unter osmanische Herrschaft kam. Er setzte seine Eroberungszüge fort und eroberte den Handelshafen Kele der Genueser und Asmasra, das wichtiger Stützpunkt war. Danach eroberte er Sinop und zerstörte das Fürstentum Candaroğulları; außerdem eroberte er Trabzon und zerstörte den Pontus Staat. Er fügte die Insel Midilli dem osmanischen Reich hinzu. Er vollendete die Eroberung von Bosnien-Herzegowina. Er vereinte die Gebiete südlich der Donau unter osmanischer Herrschaft. Er eroberte Konya von den Karamanen und gründete die Provinz Karaman. Er nahm den Veneziern die Insel Eğriboz. Außerdem zerstörte er die Herrschaft der Alaiye (Alanya) Fürsten. Er besiegte Uzun Hasan, den Herrscher der Akkoyunlu, in der Schlacht von Otlukbeli und stellte Anatolien unter absolute osmanische Herrschaft. Später wandte er sich nach Westen und eroberte einige genuesische Festungen und stellte das Krim Khanat unter osmanische Herrschaft. Er eroberte Albanien. Otranto in Süditalien kam unter osmanische Herrschaft. Hierauf geriet der Papst in große Panik. Er rief die europäischen Staaten zu einem neuen Kreuzzug auf. Jedoch trauten sich die europäischen Staaten nicht.

    Eroberer Sultan Mehmed starb im Frühjahr 1481 in der Nähe von Gebze während eines neuen Kriegszuges. Einigen Forschern zufolge wurde er vergiftet.
    Nicht nur ein Feldherr, sondern auch ein Wissenschaftler und Symphatisant der Mathematik, Astronomie und Theologie

    Eroberer Sultan Mehmed, der eine selten anzutreffende, sehr intensive Bildung genoss, wurde schon im Kindesalter zum Staatsmann erzogen. Er besaß überlegene Befehlshabereigenschaften. Er nutzte sein sehr gut organisiertes Heer ausgezeichnet in Kämpfen. Er informierte sogar seine nächsten Verwandten nicht über seine bevorstehenden Kriegszüge und legte größten Wert darauf, dass diese geheim blieben. Er war der erste Sultan, der den Kanonen die nötige Beachtung schenkte. Vor dem Eroberer wurde die Kanone in der ganzen Welt zur akustischen Abschreckung des Feindes verwendet. Man konnte sich nicht ausdenken, dass sie große Festungen zerstören und in Feldschlachten eine wichtige Rolle spielen könnte. Der Eroberer
    bedachte all diese Möglichkeiten und ließ Kanonen in einer zuvor nie gesehenen Zahl und Größe bauen. Er führte die Ballistik-und Widerstandsrechnungen der Kanonen persönlich durch.

    Er glaubte von Herzen an die Gründung eines Weltstaates. Um dieses Ideal zu erreichen, verbrachte er sein Leben mit Eroberungen. Während seiner 32 Jahre dauernde Herrschaft eroberte er die Gebiete von 17 kleinen und großen Staaten, unter denen sich zwei Kaiserreiche, sechs Fürstentümer, fünf Herzogtümer befanden. Er machte das Schwarze Meer zu einem türkischen Meer, eroberte die gesamte Balkan-Halbinsel und gewann einige Insel in der Ägäis. Er vergrößerte das Gebiet der Osmanen, das er von seinem Vater Sultan Murad II. erhalten hatte, um das 2,5-Fache.

    Eroberer Sultan Mehmed spielte sowohl mit seinen Eroberungen als auch mit seinen Verordnungen, die er machte, um dem Staat seine geordnete und dauernde Struktur zu verleihen, eine bedeutende Rolle in der osmanischen Geschichte. Mit seiner Kanunname (Gesetzgebung) führte der Eroberer Regeln für die Verwaltungs-, Finanz- und Rechtsressourcen ein und ordnete so die Funktion des Staates. Als ein weitsichtiger und offen denkender Sultan leistete er auch für die Entwicklung von Kunst und Kultur Pionierarbeit. Er zeigte den Menschen hinsichtlich ihres Glaubens eine zuvor noch nie gesehene Toleranz. Nach der Eroberung Istanbuls lud er italienische Humanisten und griechische Wissenschaftler in seinen Palast ein. Er wurde zum einzigen und größten Beschützer des Orthodoxentums. Der Patriarch wurde gemäß dem osmanischen Protokoll dem Rank des Wesirs gleichgesetzt. Er ließ Patriarch Patrik Gennadios II. ein Werk über die Grundprinzipien des christlichen Glaubens verfassen und ins Osmanische übersetzen.

    Die acht Koranschulen, die er um die Fatih Moschee herum bauen ließ, waren ein Jahrhundert lang die wichtigste Bildungsstätte des Reiches auf dem Gebiet der islamischen Wissenschaften. Er versammelte von Zeit zu Zeit die als “Ulema” bezeichneten islamischen Theologen um sich herum und hörte sich ihre Diskussionen an. Er zeigte sich den Gelehrten sehr nahe und behandelte sie mit Respekt. Während der Herrschaft des Eroberers erreichte das Osmanische Reich Höhepunkte auf den Gebieten der Mathematik, Astronomie und Theologie.

    Eroberung und Istanbul

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