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29.05.1453

Erstellt von Ottoman, 29.05.2009, 17:23 Uhr · 1.320 Antworten · 87.871 Aufrufe

  1. #431
    Yunan
    Was?

  2. #432

    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    329
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Es gab in Konstantinopel erst seit den Slawen andere Völker in unmittelbarer Nähe, davor gab es niemanden außer Hellenen und Illyrer. Weit in Anatolien haben wir mit Kurden (Medern), Kaukasiern und Araber zusammengelebt.
    Wenn Du diese Nachbarschaftsverhältnisse für das griechische Kernland (Peloponnes) beziehst, dann mag das mit der Illyrisch-Hellenischen Nachbarschaft natürlich stimmen.

    Die Geschichte Anatoliens ist hervorragend dokumentiert, jene Völker haben Anatolien seit jeher bewohnt und sind in den heutigen Türken wahrscheinlich zum größten Teil aufgegangen.

    -Hethiter
    -Luwier
    -Lydier
    -Palaier
    -Lykier
    -Karier
    -Hattis

    etc.

    Die Meder waren auch kein anatolisches Volk, das Reich der iranischen Meder war im Kernelement ein "Iranisches Volk" - das sich über das heutige Zaghrosgebirge im Iran streckte. Später dehnte sich das Reich über weite Teile im Südosten-Osten Anatoliens.

    Die Hellenistische-Kolonisation beginnt ja erst nach der Zerstörung vom hethithischen Königreich und der Einnahme von Troja. Danach bauten die Hellener Städte entlang der westanatolischen Küste. Zweifelsfrei war Anatolien im Laufe der Geschichte der Enstehungsort für viele Zivilisationen - wo das anatolische Urvolk wenig Impulse von außen bekam, sondern lediglich nach Wünschen der Eroberer sich formten. Auf die Indoeuropäisierung folgte, die Hellenisierung der Westküste, später die Christianisierung und darauf die Türkisierung und Islamisierung. Traurig ist nur, dass viele Türken eigentlich ihr "uranatolisches" Erbe offenbar völlig vergessen haben.

  3. #433
    AyYıldız
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Richtig, dazu wurde sie auch erbaut.
    vielleicht wurde es dazu erbaut aber danach wurde es zur moschee.
    einige in der türkei wollen, dass die hagia sophia wieder für das muslimische gebet geöffnet wird. das finde ich auch net gut.
    seit 1935 ist die hagia sophia museum und sollte auch so bleiben

  4. #434
    Avatar von Ottoman

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    5.958
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Es gab in Konstantinopel erst seit den Slawen andere Völker in unmittelbarer Nähe, davor gab es niemanden außer Hellenen und Illyrer. Weit in Anatolien haben wir mit Kurden (Medern), Kaukasiern und Araber zusammengelebt. Es gab als keine Eroberung Konstantinopels, die Stadt wurde von Griechen gegründet und bewohnt so wie viele viele andere Städte in Arabien, Persien bis nach Indien.
    Wir verlangen gar keine dieser Städte zurück, wir verlangen lediglich die Agia Sofia und völlige religiöse Freiheit für alle Orthodoxen die dort leben wollen und hinpilgern.
    Ist das so eine unerfüllbare Forderung mit großen Verlusten für die Türkei?
    Spinner!

    Wenn ein Türke sagt alle völker im Osmanischen Reich haben friedlich zusammen gelebt dann gehst du voll in die luft aber selbst erzählst du hier die gleiche scheisse dich kann man nicht ernst nehmen du bist total verblendet von deinem Hass du bist einer der voll auf Kuschel Griechen macht aber innerlich kochst du und hast tiefen hass ggü. alles was türkisch ist..

    Meder sind auch keine kurden aber tut jetzt nicht zur sache

  5. #435
    economicos
    Könnt ihr auch ein Beitrag eröffnen, ohne eine Beleidigung bzw. dumme Bemerkung? Fast Jeder Beitrag fängt mit, du Spinner, Idiot etc. Benehmt euch mal erwachsen oder beleidigt euch so, dass ihr auch eine Verwanung bekommt.

  6. #436
    Kelebek
    Zurück zum Thread Leute. Ich lass es nicht zu, dass hier auch geschlossen wird.

    Wirtschaftliche Vorteile durch die Eroberung von Konstantinopel

    Nach der Eroberung von Konstantinopel wuchs die Popularität des Osmanischen Reiches. Dank der guten Bevölkerungspolitik stieg die Bevölkerungszahl. In Istanbul stieg sie noch zu Lebzeiten von Mehmed II, auf 90.000. Ende des 15. Jh. stieg sie auf 100.000 an. Dank der gestiegenen Bevölkerung stiegen auch die Steuereinnahmen. Die neuen Einkommensquellen ermöglichten eine Fortsetzung der Expansion, welche neue Einkommen sicherte.

    Nach der Eroberung von Konstantinopel hatte Mehmed II nicht nur eine gute Bevölkerungspolitik geführt, sondern auch eine gute Wirtschaftspolitik. Um die Wirtschaft zu beleben, hatte er für Handwerker und Händler günstige Steuern eingeführt, damit sie in der Stadt blieben oder in die Stadt kamen. Weiterhin hat er die Kapali carsi (überdachter Markt) bauen lassen, in dem Tausende Gewerbe, Handwerker und Läden untergebracht werden konnten. Istanbul entwickelte sich sehr schnell zu einem der wichtigsten Industrie- und Handelsplätze des Osmanischen Reiches und zeitweilig auch der Welt

    Während der Zeit von Mehmed II stiegen Bursa, Istanbul und Konya zu den bedeutendsten Textil- und Handwerksorten der damaligen Welt auf. In Bursa wurde die Seidenmanifaktur aufgebaut, wobei das Rohmaterial aus dem Iran mit Karawanen kam. Die europäischen Handelsleute kauften zum größten Teil ihre Seide aus Bursa, womit sie sich enorme Zeit und Kosten sparen konnten. Die Handelsleute von Bursa stiegen zum Fehrnhändler auf. Sie benutzten die alte Handelsstraße über Tabriz entlang des Kaspischen Meeres nach Indien und China. Bei der Hinreise beluden sie die Kamele mit Textilien aus Seide und Wolle, Messer, Waffen, etc. Auf der Heimreise transportierten sie Gewürze. Sie nahmen die Oberhand im Gewürzhandel ein. Sie gingen mit riesigen Karawanen, die manchmal bis zu 300 Kamele groß waren. Ein Karawane legte täglich 35 - 40 km zurück, wobei ein Kamel etwa 300 kg Last trug. Der Fernhandel war ein Handel mit Luxusgütern, da Massengüter bei Überschreiten eines Radius von 50 bis 70 km stark verteuerten. Auf Grund der Textilindustrie und des Fernhandels zog die Hafenstadt Bursa große Handelsleute aus dem Orient, aber auch aus dem Okzident an.

    Mit der Eroberung von Konstantinopel geriet der Handel zwischen dem Schwarzmeer und dem Mittelmeer vollständig unter die Kontrolle der Türken. Der Handel mit den christlichen Staaten wurde trotz anfänglichen Befürchtungen der Europäer nicht verboten, sondern gefördert. Die Handelsstraßen wurden ausgebaut und sicher gemacht. Handel trieb das Osmanische Reich in Europa vor allem mit den Italienern (Venedig, Genua die den Mittelmeerhandel beherrschten) und mit den Franzosen. Venedig und Genua waren bemüht, sich mit dem osmanischen Sultan gut zu verständigen, da ihr profitable Schwarzmeerhandel vom Wohlwollen des Sultans abhing. Die Genuesen in Konstantinopel haben sich während der Belagerung von Konstantinopel neutral benommen, daraufhin wurden sie nach der Eroberung von anderen europäischen Händlern bevorzugt und auch belohnt.

    Exporte, wie Importe wurden besteuert. Bei den Ausländern wurde in der Regel 1/10 bei ihren Einfuhren in das Reich, als Steuer genommen. Bei einigen Waren wurden auch Ausfuhrzölle erhoben, welche aber in der Regel geringer als Einfuhrzölle waren. Es wurden auch Durchfuhrzölle von den ausländischen Karawanen erhoben. Schiffe die ihre Handel über Bosporus betrieben, mußten ebenfalls Durchfuhrzölle zahlen. Die Höhe der Zölle wurde meistens mit dem Sultan gehandelt, so daß es durchaus vorkommen konnte, daß zwischen dem einen und dem anderen ausländischen Händler große Steuerunterschiede gab. Diese Besteuerungsystem wurde auch von den Nachfolgern Mehmed II übernommen. Während der Zeit von Mehmed II wurde im Außenhandel ausschließlich mit Luxusgütern gehandelt. Das Reich verkaufte u.a. Seide und andere kostbare Stoffe, Agrarerzeugnisse, Pfeffer, handwerkliche Produkte wie Töpfe, Pfannen, Waffen, etc. Importiert wurden überwiegend Rohstoffe, wie Rohseide, Wolle, Kupfer, Quecksilber, Eisenerz. Es kann erkannt werden, daß das Osmanische Reich überwiegend Rohstoffe kaufte und Fertigprodukte verkaufte. Während der gesamten Zeit der Ära Mehmed II war das Osmanische Reich die vom Außenhandel profitierende Seite

    Es ist vor allem der klugen Strategien und Politik Sultan Mehmed II zu verdanken, daß Istanbul im 16. Jh. zur größten Stadt Europas und des ganzen Mittelmeergebietes wurde. Die Stadt wurde gleichzeitig auch eines der größten Handelsstädte der Welt.

  7. #437
    AyYıldız
    wow....Büyük Fatih

  8. #438

    Registriert seit
    14.02.2010
    Beiträge
    1.459
    Zitat Zitat von Ay ve yildiz Beitrag anzeigen
    wow....Büyük Fatih
    also mich interessiert diese Propaganda Videos von Fetullah Gülen TV nicht..man merkt das auch in der ein kleines Greek Fachismus geblieben ist.....mich interessiert die wissenschaftliche Seite wie die Türken ihre Gesellschaft organisieren..

  9. #439
    AyYıldız
    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    also mich interessiert diese Propaganda Videos von Fetullah Gülen TV nicht..man merkt das auch in der ein kleines Greek Fachismus geblieben ist.....mich interessiert die wissenschaftliche Seite wie die Türken ihre Gesellschaft organisieren..
    ich gucke auch kein fetullah gülen tv, mag ihn auch net aber das video fand ich sehr interessant. ist auch überhaupt kein propaganda video

  10. #440
    Yunan
    Zitat Zitat von Fuat Beitrag anzeigen
    Wenn Du diese Nachbarschaftsverhältnisse für das griechische Kernland (Peloponnes) beziehst, dann mag das mit der Illyrisch-Hellenischen Nachbarschaft natürlich stimmen.

    Die Geschichte Anatoliens ist hervorragend dokumentiert, jene Völker haben Anatolien seit jeher bewohnt und sind in den heutigen Türken wahrscheinlich zum größten Teil aufgegangen.

    -Hethiter
    -Luwier
    -Lydier
    -Palaier
    -Lykier
    -Karier
    -Hattis

    etc.

    Die Meder waren auch kein anatolisches Volk, das Reich der iranischen Meder war im Kernelement ein "Iranisches Volk" - das sich über das heutige Zaghrosgebirge im Iran streckte. Später dehnte sich das Reich über weite Teile im Südosten-Osten Anatoliens.

    Die Hellenistische-Kolonisation beginnt ja erst nach der Zerstörung vom hethithischen Königreich und der Einnahme von Troja. Danach bauten die Hellener Städte entlang der westanatolischen Küste. Zweifelsfrei war Anatolien im Laufe der Geschichte der Enstehungsort für viele Zivilisationen - wo das anatolische Urvolk wenig Impulse von außen bekam, sondern lediglich nach Wünschen der Eroberer sich formten. Auf die Indoeuropäisierung folgte, die Hellenisierung der Westküste, später die Christianisierung und darauf die Türkisierung und Islamisierung. Traurig ist nur, dass viele Türken eigentlich ihr "uranatolisches" Erbe offenbar völlig vergessen haben.
    Ich möchte mich jetzt hier auf keine Rassendiskussion einlassen, ich habe nur mal kurz nachgesehen, was das für Völker waren und wo sie herkamen.

    Luwier:

    Es gibt verschiedene Theorien über ihre Herkunft, eine davon ist Thrakien. Erwiesen ist auch, dass sie eine indoeuropäische Sprache hatten.
    Hethiter:

    Die Hethiter sprachen eine indoeuropäische Sprache.

    Lydier:

    Die Lyder waren ein indogermanisches Volk, das in der nach ihnen benannten Landschaft Lydien im Westen Kleinasiens lebte. Ihre Sprache, das Lydische, ist verwandt mit der indogermanischen luwischen Sprache, enthält aber auch Elemente der vorindogermanischen alt-anatolischen Sprache.
    Palaier:

    Das Palaische wurde im 2. Jahrtausend v. Chr. in Inneranatolien gesprochen (in der Region Pala, nordwestlich vom hethitischen Kernland) und gehörte zu den anatolischen Sprachen, einer Untergruppe der indogermanischen Sprachen. Es kam spätestens im 13. Jahrhundert v. Chr. außer Gebrauch.
    Karier:

    Der Begriff der Caria leitet sich etymologisch aus dem Hethitischen ab und bedeutet „Land der Karer“ (zu diesem Volk siehe Karer). Caria war jedoch nicht nur eine Bezeichnung für das Land, welches das karische Volk jeweils besetzte, sondern auch für andere griechische Ortschaften, so zum Beispiel für die östliche Burg von Megara.
    Lediglich das Hattische ist isoliert und nicht zuzuordnen. Somit sind die meisten der von dir benannten Stämme indoeuropäischer Abstammung.

    Außerdem vergisst du, dass Hellenen erst seit ca. 1000 v.Chr. in diesem Gebiet dort leben, es liegt also nahe, dass die besagten Stämme zumindest teilweise die Vorfahren der Griechen und Albaner sind.
    Ich rede von dem Zeitraum von ca. 1000 v.Chr. bis 1453 n.Chr. und es ist nun mal so, dass wir zusammen mit Armeniern, Persern (oder wie man Kurden eben zuordnen will) und Arabern gelebt haben. Zur Zeit Jesu war griechisch eine gängige Sprache unter Juden, natürlich neben dem hebräischen.

    Beim besten Willen kann ich keine einzige Verbindung der Türken mit den anatolischen Urvölkern sehen, es gibt dort kein gemeinsames Erbe mit Türken.

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