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29.05.1453

Erstellt von Ottoman, 29.05.2009, 17:23 Uhr · 1.320 Antworten · 87.902 Aufrufe

  1. #501
    Kelebek
    Makarios Melissenos schreibt in seinem Tagebuch
    „Mehmed war als junger Mann von hervorragender Tatkraft, in militärischen Dingen wie in zivilen Angelegenheiten zeigte er die Weisheit eines Alten. Für tüchtige Leute und für Gelehrte hatte er eine besondere Vorliebe. Auch war er selbst in den Wissenschaften durchaus kein Fremdling, die Sternkunde beherrschte er aus eigenem Wissen recht gut und trieb sie besonders gern. Die Geschichte Alexanders des Grossen, des Kaisers Augustus, Konstantins des Grossen und Theodosius des Grossen, las er, leidenschaftlich darauf bedacht, wie er sie allesamt übertreffen und die Grenzen seines Reiches bis zum äussersten erweitern könnte. Und das ist ihm auch gelungen“

  2. #502
    Fan Noli
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ja ein stolzer albanischer Muslim.
    stolz ist haram.^^

  3. #503
    Yunan
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Makarios Melissenos schreibt in seinem Tagebuch
    Es war Giorgios Sfrantzes, auf dessen Bücher er sich stützte. Der Sohn von Giorgos Sfrantzes wurde von Osmanen hingerichtet, seine Tochter in den Harem von Mehmet gebracht. Er war ein Tier, egal wie du es drehst und wendest. Das einzige gute, was aus dem osmanischen Reich hervorgegangen ist, war Atatürk.

    Ich sage hier nichts pauschal gegen Türken denn ich habe rein gar nichts gegen sie, macht nur bitte nicht aus Blut Wein und aus Leid Freude.

    So, ich muss jetzt meine griechischen Minimuskeln trainieren. Vll. sehen wir uns später, wenn mir nicht die Gewichte auf die Brust fallen.

  4. #504
    Kelebek
    Das Hauptzentrum des Reiches, Topkapi Palast, wurde von Mehmed erbaut. Ein riesiges Gelände, mächtig und stark wirkend. Ein MUSS für jeden Istanbultouristen!

    Hier saß er immer und ruhte sich. Als ich da war, wollte ich am liebsten über die Seile springen und mich auf dem Sessel kuscheln



    Die osmanische Kunst ist auch atemberaubend, hier ziemlich deutlich zu sehen







    Aufnahme aus der Luft




    Janitscharen bewachen das Palast^^



    Dort befinden sich sehr wichtige islamische Elemente, wie das Haar des Propheten oder zb hier das Schwert


  5. #505

    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    329
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich jetzt hier auf keine Rassendiskussion einlassen, ich habe nur mal kurz nachgesehen, was das für Völker waren und wo sie herkamen.
    Ach was, das hat doch mit "Rassendiskussionen" nicht das geringste zu tun.

    Luwier:



    Hethiter:

    Die Hethiter sprachen eine indoeuropäische Sprache.

    Lydier:



    Palaier:



    Karier:


    Lediglich das Hattische ist isoliert und nicht zuzuordnen. Somit sind die meisten der von dir benannten Stämme indoeuropäischer Abstammung.
    Natürlich sind sie "Indoeuropäischsprachig" gewesen, zumindest ein Teil der von mir aufgelisteten.

    Es gibt in der Linguistik einen eigenen anatolischen Sprachzweig, die sogar dialektisch bis ins kleinste Detail differenziert wurden.

    Außerdem vergisst du, dass Hellenen erst seit ca. 1000 v.Chr. in diesem Gebiet dort leben, es liegt also nahe, dass die besagten Stämme zumindest teilweise die Vorfahren der Griechen und Albaner sind.
    Sorry, wie kommst Du auf die Idee, dass die von mir aufgezählten indigenen Völker die Vorfahren der Albaner sein könnten?

    Die Albaner haben mit der anatolischen Ethnogenese nicht die geringste Schnittmenge, weil weder geographisch nahe, noch historisch besteht ein wesentlicher Zusammenhang. Das ein Teil dieser anatolischen Urvölker im zuge der Hellenisation, gräzisiert, ausgerottet oder assimiliert wurden und somit bei manchen Griechen Spuren hinterlassen haben, ist natürlich möglich.

    Aber, die griechische Kolonisation beschränkte sich lediglich auf die Westküste-Anatoliens und war auch nicht von großer ethnischer-tragweite. Ähnlich wie die Einwanderung der Turkstämme keinen allzu großen ökonomische Umwälzung in Anatolien erzeugt haben, wenn überhaupt ein Language Replacement der Grund für die Türkisierung in Anatolien war, die durch die dominierende Herrscherklasse vollzogen wurde.

    Ich rede von dem Zeitraum von ca. 1000 v.Chr. bis 1453 n.Chr. und es ist nun mal so, dass wir zusammen mit Armeniern, Persern (oder wie man Kurden eben zuordnen will) und Arabern gelebt haben. Zur Zeit Jesu war griechisch eine gängige Sprache unter Juden, natürlich neben dem hebräischen.
    Die Zeiträume sind hier entscheidend. Reden wir von der Zeit 1000 v.Chr. bis zur späteren türkischen Landeinnahme, dann haben die Griechen mit einer Vielzahl von Völkern koexistiert. Tatsache ist aber auch, dass das heutige Griechenland seit 195 v.Chr. von den Römern erobert wurde und stand bis zur Landeinnahme der Türken unter dem Einfluss des Römischen Reichs.

    Beim besten Willen kann ich keine einzige Verbindung der Türken mit den anatolischen Urvölkern sehen, es gibt dort kein gemeinsames Erbe mit Türken.
    Ich auch nicht. Weil die Türken eben mit ihrem anatolischen "Urerbe" sich nicht identifizieren wollen. Wenn auch in den letzten Jahren immer wieder Stimmen laut werden, die den Türken das Zentralasiatische Element absprechen wollen um sie als "Uranatolier" zu bekehren.

  6. #506

    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    329
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Es gab in Mittelanatolien auch noch die Phryger, welche ein indoeuropäisches und mit den hellenischen Stämmen wahrscheinlich verwandtes Volk waren. Ihr Reich um die Hauptstadt Gordion ist epigraphisch, literarisch und archäologisch bestens bezeugt. Ausserdem waren die Lydier, die Lykier, die Karer und die Troer zu Beginn der Hellenistischen Epoche wahrscheinlich schon weitgehend gräzisiert. Und ja, die Türken mit denen ich gesprochen habe, sehen sich auch primär als Nachfahren der Turkstämme die Anatolien nach 1071 überschwemmt haben, und nicht der oben genannten Völker.

    Heraclius
    Natürlich habe nicht alle mit aufgezählt. Vergessen sollte man nicht die ethruskische Kultur in Anatolien.




    Sie waren neben den Hethitern, Lydiern wahrscheinlich eines der wenigen anatolischen Urvölker mit der größten kulturellen Blüte die sich über weite Strecken des Mittelmeers ragten. Interessanterweise waren die anatolischen Ethrusker auch an der italienischen Ethnogenese maßgeblich beteiligt.

    Es gab in den letzten Jahren reichlich Studien dazu:

    Neuere Genforschungen der Universität Turin (Alberto Piazza) liefern weitere Hinweise darauf, dass die Etrusker Siedler aus Lydien gewesen sein könnten. „Wir haben festgestellt, dass die DNA-Proben von Männern aus Murlo und Volterra näher mit denen östlicher Nachbarn verwandt sind als mit anderen italienischen Proben. Speziell in Murlo gibt es eine Genvariante, die sonst nur Menschen aus der Türkei teilen.“[3] Nach Barbujani haben die Untersuchungen ergeben, dass ein Drittel der mitochondralen Allele denen Anatolischer Bevölkerung entspricht und von der italischen Bevölkerung abweicht. Andererseits ergab die Untersuchung ein homogenes Kontinuum der Gene innerhalb der etruskischen Bevölkerung, sowohl in geographischer Verteilung als auch in zeitlicher zwischen dem 7. und 2. Jahrhundert v. Chr. und zwar einheitlicher als die heutige italienische oder auch Europäische Bevölkerung, was bedeutet, dass es sich bei den Etruskern nicht um ein Völkergemisch handelte, zumindest, was die soziale Oberschicht betrifft. Auch ihr Genpool ist homogener als der heutiger Europäer. Zwei Drittel des Allel-Pools ging bei der heutigen Bevölkerung der Toskana verloren.[1] Die Europäische Gesellschaft für Humangenetik spricht von „überwältigenden Belegen“ der Gentests von Alberto Piazza.[2][4]


  7. #507

    Registriert seit
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    329
    Wenn man den griechischen Mythen glauben schenkt, dann gab es ja auch die Amazonen. Ein kriegerisch Veranlagtes Frauenvolk das am Ostufer der Schwarzmeerküste lebte.




    Die Frauen aus der Schwarzmeer-Küste sind auch heute noch für ihre harte Schale bekannt, vielleicht gab es dieses mythische Volk ja wirklich.

  8. #508
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.041
    Tradicionalna vjersko-kulturna manifestacija „Musalla 1463.“ (Bosnien 1463 als der Sultan uns befreite vom Joch)





    Gedenkstätte an die türkischen Sehids die damals dort ihr Leben liessen gegen Ungarn und andere Christen.


  9. #509
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Zitat Zitat von Ay ve yildiz Beitrag anzeigen
    ja, genau sie tanzten alle zusammen hand in hand aber nach der osmanischen herrschaft war es nicht mehr so. wann hat der konflikt auf dem balkan angefangen ?? während des 500 jahre andauernde osmanische herrschaft oder danach ??
    aber die christen waren net trauring. die muslime haben ja am meisten darunter gelitten

    Auch wenn du es nicht mitbekommen haben solltest, weil während der 500 Jährigen osmanischen Herrschaft warst du ja noch "sehr klein", aber die Balkanvölker haben sich auch während der Osmanenherrschaft das Leben schwer gemacht:

    Die einen für die Osmanen, bzw. sogar als Osmanen (Osmane ist nämlich nicht =anatolischer Türke)

    Die anderen dagegen (Hajduken- Ursprung u.a. der Cetniks in Serbien und Bulgarien, Uskoken bei Serben und Kroaten in Kroatien, Klephten in Griechenland, und in Montenegro war sowieso ständig Abwehrkrieg,und Albanien war ein ständiges kaum zu bändigendes Unruheelement im osmanischen Herrschaftsverband, in dem die Paschas ihre eigene Politik verfolgt haben )

  10. #510
    Avatar von artemi

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    29.01.2011
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    9.640
    wieviele städte hat alexander der grieche eroebrt? da kann man ja stolz sein, aber erobert einer mal eine gr. stadt, heißt es schande und trauertag

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