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29. März 1973, der letzte amerikanische Kampftrupp verlässt Vietnam

Erstellt von papodidi, 29.03.2013, 03:09 Uhr · 15 Antworten · 2.117 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
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    13.504

    Cool 29. März 1973, der letzte amerikanische Kampftrupp verlässt Vietnam

    Heute vor 40 Jahren: 29. März 1973, Der letzte amerikanische Kampftrupp verlässt Vietnam

    Nach 32 Jahren wird die letzte Etappe des Indochina-/Vietnamkriegs eingeläutet, gemäss der in Paris im selben Jahr getroffenen Vereinbarungen verlassen die letzten amerikanischen Verbände das Land und überlassen das Saigoner Marionettenregime seinem Schicksal.


    1973: Abzug der amerikanischen Truppen

    Damit war der Krieg zwar noch nicht beendet, er sollte noch 2 Jahre und einen Monat weiter gehen, aber das Ende war absehbar. Zwar hatte die USA noch Massen an Geld, Waffen und Hilfsgütern nach Südvietnam gepumpt, waren aber selbst fest davon überzeugt, dass das marode Regime höchstens 18..24 Monate überstehen würde – eine richtige Einschätzung. Ende April 1975 nahmen nordvietnamesische Truppen Saigon ein.


    1975: Panik, Hubschrauber werden über Bord geworfen, um Platz für weitere zu schaffen


    Dieser sinnlose Krieg in Zahlen:


    Indochinakrieg (1946 – 1954): 600...900.000 Tote

    Vietnamkrieg (1957 – 1975) : 2...3 Mio. Tote, darunter 58.000 amerikanische Soldaten

    Die Zahlen sind Schätzungen und variieren je nach beteiligter Seite.

    Der materielle Einsatz der USA war enorm, die direkten Kriegskosten: 155 Mrd. $ (nach heutiger Kaufkraft über 500 Mrd. $), vorher hatten sie schon die Franzosen im Indochina-Krieg unterstützt, ca. 15 Mrd. $.

    Über Vietnam, Laos und Kambodscha wurden fast 8 Mio. Tonnen Bomben abgeworfen, mehr als von allen beteiligten Staaten in WK II, und trotzdem war dieser „assymmtrische“ Krieg nicht zu gewinnen!!!

    Einige Gründe für dieses Scheitern benannte später der „Architekt“ des Krieges, Verteidigungsminister Robert S. McNamara selbstkritisch, aber leider zu spät:

    Die US-Regierung begriff nicht, dass der Kampf des Vietcong nicht so sehr ein sozialistischer, sondern "seinem Wesen nach ein nationaler war"; dass China und die Sowjetunion unterschiedliche Interessen in Vietnam verfolgten; und dass es "ein schwerer Fehler" war, "die Möglichkeit einer Neutralität" des Landes, wie vom französischen Präsidenten Charles de Gaulle vorgeschlagen, "nicht einmal in Erwägung zu ziehen".

    So wurden die USA immer tiefer in einen unübersichtlichen Dschungelkrieg hineingezogen und mussten ihn schliesslich verlieren.

  2. #2
    Avatar von Climber

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    Die Chinesen sind 79 auch gescheitert.

  3. #3
    Avatar von škafiškafnjak

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    742
    2 - 3 Millionen Tote Vietnamesen, der Großteil Zivilisten

    50 000 Tote Amerikaner

    Dennoch heult Amerika bei jeder Gelegenheit über seine Toten rum, die sie selber dorthin geschickt haben. Die Vietnamesen sind halt Untermenschen, oder eben Nicht-Amerikaner...

    Ahja, als die Amis merkten, dass sie es nicht schaffen würden zu gewinnen, wurde einfach angefangen, Napalm und sogar Giftstoffe (Agent Orange oder so ähnlich) über Vietnam abzuwerfen, Zivilisten? Njo, pech für die!

  4. #4
    Avatar von Achillis TH

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    12.535
    Wie geschrieben ein Krieg denn mann nicht Gewinnen könnte,denn mann könnte nicht zwischen Freund und Feind Unterscheiden aber die rollen die die Russen und Chinesen einahmen waren Kriegsentscheiden vorallem die Russen was dazu führte das dire Russen den Afganistan Krieg Verloren.

  5. #5
    Abdülhey
    Jeder scheitert an den Mut der vietnamesischen Soldaten und Generäle!
    Lang lebe Võ Nguyên Giáp!

  6. #6
    Esseker
    Zitat Zitat von škafiškafnjak Beitrag anzeigen
    2 - 3 Millionen Tote Vietnamesen, der Großteil Zivilisten

    50 000 Tote Amerikaner

    Dennoch heult Amerika bei jeder Gelegenheit über seine Toten rum, die sie selber dorthin geschickt haben. Die Vietnamesen sind halt Untermenschen, oder eben Nicht-Amerikaner...

    Ahja, als die Amis merkten, dass sie es nicht schaffen würden zu gewinnen, wurde einfach angefangen, Napalm und sogar Giftstoffe (Agent Orange oder so ähnlich) über Vietnam abzuwerfen, Zivilisten? Njo, pech für die!
    Leider die Kriegspolitik von den USA... Einnehmen aus wirtschaftlichen Interessen, alles töten was stört und dann alles so liegen lassen was man anrichtete. Kapitalismus eben.

  7. #7
    Avatar von BlackJack

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    65.442
    Zitat Zitat von škafiškafnjak Beitrag anzeigen
    2 - 3 Millionen Tote Vietnamesen, der Großteil Zivilisten

    50 000 Tote Amerikaner

    Dennoch heult Amerika bei jeder Gelegenheit über seine Toten rum, die sie selber dorthin geschickt haben. Die Vietnamesen sind halt Untermenschen, oder eben Nicht-Amerikaner...

    Ahja, als die Amis merkten, dass sie es nicht schaffen würden zu gewinnen, wurde einfach angefangen, Napalm und sogar Giftstoffe (Agent Orange oder so ähnlich) über Vietnam abzuwerfen, Zivilisten? Njo, pech für die!
    Der Vietkong ging teilweise viel brutaler mit den Zivilisten um, die Deutschen haben damals in Russland "verbrannte Erde" hinterlassen, die Aliierten haben wehrlose Städte bombardiert ... ich will das was du sagst nicht leugnen, will sagen niemand hält das Monopol auf Brutalität

  8. #8

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    27.10.2011
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    2.572
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Dieser sinnlose Krieg in Zahlen....
    Im nachhinein sinnlos, ja.

    Aber damals hatten die USA panische Angst vor dem Kommunismus.
    Hätte man gewusst, dass sich der Kommunismus nicht behaupten wird und dass die Sowietunion zerbricht, wäre man wohl nie in Vietnam einmarschiert.

    Heute erscheint das einem lächerlich aber zu der Zeit hatte man wirklich Angst davor, dass der Kommunismus die Welt beherrschen wird.

  9. #9
    Avatar von BlackJack

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    65.442
    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Im nachhinein sinnlos, ja.

    Aber damals hatten die USA panische Angst vor dem Kommunismus.
    Hätte man gewusst, dass sich der Kommunismus nicht behaupten wird und dass die Sowietunion zerbricht, wäre man wohl nie in Vietnam einmarschiert.

    Heute erscheint das einem lächerlich aber zu der Zeit hatte man wirklich Angst davor, dass der Kommunismus die Welt beherrschen wird.
    ja, aber die Angst haben sie sich auch zumeist selbst gemacht, vielleicht weil der Ostblock so extrem verschlossen war und unverstanden blieb

  10. #10
    Slavo
    Was einem Land nicht alles einfällt, wenn es aus Paranoia handelt..

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