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60. Todestag von Stalin

Erstellt von papodidi, 05.03.2013, 00:25 Uhr · 93 Antworten · 5.329 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    Beiträge
    436
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Ist schon klar, den Russen gings ja auch super unter Stalin. Die Ukrainer, Kaukaser, Turkvölker, Juden und Romas sagen ja das was anderes.
    Zitiere doch noch den Dramatiker Solschenizyn, laut dem 40 Millionen Menschen durch die Gulage gingen.

  2. #32
    Esseker
    Zitat Zitat von Schakalow Beitrag anzeigen
    Zitiere doch noch den Dramatiker Solschenizyn, laut dem 40 Millionen Menschen durch die Gulage gingen.
    Aha? Wie war es denn für die Minderheiten, Andersgläubigen (oder überhaupt Gläubigen) etc. in der Sowjetunion? Sicherlich kein Spaß.

  3. #33
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    12.381
    Zitat Zitat von Schakalow Beitrag anzeigen
    Das ist Blödsinn, Hitler war schlimmer als Stalin.
    Naja. Stellen wir die Frage anders. Was war die Maxime der berüchtigten stalinistischen Herrschaft? Richtig, Machterhaltung durch Terror. Was war eigentlich Stalins grössenwahnsinniger Leitsatz mein Freund: „Nicht ich bin Stalin, Stalin ist die Sowjetmacht“ bzw. diente dabei als Rechtfertigung für ihn, im Namen der Diktatur des Proletariats die schrecklichsten Verbrechen zu begehen. Von der Zwangskollektivierung, die für Millionen von Bauern Deportation oder Hungertod bedeutete, über die grossen Säuberungen im Jahr 1937 bis zum Vorgehen gegen die Juden nach dem II. Weltkrieg zieht sich ein Blutspur durch Stalins Regierungszeit. Parallelen zu Hitler sind da eigentlich die logische Konsequenz.

  4. #34

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    436
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Ein Tyrann mit mehreren Gesichtern. Stalin hatte so viel Emotionen in sich, dass es schwer wird ihnen zu folgen. Wenn ich seine Biographie richtig interpretiere, hat er bis zu seinem Tod um seine zweite Ehefrau (keine Ahnung wie sie hiess) nachgetrauert, bzw. die Selbstmord beging und badete sich bis zum Hals in Selbstmitleid (laut seinen engsten Vertrauten). Er hat eigentlich kaum geschlafen und rief oft mitten in der Nacht seine "Magnaten" zu sich. Er neigte immer wieder zu plötzlichen Wutausbrüchen, witterte überall Verrat und sein Neid auf den Erfolg anderer hat so manchen das Leben gekostet. Er konnte liebevoll mit seinen Kindern, besonders mit seiner Tochter umgehen, empfand ehrliche Sympathie für manche seiner Verbündeten und tiefsten Hass sowie Misstrauen für viele seiner engsten Vertrauten.
    Das ist das einzige Buch über Stalin dass ich empfehlen kann:

    Stalin: Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende: Amazon.de: Domenico Losurdo, Erdmute Brielmayer: Bücher

    Es ist wichtig jemand zu entdämonisieren, um objektiv über ihn urteilen zu können.

    - - - Aktualisiert - - -

    "Es wäre aber lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volk, mit dem deutschen Staat gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt. Die Stärke der Roten Armee besteht endlich darin, dass sie keinen Rassenhass gegen andere Völker, auch nicht gegen das deutsche Volk, hegt und hegen kann, dass sie im Geiste der Gleichberechtigung aller Völker und Rassen, im Geiste der Achtung der Rechte anderer Völker erzogen ist."

    J. W. Stalin, Februar 1942
    So etwas wirst du in der typisch-westlichen Geschichtsschreibung natürlich nicht zu Lesen kriegen...

  5. #35
    Esseker
    Was Stalin sagte setzt nicht gleich was er machte oder machen ließ.

  6. #36

    Registriert seit
    30.01.2013
    Beiträge
    436
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Was Stalin sagte setzt nicht gleich was er machte oder machen ließ.
    Ließ dir diesen Artikel mal durch:

    jungle-world.com - Archiv - 48/2011 - Dschungel - Über das Buch »Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin«

    Zwischenzeitlich wurden NKVD-Archive geöffnet, aus denen hervorgeht dass in der Vergangenheit stark übertrieben wurde, was die Opferzahlen betrifft.

  7. #37
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
    30.12.2011
    Beiträge
    13.506

    Cool

    Zitat Zitat von Schakalow Beitrag anzeigen

    Es ist wichtig jemand zu entdämonisieren, um objektiv über ihn urteilen zu können.


    So etwas wirst du in der typisch-westlichen Geschichtsschreibung natürlich nicht zu Lesen kriegen...
    Mit "positiven" Stalin-Zitaten könnte ich das gesamte BF zuposten, aber es kommt ja wohl mehr auf die Handlungen an... Als ich gemerkt habe, dass die "Entstalinisierung" nur oberflächlich war, habe ich mich abgewendet und bin ausgetreten...
    Natürlich hat man den Terror verurteilt, aber eben tw nur deshalb, weil seine Durchsetzung nicht mehr möglich war. Aber der geistige Hintergrund dieser Denke blieb erhalten und führte - neben den ökonomischen Fehlleistungen - letztlich zum Untergang des staatssozialistischen Systems!

  8. #38
    Esseker
    Zitat Zitat von Schakalow Beitrag anzeigen
    Ließ dir diesen Artikel mal durch:

    jungle-world.com - Archiv - 48/2011 - Dschungel - Über das Buch »Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin«

    Zwischenzeitlich wurden NKVD-Archive geöffnet, aus denen hervorgeht dass in der Vergangenheit stark übertrieben wurde, was die Opferzahlen betrifft.
    Kenne den Artikel und die Vorgeschichte dazu und es ist natürlich völliger Quatsch zu sagen, dass Stalin Hitler erst dazu animierte den Holocaust durchzuführen. Vor den Blitzkriegen gab es ja schon die Grundhaltung die Juden einzuschränken bishin sie zu vernichten. Keiner hat den anderen zu irgendetwas animiert, es haben beide große Verbrechen begangen unabhängig voneinander, versteht sich.

  9. #39

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    27.04.2012
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    1.304
    beide waren vollpfosten

  10. #40
    Avatar von Lido

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    3.058
    Hitler war Maler, Stalin war Dichter! Die zwei größten Tyrannen des 20 Jhds. hatten eine künstlerische Ader, wer hätte das gedacht!

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