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70 Jahre "Unternehmen Barbarossa"

Erstellt von Lilith, 17.06.2011, 13:54 Uhr · 313 Antworten · 16.113 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von Mr. T

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    kann mal jemand diesen Böhmen verbannen.

  2. #302
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Mögen die Opfer in Frieden ruhen obwohl sie in Mütterchen Russland keine Fliegendreck wert sind


    ?Stalin war ein Segen? - Welt und Wissen - Nachrichten - morgenweb
    Ich habe das im anderen Thread schon mitbekommen, die kleine Diskussion. Ich werde noch ausführlich antworten.

  3. #303
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich habe das im anderen Thread schon mitbekommen, die kleine Diskussion. Ich werde noch ausführlich antworten.

    Hoffentlich , denn diese Opfer scheint in deiner Gesellschaft niemand zu interessieren

  4. #304
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Hoffentlich , denn diese Opfer scheint in deiner Gesellschaft niemand zu interessieren
    Es ist nicht "ihre Gesellschaft", und sie muss sich für die Verbrechen Stalins genau so wenig verantworten, wie ich mich für die Untaten Hitlers! Solche Beiträge erwecken immer den Anschein, dass der Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die SU relativiert werden soll. Dabei wird vergessen, dass in diesem Krieg mehr als 20 Millionen sowjetische Menschen ihr Leben verloren, egal, ob sie Stalin-Anhänger waren, oder nicht...

    Zum Thema:

    Am 5. Dezember 1941, also morgen vor 75 Jahren, wurde in der "Schlacht um Moskau" die Wende im WK II eingeläutet, die letztlich zum Untergang des Hitler-Reichs führte: Elf neue Armeen begannen eine Gegenoffensive, die die Wehrmacht um hunderte Kilometer nach Westen zurück warf. Der sowjetische Top-Spion Richard Sorge hatte vorher aus Tokio gemeldet, dass die Japaner keinen Angriff auf die SU planten, sondern lieber die USA und GB im Pazifikraum angreifen würden. Damit konnten 700.000 gut ausgerüstete Soldaten aus Sibirien nach Moskau geschickt werden...


    3. Dezember 2016, 19:41 Uhr
    Zweiter Weltkrieg

    Die Schlacht, die die Wende brachte



    Klirrende Kälte und Schneefall zwangen die deutschen Soldaten im Dezember 1941 zum Rückzug.
    (Foto: SZ Photo)

    Anfang Dezember 1941 scheitert die Wehrmacht vor Moskau. Nur wenige Tage später kämpfen auch die USA gegen Hitlerdeutschland. Der Kampf wird nun endgültig zum Zweiten Weltkrieg.


    Zwischen dem westlichen Stadtrand Moskaus und den deutschen Panzerspitzen lagen nur noch 40 Kilometer. Nach Georgi Konstantinowitsch Schukows Erinnerung war es der 19. November 1941, als Stalin ihn, den Kommandeur der sowjetischen Truppen vor Moskau, anrief und fragte, ob er sicher sei, dass die Hauptstadt gegen die Deutschen gehalten werden könne. Stalin: "Ich frage Sie das schweren Herzens. Sagen Sie die Wahrheit, wie es sich für einen Kommunisten gehört."

    General Schukow, ein ungehobelter, furchtloser Mann, der zuvor die Verteidigung von Leningrad organisiert hatte und der es als einer von wenigen wagte, dem Diktator ehrlich zu antworten, erwiderte äußerlich unverzagt: "Wir werden Moskau ohne jeden Zweifel halten." Jahre später gab er zu, dass er keineswegs so zuversichtlich gewesen war, wie er Stalin gegenüber getan hatte. Wie auch?
    ...
    2. Weltkrieg: Die Schlacht um Moskau - Politik - Süddeutsche.de







  5. #305
    Avatar von Lilith

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    Erinnere mich an die Familienerzählungen. Gerade Oktober/November 1941 war eine sehr schwierige Zeit. Für den 07.11 war ja zum Jahrestag der Oktoberrevolution die Parade geplant gewesen. Zu der Zeit machten schon Gerüchte die Runde, dass Stalin und ein paar weitere quasi oberste "Größen" des Politbüro schon aus Moskau getürmt seien. Gab wohl schon das Gefühl des "Wir sind allein gelassen". Und sicher nicht nur bei den normalen Zivilisten, sondern auch unter den Soldaten. Die Moral war sehr schlecht, viele Menschen haben schon alles verloren geglaubt, resigniert. Und dann kam eben doch diese berühmte Parade z.B. auch mit den frischen Einheiten aus Sibirien. Das wird jetzt wieder falsch ausgelegt werden. Aber (für manchen unerwartet) war Stalin da und hat eine durchaus sehr motivierende Rede gehalten. Ich denke das darf man da auch alles wirklich nicht unterschätzen. Die Menschen, Zivilisten und Soldaten, haben da wirklich seit dem Tag irgendwie neue Kraft, Frische, neuen Glauben, Hoffnung geschöpft.

    Wäre Moskau "gefallen", womöglich hätte eine genau solch schreckliche Blockade gedroht wie den Leningradern. Und im Endeffekt hätte das für die Deutschen den vielleicht wichtigsten Meilenstein bei der Erreichung ihrer Ziele bedeutet. Ob das russische Volk dann eine Zukunft gehabt hätte darf bezweifelt werden. Von daher von mir aus in tiefster Verbeugung und ehrenvollstem Gedenken an jene, die für die Verteidigung Moskaus gefallen sind. Ruhet in Frieden.

  6. #306
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Erinnere mich an die Familienerzählungen. Gerade Oktober/November 1941 war eine sehr schwierige Zeit. Für den 07.11 war ja zum Jahrestag der Oktoberrevolution die Parade geplant gewesen. Zu der Zeit machten schon Gerüchte die Runde, dass Stalin und ein paar weitere quasi oberste "Größen" des Politbüro schon aus Moskau getürmt seien. Gab wohl schon das Gefühl des "Wir sind allein gelassen". Und sicher nicht nur bei den normalen Zivilisten, sondern auch unter den Soldaten. Die Moral war sehr schlecht, viele Menschen haben schon alles verloren geglaubt, resigniert. Und dann kam eben doch diese berühmte Parade z.B. auch mit den frischen Einheiten aus Sibirien. Das wird jetzt wieder falsch ausgelegt werden. Aber (für manchen unerwartet) war Stalin da und hat eine durchaus sehr motivierende Rede gehalten. Ich denke das darf man da auch alles wirklich nicht unterschätzen. Die Menschen, Zivilisten und Soldaten, haben da wirklich seit dem Tag irgendwie neue Kraft, Frische, neuen Glauben, Hoffnung geschöpft.

    Wäre Moskau "gefallen", womöglich hätte eine genau solch schreckliche Blockade gedroht wie den Leningradern. Und im Endeffekt hätte das für die Deutschen den vielleicht wichtigsten Meilenstein bei der Erreichung ihrer Ziele bedeutet. Ob das russische Volk dann eine Zukunft gehabt hätte darf bezweifelt werden. Von daher von mir aus in tiefster Verbeugung und ehrenvollstem Gedenken an jene, die für die Verteidigung Moskaus gefallen sind. Ruhet in Frieden.
    Stalin war zwar da, aber es war noch duster, die Wochenschaubilder von seiner Rede sind später nachgestellt worden...
    Evtl wäre es den Deutschen genauso ergangen, wie Napöleon: Moskau erobert, aber nüscht gewonnen! Die Industrieproduktion war schon nach Osten verlagert worden, und wenige Tage später traten die USA in den Krieg ein...
    Stalin hat zu diesem Zeitpunkt zwei geniale Dinge getan:

    1. Er hat den Oberbefehl über die Rote Armee abgetreten, und

    2. hat er den Krieg zum "Großen Vaterländischen" erklärt und damit alle Bürger einbezogen.

  7. #307

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    1. Er hat den Oberbefehl über die Rote Armee abgetreten, und

    2. hat er den Krieg zum "Großen Vaterländischen" erklärt und damit alle Bürger einbezogen.
    Stalin hat genau andersherum gehandelt als Hitler. Anfangs hat er seinen Generälen ständig hereingeredet, später hat er ihnen die Kriegsführung überlassen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wäre Moskau "gefallen", womöglich hätte eine genau solch schreckliche Blockade gedroht wie den Leningradern. Und im Endeffekt hätte das für die Deutschen den vielleicht wichtigsten Meilenstein bei der Erreichung ihrer Ziele bedeutet. Ob das russische Volk dann eine Zukunft gehabt hätte darf bezweifelt werden. Von daher von mir aus in tiefster Verbeugung und ehrenvollstem Gedenken an jene, die für die Verteidigung Moskaus gefallen sind. Ruhet in Frieden.
    Hitler hätte nur noch mehr Unheil angerichtet, aber den Krieg hätte Deutschland nicht gewonnen. Man kann bei keinem Zwei-Frontenkrieg gegen die Sowjetunion, England und die USA siegreich sein. Die Sowjets hätten immer weitergekämpft, während die anderen Deutschland bombardiert hätten. Von daher war dieser ganze Feldzug zum Scheitern verurteilt, egal was manche besserwisserischen Historiker (in der Regel Revisionisten) heute sagen.

  8. #308
    Avatar von hirndominanz

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    Und ich denke, wenn die moderne Welt heutzutage in Krieg gerät werden noch ganz andere Qualen entfaltet werden, wie die aus dem 2. WK.

    Es ist das oberste Ansinnen aller Denkenden Hirne auf der Welt mit allen Mitteln und unter allen Umständen Kriegshandlungen im Westen zu verhindern. Für mich war es schon schlimm genug, dass man Jugoslawien zerbombt hat. Wir dürfen keinerlei Kriegshandlungen mehr zulassen. WENIGSTENS nicht auf unsrem Kontinent. Wir müssen alle an Aufklärung und Hirneinflößung arbeiten, denn nur leere und kranke Köpfe können kriegerische Ambitionen entwickeln. NUR SOLCHE IDIOTEN !!! Einen Vorgeschmack auf Idiotentum hat man schon auf dieser pre-bellum Spielwiese Forum. Für Leerköpfe ist Krieg wie Spielen BUM-bam-Päng , du bist tot. Woher sollen Vollidioten auch nur ansatzweise das Leid der Opfer und Hinterbliebenen spüren/nachempfinden.

    Ich bin ganz leicht enttäuscht @ Lilith , dass sie nicht auch den Deutschen Soldaten, die letztendlich auch unter schlimmsten Qualen und in Pflichterfüllung diese Millionen unnützer Tode gestorben sind, dass sie denen nicht ihre Worte zusprach.

    Auch sie waren keine Mörder, wenn auch so gesehen Aggressoren. Niemand von denen hatte zu damaligen Verhältnissen irgendeine reelle Chance bei Vergegenwärtigung der völligen Sinnlosigkeit und Ungerechtfertigtheit bzw. Unrechthandelns, dagegen zu rebellieren. Nicht unter objektiven Maßstäben und zu damaligen Verhältnissen. Ich könnte mit diesen Leuten nachempfinden, was das wohl für eine Riesenscheisse war in der sie sich befanden.


    Darum Leute , wehret den Anfängen und erstickt IDIOTEN und Sofarambos, die mit ihrem Handeln und Äußern den vielen Millionen Unrecht antun und sie postum "Nekrophilieren"..........

  9. #309
    Avatar von BlackJack

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    Ich bin ganz leicht enttäuscht @ Lilith , dass sie nicht auch den Deutschen Soldaten, die letztendlich auch unter schlimmsten Qualen und in Pflichterfüllung diese Millionen unnützer Tode gestorben sind, dass sie denen nicht ihre Worte zusprach.

    Auch sie waren keine Mörder, wenn auch so gesehen Aggressoren. Niemand von denen hatte zu damaligen Verhältnissen irgendeine reelle Chance bei Vergegenwärtigung der völligen Sinnlosigkeit und Ungerechtfertigtheit bzw. Unrechthandelns, dagegen zu rebellieren. Nicht unter objektiven Maßstäben und zu damaligen Verhältnissen. Ich könnte mit diesen Leuten nachempfinden, was das wohl für eine Riesenscheisse war in der sie sich befanden.
    Ich hätte der gefallenen deutschen Soldaten und deren Verbündeten auch nicht gedacht: auch der größte Nationalist hätte irgendwann schnallen müssen was es mit Hitler auf sich hat, die feige Generalität und die millionen Soldaten hätten mit nur einem Bruchteil ihrer Kraft und Ressourcen Hitler, seine Paladine und die SS ausradieren können, stattdessen haben sie sich auf ein vermeintlich schwächeres Land wie die Raubtiere gestürzt. Ehre wem Ehre gebührt, und hier gebührt sie allein den sowjetischen Kämpfern und allen Menschen die sie irgendwie dabei unterstützt haben. Dass Stalin auch ein Massenmörder war stimmt natürlich, es sollte aber nicht die Leistung der roten Armee bei der Abwehr der Invasoren schmälern.


  10. #310
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Ich hätte der gefallenen deutschen Soldaten und deren Verbündeten auch nicht gedacht: auch der größte Nationalist hätte irgendwann schnallen müssen was es mit Hitler auf sich hat, die feige Generalität und die millionen Soldaten hätten mit nur einem Bruchteil ihrer Kraft und Ressourcen Hitler, seine Paladine und die SS ausradieren können, stattdessen haben sie sich auf ein vermeintlich schwächeres Land wie die Raubtiere gestürzt. Ehre wem Ehre gebührt, und hier gebührt sie allein den sowjetischen Kämpfern und allen Menschen die sie irgendwie dabei unterstützt haben. Dass Stalin auch ein Massenmörder war stimmt natürlich, es sollte aber nicht die Leistung der roten Armee bei der Abwehr der Invasoren schmälern.




    Ich habe dir ein Danke gegeben.

    Ich kann keinesfalls etwas heroisieren oder so. Aber ich schrieb ja selbst "Ich könnte mit diesen Leuten nachempfinden, was das wohl für eine Riesenscheisse war in der sie sich befanden." WIr reden jetzt leicht darüber, dass man hätte gegen Addi was machen können. Doch die Leute selbst in der konkreten Situation hatten Angst um sich und ihre Familien.Ich kann dir jetzt auch sage, ich hätte dem Bankräuber die Plastikpistole aus der Hand geschlagen und ihn zu Boden gebracht. Aber ich war nun mal nicht dabei.

    Wir wissen alle, dass es eine Front gegen AH gab und er mehrere Attentate komischer Weise überstanden hatte. Ich würde mir niemals anmaßen heute zu beurteilen, ob jemand damals feige war oder so oder nicht.

    Wenn ich noch jetzt dieses Arschloch von Freisler auf Youtube angucke, wie er die "Beschuldigten" im Saal niedermacht und sich orgiastisch daran ergötzt. Ich könnte heulen, ehrlich. Vor Wut, diesem Arschloch nicht begegnet zu sein. Ich hätte ihm mit einem Schlag den Schädel weggehauen....... und da sind wir wieder beim Konjunktiv, das ich hasse.

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