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70 Jahre "Unternehmen Barbarossa"

Erstellt von Lilith, 17.06.2011, 14:54 Uhr · 328 Antworten · 17.496 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Das Bild der Sowjets ist geprägt durch

    Zitat aus dem taz Link
    Die meisten sind sich nur sehr schemenhaft dessen bewusst. Im Unterricht scheint v.a. der Holocaust thematisiert zu werden. Aber immerhin. Es ist wie es ist und die Deutschen in meinem Umfeld wissen Bescheid

    Wenn Stalin und dessen Verbrechen ins Spiel gebracht werden, kann man dem an sich nicht widersprechen. Es hat nur leider den Beigeschmack, dass damit eigene, und zwar unvorstellbare Verbrechen irgendwie relativiert, gerechtfertigt werden. Denn Unternehmen Barbarossa war von vornherein als einziger Vernichtungsfeldzug geplant. Nicht umsonst war auch und insbesondere die zivile Opferzahl derart hoch. Und nein, man kann mir erzählen was man will, aber in dieser Qualität insbesondere gegen Zivilisten haben unsere, bei allem was auch da unbestreitbar an Kriegsverbrechen erfolgte, NICHT Krieg geführt.

    Schönen Abend.

  2. #72
    Avatar von Sinopeus

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    Ich liebe dieses Bild vom sowjetischen Soldaten, der die Sowjetflagge über dem Reichstag wehen lässt. Das haben die Deutschen den Russen nie so recht verziehen. Ob von den Nazis "befreit" oder nicht.


  3. #73
    Avatar von Diego Macau

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    Mein Großvater hat nicht viel vom Krieg erzählt, aber wenn er erzählt hat hab ich als kleiner Junge aufmerksam zugehört.In mein Erinnerungen sind vorallem seine Erlebnisse an der Front, seine Flucht aus dem Kriegsgefangenenlager, und den bizarren Begegnungen mit Rotarmisten.

    In der Umgebung von Kursk wurde mein Opa im Nahkampf mit dem Bajonett niedergestochen.Leider hab ich keine Informationen wie es nach der Verwundung weiterging, auch aus den Kriegsjahren 42/43 hab ich recht wenige Informationen.Bei Kämpfen in Szekesfehervar geriet mein Opa in Russische Kriegsgefangenschaft, einer seiner Kameraden hatte erbitterten Widerstand geleistet das er bei seiner Festnahme vor meinem Opa's Augen zu Tode geprügelt wurde.

    Endstation war erst mal ein Kriegsgefangenenlager in Rumänien.Wo ihm später jedoch die Flucht geglückt ist.Eine Schaffsherde befand sich in der nähe des Lagers, die er sich angeschloßen hatte und den Schäfer makierte, und sich so davon schlich.Mein Opa war zu diesem Zeitpunkt in einem unheimlich schlechten Gesundheitlichen Zustand.Er hatte Glück eine Rumänische Bauernfamilie gewährte ihm Unterschlupf und pflegte ihn wieder gesund.Die Tochter des Bauers hatte sich in mein Opa verliebt, er empfand sie sympathisch, aber zu Hause wartete meine Oma auf seine Wiederkehr.So kam der Tag des Abschieds...

    Mein Opa hatte wahnsinniges Glück in den Jahren, aber auch in der Not wie erwähnt die helfende Hand, nicht erwähnt hab ich die Russiche Krankenschwester aus dem Lager und den Rotarmisten die ihm ebenfalls geholfen haben zu überleben, den ich aber auch für immer zutiefst dankbar bin !

  4. #74
    Avatar von Boschwa

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    Zitat Zitat von Diego Macau Beitrag anzeigen
    Mein Großvater hat nicht viel vom Krieg erzählt, aber wenn er erzählt hat hab ich als kleiner Junge aufmerksam zugehört.In mein Erinnerungen sind vorallem seine Erlebnisse an der Front, seine Flucht aus dem Kriegsgefangenenlager, und den bizarren Begegnungen mit Rotarmisten.

    In der Umgebung von Kursk wurde mein Opa im Nahkampf mit dem Bajonett niedergestochen.Leider hab ich keine Informationen wie es nach der Verwundung weiterging, auch aus den Kriegsjahren 42/43 hab ich recht wenige Informationen.Bei Kämpfen in Szekesfehervar geriet mein Opa in Russische Kriegsgefangenschaft, einer seiner Kameraden hatte erbitterten Widerstand geleistet das er bei seiner Festnahme vor meinem Opa's Augen zu Tode geprügelt wurde.

    Endstation war erst mal ein Kriegsgefangenenlager in Rumänien.Wo ihm später jedoch die Flucht geglückt ist.Eine Schaffsherde befand sich in der nähe des Lagers, die er sich angeschloßen hatte und den Schäfer makierte, und sich so davon schlich.Mein Opa war zu diesem Zeitpunkt in einem unheimlich schlechten Gesundheitlichen Zustand.Er hatte Glück eine Rumänische Bauernfamilie gewährte ihm Unterschlupf und pflegte ihn wieder gesund.Die Tochter des Bauers hatte sich in mein Opa verliebt, er empfand sie sympathisch, aber zu Hause wartete meine Oma auf seine Wiederkehr.So kam der Tag des Abschieds...

    Mein Opa hatte wahnsinniges Glück in den Jahren, aber auch in der Not wie erwähnt die helfende Hand, nicht erwähnt hab ich die Russiche Krankenschwester aus dem Lager und den Rotarmisten die ihm ebenfalls geholfen haben zu überleben, den ich aber auch für immer zutiefst dankbar bin !
    Es ist schön und berührend auch mal etwas Menschlichkeit aus diesen barbarischen Zeiten zu hören :smiley1616::

  5. #75
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Die meisten sind sich nur sehr schemenhaft dessen bewusst. Im Unterricht scheint v.a. der Holocaust thematisiert zu werden. Aber immerhin. Es ist wie es ist und die Deutschen in meinem Umfeld wissen Bescheid
    schemenhaft ? erwartest du das die heutige Generation sich ernsthaft damit beschäftigt ? Allein schon das Holocaust Thema geht den Deutschen auf den Geist..da hier eine Schuld von Generation zu Generation gereicht werden soll.


    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen

    Wenn Stalin und dessen Verbrechen ins Spiel gebracht werden, kann man dem an sich nicht widersprechen. Es hat nur leider den Beigeschmack, dass damit eigene, und zwar unvorstellbare Verbrechen irgendwie relativiert, gerechtfertigt werden. Denn Unternehmen Barbarossa war von vornherein als einziger Vernichtungsfeldzug geplant. Nicht umsonst war auch und insbesondere die zivile Opferzahl derart hoch. Und nein, man kann mir erzählen was man will, aber in dieser Qualität insbesondere gegen Zivilisten haben unsere, bei allem was auch da unbestreitbar an Kriegsverbrechen erfolgte, NICHT Krieg geführt.

    Schönen Abend.

    schon wieder relativieren. Es ist ein fader Beigeschack vorhanden und wie ich schon geschrieben haben, nicht nur bei den Deutschen. Du kannst hier 10 x schreiben , die Verbrechen waren schlimmer.

    42 Mio Tote durch die Stalin Politik sprechen ein ganz klare Sprache und wenn du ständig die Vernichtung betonst, wie sind dann diese Verbrechen einzuordnen ? alles Zufall ? glaubste doch selbt nicht daran. Der Mensch hatte weder bei den Nazis noch bei den Sowjets einen besonderen Stellenwert, nur wird dies von dir anders bewertet und deshalb legst du Fokus auf den Vernichtungskrieg der Deutschen, denn die Opfer des Sowjetsystem scheinen keine besonderen Stellenwert zu besitzen.

  6. #76
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Ich liebe dieses Bild vom sowjetischen Soldaten, der die Sowjetflagge über dem Reichstag wehen lässt. Das haben die Deutschen den Russen nie so recht verziehen. Ob von den Nazis "befreit" oder nicht.



    Der Russe hat sich doch gefragt " Wir sind die Gewinner und die Deutschen leben besser ". Also von daher ist diese These von verzeihen nicht real

  7. #77

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    die deutschen wären net mal halb so weit gekommen wenn nicht alle fähigen generäle in stalins säuberungsaktion umgebracht worden wären...

  8. #78
    Avatar von Lilith

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    Wenn du mich auch nur ein wenig kennen würdest, würdest du diesen Post nicht mal ansatzweise so formuliert haben.
    QUOTE=Josip Frank;2696119]schemenhaft ? erwartest du das die heutige Generation sich ernsthaft damit beschäftigt ? Allein schon das Holocaust Thema geht den Deutschen auf den Geist..da hier eine Schuld von Generation zu Generation gereicht werden soll.
    Es geht nicht um Schuld. Nur um Wissen, was mittlerweile, wie es scheint, verdrängt wird. Dazu wurden sogar mehrere Artikel gepostet.


    schon wieder relativieren. Es ist ein fader Beigeschack vorhanden und wie ich schon geschrieben haben, nicht nur bei den Deutschen. Du kannst hier 10 x schreiben , die Verbrechen waren schlimmer.
    Stop mal. Ich habe nirgendwo geschrieben, die Verbrechen, welche auf Hitlers gingen seien schlimmer. Abgesehen davon, dass man sie nicht miteinander vergleichen kann. Der KRIEG wurde von deutscher Seite aus ungleich schlimmer geführt. Ja.

    42 Mio Tote durch die Stalin Politik sprechen ein ganz klare Sprache und wenn du ständig die Vernichtung betonst, wie sind dann diese Verbrechen einzuordnen ? alles Zufall ? glaubste doch selbt nicht daran. Der Mensch hatte weder bei den Nazis noch bei den Sowjets einen besonderen Stellenwert, nur wird dies von dir anders bewertet und deshalb legst du Fokus auf den Vernichtungskrieg der Deutschen, denn die Opfer des Sowjetsystem scheinen keine besonderen Stellenwert zu besitzen.
    Mir Relativierungen von Stalinopfern zu unterstellen, zeugt wirklich nur davon, dass du mich nicht kennst. Ich könnte von dir umgekehrt ähnliche Gedanken, nur in die andere Richtung vermuten. Möchte ich nicht und wäre mir zu "billig". Die Hintergründe der Politik, die dahinter stehende Ideologie, die Gründe für die Verbrechen, sind nicht miteinander zu vergleichen. In diesem Thread geht es angesichts des Jahrestages um das Unternehmen Barbarossa und den deutschen Angriffskrieg. Wenn du zu Stalin gern einen Thread hättest. Gern. Kann mich um einen bemühen so bald es geht und ich noch einmal meine Wälzer von Jörg Barberowski dazu wenigsens wieder grob durch habe.

  9. #79
    Avatar von Lilith

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    Doppelpost

  10. #80
    Avatar von Lilith

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    In etwa Spielfilmlänge eine ziemlich gute kompakte Doku vom Beginn bis zur Schlacht von Moskau. Zu Wort kommen deutsche und britische Historiker.



    Empfehlenswert und wirklich in jeder Hinsicht gut zu lesen das Buch von Christian Hartmann, der auch im Film zu sehen ist


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