Biografija kandidata za premijera Kosova Agima Čekua

Kandidat za novog premijera Kosova Agim Čeku rodjen je 1960. godine u selu Ćuška kod Peći. Završio je dve godine na beogradskoj Vojnoj akademiji i školovanje nastavio na Vojnoj akademiji u Zadru. U Školi rezervnih oficira JNA bio je komandir voda od 1984. do 1990. godine, a potom je godinu dana komandovao vodom artiljeraca na Vojnoj akademiji u Zadru.

Kada je počeo rat na prostorima bivše Jugoslavie, u oktobru 1991. priključio se Zboru narodne garde i dobio komandu nad artiljerijskom jedinicom u Zadru, a potom je postao zamenik komandanta borbene divizije.

U februaru 1992. povereno mu je komandovanje Masleničkom borbenom divizijom, a potom i antitenkovskom divizijom i garnizonom u Gospiću. Kao pripadnik hrvatske vojske Čeku je od prvog hrvatskog predsednika Franje Tudjmana odlikovan devet puta.

U februaru 1999. brigadni general Agim Čeku je dao ostavku u hrvatskoj vojsci i došao na Kosovo gde se priključio OVK. Za novog komandanta OVK postavljen je 14. maja 1999, zamenivši Sulejmana Selimija, zvanog Sultan.

Kada se OVK rasformisala , Čeku je imenovan za vrhovnog komandanta Kosovskog zaštitnog korpusa (KZK). Čeku je oženjen i ima dva sina, koji žive u Hrvatskoj.

Sejdiu zvani?no predlo?io Agima ?ekua za mandatara za sastav nove vlade
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Agim Çeku

Agim Çeku

Agim Çeku (* 29. Oktober 1960 in Qyshk bei Peja/Peć, Kosovo) war von März 2006 bis Januar 2008 Premierminister des unter UN-Verwaltung stehenden Kosovo. Zuvor war er Leiter des Kosovo-Schutzkorps, einer von der KFOR initiierten Nationalgarde des Kosovo. Ehemals fungierte er als Generalstabschef der Guerillatruppe UÇK.

Militärische Laufbahn [Bearbeiten]

Nach seiner Schulzeit wurde Çeku Artillerieoffizier in der Jugoslawischen Volksarmee und absolvierte die jugoslawische Militärakademie in Belgrad.

Zeit in der kroatischen Armee [Bearbeiten]

1991 desertierte er und wechselte im Oktober zu der sich neu formierenden kroatischen Armee und begann seine Laufbahn dort als Oberst. Er wurde bis zum Generalleutnant und Kommandeur des 5. Militärdistrikts (Rijeka) befördert. Çeku gilt als einer der maßgeblichen Planer der Militäroperation Oluja, bei der die kroatische Armee 1995 die von serbischen Freischärlern besetzten Teile des kroatischen Staatsgebietes einnahm.


Während des Kroatienkrieges wurde er, zusammen mit anderen kroatischen Offizieren, von amerikanischen Militärberatern ausgebildet. Er erhielt in Kroatien insgesamt neun Auszeichnungen.

Zeit in der UÇK und TMK [Bearbeiten]

Im Februar 1999 nahm er seinen Abschied aus der kroatischen Armee und wurde kurz darauf als Generalstabschef oberster militärischer Befehlshaber der UÇK.

Seit Herbst 1999 stand er im Range eines Generals an der Spitze des Kosovo-Schutzkorps (TMK). Einzig Ceku durfte innerhalb der TMK einen militärischen Rang bekleiden. Die TMK entstand aufgrund einer Vereinbarung zwischen der KFOR und der UÇK. Die Behauptung, es handelte sich um ein ziviles Schutzkorps wird mindestens durch das Selbstverständnis seiner Mitglieder widerlegt. Sie sehen sich keinesfalls als Katastrophenschutz des Kosovo sondern als den Kern einer künftigen Armee des Kosovo. Die meisten Freiheitskämpfer der UÇK wurden in die Strukturen der TMK integriert. Die Vereinten Nationen finanzieren das TMK zum größten Teil.

Politische Laufbahn [Bearbeiten]

Çeku ist Mitglied in der Allianz für die Zukunft des Kosovo (AAK), einer von drei Parteien, die als politische Nachfolgeorganisationen der UÇK gelten. Am 10. März 2006 wurde er vom Parlament des Kosovo zum Ministerpräsidenten gewählt; er wurde Nachfolger von Bajram Kosumi. Die westlichen Schutzmächte des Kosovo befürworteten seine Wahl zum Regierungschef, weil er sich in seine Zeit als Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps als zuverlässiger Partner erwiesen habe.

Nach der Parlamentswahl vom November 2007 wurde Çeku am 9. Januar 2008 von Hashim Thaçi im Amt des Premierministers abgelöst.

Vorwurf der Kriegsverbrechen [Bearbeiten]

Die ehemalige serbische Staatsanwaltschaft des Kreisgerichts Priština/Prishtinë (derzeit in Niš) wirft Çeku Verbrechen an serbischen Zivilisten in Kosovo vor. Sie erließ am 18. März 2002 einen Haftbefehl gegen ihn, den Serbiens Innenministerium am 4. Juni 2002 an Interpol weiter leitete. Nach Angaben von Interpol sei Çeku zu keinem Zeitpunkt Subjekt eines internationalen Haftbefehls (Red Notice) gewesen, sondern durch eine von serbischen Behörden am 4. Juni 2002 über National Central Bureau (Interpol) in Belgrad übermittelte Verbreitungsanzeige (Diffusion Notice) in einer Interpol-Datenbank als gesuchte Person vermerkt gewesen.[1]

Serbiens Behörden hatten 2003 vergeblich eine Anklage gegen Çeku vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien angestrebt. [2]

Am 22. Oktober 2003 wurde Çeku bei der Einreise nach Slowenien auf dem Flughafen von Ljubljana von der slowenischen Grenzwache verhaftet und einen Tag später auf Intervention des UNMIK-Chefs Harri Holkeri freigelassen. [3] Am Tag der Verhaftung forderten mehrere Hundert albanische Demonstranten in Prishtina die Freilassung Çekus. [4]

Am 29. Februar 2004 wurde Çeku auf dem Flughafen von Budapest von der ungarischen Grenzwache festgenommen und kurz darauf auf Intervention Holkeris erneut freigelassen, woraufhin der Justizminister Serbiens Holkeri Amtsmissbrauch und den Bruch internationaler Verträge vorwarf. [5]

UNMIK erachtet den serbischen Haftbefehl gegen Çeku als unbegründet und hinderlich für einen Dialog zwischen Albanern und Serben. [6] Da Çeku am 10. März 2006 zum Premierminister Kosovos gewählt wurde, genieße er während seiner Amtszeit nach Auffassung von Vertretern internationaler Organisationen aufgrund internationalen Rechts Immunität vor strafrechtlicher Verfolgung. [1]

Agim Çeku ? Wikipedia
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