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Albaner sind Europäer !

Erstellt von Ciciripi, 11.11.2012, 08:20 Uhr · 132 Antworten · 9.072 Aufrufe

  1. #111
    Mulinho
    Naja eig. bin ich froh, so berüchtigt zu sein. Sobald man mal Albanien-Trikot anhat, hat man 4 Plätze für sich in der Bahn, immer freie Fitnessgeräte und man kann auch über rot laufen ohne angehupt zu werden. Ist doch toll!

  2. #112
    Avatar von Sazan

    Registriert seit
    27.05.2009
    Beiträge
    13.046
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Naja eig. bin ich froh, so berüchtigt zu sein. Sobald man mal Albanien-Trikot anhat, hat man 4 Plätze für sich in der Bahn, immer freie Fitnessgeräte und man kann auch über rot laufen ohne angehupt zu werden. Ist doch toll!
    .. und die süßesten mädels fallen dir um den hals.

  3. #113
    Kejo
    Da Albanien nicht pleite ist, kann es nicht europäisch sein.

  4. #114
    Avatar von Ibrišimović

    Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    3.564
    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    Wir Albaner sind ein autonomes Volk in Europa , und gehören mit zu den ältersten Völkern in Europa !

    Aber warum behandeln uns die Europäer nicht wie solche ? Mir fällt oftmals auf , das uns die anderen Europäer gar nicht wie welche betrachten . Wie die Deutschen z.b wenn ich zu denen sage ich bin genau so viel Europäer wie ihr wenn nicht sogar mehr ( geschichtlich betrachtet ) verdrehen die die Augen und denken ich mache Witze .

    Woran liegt das , denk ihr ?
    Ich hatte ja schonmal ein Zitat eines deutschen Lexikons in meiner Signatur, das Albaner als nur halb zivilisiertes Volk sieht, sprich also auch noch als halb wildes Volk. Und das Lexikon war nur bisschen älter als 100 Jahre.

  5. #115

    Registriert seit
    12.09.2009
    Beiträge
    9.978
    Shit!! Hab eine Farbsinnschwäche @ Macedonian.....ich kann die Farben nicht so richtig unterscheiden..... Larissa und Umgehung hat keine blaue Farbe, was ist das für eine Farbe ? Ungarisch, oder Türkisch?

    in meinen Dorf haben viele den Nachnamen, der mit "-es" endet, also nicht typisch für einen Gr. Namen, der normalerweise immer mit -os, -is, -ou u.s.w. endet.... hatte mal nachgeforscht (ich glaube er ist ungarischen Ursprungs) , aber als ich Militärdienst geleistet habe fragte mich ein Offizier, ob ich Türke bin wegen meines Nachnamens...


    Mein Opa (1912 geboren) hat auch immer gesagt, dass er Grieche ist und sein Vater war es ebenso.....wir sind Garagounides! Ist das kein Gr. Stamm?

  6. #116
    Avatar von AlbaJews

    Registriert seit
    02.06.2011
    Beiträge
    7.744
    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen
    Ich hatte ja schonmal ein Zitat eines deutschen Lexikons in meiner Signatur, das Albaner als nur halb zivilisiertes Volk sieht, sprich also auch noch als halb wildes Volk. Und das Lexikon war nur bisschen älter als 100 Jahre.
    Warum hast du es nicht mehr drin?

  7. #117
    Avatar von Marano

    Registriert seit
    23.03.2012
    Beiträge
    126
    Sich mit Europa zu identifizieren bzw. sich als Europäer zu sehen macht imo auch wenig Sinn. Die Mentalitäten und Kulturen sind dafür zu unterschiedlich. Es ist eigentlich nur ein Versuch sich mit anderen größeren Staaten (USA,China,Russland etc.) vergleichen zu können bzw. eine Konkurrenz zu diesen darzustellen. Denn wenn wir ehrlich sind, sind die allermeisten Länder in Europa, wenn man sie separat betrachtet, praktisch bedeutungslos. Deswegen auch der krampfhafte Wunsch nach einer größeren Gemeinschaft.

  8. #118
    RedOx

    Albaner sind Europäer?

    Zuersteinmal ist nichts gottgegeben, sondern das Ergebnis vom Zusammenspiel aller Individuen auf diesem Planeten, von Tag 1 an.
    Geschichte ist ein Zufallsprodukt, alles hätte anders kommen können. Zufälle, Geographie, klimatische Ereignisse, selbst der kleinste Windstoss hat in irgendeiner Form weitere Auswirkungen und seinen Platz im Weltlauf.
    Die Albaner müssten heute nicht Albaner heissen, nicht die Eigenschaften XY aufweisen, könnten eine Regionalmacht sein. Manche Religionen müssten nicht existieren. Es könnten genau so das heutige Afrika und von mir aus das heutige Australien die dominierenden Kontinente sein, während Europa vielleicht das Armenhaus wäre. Es wäre genau so möglich, dass die Erfindung XY nie oder zu einem anderen Zeitpunkt aufgetaucht worden wäre (mit den entsprechenden Auswirkungen), wir heute gar nicht leben würden, wenn etc. etc.....

    "Europäer" hat (im kulturellen Sinne) keine klare Definition. "Europäer sein" heisst nicht, einen französischen Pass zu besitzen, an "Werteverfall" zu leiden, sonst wie dekadent zu sein. Der Begriff Europäer ist unglaublich breit gefächert. Der Portugiese ist ein Europäer, der Rumäne, aber auch der Holländer. Sie alle unterscheiden sich aber, in manchen Bereichen sehr krass sogar.

    Klar ist: Jeder Begriff kann nur durch Abgrenzung zu etwas anderem entstehen. Das Problem ist nur, die Grenzen sind nie ganz klar, bzw. verlaufen fliessend. Bei allem, was nicht weit genug der schwammigen Grenze ist, entstehen Einordnungsprobleme. Wir wissen nur: Ein Schweizer ist sicher ein Europäer. Ein Kasache aber sicher nicht.
    So bereiten die Türken HEUTE Kopfzerbrechen: Sie sind sicher nicht "Araber", auch sonst nicht irgendein Wüstenvolk oder irgendwie volloriental, noch nur DIE Enkel von asiatischen Nomaden/sonst wie Asiaten...aber in der Europäerkiste will man sie nicht, selbst wenn sich mancher äusserlich kaum von nem (Süd)Italiener oder Griechen unterscheidet.

    Wie ists nun mit dem Albaner?
    Lange Zeit verlief die Entwicklung im Balkan, speziell auch in Albanien, parallel zu der Mittel- oder Westeuropas. Irgendwann kam einfach der Punkt/der Bruch, wo man sich auseinanderentwickelte, bzw. wo der eine Teil eine bestimmte Entwicklung nicht mehr durchmachen konnte oder hängenblieb. Wieso? Da sieht jeder einen anderen Grund. Möchte gar nicht näher drauf eingehen. Jedenfalls: Eigendynamik. Man wächst so in verschiedene Richtungen. Albaner sind Albaner, weil sie während den Jahrhunderten W sich im Gebiet X unter Einfluss des Faktoren Y und dem Kontakt mit den Völkern Z befanden. Punkt.
    Genetisch sind wir "Europäer", geographisch ebenfalls. Das sind schonmal zwei gewichtige Faktoren.
    Und mit Ausnahme der letzten 5-6 Jahrhunderte sind wir zu 100% auch geschichtlich-kulturell dabei (später eben nicht mehr mit zu den vollen 100...wo es doch gerade dann spannend wurde für Europa).
    Wir können also mit Sicherheit NICHT abschliessend sagen, Albaner seien KEINE Europäer. Wenn man den Begriff schon so zurechtlegt, dass wir keine „vollwertigen Europäer“ sind, dann müssen wir aber ne Sonderform sein. Ganz rausfallen lassen kann man Albaner nicht.

    Jedenfalls:
    Es ist nicht so, dass wir von "diesen Europäern" reden können oder sollten, als wären sie von nem anderen Stern oder als hätten wir nix gemeinsam. Es heisst oft: Wir denken in dieser und dieser Kategorie, wir haben Ehre (als Bsp), wir sind besonders, während sie etc etc ....- Als wären wir immer anders gewesen oder als ob wir totale Unikate wären. Falsch! Ich sagte bereits: Die Entwicklung verlief lange parallel. Es ist eher so: Unsere Eigenheiten sind eigentlich gar keine Eigenheiten im engen Sinn. Was wir heute noch haben, haben SIE nicht MEHR (dabei mögen sie vielleicht sowohl Gutes als auch Schlechtes abgestreift haben).

    Eigentlich sind wir genau wie sie, sie wie wir, bloss haben wir viele Entwicklungen nicht oder nicht in der Intensität mitgemacht. Wir sind Europäer mit einem Minus.
    Zurück zur Geschichte, die uns individualisert: Wir spürten nichts von ner französischen Revolution, nichts von dem dreissigjährigen Krieg, weniger vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, nichts von der Renaissance, der Aufklärung, hatten wenig mit Napoleon am Hut, wir verschliefen die Kolonialisierungen, die Entdeckung der neuen Welt, hatten nie sehr wichtige Handelsstädte, wir haben die Industrialisierung nicht „live“ erlebt, selbst die jüngeren Weltkriege hatten nicht den gleichen Einfluss... Grund dafür ist vorallem die geographische Ferne, denn je näher am Zentrum des Geschehens, desto eher färbt IN DER REGEL etwas ab. Man sieht das auch ganz schön, wenn man sich auf ner Landkarte die Balkanländer anschaut und sie nach „Europeanness“ beurteilt (Slowenien>Kroatien>Bulgarien)..Auch sonst: Je eher man indirekt oder direkt Verflechtungen aufweisen kann war oder in sonstiger Weise Einfluss übte (Griechenland als bsp, vor allem im Vergleich zu anderen Balkanländern: Ihr Erbe „Demokratie, Dichter und Denker“ ist das Kapital der Griechen und führt dazu, dass die Griechen nie ganz in Vergessenheit geraten werden. Diese SYMPATHIEGARANTIE ODER DIE GARANTIE FÜR EIN EWIGES BAND mit der westlichen Welt oder Europa würde wahrscheinlich erst mit ner totalen Islamisierung komplett untergehen...Und wir reden nur von der Garantie ).

    Zu manchen „Sonderheiten“ der Albaner und zur Vertiefung des oben Gesagten:
    Blutfehden gab es im Mittelalter auch in Ländern, die heute „typisch“ europäisch sind (DE/CH/AUT/FR/ESP). So gab es:

    Blutfehden (siehe Fehdesysteme, später wurden sie abgelöst) = Individuen im heutigen Sinn gab es damals nicht, oder das Individuum war schlicht scheissegal. Wurde AB von der Sippe 22 durch einen XY der Sippe 33 verwundet, wurde das Problem nicht zwischen AB und XY ausgetragen. Individuen waren Schnuppe, unbedeutend. Es ging um die Unantastbarkeit der Sippe. Und so mussten die zwei Sippen (22 & 33) das untereinander ausmachen, und zwar ganz im Sinne von „Auge um Auge, Zahn um Zang“). Die Fehden arteten auch genau gleich aus...Der Kanun (gesamthaft gesehen) als spezielle Zusammenstellung von Brauchtümern und Gewohnheitsrecht ist zwar ein Ding der Albaner, die einzelne Prinzipien und Vorgehensweisen aber nicht. Die waren verbreitet meine Damen und Herren, bloss nicht zu jeder Zeit am gleichen Ort.
    Wieso wurde gestraft? Nicht etwa in erster Linie weil der Körper (sowieso nur Fleisch, vergängliche Hülle im Mittelalter) geschädigt wurde. Sondern weil die Tat eine Missachtung des Gegenübers, eine Geringschätzung, einen Angriff auf die Ehre darstellte. Unerhört. Die Ehre war wichtiger als der Angriff auf den Körper oder das Vermögen, sie wurde unter Androhung drakonischer Strafen auch enorm geschützt. Dies aber vorallem aufgrund der sozialen Abhängigkeiten, denn verliert man sein Ansehen, büsst man Respekt und soziale Stellung ein, was wiederum etc etc.

    - - - Aktualisiert - - -

    Yiiiihhaaa

  9. #119

    Registriert seit
    23.11.2009
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    3.349
    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    Shit!! Hab eine Farbsinnschwäche @ Macedonian.....ich kann die Farben nicht so richtig unterscheiden..... Larissa und Umgehung hat keine blaue Farbe, was ist das für eine Farbe ? Ungarisch, oder Türkisch?

    in meinen Dorf haben viele den Nachnamen, der mit "-es" endet, also nicht typisch für einen Gr. Namen, der normalerweise immer mit -os, -is, -ou u.s.w. endet.... hatte mal nachgeforscht (ich glaube er ist ungarischen Ursprungs) , aber als ich Militärdienst geleistet habe fragte mich ein Offizier, ob ich Türke bin wegen meines Nachnamens...


    Mein Opa (1912 geboren) hat auch immer gesagt, dass er Grieche ist und sein Vater war es ebenso.....wir sind Garagounides! Ist das kein Gr. Stamm?
    Alle Türken in Thessalia wären spätestens mit dem Austausch in den 20ern weg, die meisten schon früher, oder?

    Ich habe immer gedacht, dass Karagounides Vlachen sind. Nicht wahr?

  10. #120
    leylak
    bir dalda iki armut
    ben isterim arnavut
    arnavutun nesi var
    bas üstünde yeri var

    Albanien ist Klein-Osmanien

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