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Die Albaner "Urmenschen mit Schwänzen"

Erstellt von PokerFace, 07.09.2007, 03:10 Uhr · 33 Antworten · 2.381 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von PokerFace

    Registriert seit
    29.08.2006
    Beiträge
    4.163

    Die Albaner "Urmenschen mit Schwänzen"

    Ich war mir nicht sicher ob ich das in Geschichte oder in Humor posten soll
    Will damit niemanden beleidigen. Habs zufällig gefunden und wollte euch das nicht vorenthalten ^_°
    _______________

    Der serbische Arzt und Staatsmann Vladan Ðorđević wurde 1844 in Belgrad geboren. Nach Abschluss seiner
    Schulausbildung studierte er in Wien Medizin. Daraufhin kehrte er nach Serbien zurück und war als Arzt für die
    Armee tätig. Ðorđević stieg zum Leiter der medizinischen Abteilung des Innenministeriums auf, es zog ihn aber
    immer stärker in die Politik. Er wurde Bürgermeister von Belgrad, Erziehungsminister, Botschafter in Athen und
    Istanbul. Vom 11. Oktober 1897 bis 12. Juli 1900 fungierte er schließlich als serbischer Ministerpräsident.
    In Serbien wird Ðorđević bis heute als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik gesehen, so war er
    1876 einer der Begründer des Serbischen Roten Kreuzes. Zudem verfasste er zahlreiche medizinische Arbeiten
    sowie Dramen, Erzählungen und geschichtliche Werke. Sein hier auszugsweise wiedergegebenes Buch „Die
    Albanesen und die Großmächte“ (1913) ist geprägt von rassistischen Vorurteilen gegen die Albaner. Darin
    stellt er diese in die Nähe von Urmenschen und Primaten und behauptet, noch im 19. Jahrhundert habe es
    auf Bäumen schlafende Albaner mit Schwänzen gegeben. Anhand angeblich unterschiedlicher Schädelformen
    der Bewohner Nord- und Südalbaniens versucht er zu beweisen, dass die Albaner kein eigenes Volk seien.
    Überdies vermeinte er, in weiten Gebieten des jungen albanischen Staates ursprünglich typisch serbische
    Bräuche auszumachen, was beweise, dass diese Zonen eigentlich dem serbischen Staat zustünden. Diese
    Argumentationslinie hat in Serbien eine lange Tradition und findet sich noch heute im Geschichtsbild und der
    Rhetorik rechtsextremer, ultranationalistischer Parteien wie der Srpska Radikalna Stranka (Serbische Radikale
    Partei, SRS) von Vojislav Šešelj.

    Gibt es aber eine albanesische Nation? Was ist Albanien? […]
    Vielleicht kein anderes Land bietet so viele und derartige ethnographische, geographische, religiöse und
    glossologische Unterschiede wie Albanien. „Wenn man aus dem südlichen nach dem oberen Albanien oder
    nach dem mittleren und nach dem nordöstlichen reist, befindet man sich in jedem der Teile unter ganz verschiedener
    Bevölkerung, mit verschiedenen Ansichten, Sitten und Gefühlen, daß man wirklich glauben muß, man
    befinde sich unter ganz verschiedenen Völkern und Staaten.“ So urteilte einer der besten Kenner Albaniens,
    Epamindondas Mavromatis.


    Die Bewohner dieses Landes selbst haben ihm nie den Namen Albanien gegeben, sie kennen diesen Namen
    nicht, er wurde dem Lande immer von Fremden gegeben. Der Name Albanien taucht erst im Jahre 1079
    auf und ist ein griechisches Falsifikat, um zu beweisen, daß er von der alten griechischen Stadt Αλβαυου
    stammt, aus der später Albanon, Arbanon, Elbanon, Elbassan entstanden ist. Die Bewohner des Landes
    haben zwei Namen für dasselbe. Der Norden heißt Schkiperja, der Süden Sjipenja. Die neuesten Anbeter
    der Albanesen stellten sich gegen den zweiten Namen taub, weil sie ein politisches Interesse haben, aus
    den so verschiedenen zwei Teilen des Landes ein politisches Ganzes zu machen, und akzeptieren für den
    Albanesen bloß den Namen Schkipetar. […]

    Sind aber die Bewohner der Schkiperja und der Sjipenja eine Nation? Jede Nation hat ihren eigenen
    ethnischen Typus, hat eine eigene Sprache, ihre eigene Kultur, ihre Geschichte, ihre Religion (zu der sich
    wenigstens die Mehrheit des Volkes bekennt), hat ein bestimmtes nationales Territorium, hat ein eigenes
    Staatswesen, oder hat es wenigstens in der Vergangenheit gehabt. Das Hauptmerkmal einer Nation ist das
    nationale Selbstbewußtsein des ganzen Volkes und das Bestreben, unabhängig geistig und politisch vereint
    zu leben.

    Wenn ein Ethnograph den echten albanischen Typus sehen will, muß er nach Retsch, Tschidna, Fanda,
    Puljati, Nikaj und Mertur gehen. Alle anderen, die man Albanesen nennt, sind gar keine Albanesen, obwohl
    sie albanesisch sprechen. Sie sind slawische und römische Typen, sie sind slawisierte und romanisierte
    Dardaner, Skordisken, Bessi, Triballen usw. Der arnautische Typus ist mager und klein, in ihm ist etwas
    Zigeunerhaftes, Phönizisches. Nicht bloß an die Phönizier erinnern die Albanesen, sondern auch an die
    Urmenschen, welche auf den Bäumen schliefen und sich mit ihren Schweifen festhielten. Durch die späteren
    Jahrtausende, in denen der menschliche Schweif nicht mehr gebraucht wurde, verkümmerte derselbe
    so, daß die heutigen Menschen bloß eine kleine Spur davon in den Knöchelchen des Steißbeins besitzen.
    Bloß unter den Albanesen scheint es noch geschwänzte Menschen im 19. Jahrhundert gegeben zu haben.
    v. Hahn sagt: „Es gibt deren zwei Sorten, mit Ziegenschwänzen und mit kleinen Pferdeschwänzen. Die damit
    Begabten sind sehr starke und besonders kräftig gebaute Menschen, auch ganz außerordentliche Fußgänger. Vor
    ein paar Jahren starb ein solcher, der an einem Tage fabelhafte Strecken zurücklegte; bei gewissen Geschäften
    mußte er den Schweif in die Hand nehmen, um ihn nicht zu beschmutzen.“

    Die Nordalbanier sind Brachizephalen, die südlich vom Schkumbi wohnenden sind Dolichozephalen. Also
    selbst anatomische Rassenunterschiede sind vorhanden!
    Die Albanesen haben sich mit ihren serbischen und bulgarischen Eroberern vom 7. bis zum 15. Jahrhundert
    so vermischt, daß sie ihren ethnischen Typus nicht erhalten konnten. Zwei Drittel aller Ortsnamen sind
    auch heute slawisch: Matka, Slava, Selce, Zenovo, Babja, Starovo, Kamenica […].
    Die slawische Nomenklatur – sagt v. Hahn – ist mächtig ausgebreitet bis in die unzugänglichsten
    Gebirgsgegenden Albaniens. Die Slawen waren einst die zahlreichsten Einwohner des Landes. Albanien
    war von Serben und Bulgaren überschwemmt. Die Malicoren haben die Tradition, daß ihre Berge von
    Serben bewohnt waren.
    Die nordalbanesischen Stämme erinnern sich noch ihres slawischen Ursprungs. Hotti, Kastrati und
    Klementi wissen, daß sie leibliche Brüder der montenegrinischen Stämme der Kutschi, Bratonižići und
    Piperi sind. Der einzige albanesische Held Skanderbeg war serbischer Abkunft, denn sein Großvater und
    seine Mutter waren Serben. Der Stamm der Mirditen hat die Tradition, von den Bulgaren abzustammen.
    In der albanischen Stadt Tirana leben heute 2000 Serben.

    Aus der nachgewiesenen Sprachengrenze ergibt sich, daß die Slawen das von uns sogenannte albanesische
    Alpenland nicht nur eroberten, sondern auch bis heute den nördlichen Saum des natürlichen Albaniens
    bewohnen. Sie scheinen sich früher über die ganze Südhälfte des Alpenknotens verbreitet zu haben. Die
    über die Nordhälfte des Knotens zerstreuten albanesischen Enklaven werden von der Landessage als spätere
    Kolonien betrachtet.
    Die Albanier haben auch die speziell serbische Sitte des Wahlbruders (Pobratim) angenommen, aber während
    bei den Serben die Frau eines Wahlbruders dem anderen wie eine leibliche Schwester heilig ist, kann
    bei den Albanesen der Pobratim mit der Frau seines Wahlbruders Ehebruch begehen, ohne dafür getötet zu
    werden, obwohl in Albanien für weit kleinere Beleidigungen gemordet wird – denn die Pobratims, „welche
    unter dem Schutze des heiligen Johannes stehen, können einander nicht töten“ (Nopcsa, in der Schala, S. 90).
    Das sicherste ethnographische Merkmal, unter dem Völkermosaik der Balkanhalbinsel die Serben herauszufinden,
    ist die Slava, das Hauspatronsfest jeder Familie, denn diese Sitte haben bloß die Serben. Nun, die
    Sitte findet sich noch heute in vielen Familien in Albanien.
    Soviel über den ethnischen Typus und die Ethnographie der Albanesen.
    Haben sie wenigstens das zweite Merkmal der Nation, eine einheitliche nationale Sprache?
    Nein. Wie wenig das Albanesische eine einheitliche nationale Sprache ist, wird am besten durch die Tatsache
    illustriert, daß die englische Bibel-Gesellschaft, welche für jede Nation die heilige Schrift in ihrer Sprache
    publiziert, gezwungen war, für die Albanesen fünf verschiedene Übersetzungen herauszugeben. Unter diesen
    fünf „Dialekten“ sind zwei die verbreitetsten, die gegische und die toskische Mundart; diese unterscheiden
    sich untereinander so bedeutend, daß ein Gege einen Tosken und umgekehrt sehr schwer verstehen kann. Die
    Gesandten des Ali-Pascha von Janina an den Mustapha-Pascha von Schkodra (Skadar) mußten, trotzdem sie
    geborene Albanesen waren, Dolmetscher mitnehmen, wenn sie nicht zufällig gegisch verstanden.
    Das heutige Albanesisch ist ein Gemisch von allen möglichen Sprachen. Man kann dieses Konglomerat von
    Sprachen höchstens mit der Sprache der Zigeuner vergleichen.

    Quelle: Georgevitch V. 1913: Die Albanesen und die Großmächte. Leipzig, 2–7.

  2. #2
    Avatar von Ivo2

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    19.007
    Leider haben wir kein Forum, wo man Zitate und Ausgüsse von geisteskranker Buchautoren bringen kann.
    Geschichte ist sicher passender als Humor, da man solchen rassistischen Ausflüssen keinerlei Witz unterstellen kann. Am besten wäre das Medizinforum geeignet, da man ja auch psychisch gestörte Menschen durchaus als krank bezeichnen kann.
    Übrigens fühlte sich schon jemand beleidigt.

  3. #3
    Avatar von PokerFace

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Leider haben wir kein Forum, wo man Zitate und Ausgüsse von geisteskranker Buchautoren bringen kann.
    Geschichte ist sicher passender als Humor, da man solchen rassistischen Ausflüssen keinerlei Witz unterstellen kann. Am besten wäre das Medizinforum geeignet, da man ja auch psychisch gestörte Menschen durchaus als krank bezeichnen kann.
    Übrigens fühlte sich schon jemand beleidigt.
    Humor ist Ansichtssache. Natürlich ist das krank aber schon so krank und unrealistisch das man es schon wieder lustig finden kann.
    Wenn sich Skenderbegi beleidigt fühlt ist das sein Problem.

  4. #4
    Avatar von Grizzly

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    @Pokerface

    Du hast Dich im Vorspann ja deutlich von den Ergüssen dieses Herrn distanziert,
    von daher find ich's OK, dass es hier drin steht.

    Der Text ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch unter Studierten (bzw. hier: Ärzten) Schwachköpfe und Demagogen gibt, und dass man denen nicht alles glauben kann, nur weil sie den Doktortitel haben.

  5. #5
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    @Pokerface

    Du hast Dich im Vorspann ja deutlich von den Ergüssen dieses Herrn distanziert,
    von daher find ich's OK, dass es hier drin steht.

    Der Text ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch unter Studierten (bzw. hier: Ärzten) Schwachköpfe und Demagogen gibt, und dass man denen nicht alles glauben kann, nur weil sie den Doktortitel haben.
    Ich hab' auch kein Problem damit und Pokerface hat auch nichts falsch gemacht.
    Hätte nur dir gerne den Thread rübergeschoben

  6. #6

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    12.080
    Please schliessen Ivo. Danke

  7. #7
    Avatar von Yutaka

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    4.998
    Absolut kranke Aussagen

  8. #8
    Avatar von illyrian_eagle

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    6.793
    Zitat Zitat von PokerFace Beitrag anzeigen
    Ich war mir nicht sicher ob ich das in Geschichte oder in Humor posten soll
    Will damit niemanden beleidigen. Habs zufällig gefunden und wollte euch das nicht vorenthalten ^_°
    _______________

    Der serbische Arzt und Staatsmann Vladan Ðorđević wurde 1844 in Belgrad geboren. Nach Abschluss seiner
    Schulausbildung studierte er in Wien Medizin. Daraufhin kehrte er nach Serbien zurück und war als Arzt für die
    Armee tätig. Ðorđević stieg zum Leiter der medizinischen Abteilung des Innenministeriums auf, es zog ihn aber
    immer stärker in die Politik. Er wurde Bürgermeister von Belgrad, Erziehungsminister, Botschafter in Athen und
    Istanbul. Vom 11. Oktober 1897 bis 12. Juli 1900 fungierte er schließlich als serbischer Ministerpräsident.
    In Serbien wird Ðorđević bis heute als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik gesehen, so war er
    1876 einer der Begründer des Serbischen Roten Kreuzes. Zudem verfasste er zahlreiche medizinische Arbeiten
    sowie Dramen, Erzählungen und geschichtliche Werke. Sein hier auszugsweise wiedergegebenes Buch „Die
    Albanesen und die Großmächte“ (1913) ist geprägt von rassistischen Vorurteilen gegen die Albaner. Darin
    stellt er diese in die Nähe von Urmenschen und Primaten und behauptet, noch im 19. Jahrhundert habe es
    auf Bäumen schlafende Albaner mit Schwänzen gegeben. Anhand angeblich unterschiedlicher Schädelformen
    der Bewohner Nord- und Südalbaniens versucht er zu beweisen, dass die Albaner kein eigenes Volk seien.
    Überdies vermeinte er, in weiten Gebieten des jungen albanischen Staates ursprünglich typisch serbische
    Bräuche auszumachen, was beweise, dass diese Zonen eigentlich dem serbischen Staat zustünden. Diese
    Argumentationslinie hat in Serbien eine lange Tradition und findet sich noch heute im Geschichtsbild und der
    Rhetorik rechtsextremer, ultranationalistischer Parteien wie der Srpska Radikalna Stranka (Serbische Radikale
    Partei, SRS) von Vojislav Šešelj.

    Gibt es aber eine albanesische Nation? Was ist Albanien? […]
    Vielleicht kein anderes Land bietet so viele und derartige ethnographische, geographische, religiöse und
    glossologische Unterschiede wie Albanien. „Wenn man aus dem südlichen nach dem oberen Albanien oder
    nach dem mittleren und nach dem nordöstlichen reist, befindet man sich in jedem der Teile unter ganz verschiedener
    Bevölkerung, mit verschiedenen Ansichten, Sitten und Gefühlen, daß man wirklich glauben muß, man
    befinde sich unter ganz verschiedenen Völkern und Staaten.“ So urteilte einer der besten Kenner Albaniens,
    Epamindondas Mavromatis.


    Die Bewohner dieses Landes selbst haben ihm nie den Namen Albanien gegeben, sie kennen diesen Namen
    nicht, er wurde dem Lande immer von Fremden gegeben. Der Name Albanien taucht erst im Jahre 1079
    auf und ist ein griechisches Falsifikat, um zu beweisen, daß er von der alten griechischen Stadt Αλβαυου
    stammt, aus der später Albanon, Arbanon, Elbanon, Elbassan entstanden ist. Die Bewohner des Landes
    haben zwei Namen für dasselbe. Der Norden heißt Schkiperja, der Süden Sjipenja. Die neuesten Anbeter
    der Albanesen stellten sich gegen den zweiten Namen taub, weil sie ein politisches Interesse haben, aus
    den so verschiedenen zwei Teilen des Landes ein politisches Ganzes zu machen, und akzeptieren für den
    Albanesen bloß den Namen Schkipetar. […]

    Sind aber die Bewohner der Schkiperja und der Sjipenja eine Nation? Jede Nation hat ihren eigenen
    ethnischen Typus, hat eine eigene Sprache, ihre eigene Kultur, ihre Geschichte, ihre Religion (zu der sich
    wenigstens die Mehrheit des Volkes bekennt), hat ein bestimmtes nationales Territorium, hat ein eigenes
    Staatswesen, oder hat es wenigstens in der Vergangenheit gehabt. Das Hauptmerkmal einer Nation ist das
    nationale Selbstbewußtsein des ganzen Volkes und das Bestreben, unabhängig geistig und politisch vereint
    zu leben.

    Wenn ein Ethnograph den echten albanischen Typus sehen will, muß er nach Retsch, Tschidna, Fanda,
    Puljati, Nikaj und Mertur gehen. Alle anderen, die man Albanesen nennt, sind gar keine Albanesen, obwohl
    sie albanesisch sprechen. Sie sind slawische und römische Typen, sie sind slawisierte und romanisierte
    Dardaner, Skordisken, Bessi, Triballen usw. Der arnautische Typus ist mager und klein, in ihm ist etwas
    Zigeunerhaftes, Phönizisches. Nicht bloß an die Phönizier erinnern die Albanesen, sondern auch an die
    Urmenschen, welche auf den Bäumen schliefen und sich mit ihren Schweifen festhielten. Durch die späteren
    Jahrtausende, in denen der menschliche Schweif nicht mehr gebraucht wurde, verkümmerte derselbe
    so, daß die heutigen Menschen bloß eine kleine Spur davon in den Knöchelchen des Steißbeins besitzen.
    Bloß unter den Albanesen scheint es noch geschwänzte Menschen im 19. Jahrhundert gegeben zu haben.
    v. Hahn sagt: „Es gibt deren zwei Sorten, mit Ziegenschwänzen und mit kleinen Pferdeschwänzen. Die damit
    Begabten sind sehr starke und besonders kräftig gebaute Menschen, auch ganz außerordentliche Fußgänger. Vor
    ein paar Jahren starb ein solcher, der an einem Tage fabelhafte Strecken zurücklegte; bei gewissen Geschäften
    mußte er den Schweif in die Hand nehmen, um ihn nicht zu beschmutzen.“

    Die Nordalbanier sind Brachizephalen, die südlich vom Schkumbi wohnenden sind Dolichozephalen. Also
    selbst anatomische Rassenunterschiede sind vorhanden!
    Die Albanesen haben sich mit ihren serbischen und bulgarischen Eroberern vom 7. bis zum 15. Jahrhundert
    so vermischt, daß sie ihren ethnischen Typus nicht erhalten konnten. Zwei Drittel aller Ortsnamen sind
    auch heute slawisch: Matka, Slava, Selce, Zenovo, Babja, Starovo, Kamenica […].
    Die slawische Nomenklatur – sagt v. Hahn – ist mächtig ausgebreitet bis in die unzugänglichsten
    Gebirgsgegenden Albaniens. Die Slawen waren einst die zahlreichsten Einwohner des Landes. Albanien
    war von Serben und Bulgaren überschwemmt. Die Malicoren haben die Tradition, daß ihre Berge von
    Serben bewohnt waren.
    Die nordalbanesischen Stämme erinnern sich noch ihres slawischen Ursprungs. Hotti, Kastrati und
    Klementi wissen, daß sie leibliche Brüder der montenegrinischen Stämme der Kutschi, Bratonižići und
    Piperi sind. Der einzige albanesische Held Skanderbeg war serbischer Abkunft, denn sein Großvater und
    seine Mutter waren Serben. Der Stamm der Mirditen hat die Tradition, von den Bulgaren abzustammen.
    In der albanischen Stadt Tirana leben heute 2000 Serben.

    Aus der nachgewiesenen Sprachengrenze ergibt sich, daß die Slawen das von uns sogenannte albanesische
    Alpenland nicht nur eroberten, sondern auch bis heute den nördlichen Saum des natürlichen Albaniens
    bewohnen. Sie scheinen sich früher über die ganze Südhälfte des Alpenknotens verbreitet zu haben. Die
    über die Nordhälfte des Knotens zerstreuten albanesischen Enklaven werden von der Landessage als spätere
    Kolonien betrachtet.
    Die Albanier haben auch die speziell serbische Sitte des Wahlbruders (Pobratim) angenommen, aber während
    bei den Serben die Frau eines Wahlbruders dem anderen wie eine leibliche Schwester heilig ist, kann
    bei den Albanesen der Pobratim mit der Frau seines Wahlbruders Ehebruch begehen, ohne dafür getötet zu
    werden, obwohl in Albanien für weit kleinere Beleidigungen gemordet wird – denn die Pobratims, „welche
    unter dem Schutze des heiligen Johannes stehen, können einander nicht töten“ (Nopcsa, in der Schala, S. 90).
    Das sicherste ethnographische Merkmal, unter dem Völkermosaik der Balkanhalbinsel die Serben herauszufinden,
    ist die Slava, das Hauspatronsfest jeder Familie, denn diese Sitte haben bloß die Serben. Nun, die
    Sitte findet sich noch heute in vielen Familien in Albanien.
    Soviel über den ethnischen Typus und die Ethnographie der Albanesen.
    Haben sie wenigstens das zweite Merkmal der Nation, eine einheitliche nationale Sprache?
    Nein. Wie wenig das Albanesische eine einheitliche nationale Sprache ist, wird am besten durch die Tatsache
    illustriert, daß die englische Bibel-Gesellschaft, welche für jede Nation die heilige Schrift in ihrer Sprache
    publiziert, gezwungen war, für die Albanesen fünf verschiedene Übersetzungen herauszugeben. Unter diesen
    fünf „Dialekten“ sind zwei die verbreitetsten, die gegische und die toskische Mundart; diese unterscheiden
    sich untereinander so bedeutend, daß ein Gege einen Tosken und umgekehrt sehr schwer verstehen kann. Die
    Gesandten des Ali-Pascha von Janina an den Mustapha-Pascha von Schkodra (Skadar) mußten, trotzdem sie
    geborene Albanesen waren, Dolmetscher mitnehmen, wenn sie nicht zufällig gegisch verstanden.
    Das heutige Albanesisch ist ein Gemisch von allen möglichen Sprachen. Man kann dieses Konglomerat von
    Sprachen höchstens mit der Sprache der Zigeuner vergleichen.

    Quelle: Georgevitch V. 1913: Die Albanesen und die Großmächte. Leipzig, 2–7.
    Das witzige ist, das haben die 1878 im Berliner Kongress auch verzapft.
    Deswegen wurde unseren damaligen Ministerpräsidenten zwei stühle hingestellt einmal für ihn und eins für sein so genannten schwanz....................


    Ich glaube hiermit ist beantwortet wieso Albaner eine abneigung zu Serben haben und wieso wir endlich weg von den wollen.
    Wobei weg sind wir schon längst.......... Nur auf dem Papier noch nicht.

  9. #9

    Registriert seit
    04.06.2005
    Beiträge
    7.678
    daß er von der alten griechischen Stadt Αλβαυου
    stammt, aus der später Albanon, Arbanon, Elbanon, Elbassan entstanden ist.
    Elbanon? Puahahahah

    Elbassan? Elbasan wenn schon.

    Elbasan ist kommt aus dem Arabischen: EL BASAN = DIE FESTUNG.
    Dort war das Lager der Türken als sie die albanische Burg Kruja belagerten.
    Griechische Ansprüche wieder mal, Elbanon. Hahahaha

    Allgemein ist der Text nie und nimmer ernstzunehmen und zeigt nur deutlich was so in serbischen Köpfen herumschwirrt.

  10. #10
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von PokerFace Beitrag anzeigen
    Hotti, Kastrati und
    Klementi wissen, daß sie leibliche Brüder der montenegrinischen Stämme der Kutschi, Bratonižići und
    Piperi sind.
    Wie geht es meinen Monte-Brüdern?

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