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Albaner waren vor den Osmanen meist Orthodox von Byzanz geprägt und nicht Katholisch

Erstellt von Dokon, 31.12.2010, 10:55 Uhr · 63 Antworten · 9.404 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    29.12.2010
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    193

    Albaner waren vor den Osmanen meist Orthodox von Byzanz geprägt und nicht Katholisch

    Hallo

    Ich hab gemerkt das viele Kosovo Albaner wegen des jüngeren Konflikts ihre eigene Geschichte umgestalten reden von Albaner waren meist Katholisch ect.

    Das heutigen Albanien gehörte jedoch zu Byzanz und nicht zu Rom die Grenze von Ost und West verlief oberhalb Montenegros, sowieso in Zentral Bosnien und Nord Serbien.

    Tatzächlich war nur ein kleiner Nordteil des Heutigen Albanien Katholisch um der Hafenstadt Durres da diese vom Westen kontroliert wurde und kaum oder gar ncht unter Byzanz stand. Der Rest war Orthodox.

    Auch der große Skenderbeg fiel nur nach seinen Tot in katholische Hände, er selber war Orthodox nicht nur wegen sein Namen. Sein Vater nahm sich eine serbische Adelige aus Montenegro zur Frau was damals unter den Orthodoxen Fürstentümer so üblich war. Auch der Doppelköpfige albanische Adler deutet stark auf das Byzantische Reich hin denn fast alle ehem byzanz Republiken haben Heute ein Adler.

    Skenderbeg selber heiratete später eine Orthodoxe Albanerin in der Albanisch-Orthodoxen Kirche Ardenicë in Lushnjë im heutigen Albanien. Es ist eine der heiligsten Orte für die Albaner.

    Erst nach Skenderbegs tot viel Albanien und die islamisierung der Albaner folgte. Heute leben wieder fast soviele Christen wie Muslime in Albanien von ihnen sind 2/3 Orthodox.

  2. #2
    Luli
    Zitat Zitat von Dokon Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich hab gemerkt das viele Kosovo Albaner wegen des jüngeren Konflikts ihre eigene Geschichte umgestalten reden von Albaner waren meist Katholisch ect.

    Das heutigen Albanien gehörte jedoch zu Byzanz und nicht zu Rom die Grenze von Ost und West verlief oberhalb Montenegros, sowieso in Zentral Bosnien und Nord Serbien.

    Tatzächlich war nur ein kleiner Nordteil des Heutigen Albanien Katholisch um der Hafenstadt Durres da diese vom Westen kontroliert wurde und kaum oder gar ncht unter Byzanz stand. Der Rest war Orthodox.

    Auch der große Skenderbeg viel nur nach seinen Tot in katholische Hände, er selber war Orthodox nicht nur wegen sein Namen. Sein Vater nahm sich eine serbische Adelige aus Montenegro zur Frau was damals unter den Orthodoxen Fürstentümer so üblich war. Auch der Doppelköpfige albanische Adler deutet stark auf das Byzantische Reich hin denn fast alle ehem byzanz Republiken haben Heute ein Adler.

    Skenderbeg selber heiratete später eine Orthodoxe Albanerin in der Albanisch-Orthodoxen Kirche Ardenicë in Lushnjë im heutigen Albanien. Es ist eine der heiligsten Orte für die Albaner.

    Er nach Skenderbegs tot viel Albanien und die islamisierung der Albaner folgte. Heute leben wieder fast soviele Christen wie Muslime in Albanien von ihnen sind 2/3 Orthodox.
    Muss nicht heissen, viele Arbereshen waren und sind noch byzantisch katholisch, bzw. gehören zu unierten Christen der katholischen Kirche. Aber schlussendlich -> Orthodox, Katholisch? Beides Christen! Wenn die Rede von den albanischen Muslimen ist, heisst es ja albanische Muslime, und nicht albanische Sunniten, Bektashi ect.

  3. #3

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    193
    Lushnjë Kloster wo Skender heiratete, so wie die Serben im Kosovo haben Orthodoxe Albaner in Albanien stille Zeitzeugen die ihre Geschichte begleiten.


  4. #4

    Registriert seit
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    193
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Muss nicht heissen, viele Arbereshen waren und sind noch byzantisch katholisch, bzw. gehören zu unierten Christen der katholischen Kirche. Aber schlussendlich -> Orthodox, Katholisch? Beides Christen! Wenn die Rede von den albanischen Muslimen ist, heisst es ja albanische Muslime, und nicht albanische Sunniten, Bektashi ect.
    Stimmt, trotzdem gehörte Albanien zu Byzanz.

    Wo du schon von Muslimen anfängst hab gemerkt das albanische Muslime immer von ein Abanertum reden das dies vor Glaube geht, komisch bei albanischen Christen hab ich das nicht gemerkt für die kommt zu erst Jesus dann alles andere. Liegt wohl am schlechten Gewissen der muslimen Albaner weil sie sich nicht mehr richtig mit dem Islam identifizieren können auch wenn sie nichts dafür können das ihre Vorfahren 500 Jahre mit dem Osmanische Okkupator cooperierten. Natürlich gibt es auch noch Muslime Albaner die den Islam streng praktizieren in Mazedonien mehr als im Kosovo.

  5. #5
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Muss nicht heissen, viele Arbereshen waren und sind noch byzantisch katholisch, bzw. gehören zu unierten Christen der katholischen Kirche. Aber schlussendlich -> Orthodox, Katholisch? Beides Christen! Wenn die Rede von den albanischen Muslimen ist, heisst es ja albanische Muslime, und nicht albanische Sunniten, Bektashi ect.
    Zwischen byzantinisch katholisch und orthodox unterscheide ich nicht. Die katholischen Arbereshen zB halten zu Ostern die gleiche Lithurgie wie die orthodoxen. "Christos anesti eknekron ....."

  6. #6
    Mulinho
    Ok

  7. #7
    Luli
    Zitat Zitat von Dokon Beitrag anzeigen
    Stimmt, trotzdem gehörte Albanien zu Byzanz.

    Wo du schon von Muslimen anfängst hab gemerkt das albanische Muslime immer von ein Abanertum reden das dies vor Glaube geht, komisch bei albanischen Christen hab ich das nicht gemerkt für die kommt zu erst Jesus dann alles andere. Liegt wohl am schlechten Gewissen der muslimen Albaner weil sie sich nicht mehr richtig mit dem Islam identifizieren können auch wenn sie nichts dafür können das ihre Vorfahren 500 Jahre mit dem Osmanische Okkupator cooperierten. Natürlich gibt es auch noch Muslime Albaner die den Islam streng praktizieren in Mazedonien mehr als im Kosovo.
    Ja, nur Lezha, Shkodra und Durres waren unter venezianischem Besitz. Ulqin glaube ich auch. Orthodoxe Kirchen oder gar die frühchristlichen Kirchen sind um einiges Älter als katholische, wobei viele katholische Kirchen den Osmanen zum Opfer vielen. Ich weiss nicht, wie bei den Christen so auch bei den Muslimen wissen viele nicht an was sie so Recht glauben. Für viele Katholiken ist "Shna Ndou / Shen Antoni i Padues" an erster Stelle. Ich sage mal so, dass der albanische Dorfbewohner, egal ob Christ oder Muslim, eher dem Paganismus angeneigt ist. Auch da die Albaner sehr familiär sind, und somit die Familie, die Sippe, der Fis/die Fara extrem wichtig ist, hat man im Gegensatz zu den slawischen oder hellenischen Nachbarn zusammen gehalten, auch wenn der Cousin oder der Bruder die neue Religion zwanghaft oder freiwillig annahm. In Südalbanien ist für viele Bektashi, der Berg Tomorr ein Heiligtum, nicht weil angeblich dort ein islamischer Heiliger begraben sein soll, sondern von der Antike her schon.

  8. #8
    Luli
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Zwischen byzantinisch katholisch und orthodox unterscheide ich nicht. Die katholischen Arbereshen zB halten zu Ostern die gleiche Lithurgie wie die orthodoxen. "Christos anesti eknekron ....."
    Stimmt, im italienischen Fernsehen haben die mal eine Messe von dennen im TV gebracht. Alles wie bei den orthodoxen.

  9. #9

    Registriert seit
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    193
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Ja, nur Lezha, Shkodra und Durres waren unter venezianischem Besitz. Ulqin glaube ich auch. Orthodoxe Kirchen oder gar die frühchristlichen Kirchen sind um einiges Älter als katholische, wobei viele katholische Kirchen den Osmanen zum Opfer vielen. Ich weiss nicht, wie bei den Christen so auch bei den Muslimen wissen viele nicht an was sie so Recht glauben. Für viele Katholiken ist "Shna Ndou / Shen Antoni i Padues" an erster Stelle. Ich sage mal so, dass der albanische Dorfbewohner, egal ob Christ oder Muslim, eher dem Paganismus angeneigt ist. Auch da die Albaner sehr familiär sind, und somit die Familie, die Sippe, der Fis/die Fara extrem wichtig ist, hat man im Gegensatz zu den slawischen oder hellenischen Nachbarn zusammen gehalten, auch wenn der Cousin oder der Bruder die neue Religion zwanghaft oder freiwillig annahm. In Südalbanien ist für viele Bektashi, der Berg Tomorr ein Heiligtum, nicht weil angeblich dort ein islamischer Heiliger begraben sein soll, sondern von der Antike her schon.
    Ich kenne albanische Christen und die sind alle gläubig dagegen sind albanische Muslime viele gar nicht mehr gläubig oder sagen bin halt nur noch auf Papier Moslem der andere Teil prakzitiert den Islam weiter. Das ist nicht nur im Kosovo so auch in Albanien das zeigt die letzte Statistik wo der Islam um fast die hälfte zurück ging und viele ausgetretten sind (nur in AL). Viele Atheisten nahmen auch wieder ihren alten christlichen Glauben an so das die Christen um 5% gestiegen sind Tendenz steigend.

    Das mit dem heiligen Berg höre ich zum ersten mal auch nicht schlecht.

  10. #10
    Luli
    Zitat Zitat von Dokon Beitrag anzeigen
    Ich kenne albanische Christen und die sind alle gläubig dagegen sind albanische Muslime viele gar nicht mehr gläubig oder sagen bin halt nur noch auf Papier Moslem der andere Teil prakzitiert den Islam weiter. Das ist nicht nur im Kosovo so auch in Albanien das zeigt die letzte Statistik wo der Islam um fast die hälfte zurück ging und viele ausgetretten sind (nur in AL). Viele Atheisten nahmen auch wieder ihren alten christlichen Glauben an so das die Christen um 5% gestiegen sind Tendenz steigend.

    Das mit dem heiligen Berg höre ich zum ersten mal auch nicht schlecht.

    Albanische Christen sind nicht wissender in ihrer Religion, sondern radikaler. Meine Grossmutter hängt jeden Tag am Rosenkranz und für sie ist Maria oder der heilige Antonius grösser als Jesus. Verstehst du?

    Gib mal in Youtube "Ylli Baka - Baba Tomorr" ein. Für die ist der Berg was für die Katholiken die Kirche des heiligen Sankt Antonius auf dem Berg in Laç ist.

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