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Albanien - Erbe Illyriens

Erstellt von Gentos, 05.04.2011, 17:34 Uhr · 1.341 Antworten · 100.975 Aufrufe

  1. #461

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    : ey man es hat keinen sinn der typ wird nicht aufhören deswegen lass ich es mal so stehen

  2. #462
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Mein Lieber Freund,
    Tut mir leid das ich nicht jede Sekunde meines Lebens damit verbringe krankhaft irgendwelche Thesen zu finden die gegen Albaner sind.
    wenn man eine behauptung aufstellt muss man die auch belegen können und man muss damit rechnen das ein gegenargument folgt die werden aber von dir komplett ignoriert




    Hast du heute schonmal aus dem Fenster geschaut?

    [quote=Dardan;2531122]
    Nunja ich habe genügend Beiträge wo ich vieles zwischen den Illyrern und Pelasgern erkläre, mit sehr viel Text./QUOTE]
    ach wenn du es doch erklärt hast dann kopier es doch und poste es nochmal wo ist das problem??ich habe nämlich von dir bisher nichts gesehn auser behauptungen

    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Dein Griechischer Freund den ich sehr schätze, beschäftigt sich nun damit.

    Dich neheme ich nicht ernst!
    keine angst ich nehme 60 % aller shqipis in diesen forum nicht ernst die
    wirklich der meinung sind sie wären das älteste volk europas und die nachfahren irgendwelcher unbekannten völker

  3. #463

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    The word Çam is an evolution of the word "t'chiam" which is the name of an ancient river passing right through Çameria (The word T'chamis appears on many ancient Roman and even Hellenic maps, indicating that the word Chameria is older than the word Epirus, and it's used only by Albanians). Another branch of this river remains to be known to this day as the "lumi i kalamait" (Kalamait River - Childrens Rivier). What's most important is that everything about Çameria is Albanian in every sense of the word. The word Çameria has more of a topological meaning, but Çams have a very strong Albanian ethnicity, tradition and customs. Çameria has a very well-defined ethno-geographical meaning, which is strongly Albanian.

  4. #464
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Crazy_Kosovar Beitrag anzeigen
    The word Çam is an evolution of the word "t'chiam" which is the name of an ancient river passing right through Çameria (The word T'chamis appears on many ancient Roman and even Hellenic maps, indicating that the word Chameria is older than the word Epirus, and it's used only by Albanians). Another branch of this river remains to be known to this day as the "lumi i kalamait" (Kalamait River - Childrens Rivier). What's most important is that everything about Çameria is Albanian in every sense of the word. The word Çameria has more of a topological meaning, but Çams have a very strong Albanian ethnicity, tradition and customs. Çameria has a very well-defined ethno-geographical meaning, which is strongly Albanian.
    sehr gut und wenn du es schaffst mir jetzt noch die quelle zu posten woher du das hast bin ich echt stolz auf dich

  5. #465

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    Zitat Zitat von Crazy_Kosovar Beitrag anzeigen
    The word Çam is an evolution of the word "t'chiam" which is the name of an ancient river passing right through Çameria (The word T'chamis appears on many ancient Roman and even Hellenic maps, indicating that the word Chameria is older than the word Epirus, and it's used only by Albanians). Another branch of this river remains to be known to this day as the "lumi i kalamait" (Kalamait River - Childrens Rivier). What's most important is that everything about Çameria is Albanian in every sense of the word. The word Çameria has more of a topological meaning, but Çams have a very strong Albanian ethnicity, tradition and customs. Çameria has a very well-defined ethno-geographical meaning, which is strongly Albanian.

    Illyrians.org - Çamëria


  6. #466

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    Zitat Zitat von Iason Beitrag anzeigen

    aber dies seite ist tortzdem interessant les sie dir mal durch dann kannst du noch was lernen

  7. #467
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Iason Beitrag anzeigen
    ach da haben wir es ja schon ::


    deswegen hat er keine quelle gepostet


    ne schöne nationalistische propaganda quelle

  8. #468
    Theodisk
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt wieder ohh wikipedia,obwohl english wiki wirklich gut ist und andauernd kontrolliert wird.
    Ja, da magst du z.T. recht haben. Man muss beim englischen Wiki trotzdem aufpassen. Gerade bei meinem Spezialgebiet, ist das deutsche Wiki wissenschaftlich wesentlich aktueller.

  9. #469

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    ach da haben wir es ja schon ::


    deswegen hat er keine quelle gepostet


    ne schöne nationalistische propaganda quelle
    das war nicht die quelle ich habe es von einer anderen seite und was ist daran propaganda es stimmt doch alles was da steht
    ausserdem deine karten hast du auch von hellenic.de
    also

  10. #470
    Avatar von Heraclius

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    Hallo Dardan, im folgenden ein paar Überlegungen zu deiner These:


    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Die moderne Forschung benutzt "Pelasger" als Bezeichnung für jene Gruppen, die nicht griechisch

    sprachen.

    Es ist nicht erwiesen, sondern mehr eine spekulation, das die Pelasger nicht indogermanisch gesprochen

    hätten.

    Man kann die Pelasger als Sammelbegriff für einen Teil der vor-indoeuropäischen Substratsbevölkerung des südlichen

    Balkans und des ägäischen Raumes ansehen. Denke es ist erwiesen, dass sie keine Indoeuropäer waren. Betreffend ihrem

    Siedlungsgebiet wurden im Thread schon einige Karten gepostet. Ich poste nachfolgend nochmals die Karte aus

    Wikipedia. Daraus geht der geographische Raum hervor, wo die antiken Schriftsteller die Pelasger ansiedelten.

    Zentraler Raum war hierbei das östliche Thessalien, die Inseln der Ägäis (Samothrake, Imbros, Lemnos, Lesbos,

    Kykladen, Kreta), Attika, der Peloponnes, Zypern, südliches Makedonien, und Kleinasien (Troasgebiet). Ausserdem wird

    Epirus und insbesondere Dodoni von Homer, Strabon und Hesiod als "Zentrum der Pelasger" bezeichnet. In dem

    Zusammenhang wird in Dodoni die Anwesenheit des Orakels des Zeus und eines der ältesten Theater im helladischen Raum

    bezeugt.

    Ein Zusammenhang zwischen den Pelasgern und den in den ägyptischen Quellen beschriebenen Seevölkern wird diskutiert,

    ist aber meines Wissens nicht erwiesen. (Seevölker)

    Man zählt die Sprache der Pelasger gemeinhin zu den Ägäischen Sprachen, welche gemäss den wenigen überlieferten

    epigraphischen Zeugnissen nicht indoeuropäisch waren. Aus den Parallelen mit dem Etruskischen und dem Rätischen hat

    man für diese drei Sprachen den Begriff Tyrsenische Sprachen kreiert. Sprachvergleiche- und Analogien zwischen der

    Inschrift auf der Stele von Lemnos und Sprachfunden des Etruskischen, legen eine Verwandtschaft nahe. Da meines

    Wissens weder das Etruskische noch das Ägäische und das Rätische völlig entschlüsselt sind, bewegt man sich in diesem

    Gebiet nach wie vor auf unsicherem Terrain, auch wenn die Analogien in Sprache und Alphabet des Etruskischen und

    Ägäischen verblüffend sind. Auch nimmt man das Ägäische als Substratssprache des Altgriechischen an. Begriffe wie

    "thálassa (Meer)" oder Wortendungen wie "-issos" werden daher der ausgestorbenen Ägäischen Sprache zugeschrieben auch

    weil man annimt, dass die Protogriechen gar kein eigenes Wort für "Meer" besassen.





    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Deswegen mein Verweis auf die Albanische Sprache, die bis heute einen eigenen Zweig innerhalb

    der indogermanischen Sprachfamilie bildet.

    Es gibt in der Glottologie den Begriff "Balkanindogermanisch", der einen gemeinsamen Urprung des Griechischen, des

    Armenischen und der ausgestorbenen Phrygischen Sprache (Sprache der Phryger in Mittelanatolien) postuliert. Es gibt

    Wissenschaftler die das Albanische unter diese Sprachgruppe subsumieren, auch wenn es noch nicht allgemeiner Konsens

    ist. Hierzu folgender interessante Link.

    Balkanindogermanisch


    Jedenfalls impliziert der Indogermanismus der Illyrer die Vermutung, dass sie wie die Hellenen und Thraker auch ein

    eingewandertes Volk waren. Denke mir, dass sie im Zuge der Dorischen Wanderung ihre Siedlungsplätze im westlichen

    Balkan bezogen, und mit dem Einläuten der Eisenzeit in diesem Teil Europas im Zusammenhang stehen. Vermehrte

    schriftliche Erwähnung fanden die Illyrer offenbar ab dem 4. Jh.v.Chr.

    Bezüglich der Ethnogenese der Albaner, gibt es soweit ich weiss zwei wesentliche Theorien. Eine verbindet aufgrund

    gewisser sprachlicher Parallelen das Albanische und das Rumänische. Demnach seien Rumänen und Albaner beide

    Nachfahren von teilweise romanisierten Dakern und/oder Thrakern, die sich als Ethnien in der Zeit nach der

    Völkerwanderung (7. bis 9. Jh.) gebildet hätten. Demnach wären die Albaner aus dem heutigen Rumänien eingewandert.

    Die zweite Theorie hält die Albaner für das Ergebnis einer Verschmelzung von romanisierten Illyrern, Griechen und

    Romanen aus der illyrischen Küste, mit (noch)nichtromanisierten Resten der Illyrer aus den albanischen Bergregionen

    und mit zugewanderten Slawen. Gestützt wird diese These durch die im Albanischen zahlreich vorhandenen lateinischen

    Einflüsse und Lehnwörter, und durch die (freilich weniger zahlreichen) Altgriechischen und Slawischen. Diese

    Verschmelzung soll während des Frühmittelalters (6. bis 9. Jh.) stattgefunden haben, wonach sich dann die Albaner

    durch Wanderungen bis nach Attika und Süditalien verbreitet hätten.

    Beide Theorien sind hier von mir natürlich vereinfachend dargelegt (bin kein Wissenschaftler). Persönlich tendiere

    ich aber eindeutig für die zweite These. Jedenfalls du siehst, die Gleichung "Illyrer=Albaner",

    "Altgrieche=Neugrieche" oder "Germane=Deutscher" kannst du nicht so ohne weiteres machen. Die Geschichte verlief nun

    mal nicht so gradlinig, wie es sich hier manche wünschen.


    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Quellen berichten das Sie sesshaft waren und Ackeerbau und Viehzucht trieben ( Die Illyrer

    lebten zu Ihrer Zeit auch vom Ackerbau und von der Viezucht und waren ebenso sesshaft, darüberhinaus waren sie als

    Seeräuber berüchtigt, daher wahrscheinlich die Assoziation Seevolk ).

    Die Assoziation der Pelsager mit den Illyrern aufgrund der Sesshaftigkeit und dem Betreiben von Ackebau und Viehzucht

    scheint mir problematisch. Von diesen Kriterien ausgegangen könntest du in dem Fall so manches Volk assoziieren.

    Betreffend den "Seevölkern" - siehe Link oben.


    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Genetisch betrachtet gibt es kein Volk der Pelasgen, ein Urvolk der Illyrer gibt es

    jedoch.
    Deine erste Aussage würde ich so unterstreichen, aber die Zweite nicht ohne weiteres. Dass die Gesamtheit der Stämme

    die wir heute als "Illyrer" bezeichnen sich als "gemeinsames Volk" betrachteten, oder sich selber zumindest als

    Illyrer verstanden, scheint mir nicht ganz klar. Die Gallier und die Germanen z.B. wurden von den Römern so getauft,

    aber (zumindest für die Germanen) ist es gesichert, dass sie in Stammesgesellschaften lebten und sich mit anderen

    germanischen Stämmen nicht als einem gemeinsamen germanischen Volke zugehörig empfanden. Da die Illyrer aus

    griechischen schriftlichen Quellen überliefert sind scheint es mir naheliegend, dass der Begriff Illyrer ihnen von

    den Griechen "zusammenfassend" verliehen wurde. Den von dir vermuteten gemeinsamen genetischen Ursprung der

    illyrischen Stämme lässt sich heute so nicht mehr beweisen.


    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Was ich interessant finde, das Abenteuerliche Thesen wie Einwanderungen nach Italien eher

    Anhang finden als ein natürlicher Übergang von den Pelasgern zu den Illyrern und dann zu den Albanern, die ja auch

    bekannterweise sesshaft, von Viezucht und Ackerbau leben.

    Der Ursprung der Etrusker aus der Ägäis den du hier ansprichst, ist nur eine von mehreren Entstehungstheorien und ist

    eine andere Geschichte. Zu den Epiroten gehe ich davon aus, dass zur Zeit wo sich die Illyrer anfingen staatlich zu

    organisieren (5.-4. Jh.v.Chr.) die epirotischen Stämme schon ganz vorwiegend im griechischen Kulturkreis integriert

    waren - wenn sie nicht schon von Anfang an griechischen Ursprungs waren. Meine persönliche Meinung ist, dass die

    Epiroten ursprünglich mit den Griechen verwandt waren, aber abseits lebten und sich kulturell wie physisch auch mit

    Illyrern vermischten. Das würde heissen, dass Epirus kein Teil des illyrischen Kulturkreises war, und die Pelasger

    Dodonis deshalb irrelevant für die weitere Geschichte Südillyriens blieben.

    Das heisst aber nicht, dass es nördlich von Epirus keine Pelasger gegeben hat. Ich kenne aber keine Quelle die die

    Anwesenheit von Pelasgern im Norden von Epirus bestätigt. Leider war damals niemand von uns vor Ort um das zu

    bezeugen. Möglich ist aber vieles..


    Zitat Zitat von Dardan Beitrag anzeigen
    Diese Männer waren rein Geographisch von der Aussenwelt abgeschnitten und waren nie in Ihrem

    Leben ausserhalb dieser Gebirge, alles was sie wussten, hatten sie von Überlieferungen Ihrer Vorfahren.

    Ich habe grossen Respekt vor dieser Art von Volksüberlieferung. Von den Erzählungen der Alten könnte manch

    Wissenschaftler und Uniabsolvent was lernen. Die Tatsache dass sie wie vor 1000 Jahren leben heisst nicht, dass sie

    rückständig sind. Es heisst lediglich, dass sie sich ihre Identität und Lebensweise vor dem Imperialismus der

    Konsumgesellschaft bewahren konnten.


    Gruss, Heraclius

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