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Die Albanien-Frage als Auslöser des Bruchs zwischen Stalin und Tito

Erstellt von ooops, 12.10.2009, 02:35 Uhr · 35 Antworten · 3.618 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600

    Die Albanien-Frage als Auslöser des Bruchs zwischen Stalin und Tito

    Die Albanien-Frage als Auslöser des
    Bruchs zwischen Stalin und Tito



    Neue Erkenntnissezumsowjetisch-jugoslawischenKonflikt von 1948
    Von Jeronim Perovic*

    Am 28. Juni 1948 ist die Kommunistische
    Partei Jugoslawiens aus dem von Moskau
    kontrollierten Kominform ausgeschlossen
    worden. Der Bruch wird meist mit den
    Bestrebungen Belgrads nach einem eigenen
    Sozialismus erklärt. Neue Dokumente
    belegen aber, dass es vor allem
    eine machtpolitische Auseinandersetzung
    war, die sich an Albanien entzündete.
    Marschall Josip Broz Tito, der unumstrittene Führer
    der jugoslawischen Kommunisten, strotzte
    nach dem Sieg über Nazideutschland vor Selbstvertrauen.
    Stalins Rote Armee marschierte
    gleichzeitig mit Titos Partisanen im Frühjahr 1945
    in Belgrad ein, den Rest des Landes hatten diese
    aber aus eigener Kraft befreit. Danach festigte
    Tito seine Position im Innern durch die brutale
    Ausschaltung der Opposition. Gegenüber seinen
    Nachbarn gab er sich selbstbewusst und stellte
    territoriale Forderungen. Als Tito gegen Ende
    des Krieges Ansprüche auf die in Italien gelegene
    Stadt Triest erhob, konnte eine Konfrontation mit
    den westlich-alliierten Streitkräften nur dank
    einem Moskauer Kompromissvorschlag abgewendet
    werden.
    Tirana zwischen Moskau und Belgrad
    Abseits der hohen Politik, auf dem südlichen Balkan,
    gewährte Moskau Tito zunächst mehr Freiraum.
    Als sich die Ost-West-Beziehungen ab
    Mitte 1947 jedoch verschlechterten, änderteMoskau
    seine Politik und ging daran, die Kontrolle
    über sein osteuropäisches Einflussgebiet zu konsolidieren.
    Diese Bemühungen kreuzten sich
    allerdings mit den Belgrader Expansionsplänen.
    Tito strebte die Vereinigung mit Albanien an, er
    unterstützte die kommunistischen Kämpfer im
    Nachbarland Griechenland und liebäugelte mit
    dem Anschluss aller slawisch besiedelten Gebiete
    im griechischen und bulgarischen Teil Mazedoniens.
    Die Entwicklungen auf dem Balkan liefen
    den Hegemonievorstellungen Stalins zuwider und
    bargen zudem Zündstoff für einen grösseren
    Konflikt mit dem Westen, der sich im griechischen
    Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen
    engagierte.
    Belgrad betrachtete Albanien als jugoslawisches
    Hoheitsgebiet. Ein Anschluss des Landes
    hätte die Stellung Jugoslawiens auf dem Balkan
    gestärkt. Zudem sah Tito die jugoslawisch-albanische
    Union als Mittel, das Kosovo-Problem zu
    entschärfen und Bestrebungen nach einem Anschluss
    dieses albanisch besiedelten Gebietes an
    Albanien zuvorzukommen.
    Moskau nahm Albanien vorerst kaum zur
    Kenntnis. Als Albaniens Regierungschef Enver
    Hoxha im Mai 1947 erstmals nach Moskau eingeladen
    wurde, holte sich der Kreml zuerst die Einwilligung
    aus Belgrad. Danach aber ging die
    Sowjetunion daran, die direkten Beziehungen zu
    Albanien auszuweiten, was in Belgrad auf Unmut
    stiess. Um dem sowjetischen Einfluss gegenzusteuern,
    ging Belgrad resolut gegen jene innerhalb
    der albanischen Führungsspitze vor, die sich
    für eine stärkere Orientierung an die Sowjetunion
    aussprachen.
    Ein Tod und seine Folgen
    Das albanische Politbüro war sich über den aussenpolitischen
    Kurs seines Landes uneinig. Während
    Albaniens Innenminister Koci Xoxe für eine
    Annäherung an Jugoslawien eintrat, war Nako
    Spiru, der das Amt des Wirtschafts- und Industrieministers
    bekleidete, Exponent einer sowjetischen
    Linie. Enver Hoxha lavierte zwischen diesen
    beiden Positionen, verfolgte aber bis zum
    sowjetisch-jugoslawischen Bruch von 1948 eine
    klar projugoslawische Politik. Die Spannungen im
    albanischen Politbüro verschärften sich im November
    1947, als Belgrad Tirana beschuldigte,
    einen Jugoslawien-feindlichen Kurs zu verfolgen.
    Unter dem Einfluss Xoxes willigte Hoxha ein,
    eine Untersuchung gegen Spiru einzuleiten. Dieser
    nahm sich jedoch – gemäss der jugoslawischen
    Darstellung – kurz darauf das Leben. Kaum jemand
    ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass der Tod
    Spirus, der intensive Kontakte zum Personal der
    sowjetischen Botschaft in Tirana gepflegt hatte,
    zum Ausgangspunkt des Konflikts zwischenMoskau
    und Belgrad werden sollte.
    Die Ereignisse in Albanien veranlassten Stalin,
    sich persönlich in die Angelegenheit einzuschalten.
    Ende Dezember 1947 forderte er Tito
    per Telegramm auf, «einen verantwortlichen Genossen,
    zum Beispiel Djilas oder eine andere Person,
    die mit der Situation in Albanien gut vertraut
    ist», nach Moskau zu schicken. Mitte Januar 1948
    traf Milovan Djilas, Mitglied des jugoslawischen
    Politbüros und einer der engsten Vertrauten
    Titos, in Moskau ein, wo er noch am selben
    Abend mit Stalin und dem sowjetischen Aussenminister
    WjatscheslawMolotow zu Gesprächen in
    den Kreml beordert wurde. Stalin kam sogleich
    auf den Tod Spirus zu sprechen und gab Djilas
    seine Besorgnis über die Entwicklungen auf dem
    Balkan zu verstehen. Dann aber sprach sich der
    sowjetische Diktator für den Zusammenschluss
    Jugoslawiens mit Albanien aus, fügte aber in seiner
    gewohnt ambivalenten Manier hinzu, dass die
    beiden Staaten damit so lange warten sollten, bis
    ein «geeigneter Moment» gefunden worden sei.
    Weshalb Stalin mit einem Zusammenschluss
    zuwarten wollte, lässt sich den sowjetischen
    Dokumenten nicht eindeutig entnehmen. Entscheidend
    für die weiteren Entwicklungen war jedoch,
    dass Djilas sich in seinem Bericht aus Moskau
    positiv zu den Resultaten seiner Unterredung
    mit Stalin äusserte. Tito fühlte sich in seiner Politik
    gegenüber Albanien bestätigt. Noch am selben
    Tag, an dem er Djilas' Telegramm erhielt, wandte
    er sich mit dem Begehren an Hoxha, jugoslawischen
    Truppenteilen in der Gegend der südalbanischen
    Stadt Korca militärische Basen zur Verfügung
    zur stellen. Als Vorwand gab Tito die Bedrohung
    Albaniens durch griechische «Monarcho-
    Faschisten» an.
    Obwohl die Kontakte zwischen Belgrad und
    Tirana unter Geheimhaltung abgewickelt wurden,
    blieb dem Kreml nichts verborgen. Nur
    einen Tag nachdem Hoxha Tito sein Einverständnis
    zur Stationierung jugoslawischer Truppen
    telegrafiert hatte, erreichte Moskau ein Schreiben
    des sowjetischen Botschafters in Belgrad, Anatoli
    Lawrentew, in dem dieser von den jugoslawischen
    Plänen berichtete.
    Entscheidendes Treffen im Kreml
    Die Kremlführung war aufgebracht. Molotow
    verurteilte Belgrads Vorgehen in einem scharf
    formulierten Telegramm und brachte Tito dazu,
    vomEinmarsch in Albanien abzusehen. Kurz darauf
    erreichte die jugoslawische Führungsspitze
    die Aufforderung, unverzüglich zu einer Aussprache
    in Moskau zu erscheinen. Belgrad willigte
    sofort ein und entsandte eine hochrangige Delegation,
    die von Edvard Kardelj, Mitglied des jugoslawischen
    Politbüros und zweitem Mann nach
    Tito, angeführt wurde.Zu diesem schicksalhaften
    Treffen, das am 10. Februar 1948 im Kreml stattfand,
    wurde auch eine bulgarische Delegation
    eingeladen. Grund war Moskaus Verärgerung
    über Georgi Dimitrow, den Vorsitzenden der bulgarischen
    Kommunistischen Partei, der sich in
    einer öffentlichen Stellungnahme für den Zusammenschluss
    der osteuropäischen Volksdemokratien
    zu einer Föderation ausgesprochen hatte. Die
    Äusserungen Dimitrows, die ebenfalls nicht mit
    Moskau abgesprochen waren, stiessen im Westen
    deshalb auf grosses Echo, weil der bulgarische
    Kommunistenführer explizit auch Griechenland
    in sein Projekt einschloss.
    Die Anklage wurde vonMolotow vorgetragen.
    Punkt für Punkt ging er auf die Verfehlungen von
    Genossen auf dem Balkan ein und machte klar,
    dass in Zukunft alle aussenpolitischen Entscheidungen
    mit dem Kreml abzustimmen seien. Zur
    Verblüffung der Angereisten äusserte sich Stalin
    negativ zum griechischen Bürgerkrieg und meinte,
    dass die griechische Sache wenig Aussicht auf
    Erfolg habe und zudem zu internationalen Komplikationen
    führe. Damit signalisierte er den
    Jugoslawen und Bulgaren, ihre militärische Hilfe
    an die griechischen Kommunisten einzustellen.
    Vereinnahmung durch Belgrad
    Die jugoslawischen und die bulgarischen Teilnehmer
    zeigten sich während des Treffens diszipliniert
    und gestanden ihre «Fehler» ein. Während
    Bulgarien in der Folge tatsächlich stillhielt, trieb
    Tito seine eigenwillige Politik auf dem Balkan
    weiter. Nur wenige Tage nach dem Moskauer
    Treffen kam Tito mit hochrangigen griechischen
    Partisanenvertretern zusammen und sicherte diesen
    weiterhin die Unterstützung Jugoslawiens zu.
    Dabei kam Titos Zusage zu einem Zeitpunkt, da
    sich die Situation an der jugoslawisch-griechischen
    Grenze gefährlich zuspitzte. So erfuhr Botschafter
    Lawrentew im Gespräch mit dem jugoslawischenAussenminister,
    dass Belgrad seine gesamten
    Luftstreitkräfte aufgrund zu erwartender
    militärischer Provokationen seitens griechischer
    «Monarcho-Faschisten» in Kriegsbereitschaft
    versetzt habe.
    Jugoslawien dachte auch nicht daran, seine
    Ambitionen bezüglich Albanien aufzugeben. Da
    Tito aber nicht daran gelegen war, die Sowjetunion
    weiter zu provozieren, sollte die Initiative
    zur Entsendung von Einheiten der jugoslawischen
    Armee von Albanien ausgehen – und tatsächlich
    wandte sich Tirana in der Folge mit entsprechenden
    Vorstössen an Moskau. Überhaupt
    liess sich Albanien in dieser Zeit sehr stark von
    Belgrad vereinnahmen. Anfang März 1948 verabschiedete
    das achte Plenum der Kommunistischen
    Partei Albaniens eine Resolution, welche
    die Orientierung Albaniens an Jugoslawien zur
    offiziellen Parteilinie erklärte. Daneben genehmigten
    die Delegierten ein Geheimdokument,
    das in detaillierter Form die Vereinigung der albanischen
    mit der jugoslawischen Armee beschrieb.
    Präzedenzfall für Säuberungsaktionen
    Der Kreml war über die Vorgänge in Jugoslawien
    über Geheimkontakte zu einem hochrangigen
    Vertreter im jugoslawischen Politbüro genauestens
    informiert. Als Stalin klar wurde, dass Tito
    an seinem aussenpolitischen Kurs festhalten würde,
    ging er in die Offensive.Am18. März 1948 zog
    Moskau seine Militärberater aus Jugoslawien ab.
    Dann erreichte die Belgrader Führungsspitze
    eine Serie von Briefen, in denen Stalin undMolotow
    das Vergehen der Kommunistischen Partei
    Jugoslawiens anprangerten. Diese Schreiben liessen
    sie den anderen osteuropäischen Parteiführungen
    zukommen, um diese gegen Jugoslawien
    zu mobilisieren und die Verurteilung im
    Rahmen des Kominform, des von der Sowjetunion
    kontrollierten Bündnisses osteuropäischer
    kommunistischer Parteien, vorzubereiten. Um
    nicht den Eindruck zu erwecken, es handle sich
    um eine machtpolitische Auseinandersetzung,
    waren Stalin undMolotow bemüht, Titos Balkanpolitik
    aus dem Schussfeld der Kritik zu nehmen.
    1956 zitierte Nikita Chruschtschew in seiner
    berühmten Geheimrede vor dem 20. Parteikongress
    Stalin mit den Worten: «Ich schnippe mit
    dem kleinen Finger – und Tito wird es nicht mehr
    geben.» Neue Archivdokumente zeigen allerdings,
    dass Stalin zum damaligen Zeitpunkt nicht
    von einem Fall Titos ausging. Tatsächlich begnügte
    sich der Kremlchef vorerst damit, Jugoslawien
    im sozialistischen Lager zu isolieren. Nicht
    nur schaffte sich Stalin ein Ärgernis im eigenen
    Haus vom Hals. Die offene Ächtung der Belgrader
    Parteispitze erwies sich auch als Mittel, das
    sozialistische Lager zu straffen, und bot gleichzeitig
    einen Präzedenzfall für die Säuberungsaktionen,
    die Moskau in späteren Jahren in anderen
    osteuropäischen Parteien durchführen liess.
    Die Isolierung Jugoslawiens kam auch den
    sowjetischen Interessen auf dem Balkan entgegen.
    Albanien wandte sich von Jugoslawien ab
    und fand in Moskau seinen neuen Patron; Bulgarien
    gebärdete sich als einer der schärfsten Kritiker
    der «Tito-Clique»; und schliesslich stellte Belgrad
    die Hilfe an die griechischen Partisanen ein
    und trug damit massgeblich zu deren Niederlage
    und der Beendigung des Bürgerkrieges bei. Tito
    hatte nicht mit einer derart harschen Reaktion
    Moskaus gerechnet. Doch der jugoslawische Führer
    verstand es bald, diese Situation in einen Vorteil
    umzumünzen. Geschickt verkaufte Tito den
    Konflikt als Ergebnis seines Kampfes um den
    «eigenen Weg zum Sozialismus» – eine Devise,
    die später zur Grundlage der erfolgreichen jugoslawischen
    Politik der Blockfreiheit wurde.
    * Jeronim Perovic ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen
    Seminar der Universität Basel.

    http://www.css.ethz.ch/mediadesk/200...zz_perovic.pdf
    interessant wie sich die Sachen entwickelt haben. In Albanien blieb zwar ein Krieg aus dennoch der Kommunismus dort war fast wie ein Krieg.

  2. #2

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    also wie es ausschaut doch der Enver nicht so ein großer "Patriot" wie er sich ausgegeben hat????

  3. #3

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    2.396
    enver hätte lieber zu seinen nachbarn halten müssen anstatt sich an moskau anzulehnen

  4. #4
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
    enver hätte lieber zu seinen nachbarn halten müssen anstatt sich an moskau anzulehnen

    Enver dieser Bastard ey

  5. #5

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    Zitat Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
    enver hätte lieber zu seinen nachbarn halten müssen anstatt sich an moskau anzulehnen

    zu welchen?

  6. #6
    Avatar von Clint

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    Dass frage ich mich auch zu welchen? serbien? Griechenland ? den Taufel?

  7. #7
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    also wie es ausschaut doch der Enver nicht so ein großer "Patriot" wie er sich ausgegeben hat????

    Natürlich war es nicht.....

    Mos e harro tivarin...

    E qelbesirat e ti edhe sonte jetoin....

    Shikoje Ramen, Nano e keta klyshat te tjere....

  8. #8

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    4.099
    lol

    Albanien als jugoslawisches Hochheitsgebiet, stellt euch das mal vor...

  9. #9

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    zu welchen?
    titos land

  10. #10

    Registriert seit
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    2.396
    Zitat Zitat von Trilistik Beitrag anzeigen
    lol

    Albanien als jugoslawisches Hochheitsgebiet, stellt euch das mal vor...
    und albaner wären somit das 2 größte volk in YU geworden
    und später sogar das größte

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