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Albanien, während der osmanischen Unterdrückung

Erstellt von ardi-, 26.04.2010, 21:01 Uhr · 426 Antworten · 32.174 Aufrufe

  1. #211

    Registriert seit
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    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    Albanien, während der osmanischen Unterdrückung

    [...]
    Die Albaner waren das einzige Balkanvolk, das mehrheitlich den Glauben der osmanischen Eroberer angenommen hat. Dies führte dazu, dass nicht wenige Albaner Karriere in der osmanischen Verwaltung und im Heer machten und Stellungen erlangten, die den christlichen Untertanen des Sultans verschlossen blieben.
    [...]
    Insoweit stimmt ja meine Beobachtung, wenn ich schreibe:
    Vom OSmanat rüber zum USmanat (die freiheitliche Zeit des Enver Hoxha nicht mitgerechnet).
    Man muß immer wissen, welchen Freund man braucht.
    Das Guppyprinzip.

  2. #212
    Leo
    Avatar von Leo

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    25.06.2010
    Beiträge
    3.440
    Zitat Zitat von maraz ali Beitrag anzeigen
    warum hängt ihr christlichen albaner so sehr an diesen zwergfürsten? die meisten albanischen muslime die ich kenne würden sich nicht mal den hintern mit seinem namen abwischen, weil er nichts weltbewegendes für albanien geleistet hat. ehrenmänner wie der albaner ali pascha des osmanischen reichs, die sollten in den albanischen geschichtsbüchern gehör finden und kein zwergfürst skenderberg, der sich wie ein lausiger hobbit in seiner burg verkrochen hat und sich als held feiern lässt.
    dieser beitrag ist zwar älter aber ich muss antworten

    nenn mir einen albaner der skenderbeg nicht wie einen gott verehrt!

    junge bring du es mal zustande mit knapp 10 000 mann über 20 jahre lang erfolgreich gegen eine supermacht zu kämpfen für die es ein klacks war mal eben so schnell 100 000 soldaten aus dem ärmel zu zaubern.

  3. #213
    ardi-
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Insoweit stimmt ja meine Beobachtung, wenn ich schreibe:
    Vom OSmanat rüber zum USmanat (die freiheitliche Zeit des Enver Hoxha nicht mitgerechnet).
    Man muß immer wissen, welchen Freund man braucht.
    Das Guppyprinzip.
    Deine Provokation hat keinen Sinn. Wir alle wissen, dass die Mehrheit den Glauben wechseln mussten.
    Die Gründe könntest du dir eigentlich auch auf dieser Seite durch lesen. Aber das ist anscheinend nicht von grosser Interesse für dich.

    Die Albaner waren jedoch diese Christen, die sich nicht dem Sultan unterwarfen. Die Serben hatten selbst als Orthodoxe sehr gute Beziehungen zum Sultan.
    Deshalb hat auch die Orthodoxe noch alte Kirchen. Unsere alten Kirchen wurden in Moscheen umgewandelt.
    Ein albanischer Pasha hat nie einem christlichen Albaner geholfen. Die slawischen Pashas jedoch ihren Blutsbrüder schon.

  4. #214

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    7.890
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    Deine Provokation hat keinen Sinn. Wir alle wissen, dass die Mehrheit den Glauben wechseln mussten.
    Die Gründe könntest du dir eigentlich auch auf dieser Seite durch lesen. Aber das ist anscheinend nicht von grosser Interesse für dich.

    Die Albaner waren jedoch diese Christen, die sich nicht dem Sultan unterwarfen. Die Serben hatten selbst als Orthodoxe sehr gute Beziehungen zum Sultan.
    Deshalb hat auch die Orthodoxe noch alte Kirchen. Unsere alten Kirchen wurden in Moscheen umgewandelt.
    Ein albanischer Pasha hat nie einem christlichen Albaner geholfen. Die slawischen Pashas jedoch ihren Blutsbrüder schon.
    Es gab auch viele Slawen,Rumänen,Roma und Griechen die den Islam angenommen haben. Nur wurden die von ihren eigenen Leuten verraten.

    In Mazedonien nennen die sich sogar mazedonische Muslime als Nation aus 1 Nation sind jetzt schon 2.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Torbesh

  5. #215
    ardi-
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Es gab auch viele Slawen,Rumänen,Roma und Griechen die den Islam angenommen haben. Nur wurden die von ihren eigenen Leuten verraten.

    In Mazedonien nennen die sich sogar mazedonische Muslime als Nation aus 1 Nation sind jetzt schon 2.

    Macedonian Muslims - Wikipedia, the free encyclopedia
    Natürlich gab es die, doch nicht als Mehrheit eines Volkes.



    Und natürlich haben die sich auch mehr geteilt.
    Ist bei uns ja auch beinahe geschehen.

  6. #216

    Registriert seit
    05.09.2004
    Beiträge
    7.890
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    Natürlich gab es die, doch nicht als Mehrheit eines Volkes.



    Und natürlich haben die sich auch mehr geteilt.
    Ist bei uns ja auch beinahe geschehen.
    Ich würd sagen die Anzahl der Muslime und Christen ist etwagleichauf bei uns.

  7. #217

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    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    Die Kirchenzustände im türkischen Albanien
    Ein geistlicher Visitationsbericht über die Diözese Alessio
    aus dem Jahre 1753

    Von: Peter Bartl

    Albanien befand sich schon fast drei Jahrhunderte unter türkischer Herrschaft, als Antonio
    Criesesi (Kryezezi), Bischof von Alessio (Lezha), eine Visitationsreise durch seine Diözese
    unternahm. Die Türkenherrschaft hatte die Verhältnisse im Lande grundlegend geändert.
    Stärker als anderswo auf dem Balkan war es in Albanien zu einer Islamisierung der
    einheimischen Bevölkerung gekommen, die gerade im 18. Jahrhundert einen Höhepunkt
    erreichte.1 Die katholische Kirche versuchte, dem Fortschreiten der Islamisierung Einhalt zu
    gebieten und kümmerte sich spätestens seit dem 1. Albanischen Nationalkonzil von 1703, das
    der Erzbischof von Antivari (Bar) Vinzenz Zmajevic veranlaßt hatte2, verstärkt um die
    katholischen Gemeinden, die sich "in partibus infidelium" befanden. Dafür zuständig war die
    1622 gegründete Kongregation 'de Propaganda Fide', die die albanischen Bischöfe
    verpflichtete, regelmäßig Berichte über die Situation in ihrem Amtsbereich nach Rom zu
    senden. Diese Berichte, die nur zum geringen Teil publiziert sind,3 stellen eine wertvolle Quelle
    nicht nur zur Kirchen-, sondern auch zur Volksgeschichte der Albaner dar und verdienen mehr
    Aufmerksamkeit, als ihnen bisher zuteil wurde.
    Antonio Criesesi hatte sein Amt 1750 im Alter von etwa 40 Jahren angetreten. Er
    stammte aus Alessio und gehörte dem observanten Zweig des Franziskanerordens an. Er hatte
    am Collegio Urbano der Propagandakongregation in Rom studiert und war bis zu seiner
    Ernennung zum Bischof Abt der Mirdita gewesen.4 Criesesi schloß seine Visitationsreise mit
    einem Bericht ab, den er am 17. September 1753 nach Rom schickte.5
    Die Diözese Alessio, deren Anfänge bis auf das 6. Jahrhundert zurückgehen6, war Suffragan
    des Erzbistums Antivari und zählte damals noch 24 Pfarreien, die von Criesesi allesamt besucht
    wurden. Sein Bericht folgt einem einheitlichen Schema: Zunächst werden die Kirchen und deren Bauzustand beschrieben. Es folgen Angaben über das Einkommen der Pfarrei, über die
    dort tätigen Pfarrer und deren Qualitäten, über die Zahl der katholischen Gläubigen sowie über
    die Anzahl derjenigen, die wegen Verstößen gegen das Kirchenrecht exkommuniziert oder
    vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen wurden. Von Fall zu Fall berichtet Criesesi auch
    über das geistliche Schulwesen, über Konflikte mit 'Türken', (d.h. muslimischen Albanern),
    über gegenseitige Raubüberfälle, über die Stellung der Frau in der nordalbanischen
    Gesellschaft,7 über die Blutrache, die Islamisierung und über die Geschichte der Mirditenabtei.8
    Criesesi beginnt seinen Bericht mit einer Lagebeschreibung: Seine Diözese grenzte an das
    Gebiet der Diözesen Durazzo, Skutari und Sappa sowie an das Territorium von Gjakova
    (Djakovica); sie umfaßte auch die später abgetrennte Landschaft Mirdita.9
    Alessio, der Hauptort der Diözese, war damals schon nicht mehr Bischofssitz. Dieser befand
    sich in Veglia (Velja) in einiger Entfernung von der Stadt - eine Erscheinung, die auch in
    anderen albanischen Diözesen zu beobachten war: Die Bischöfe verließen die muslimisch
    dominierten Städte, um sich auf dem Lande in einer überwiegend katholischen Umgebung
    niederzulassen.
    Criesesi beschreibt Alessio als halb zerstörte Ortschaft. Von den Altertümern waren nur noch
    die Festung,10 die Marienkirche jenseits des Drin sowie die in eine Moschee umgewandelte
    Nikolauskirche erhalten. Letztere war einst Kathedrale und Grabstätte Skanderbegs, was
    Criesesi eigenartigerweise nicht erwähnt.11 Dies ist um so verwunderlicher, als seine Vorgänger
    und Nachfolger den Hinweis auf den albanischen Nationalhelden nie ausgelassen haben.12
    Zur Pfarrei Alessio zählten 1753 79 Häuser mit 480 Seelen, für die zwei Gotteshäuser zur
    Verfügung standen: die etwas außerhalb gelegene und von Franziskanern unterhaltene
    Marienkirche, in der die Katholiken auch ihre Toten bestatteten und eine neue, dem hl.
    Nikolaus geweihte kleine Kirche, errichtet auf den Resten der alten Stadtmauern, der auch ein
    Pfarrhaus angeschlossen war. Fünf Geistliche betreuten die wenigen Gläubigen in Alessio - drei
    Franziskaner, die in einem Kloster bei der Marienkirche wohnten sowie zwei Weltgeistliche.
    Pfarrer war der 67jährige Marino Scura, der Italienisch beherrschte, etwas schreiben konnte
    und den Kindern auch Religionsunterricht erteilte. Sein Gehilfe war Stefano Suma, der 57
    Jahre alt war, etwas Italienisch und sehr wenig schreiben konnte. Die Pfarrei bezog aus den
    eigenen Ländereien, zu denen auch die der einstigen Kathedrale gehörten, ein jährliches
    Einkommen von zusammen 25 Rubbia13 Getreide. Die Türken hatten sich bemüht, die Ländereien der Kathedrale für ihre Moschee zu beanspruchen, waren von einem
    Konstantinopler Gericht aber zurückgewiesen worden, und zwar mit folgender etwas
    merkwürdiger Begründung: Ein Muslim kann nicht das Erbe eines Katholiken annehmen.
    Nikolaus und Maria seien Geschwister gewesen. Nikolaus wurde Muslim und seine Kirche
    Moschee, Maria blieb Christin und ihre Kirche im Besitz der Katholiken. Nach islamischem
    Recht könne der einstige Christ und nunmehrige Muslim Nikolaus nicht die Güter besitzen, die
    er vor seiner Konversion mit Maria gemeinsam gehabt hatte !
    Im Zusammenhang mit Alessio wird das erste Mal auf eine Erscheinung hingewiesen, die in der
    Diözese im 18. Jahrhundert weit verbreitet gewesen sein muß, denn sie taucht auch an anderen
    Stellen des Berichts auf - das Kryptochristentum14: Ein Gemeindemitglied wurde
    exkommuniziert, weil es den Behörden gegenüber den Islam angenommen hatte, insgeheim
    aber Christ blieb - nur so kann man die Bemerkung des Visitators interpretieren, der
    Betreffende könne sich im Augenblick nicht als Christ deklarieren.
    Von Alessio aus besuchte Criesesi die Pfarreien Baldreni und Caccaricchi. Baldreni (Balldreni)
    lag eine Wegstunde von der Stadt entfernt und besaß eine der hl. Veneranda15 geweihte Kirche
    mit Glockenturm. Die Einkünfte der Pfarrei beliefen sich auf 6 Scudi16 von den Gläubigen und
    16 Scudi aus den Erträgen der Ländereien und Weinberge, die der Kirche gehörten. Pfarrer
    war Marco Matrysi. Er war 35 Jahre alt, sprach schlecht Italienisch und konnte kaum
    schreiben, war aber sehr eifrig in seiner Amtsführung. Die Pfarrei zählte 22 katholische Häuser
    mit 159 Seelen. Als besonderes Vorkommnis erwähnt Criesesi, daß das Pfarrhaus im
    Berichtsjahr von einer aus Berdizza (Bërdica bei Skutari) geflohenen türkischen Familie besetzt
    worden war. Dem Bischof gelang es nur mit Mühe, die Eindringlinge zu vertreiben.
    Caccaricchi (Kakarriqi) war zwei Stunden von Alessio entfernt und besaß eine dem hl.
    Nikolaus geweihte Kirche, die durch ein Erdbeben beschädigt worden war. Eine Reparatur
    wurde von den Türken nicht gestattet. Die Pfarrei hatte ein jährliches Einkommen von 24
    Scudi in Getreide, davon stammte Getreide im Wert von 7 Scudi aus den eigenen Ländereien.
    Zur Pfarrei gehörte auch das Dorf Cuculi (Kukël in der Zadrima), das zwei Stunden entfernt
    von Caccaricchi an der Grenze zum Bistum von Skutari lag. Pfarrer war Antonio Cryta. Er war
    46 Jahre alt, konnte Italienisch, aber nur mittelmäßig schreiben. Sein Gehilfe war Antonio
    Ghysici, der 63 Jahre alt war, gut Italienisch und lesen, aber nicht schreiben konnte. Die Pfarrei
    zählte 45 katholische Häuser mit 506 Bewohnern. Sowohl Caccaricchi als auch Baldreni
    wurden oft von türkischen Überfällen heimgesucht, die die Bevölkerung zur Flucht in die
    Berge zwangen.

    Zweieinhalb Wegstunden von Caccaricchi entfernt lag Calmeti (Kallmeti). Die der hl.
    Euphemia geweihte Pfarrkirche befand sich in den Bergen etwa eine Stunde außerhalb der
    Ortschaft. Vom Alter und vom Erdbeben17 schwer beschädigt, wurde die Kirche von der
    Bevölkerung wieder aufgebaut. In ihr wurden auch die Toten der Gemeinde bestattet. Wegen
    der großen Entfernung der Kirche wurde im Ort selbst eine gleichfalls der hl. Euphemia
    geweihte Kapelle errichtet, in der täglich die Messe gefeiert wird. Zur Pfarrei gehörte auch das
    Dorf Bardagni (?) mit einer Johannes dem Täufer gewidmeten Kirche. Diese war verfallen,
    könnte aber mit einem Aufwand von 25 Scudi repariert werden. Die Pfarrei verfügte über ein
    Einkommen von 20 Rubbia Getreide und 25 Somme18 Wein; hinzu kamen Spenden der
    Gläubigen in Form von Käse, Öl, Gemüse, usw. . Die Pfarrei befand sich fest in der Hand des
    Clans der Morici (Muriqi?): Pfarrer war der etwa 53 Jahre alte Antonio Morici, der am Kolleg
    der Propaganda Fide studiert hatte. Seine Gehilfen waren der 45jährige Giacomo Morici, der
    zwar lesen, aber nicht schreiben und nur wenig Italienisch konnte, der 37jährige Giovanni
    Teodori, der etwas schreibkundig war und Italienisch sprach, sowie Giovanni Morici, der die
    gleichen Fähigkeiten besaß. Als Meßdiener (chierici) hielten sich zwei weitere Mitglieder der
    Familie Morici, nämlich der 32jährige Pietro Paolo und der 12jährige Giovanni im
    Pfarrhaushalt auf. Dem Berichterstatter muß aufgefallen sein, daß es etwas viele Morici waren,
    denn er betonte ausdrücklich, daß es sich bei diesen um eine im Lande angesehene Familie (di
    casa riguardevole in questi paesi) handelte. Die Pfarrei Calmeti zählte 133 katholische Häuser
    mit 996 Bewohnern. Von der Gemeinde waren drei namentlich genannte Personen
    exkommuniziert, weil sie neben der legitimen Ehefrau noch eine Konkubine hatten.
    Von Calmeti brauchte man zwei Stunden bis zur nächsten Pfarrei, Mercigna (Merqin). Die
    Pfarrkirche war der Enthauptung Johannes des Täufers gewidmet. In ihr hatte Erzbischof
    Vinzenz Zmajevic 1703 das erste albanische Nationalkonzil abgehalten. Die Einkünfte der
    Pfarrei betrugen 15 Rubbia Getreide, 20 Somme Wein, außerdem die üblichen Spenden an
    Käse, Leinen, Bohnen etc.. Die Pfarrer waren außergewöhnlich hohen finanziellen Belastungen
    ausgesetzt, denn sie mußten dreimal im Jahr den 22 muslimischen Häusern des Dorfes
    Geschenke machen und waren außerdem gezwungen, die muslimischen Dorfbewohner ständig
    zu bewirten. Pfarrer war der 67jährige Marco Poppa, einst Schüler der Propaganda Fide,
    inzwischen aber zur Ausführung seines Amtes nicht mehr fähig. Seine Gehilfen waren Niccolo
    Negri im Alter von 44 Jahren, der Italienisch und etwas schreiben konnte, und der 37jährige
    Paolo Stampaneo, schreibkundig und auch ein wenig des Italienischen mächtig. Mercigna hatte
    82 katholische Häuser mit 932 Bewohnern. Exkommuniziert war Giacomo Doda, weil er sich
    ein Landstück aneignete, das sein Schwiegervater der Kirche vermacht hatte.
    Gryka, eineinhalb Stunden von Mercigna entfernt, hatte eine den hl. Kosmas und Damian
    geweihte Kirche, die von den Türken zerstört, von den Gläubigen aber in einiger Entfernung
    vom alten Platz wieder aufgebaut worden war. Die Einkünfte des Klerus bestanden aus ca. 23
    Rubbia Getreide aus eigenen Ländereien und dem Gewinn aus einer Mühle, die gemeinsam mit
    dem Pfarrer von Manathia betrieben wurde. Hinzu kamen 12 Somme Wein und einige wenige
    Spenden. Auch in Gryka mußte der Pfarrer dreimal im Jahr die 24 türkischen Häuser des
    Dorfes beschenken. Gryka zählte 72 katholische Häuser mit 969 Einwohnern. Zwei
    Gemeindemitglieder waren exkommuniziert, weil sie sich weigerten, kirchlich zu heiraten.
    Pfarrer war Antonio Trasci. Er war 42 Jahre alt, konnte - als einer der wenigen in diesem
    Bericht genannten Geistlichen - gut lesen und schreiben und sprach etwas Italienisch. Als Koadiutor stand ihm der 50jährige Paolo Steppa zur Seite. Dieser konnte gut lesen, wenig
    schreiben, kein Italienisch.
    Das nächste von Criesesi beschriebene Dorf war Manathia (Manatia) und lag zwei Stunden von
    Gryka entfernt. Die Pfarrkirche war S. Biagio (Blasius) gewidmet. Manathia war ein rein
    katholisches Dorf und zählte 83 Häuser mit 745 Seelen. Pfarrer war Paolo Trasci. Er war 48
    Jahre, konnte gut lesen, aber nicht schreiben und sprach wenig Italienisch. Sein Gehilfe war der
    43jährige Niccolo Negri, sehr gut in allem (grosso in tutto), was auch immer das bedeuten
    mag. Die Einkünfte der Pfarrei betrugen 20 Rubbia Getreide (u.a. aus der gemeinsam mit
    Gryka betriebenen Mühle) und etwa 20 Somme Wein.
    Das nächste Dorf war Trynsci (Tresh). Die dem hl. Demetrius geweihte Pfarrkirche war von
    den Ungläubigen angezündet und zerstört worden. Die Bewohner haben aber eine neue kleine
    Kirche beim Pfarrhaus hoch auf einem Berg errichtet. Pfarrer war Giorgio Grecu. Er war ca.
    38 Jahre alt, konnte nur wenig schreiben und ebenso wenig Italienisch. An Einkommen bezog
    er 10 Rubbia Getreide und 20 Somme Wein. Spenden bekam er keine, weil die Dorfbewohner
    sehr arm waren. Auch Grecu mußte dreimal im Jahr die Muslime im Dorf beschenken. Die
    Gemeinde zählte 42 katholische Häuser mit 457 Seelen.
    Eineinhalb Stunden von Trynsci entfernt lag das Dorf Bocchiana.19 Die dem hl.
    Alexander geweihte Pfarrkirche lag auf einem Berg und war von den Türken angezündet, 1682
    aber wieder aufgebaut worden. Pfarrer war der 58jährige Stefano Sergni, sein Koadiutor war
    der 54jährige Andrea Trasci. Beide konnten schreiben, sprachen Italienisch und waren sehr
    angesehen. Als Meßdiener hatten sie den 26jährigen Antonio Trasci, der lesen und etwas
    schreiben konnte. Sie bezogen aus der Pfarrei ein Einkommen von 20 Rubbia Getreide, 20
    Somme Wein und Spenden. Bocchiana hatte 32 katholische Häuser mit 338 Einwohnern. Zur
    Pfarrei gehörten auch die beiden Weiler Ghesei (?) und Spittani (Spitani).
    Eine Fußstunde von Bocchiana lag die Pfarrei Zoimendi (Zojmeni). Deren sehr alte und dem hl.
    Nikolaus geweihte Kirche war durch ein Erdbeben beschädigt, 1606 aber wieder restauriert
    worden. Pfarrer war Paolo Milotti. Dieser war 53 Jahre, konnte Italienisch und schreiben. Sein
    Gehilfe, der 59jährige Pietro Ghinati, konnte keines von beiden. Als Meßdiener hatten sie den
    19jährigen Marco Sadrima. An Einnahmen aus den Ländereien erzielten sie 30 Rubbia Getreide
    und 15 Somme Wein, die Bevölkerung spendete Käse und Gemüse. In Zoimendi war wieder
    die Erscheinung des Kryptochristentums zu beobachten: Die Gemeinde zählte 46 offene
    (scoperte) katholische Häuser mit 434 Seelen und 9 heimliche (occulte) katholische Häuser mit
    98 Seelen. Exkommuniziert war der Gemeindevorsteher Primo Milotti (ein Verwandter des
    Pfarrers?), weil er sich zu seiner legitimen Ehefrau noch eine zweite genommen hatte.
    Unweit von Zoimendi (eine halbe Stunde) befand sich die Pfarrei Pedana (Pëdhana) mit einer
    Kirche der hl. Barbara oberhalb des Mat-Flusses. Pfarrer war Antonio Belli. Er war 47 Jahre
    alt, konnte Italienisch und schreiben. Seine Gehilfen bzw. Gefährten waren der blinde und mehr
    als 100jährige (!) Marco Scura und Niccolo Zucchi. Letzterer war 32 Jahre alt, konnte etwas
    Italienisch und schreiben. An Einkommen bezogen sie 30 Rubbia Getreide und 20 Somme
    Wein; außerdem erhielten sie von der Bevölkerung größere Zuwendungen als anderswo. Auch
    in Pedana war das Kryptochristentum verbreitet: Der Ort zählte 101 offen katholische Häuser
    mit 1136 Personen und 10 Häuser mit 42 Personen, die heimlich zum Christentum konvertiert waren. Letztere baten den Hl. Stuhl um Tolerierung, weil sie als Sklaven verkauft werden
    würden, wenn sie sich offen als Christen deklarierten. Ihre Familien wären immer türkisch
    gewesen und nicht zuerst zum Islam übergetreten, um dann zum Christentum zurückzukehren.
    Das kann natürlich nicht stimmen, vielmehr dürften die Vorfahren dieser heimlichen Christen
    schon so früh zum Islam übergetreten sein, daß man sich daran nicht mehr erinnerte. In diesem
    Falle würde es sich um eine heimliche Christianisierung handeln, die sonst in Albanien nicht
    belegt ist.
    Die Pfarrei Bulgheri (Bulgëri) lag vier Stunden von Pedana entfernt. Die Pfarrkirche St.
    Nikolaus befand sich auf einem Berggipfel nahe dem Pfarrhaus und dem Dorf, das ganz
    katholisch geblieben war. Es hatte 124 Häuser mit 1248 Einwohnern. Pfarrer war Andrea
    Logorezzi. Dieser war 50 Jahre alt, sprach gut Italienisch, konnte schreiben und - in Albanien
    sicher selten - sogar etwas Latein. Seine beiden Gehilfen stachen in dieser Hinsicht von ihm ab:
    Pietro Tacci, 47 Jahre, konnte zwar gut lesen, aber nicht schreiben und verstand nur wenig
    Italienisch; Pietro Miriditi konnte auch nicht schreiben und verstand überhaupt kein Italienisch.
    Ihre Einkünfte beliefen sich auf 17 Rubbia Getreide, etwa 15 Somme Wein, etwas Käse,
    Gemüse u.a. Spenden. Von den Gemeindemitgliedern waren 14 exkommuniziert, zwei wegen
    Konkubinen neben den Ehefrauen und 12 wegen der Beraubung und Ermordung eines Türken;
    sie weigerten sich, das geraubte Geld den Nachkommen des Ermordeten zurückzugeben.
    Eineinhalb Stunden von Bulgheri, in Rubico (Rubiku) befand sich ein Hospitz der Franziskaner
    mit einer nach dem SS.mo Salvatore benannten Kirche.20 Diese war früher Klosterkirche
    gewesen, befand sich seit 40 Jahren im Besitz der Franziskaner, die von Spenden lebten - im
    Berichtsjahr waren es zwei Priester und ein Laienbruder.
    Die nächste Pfarrei war Cryesesi (Kryezezi), zweieinhalb Stunden von Rubico entfernt gelegen.
    Der Ort gehörte früher zur Pfarrei Veglia, wurde aber 1748 von Bischof Paolo Campsi zur
    eigenen Pfarrei erhoben, da der Weg nach Veglia zu weit war. Die Kirche war dem hl. Georg
    gewidmet. Der ganze Ort war katholisch geblieben, war aber sehr arm, denn in der gebirgigen
    Umgebung gab es kaum Ackerland. Cryesesi zählte 70 Häuser mit 579 Bewohnern. Pfarrer
    war der 43jährige Stefano Negri, der etwas Italienisch, aber nicht schreiben konnte. Er bezog
    ein Einkommen von 5 Rubbia Getreide, 10 Somme Wein und etwas Käse.
    Veglia (Velja), zweieinhalb Wegstunden von Cryesesi, lag am Rande des gleichnamigen
    Gebirges (Mali i Veljës). Die alte der hl. Veneranda geweihte Kirche war verfallen, die neue
    Pfarrkirche hieß SS.mo Salvatore und wurde früher von Franziskanern betreut. In Veglia, das
    128 katholische Häuser mit 982 Personen zählte, befand sich auch die Residenz des Bischofs,
    der gleichzeitig das Amt des Dorfpfarrers wahrnahm. Der Bischof, also Criesesi selbst, gab
    dort Religionsunterricht und predigte an den Festtagen. Seine Mitarbeiter waren Marco Xiuppa
    (52 Jahre, er konnte Italienisch und schreiben) und Antonio Stampaneo (36 Jahre, er konnte
    etwas Italienisch, aber nicht schreiben). Sie bezogen ein für albanische Verhältnisse
    außerordentlich hohes Einkommen, nämlich 30 Rubbia Getreide und 50 Somme Wein aus
    Ländereien, die der Kirche testamentarisch vermacht worden waren, u.a. von Bischof Giorgio
    Vladagni (1656-1692 Bischof von Alessio). Hinzu kamen noch ausreichende Mengen an Öl,
    Gemüse, Käse und Leinen. In Veglia befand sich auch die einzige Ausbildungsstätte für den
    geistlichen Nachwuchs in der Diözese. Sie war 1751 von der Propaganda Fide errichtet worden und reichte für 6-8 Schüler und einen Lehrer. Der erste Lehrer war Pietro Bianchi
    gewesen, der dann Abt der Mirdita wurde. Sein Nachfolger war Marco Guga aus der Diözese
    Skutari, der in Ragusa und in Dalmatien auf Kosten seiner Familie studiert hatte. Criesesi
    betont in seinem Bericht die Bedeutung der Schule: Angesichts der großen Unwissenheit des
    Klerus, die sich auch während der Visitation gezeigt hatte, sei eine solche Ausbildungsstätte
    dringend notwendig. Im Berichtsjahre studierten dort 6 junge Diözesanen (Giacomo
    Stampaneo, Giovanni Zura, Gerardo und Antonio Xiuppa, Giuseppe Trasci sowie Giovanni
    Bianchi). Der Bischof hatte außerdem vier weitere Jugendliche in seinem Hause, die er auf die
    geistliche Laufbahn vorbereitete. Unterrichtet wurde an der Schule, die sich stolz Gymnasium
    nannte, Lesen und Schreiben, Italienisch und Latein. In Velja waren einige Personen von den
    Sakramenten ausgeschlossen: Lazzaro Cola, weil er seine Braut vor Erreichen des
    vorgeschriebenen Alters zu sich genommen hatte, Gerardo Doca, weil er ohne kirchliche
    Heirat mit einer Frau zusammenlebte und Pietro Paoli, weil er ein notorischer Räuber war.
    Die nächste Pfarrei, Freghna (Fregna), gehörte wie die nachfolgend genannten Pfarreien bereits
    zum Territorium der Mirdita.21 Die Pfarrei bestand aus zwei Ortschaften: Freghna und
    Ungherei (Ungrej) und hatte eine der hl. Maria gewidmete Kirche, die eine halbe Stunde von
    beiden Siedlungen entfernt lag. Pfarrer war der 48jährige Paolo Biba, der etwas Italienisch und
    schreiben konnte und für seinen vorbildlichen Lebenswandel bekannt war. Sein Koadiutor war
    Primo Morici. Dieser war 40 Jahre alt, konnte weder Italienisch noch schreiben. Sie und ein
    ebenfalls im Pfarrhaus lebender 30jähriger Meßdiener hatten 7 Rubbia Getreide, 25 Somme
    Wein und die üblichen Spenden wie Käse usw. als Einkommen. Die Gemeinde zählte 32
    katholische Häuser mit 362 Bewohnern. Ein Gemeindemitglied war exkommuniziert, weil es
    eine von ihrem Ehemann geflohene Frau aufgenommen hatte.
    Eineinhalb Wegstunden von Freghna lag die Pfarrei Castignetti (Kashnjeti) mit einer dem
    Erzengel Michael geweihten Kirche. Pfarrer war Paolo Morici im Alter von 42 Jahren, der gut
    lesen, aber kaum schreiben und nur wenig Italienisch konnte. Sein Koadiutor war Niccolo
    Ducagini, der weder schreiben noch Italienisch konnte. Im Pfarrhaus wohnte außerdem noch
    ein 33jähriger Meßdiener. Als Einkommen bezogen sie 9 Rubbia Getreide und 20 Somme
    Wein von den Gläubigen. Die Pfarrei hatte keine eigenen Ländereien, da sie erst 1722
    eingerichtet worden war. Castignetti hatte 64 katholische Häuser mit 587 Einwohnern. Ein
    Gemeindemitglied war wegen Meineides exkommuniziert.
    Cortepula (Korthpula) lag dreieinhalb Stunden von Castignetti, zu dessen Pfarrei das Dorf
    einst gehört hatte. Es war wiederum Bischof Paolo Campsi, der um 1748 die Propaganda Fide
    dafür gewann, dort einen eigenen Pfarrer einzusetzen. Das Dorf befand sich in einer besonders
    schwierigen Lage, denn es war kurz zuvor von den Leuten eines Begolli genannten Paschas22
    besetzt worden. Diese brannten die Kirche S. Croce nieder und usurpierten auch die
    kirchlichen Ländereien, die die Christen für sie bearbeiten mußten. Criesesi ließ für den Pfarrer
    ein kleines Haus errichten und er erreichte auch, daß die das Dorf beherrschende Familie
    Begai23 dem Pfarrer einige Ländereien zur Verfügung stellte, die zu seinem Unterhalt dienen
    sollten. Pfarrer war Pietro Canci. Er war 50 Jahre alt, konnte etwas Italienisch und schreiben
    und lebte von den 20 Scudi, die ihm die Propagandakongregation jährlich zahlte sowie aus den Einkünften der neuen Ländereien (6 Rubbia Getreide, 4 Somme Wein). An Festtagen hielt er in
    der Ruine der niedergebrannten Kirche S. Croce Gottesdienst. Cortepula zählte 16 katholische
    Häuser mit 452 Bewohnern. Die nächste Pfarrei in Criesesis Bericht ist San Giorgio di Diberi
    (Shën Gjergji im Bajrak Dibrri). Die Pfarrei bestand aus drei Dörfern: Gasoli (Gazulli),
    Cakalori (Kalori) und Ranzi (?). Alle drei lagen von der Pfarrkirche weit entfernt - eine,
    zweieinhalb bzw. vier Stunden. Criesesi ordnete an, daß das am weitesten entfernte Dorf
    (Ranzi) fortan von Freghna betreut werden sollte, zu dem man nur eine Stunde brauchte. Der
    Bischof hatte nicht mit dem Widerstand der Dorfbewohner gerechnet, die an der Kirche ihrer
    Vorfahren festhalten wollten. Er mußte einen Kompromiß schließen: Ranzi sollte von beiden
    Pfarrern betreut werden, bis man gewillt war, sich für die nächstgelegene Kirche zu
    entscheiden. Pfarrer von S. Giorgio war der 39jährige Giovanni Suma, dem der Visitator zwar
    geringe Intelligenz, aber Eifer im Dienst bescheinigte. Er hatte 7 Rubbia Getreide, 12 Somme
    Wein, Käse etc. sowie 20 Scudi von der Propaganda Fide als Einnahmen. S. Giorgio umfaßte
    78 Häuser mit 665 Einwohnern. Drei Häuser hatten sich bisher als türkisch bezeichnet, obwohl
    sie christlich waren. Sie wurden von Criesesi aufgefordert, davon künftig zu lassen.
    Die Pfarrei Cacinari (Kaçinari)24 hatte eine Mariae Geburt gewidmete Kirche, die einen Innenund
    einen Außenaltar hatte, weil das Kircheninnere allein den Zustrom der Gläubigen nicht
    fassen konnte. Die Pfarrei bestand aus 10 Weilern, die eine Viertel bis eineinhalb Stunden von
    der Kirche entfernt lagen. Deren Namen sind zum Teil nicht verifizierbar, da sie auf keiner
    Karte verzeichnet sind. Der Pfarrer Marco Busciati war bereits 67 Jahre alt, konnte Italienisch
    und etwas schreiben. Sein Koadiutor war der 43jährige Marco Ghenati; er war
    schreibunkundig und konnte auch kein Italienisch. Ihre Einkünfte bestanden aus 12 Rubbia
    Getreide und 15 Somme Wein. Zur Pfarrei Cacinari gehörten 125 Häuser mit 1186
    Bewohnern. Die Bevölkerung wird von Criesesi als sehr arm geschildert; sie lebte
    hauptsächlich von Raub. Sehr viele waren exkommuniziert oder von den Sakramenten
    ausgeschlossen. Grund für die Kirchenstrafen war bei den meisten, daß sie nach der Flucht
    ihrer angetrauten Ehefrauen, die bei Türken und Renegaten in anderen Diözesen Aufnahme
    fanden, entgegen den Geboten der Kirche andere Frauen geheiratet hatten. Andere heirateten
    schon deshalb nicht kirchlich, weil sie die Flucht der Frauen fürchteten. Sie wollten sich nicht
    binden und lebten deshalb in kirchlichen Augen im Konkubinat zusammen. Der
    Gemeindevorsteher Giovanniccola Bizzi, dessen legitime Ehefrau ihm keinen männlichen Erben
    geboren hatte, lebte mit einer anderen Frau zusammen und war deshalb von den Sakramenten
    ausgeschlossen.
    Von Cacinari bis zur Pfarrei Nderfandena (Ndërfandën) waren es dreieinhalb Stunden. Die
    Pfarrkirche war ebenfalls Mariae Geburt gewidmet. Sie war alt und stammte noch aus der Zeit,
    als im Ort Mönche lebten. Die Pfarrei bestand aus drei Weilern, die in einiger Entfernung von
    der Kirche lagen: Nderfandena, Ghesicci (Gziqi) und Mondega (Munega). Pfarrer war der
    49jährige Paolo Cacinari. Er sprach Italienisch, konnte etwas schreiben, war aber ein
    liederlicher Mensch. Seine Einkünfte bestanden aus 7 Rubbia Getreide, 8 Somme Wein, Käse
    usw. . Nderfandena befand sich in Dauerfehde mit der Nachbargemeinde Chesella (Kthella)
    und mit anderen Orten in 'Makedonien', wie das Territorium der Diözese Durazzo in den
    kirchlichen Berichten häufig genannt wurde. Nderfandena bestand aus 36 Häusern mit 357
    Bewohnern. Vier Personen waren exkommuniziert, wie üblich wegen Konkubinat.
    Die Pfarrei Blinisti (Blinishti) hatte eine dem hl. Stefan geweihte Kirche, deren Pfarrer
    Alessandro Dedi war. Dieser hatte bereits das 80. Lebensjahr überschritten, war aber von
    robuster Natur. Er konnte weder Italienisch, noch schreiben. Sein Koadiutor Niccola Costendini (58 Jahre) konnte ebenfalls nicht schreiben, aber etwas Italienisch. Ihr Einkommen
    bestand aus 10 Rubbia Getreide, etwa 17 Somme Wein, Käse, Gemüse etc. . Blinisti bestand
    aus 58 Häusern mit 449 Einwohnern, von denen vier aus den bekannten Gründen
    exkommuniziert waren.
    Dem geistlichen Zentrum der Mirdita, der Abtei des hl. Alexander, widmete sich Criesesi
    besonders ausführlich: Die Abtei lag früher auf dem höchsten Berg der Mirdita, der noch heute
    'Berg des Heiligen' (Monte Santo, Mali i Shënjit) genannt wird. Auf ihm ließ Bischof Giorgio
    Vladagni (1656-1692 Bischof von Alessio) eine große steinerne Kirche errichten, die aber bald
    wieder zusammenstürzte, ob wegen der Unerfahrenheit der Bauleute oder wegen des zu
    großen Gewichts des Gewölbes ist unklar. Über die Geschichte der Mirditenabtei gibt es keine
    historischen Dokumente, der Überlieferung nach bestand aber vor der türkischen Eroberung in
    'Meredita' ein Benediktinerkloster, in dem ein Abt mit 12 Mönchen lebte.25 Die Mönche haben
    dann den Hl. Berg verlassen, angeblich, weil es dort zu kalt war. Sie zogen sich in einen tiefer
    gelegenen Ort namens Rena zurück, wo der Abt heute noch residiert. Das gegenwärtige
    Pfarrhaus und die Kirche wurden von den Bischöfen aus der Familie Vladagni errichtet, die
    viele Jahre die Diözese Alessio leiteten (Giorgio und Niccolo Vladagni, 1656-1703). Die
    Kirche war sehr gut ausgestattet. Als wertvollste Reliquie barg sie den Kopf des hl. Alexander
    in einem silbernen Schrein, der 15 Pfund wog und sehr alt war.26 Die Abtei hatte früher viele
    Besitzungen in 'Makedonien', die alle von Türken aus der Gegend, also von muslimisch
    gewordenen Albanern, okkupiert wurden. Im Berichtszeitraum hatte die Abtei nur noch einige
    Wiesen und Weinberge. Sie lebte vom Zehnten der angeschlossenen Pfarrei und von den
    Spenden, die dem Heiligen gemacht wurden. Das Territorium der Abtei bestand aus 8 Dörfern:
    Lagge (Lagje), Mastricori (Mashtërkori), Zaisse (Zajsi), S. Maria (Shmia), Spacciagni (Spaçi)
    und Legini (?).27 Abt und Pfarrer war der 39jährige Pietro Bianchi. Dieser hatte nicht in Italien
    studiert, sondern nur die Schule in Velja besucht, besaß aber trotzdem ausreichende Kenntnisse
    in der lateinischen und der italienischen Sprache. Criesesi hielt Bianchi für den fähigsten
    Geistlichen der ganzen Diözese. Sein Kaplan war Alessandro Pedana. Er war 40 Jahre alt,
    konnte etwas schreiben und Italienisch. Außerdem befanden sich noch drei Meßdiener in der
    Pfarrei, die der Abt auf die geistliche Laufbahn vorbereitete: Giorgio Sesa (24 Jahre), Primo
    Bukmiri (23 Jahre) und Marco Morici (14 Jahre). Exkommuniziert waren Dede Giovanni, ein
    lokaler Chef namens Giovan Maco, Paolo Pren Doda, Peppe Marcu, Paolo Colla und Primo
    Docca, alle wegen Verstößen gegen das kirchliche Eherecht. Anderen wurden die Sakramente
    verwehrt, weil sie sich weigerten, kirchlich zu heiraten. Das Gebiet der Mirditenpfarrei zählte
    177 Häuser mit 1848 Bewohnern.
    Die Pfarrei Fandi lag vier Wegstunden von der Mirditenpfarrei entfernt. Sie hatte eine dem hl.
    Markus gewidmete Kirche, die nahe dem Fluß Fandi inmitten aller Dörfer lag, die zur Pfarrei
    gehörten. Fandi bestand aus 5 Dörfern: Byssachi (Bisakët), San Giovanni (Shëngjini), Giuggia
    (Gjugja), Domgioni (Domgjoni) und Condagni (Konaj). Zur Pfarrei gehörten 141 Häuser mit
    1566 Einwohnern. Pfarrer war Antonio Morici. Er war 33 Jahre alt, konnte schreiben und
    Italienisch und war ein guter Priester. Sein Koadiutor war der 28jährige Pietro Tragacci, der
    weder schreiben noch Italienisch konnte. Auch in Fandi waren viele von den Sakramenten ausgeschlossen, die meisten, weil sie ohne Heirat mit Frauen zusammenlebten. Einer hatte
    seine Tochter einem orthodoxen Christen (Greco Scismatico) zur Frau gegeben. Auch
    Bluträcher unterlagen in Fandi dieser Kirchenstrafe. Neben der Pfarrkirche gab es im Sprengel
    von Fandi noch zahlreiche verfallene Kirchen: In Domgioni eine dem hl. Barnabas geweihte, in
    Giuggia eine Johannes des Täufers, in San Giovanni eine des hl. Elias, in Condagni eine des hl.
    Alexander und in Byssachi eine Mariae Himmelfahrt.
    Auf Fandi müßte eigentlich die Pfarrei von Monte Negro (Mali i Zi)28 folgen, schreibt Criesesi.
    Sie gab es aber nicht mehr, weil die christliche Bevölkerung vor mehr als 40 Jahren das Gebiet
    verlassen hatte oder zum Islam übergetreten war. Katholisch geblieben waren nur noch die
    Familie von Antonio Gioni und etwa 100 Frauen. In das Haus von Gioni kommt ab und zu der
    Pfarrer von Fandi, um die Messe zu lesen. Über die genaue Lage der Pfarrei findet sich in
    Criesesis Bericht nichts, nur daß sie mehr als eine Tagesreise von Fandi entfernt lag. 50 Jahre
    zuvor, im Visitationsbericht von Vinzenz Zmajevic von 1703, existierte die Pfarrei noch, war
    aber bereits im Niedergang begriffen. Auf Grund der von Zmajevic genannten Ortsnamen läßt
    sich die ungefähre Lage von Montenegro rekonstruieren: es lag am linksufrigen Oberlauf des
    vereinigten Drin. Einige der Ortsnamen finden sich auf der Karte von Louis - so Duccagini
    (Dukagjini), Stano (Shtanë), Mengula (Mgulla) etc. 1703 zählten zur Pfarrei 14 Siedlungen mit
    zusammen 98 katholischen Häusern und 766 Bewohnern. Diese waren aber nur dem Namen
    nach Christen: "Li habitanti hanno solam.te il nome de Christiani, nel resto rozzi, e privi d'ogni
    cognit.ne della fede."29 Im ganzen Gebiet gab es keine intakte Kirche mehr, sondern nur noch
    Ruinen von denselben.
    Die letzte Pfarrei, die Criesesi besuchte, war Calivaria (Kalivarja) mit einer Kirche des hl.
    Demetrius. Calivaria bestand aus 5 Siedlungen, die in ein bis zwei Stunden Entfernung von der
    Kirche lagen: Gojani, Domi, Mesulli, Chimeza (Kimza) und Schosa (Shkoza). Pfarrer war der
    60jährige Giovanni Sesa, der die Kirche erweitert und ein neues Pfarrhaus gebaut hatte. Sein
    Koadiutor Antonio Giecci war 30 Jahre alt, konnte schreiben und Italienisch. Im Pfarrhaus
    lebte auch ein 15jähriger Meßdiener, der für den geistlichen Dienst vorbereitet wurde. Die
    Geistlichen bezogen ein Einkommen von 13 Rubbia Getreide und 25 Somme Wein, den
    üblichen Käse etc. . Zur Pfarrei gehörte auch der Weiler Giegiena (Gjegjani) mit 3 Häusern und
    45 Seelen. Insgesamt zählte Calivaria 81 Häuser mit 1026 Bewohnern. Es waren wiederum
    viele exkommuniziert oder von den Sakramenten ausgeschlossen, aus den bereits früher
    genannten Gründen.
    Am Schluß seines Visitationsberichtes bringt Criesesi eine Zusammenfassung: Die Diözese
    Alessio hatte danach 49 Welt- und 5 Ordensgeistliche, zwei Klöster, ein Hospiz und zählte
    1924 katholische Häuser mit 18.504 Einwohnern.30 Die Kirchen hatten alle Taufbecken, alle
    Pfarrer lasen Messen, einige nur an den Feiertagen, andere jeden Sonntag. Der Bischof nahm
    bei dieser ersten Visitation an 649 Knaben und 533 Mädchen die Firmung vor. Am 20. Februar
    1753 hielt er eine Diözesansynode ab und versuchte, einige Mißbräuche abzustellen - welche,
    wird nicht gesagt. Es gelang ihm auch, Frieden zwischen vier seit Jahren verfeindeten Dörfern
    zu stiften: Zwischen Xiuppi (?) und Calmeti, sowie zwischen Caccaricchi und Ghiadri (Gjadri
    in der Diözese Sappa). In Velja hatte er eine neue Schule eingerichtet, in Cryesesi und Cortepula neue Pfarrhäuser bauen lassen. Vorbereitungen zur Restaurierung der vom Einsturz
    bedrohten Kirche von Velja waren getroffen.
    Der Bericht von Criesesi über die Diözese Alessio ist ein ganz 'normaler' Visitationsbericht. Er
    bringt nichts Spektakuläres, sondern kirchliche Alltagsarbeit. Von den türkischen Behörden
    war außerhalb der Stadt Alessio augenscheinlich nichts zu spüren. Von türkischen Überfällen
    und der Zerstörung von Kirchen wird zwar berichtet, bei diesen 'Türken' dürfte es sich aber in
    den meisten Fällen um islamisierte Albaner gehandelt haben, die manchmal von den
    katholischen Geistlichen auch Geschenke und die Ausrichtung von Gastmählern verlangten.
    Manchmal wird die steuerliche Belastung der Christen erwähnt - so mußten der Bischof und
    der Pfarrer von Fandi jene einsame katholischen Familie Gioni in Monte Negro finanziell
    unterstützen, damit diese den Tribut (Kopfsteuer) zahlen konnte.31 Die Gemeinden waren
    ausreichend mit Pfarrern versorgt, und diese waren in der Regel auch nicht überaltert. An ihrer
    Amtsführung hatte der Bischof nichts auszusetzen, wohl aber an ihrer Bildung, was nicht
    verwundert, denn nur drei der in der Diözese tätigen Geistlichen hatten überhaupt studiert. 14
    Pfarrer konnten überhaupt nicht, 16 nur mehr oder weniger schlecht schreiben. 8 Priester
    konnten kein, 18 nur schlecht Italienisch. Nur drei Priester hatten Kenntnisse in der lateinischen
    Sprache.
    Interessant ist, daß es scheinbar immer wieder die gleichen Familien waren, die den Klerus der
    Diözese Alessio stellten. Am häufigsten tauchen die Namen Morici (neunmal), Trasci
    (fünfmal), Negri (viermal), Bianchi und Xiuppa (je dreimal) auf. Die Mehrzahl der Pfarreien
    verfügte über eigenes Land, dessen Einkünfte die Versorgung der Geistlichkeit sicherten. Aus
    dem Visitationsbericht geht hervor, daß in den nordalbanischen Berggebieten im 18.
    Jahrhundert noch die Naturalwirtschaft vorherrschte. Von Geld ist nur in Ausnahmefällen die
    Rede. Die Pfarrer erhielten von der Bevölkerung oder von den eigenen Ländereien Getreide,
    Wein (es ist erstaunlich, daß damals selbst in der hochgelegenen Mirdita Wein angebaut
    wurde), Käse, Gemüse und andere landwirtschaftliche Produkte. Die Propagandakongregation
    mußte nur in zwei Fällen (Cortepula, S. Giorgio) durch jährliche Subsidienzahlungen für
    den Unterhalt der Pfarrer sorgen.
    Die Bevölkerung der Diözese Alessio war Mitte des 18. Jahrhunderts noch überwiegend
    katholisch. Eine Tendenz zur Islamisierung war zwar bemerkbar, sie machte aber nur sehr
    langsam Fortschritte. Nur die Pfarrgemeinde Monte Negro mit 766 Gläubigen mußte
    aufgegeben werden. Sonst berichtet Criesesi nur von zwei Pfarreien mit einem muslimischen
    Bevölkerungsanteil: Mercigna mit 22 (23%) und Gryka mit 24 (25%) türkischen Häusern.
    Vergleicht man die von Criesesi 1753 angegebenen Zahlen mit denen von Vinzenz Zmajevic
    für 1703, so ist ein starkes Anwachsen der katholischen Bevölkerung festzustellen, das mit
    einem allgemeinen Bevölkerungswachstum in Nordalbanien einhergegangen sein muß.
    Während Zmajevic 1703 für die Diözese Alessio 1.075 katholische Häuser mit 7.645
    Bewohnern angibt32, waren es 1753, obwohl mit Montenegro eine ganze Pfarrei weggefallen
    war, doppel soviel: 1.924 (bzw. 1.916) katholische Häuser mit 18.504 (18.599) Bewohnern.
    Ein Vergleich der Zahlen für die einzelnen Gemeinden möge das verdeutlichen. Dabei ist zu
    berücksichtigen, daß zwischen 1703 und 1753 die Anzahl der Pfarreien von 17 auf 24
    gestiegen ist, die Größe der Gemeinden sich also in einigen Fällen verändert haben dürfte: 12



    Selbst wenn sich die Größe der Pfarrsprengel verändert haben sollte, was sicher der Fall war,
    und wenn die Diözesangrenzen geändert wurden, worüber nichts bekannt ist, war in der
    Diözese Alessio innerhalb von 50 Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum unverkennbar.
    Während das Vordringen des Islam der katholischen Geistlichkeit offensichtlich nicht allzu
    große Probleme machte, war ihr Kampf gegen einige Mißbräuche, die hauptsächlich auf dem in
    Nordalbanien praktizierten Gewohnheitsrecht beruhten, schier aussichtslos. Es ging dabei vor
    allem um die Heiratspraktiken der Albaner, die mit der kirchlichen Lehre nicht zu vereinbaren
    waren. Die Frau hatte in der nordalbanischen Gesellschaft eine sehr schwache Stellung. Sie war
    hauptsächlich dazu da, um zu arbeiten und Kinder (männliche) zu gebären. War sie zu
    letzterem nicht in der Lage, nahm sich der Mann eine andere Frau in das Haus, was von der
    Kirche natürlich als Konkubinat betrachtet wurde. Die Flucht der Frauen vor ihren
    Ehemännern muß in Nordalbanien eine weitverbreitete Erscheinung gewesen sein, denn alle
    Visitationsberichte schreiben darüber.
    Eine weitere Erscheinung, gegen die die Pfarrer ankämpfen mußten, war die Blutrache, die
    nach Criesesi besonders im Gebiet der Mirditenabtei sehr häufig praktiziert wurde. Allerdings
    wird nur bei der Pfarrei Fandi darüber berichtet, daß Gemeindemitglieder von den Sakramenten
    ausgeschlossen wurden, weil sie Bluträcher waren.

    Auch in die wirtschaftlichen Verhältnisse der Diözese gibt Criesesis Bericht einige
    Einblicke. Einige Dörfer waren so arm, daß die Bewohner förmlich gezwungen waren, von
    Raubzügen zu leben - so in Cacinari.
    Criesesis Bericht an die Propaganda Fide bringt nur das, was seiner Meinung nach die
    Empfänger in Rom interessierte. Über politische Ereignisse, türkische Truppenbewegungen,
    Fehden türkischer Paschas untereinander, das Bandenunwesen und die im Lande herrschende
    Rechtslosigkeit usw. erzählt der Bischof nichts. Er bringt auch nichts über die angeblich
    althergebrachte Autonomie der Mirdita,33 die im 19. und 20. Jahrhundert auch in der
    politischen Geschichte Albaniens eine Rolle spielen sollte.34 Trotzdem ist der Bericht
    außerordentlich aufschlußreich, denn er macht nicht nur Angaben über die kirchlichen
    Verhältnisse in einer nordalbanischen Diözese, sondern kann auch als Quelle für die
    demographische Entwicklung in Nordalbanien dienen, wozu allerdings noch frühere und
    spätere Berichte herangezogen werden müßten, was der Verfasser im Rahmen einer größeren
    Quellenedition zu tun gedenkt. Eine Quelle ist der Bericht auch für die historische Landes- und
    Volkskunde im nordalbanischen Bergland. Er gehört damit in die Reihe jener geistlichen
    Visitationsberichte, die dazu beitragen können, unser Wissen über die inneren Verhältnisse im
    türkischen Albanien zu erweitern.

    http://www.albanisches-institut.ch/pdf/bartl.pdf

    __________________________________________________ ______________________

    Ist sehr interessant zu lesen,vorallem da es ein zeitzeuge es beschrieben hat,auch wenn nicht viel über das leben sondern nur das was Rom eben interessiert hat.

  8. #218
    ardi-
    Danke Robert.
    E kum pa lexhu niher per para, veq bravo se e gjete

    Ju te shqipenies na dini krejt prejardhjen
    ne ket pushim me ra me nje kusheri te shqipenies.

    Ist wirklich sehr interessant. Danke für deine Quelle.



  9. #219

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    Danke Robert.
    E kum pa lexhu niher per para, veq bravo se e gjete

    Ju te shqipenies na dini krejt prejardhjen
    ne ket pushim me ra me nje kusheri te shqipenies.

    Ist wirklich sehr interessant. Danke für deine Quelle.


    Gern geschehen.
    Mich würde es interessieren was über in rom noch so für albanische schrifften liegen.Nur die wissen wahrscheinlich mehr als wir.^^

    In welcher gegend wart ihr da?

    Übrigens:
    http://www.schneider-breitenbrunn.de...entum-waechst/

  10. #220
    ardi-
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Gern geschehen.
    Mich würde es interessieren was über in rom noch so für albanische schrifften liegen.Nur die wissen wahrscheinlich mehr als wir.^^

    In welcher gegend wart ihr da?

    Übrigens:
    Albanien: Interesse am Christentum wächst | Thomas Schneider Breitenbrunn
    Ist schon so, Albanien sollte sich mal darum kümern.

    Am Meer war ich nicht, hatten keine Zeit dafür.
    Aber in Bajram Curr war ich etwa 5 mal und kleine Besichtigungen in Shkoder, Komani-See und Mirdita. Wollte dich aufsuchen, aber wusste nicht wo anfangen mit der Suche.

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