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Alexander der Grosse war «eher ein Grieche»

Erstellt von Gentos, 02.10.2009, 17:02 Uhr · 233 Antworten · 13.633 Aufrufe

  1. #231
    Avatar von Makedon 12

    Registriert seit
    13.10.2009
    Beiträge
    12
    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    shubo te zaebav more i jas sum makedonec samo malku sakav da te zaebavam, toa bese seto. od kaj si ti?
    I ti uspea toa :eek:, od Strumica a ti?

  2. #232
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Makedon 12 Beitrag anzeigen
    Es behaubtet auch keiner das die Makedonier in Mazedonien zu 100% der Antiker Makedonier sind.Die Antiker Makedonier lebten schon in dem Gebiet alls die Slawen einwanderten. Die Völker vermischten sich mit der zeit, und die nachfahren der beiden Völker leben halt dort. Wir haben daher Makedonische Wurzeln, und deshalb heisst ja euer Nachbarland Mazedonien.
    Als ihr Slobodans und Miroslavs eingetrudelt seid, war die griechische Antike schon vorbei.

    Dein Anachronismus ist erschütternd!



    Hippokrates

  3. #233

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Makedon 12 Beitrag anzeigen
    Es behaubtet auch keiner das die Makedonier in Mazedonien zu 100% der Antiker Makedonier sind. Die Antiker Makedonier lebten schon in dem Gebiet alls die Slawen einwanderten. Die Völker vermischten sich mit der zeit, und die nachfahren der beiden Völker leben halt dort. Wir haben daher Makedonische Wurzeln, und deshalb heisst ja euer Nachbarland Mazedonien.
    aha, du behauptest also, daß die Völker Griechenlands, hier der Makedone, ihrerseits nicht bereit waren, sich weiterhin als Einheit zu betrachten, und in dem/n Anderen aufzugehen, obwohl die Religion, die Sprache und alles sonstige einheitlich war, also ein Volk, bis auf lokale Diaforien, und hat, so deine Meinung gewartet, bis der Slawe irgendwann knapp 1.000 Jahre später erschien, der eine für den Griechen völlig fremde Sprache mitbrachte, andere Lebensweisen, andere Lebensgewohnheiten, um hier aus freien Stücken und das als Volk geschlossen sich mit dem Eindringling zu vermischen.

    Nun, Leute, bei aller Sympathie für irgendwelche Wahnvorstellungen gewisser Taktiker, ihr solltet euch mal das Thema der "Vermischung" der Völker etwas genauer ansehen. Es gibt nämlich auch Studien hierüber, die eine sehr deutliche Sprache sprechen. Wenn, dann hat es vereinzelt der Mischung gegeben, was ohnehin recht selten vorgekommen sein muß.

    Aber ohne hier groß ausholen zu müssen, schaue dir mal dieses Video hier an, was eine Dokumentation ist über FYROM (auch hier wird der Staatsname falsch geschrieben, es sollte statt Mazedonien eben FYROM stehen). In diesem Video (unten) geht es über die heutige Zeit, und darin wird zum Beispiel ganz klar vorgetragen, daß die einzelnen Volksgruppen in FYROM sich nicht vermischt hätten im Laufe der Zeit, also haben die Albaner unter sich geheiratet, die Türken unter sich, die Slawen unter sich, etc. (im übrigen unterscheidet das Video u. a. von ethnischen 'Mazedoniern' und Vlachen, was die Verwirrung noch grösser werden lässt).

    Warum sollte es also in einer Zeit, in der der Faktor Raum und somit Zeit besser überwunden werden konnte, und somit die Gebiete und die Menschen sehr viel näher zusammenkommen, zu keiner Vermischung gekommen sein, und in einer anderen, sehr viel früheren, zu einer solchen, wo man doch wusste, daß jeder Eindringling nur die Vernichtung mitbrachte?

    Wie intensiv ist denn die heutige konkrete Vermischung der Völker im allgemeinen? In Deutschland hat es eine solche ansatzweise gegeben, aber doch nur deshalb, weil die Wirtschaft es erzwang, daß sich Massen der Männer aus anderen Gebieten der Welt aus überwiegend wirtschaftlichen Gründen hier niederließ, in ein Land, was durch dessen Geschichte sehr stark traumatisiert wurde und noch ist, und solche Themata kaum geführt wurden oder werden, da es quasi ein Tabu darstellt. So ist es, überwiegend in den Städten, zu Mischehen gekommen, beispielsweise in Frankfurt, wo inzwischen 60% der schulpflichtigen Kinder entweder einen Migrationshintergrund darstellen, oder aus Mischehen kommen. Und das deshalb, weil eben der Grund oben heranzuführen ist (Traumatisierung der Gesellschaft, alles Fremde ist gut, die eigene Vergangenheit möglichst ausklammern) und die Anonymität. Gab es diese Anonymität innerhalb der Gesellschaft auch zu anderen Zeiten? Nein, die gab es nicht, heute noch erlebt man, daß junge moslemische Türkinnen im Alter von 21 Jahren mit ihrem Vater zum Bewerbungsgespräch kommen, und dieser vater wie ein Wasserfall redet, die Bewerberin aber kaum zu Wort kommt, zum Teil sogar noch verhüllt. Will man das alles beiseiteschieben, nur damit das eigene Weltbild gut dasteht? Nein, natürlich nicht.


    FYROM wird nie Nachbarland Mazedonien heissen, der Namensvorschlag Republik Vardar ist sehr annehmbar.

  4. #234
    Avatar von Hannibal

    Registriert seit
    09.08.2014
    Beiträge
    3.949
    Thrakien ist auch Griechenland....
    Aufjedenfall nannten sie sich im Byzantinischen Reich und Makedonischen Griechen.

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