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"Alexander, der Slawe"

Erstellt von hippokrates, 20.10.2010, 20:56 Uhr · 1.527 Antworten · 63.095 Aufrufe

  1. #1251
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von metho Beitrag anzeigen
    Also ich denke das die größten Nationalisten die Leute von der Diaspora sind und nicht die Leute vom "Inland".
    Das stimmt allerdings. Das ist überall so; in Griechenland, FYROM, Türkei, Bulgarien, etc. - das liegt eigentlich nur daran, dass die Diaspora-Nationalisten ihre Liebe zu ihrem Land unter Beweis stellen wollen, weil diese das "heimische" suchen und sie es in ihrem eigentlichen Heimatland - dem Land in dem sie leben und arbeiten - nicht bekommen, das "heimische". Was interessantes dazu, von Benedict Anderson:

    Es gibt heute einen Long-Distance-Nationalismus jener Leute, die in anderen Ländern leben und sich selbst als nicht völlig akzeptierte Minderheit fühlen. Das versuchen sie oft zu kompensieren durch den Stolz auf das Land, aus dem sie kommen. Durch die Massenkommunikation ist das viel leichter geworden. Man kann "heimisches" Radio hören, DVDs sehen, telefonieren, mit billigen Flügen Besuche machen und so weiter. Das bringt ein Bild des Herkunftslandes mit sich, das sie emotional oft mehr interessiert als das Land, in dem sie leben. Es gibt viele Beispiele dafür in Kanada, in Australien, in England, in Asien.

    Politikwissenschaftler Benedict Anderson: "Es gibt einen Diaspora-Nationalismus" - taz.de

    Zitat Zitat von metho
    Ich hoffe auf objektive und sachliche antworten ohne Abschweifungen.
    Wirst du von fast jedem Griechen auch hier bekommen; garantiere ich dir.

    Zitat Zitat von metho
    Ist es nicht möglich das ein Teil der Bevölkerung des damaligen Makedoniens in Zeiten der Slawenwanderung "slawisiert" wurde.
    Es ist nicht nur möglich, es ist auch so gewesen. Der gesamte Balkan ist ein Misch von verschiedenen Völkern. Wieso das so ist, ist ganz einfach: Allein schon im Mittelmeer- / Balkanraum haben in den letzten Jahrtausenden mehrere Reiche geherrscht, welche ethnisch und kulturell unterschiedlich waren. Griechen, Osmanen, Römer - das alles waren so gesehen Vielvölkerreiche. Erst recht das Byzantinische und Osmanische Reich, einer Zeit in der das Zugehörigkeitsgefühl religiös betrachtet wurde. Ganz klar dass unter anderem ein orthodoxer Grieche eine orthodoxe Slawin zur Frau genommen hat, usw.

    Durch die Slaweneinwanderung - es gibt Idioten unter deinen Landsleuten, die negieren diese sogar - wurden auch Griechen slawisiert. Umgekehrt genau so ...

    Zitat Zitat von metho
    Und die zweite Frage: Zu der Zeit der Slawenwanderung gab es ja angeblich keine Makedonen mehr...woher weiß man den heute genau wer der Nachfahre sein soll?
    Klar gab es die. Als die Slawen nach Makedonien kamen, war Makedonien nicht Menschenleer.

    Indem man die kulturelle Kontinuität beachtet - und nur darum geht es. Die Makedonen sprachen griechisch, lebten griechisch und glaubten griechisch. Heute ist es - abgesehen vom religiösem Aspekt - nicht wirklich anders. Wie kann also ein Volk, welches sich noch vor über 100 Jahren (!) als bulgarisch sah, heute behaupten kontinuierlich verwandt mit den antiken Makedonen zu sein, obwohl keine kulturelle Kontinuität vorhanden ist? Nur weil die Bezeichnung für Sprache, Schrift und Ethnos "mazedonisch" benutzt wird? So könnte ich doch genau so meine Sprache, meine Schrift und mein Ethnos bspw. indisch nennen. Macht es mich zum Inder? Wohl kaum.

    Die einzigen Nachfahren die jemals in Frage kommen - was antikes Makedonien betrifft - sind die heutigen Griechen und das bestreitet auch kaum jemand. Wäre es nicht so, wieso teilt die renommierte Geschichtswissenschaft nicht die Auffassung FYROMs? Ja, Idioten wie Zoran begründen das mit "Griechen wären in ihrer Propaganda erfolgreich gewesen" ... so erfolgreich dass die weltweite Geschichtsschreibung zu Gunsten der Griechen verändert wurde? Das ist doch lächerlich! Lächerlich auch weil diese Anschuldigung aus der Luft gegriffen ist.

  2. #1252
    Avatar von artemi

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Die einzigen Nachfahren die jemals in Frage kommen - was antikes Makedonien betrifft - sind die heutigen Griechen
    zeig mir mal ein zitat mit genau dem selben wortlaut.

  3. #1253
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Begründe bitte mal Deine Empfindung bzw. Deinen Post.

    an einer Vorlesung teigenommen zu haben bedeutet nicht den Vorleser gleich vertreten zu können.

  4. #1254
    Avatar von Metho

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Das stimmt allerdings. Das ist überall so; in Griechenland, FYROM, Türkei, Bulgarien, etc. - das liegt eigentlich nur daran, dass die Diaspora-Nationalisten ihre Liebe zu ihrem Land unter Beweis stellen wollen, weil diese das "heimische" suchen und sie es in ihrem eigentlichen Heimatland - dem Land in dem sie leben und arbeiten - nicht bekommen, das "heimische". Was interessantes dazu, von Benedict Anderson:

    Es gibt heute einen Long-Distance-Nationalismus jener Leute, die in anderen Ländern leben und sich selbst als nicht völlig akzeptierte Minderheit fühlen. Das versuchen sie oft zu kompensieren durch den Stolz auf das Land, aus dem sie kommen. Durch die Massenkommunikation ist das viel leichter geworden. Man kann "heimisches" Radio hören, DVDs sehen, telefonieren, mit billigen Flügen Besuche machen und so weiter. Das bringt ein Bild des Herkunftslandes mit sich, das sie emotional oft mehr interessiert als das Land, in dem sie leben. Es gibt viele Beispiele dafür in Kanada, in Australien, in England, in Asien.

    Politikwissenschaftler Benedict Anderson: "Es gibt einen Diaspora-Nationalismus" - taz.de



    Wirst du von fast jedem Griechen auch hier bekommen; garantiere ich dir.



    Es ist nicht nur möglich, es ist auch so gewesen. Der gesamte Balkan ist ein Misch von verschiedenen Völkern. Wieso das so ist, ist ganz einfach: Allein schon im Mittelmeer- / Balkanraum haben in den letzten Jahrtausenden mehrere Reiche geherrscht, welche ethnisch und kulturell unterschiedlich waren. Griechen, Osmanen, Römer - das alles waren so gesehen Vielvölkerreiche. Erst recht das Byzantinische und Osmanische Reich, einer Zeit in der das Zugehörigkeitsgefühl religiös betrachtet wurde. Ganz klar dass unter anderem ein orthodoxer Grieche eine orthodoxe Slawin zur Frau genommen hat, usw.

    Durch die Slaweneinwanderung - es gibt Idioten unter deinen Landsleuten, die negieren diese sogar - wurden auch Griechen slawisiert. Umgekehrt genau so ...



    Klar gab es die. Als die Slawen nach Makedonien kamen, war Makedonien nicht Menschenleer.

    Indem man die kulturelle Kontinuität beachtet - und nur darum geht es. Die Makedonen sprachen griechisch, lebten griechisch und glaubten griechisch. Heute ist es - abgesehen vom religiösem Aspekt - nicht wirklich anders. Wie kann also ein Volk, welches sich noch vor über 100 Jahren (!) als bulgarisch sah, heute behaupten kontinuierlich verwandt mit den antiken Makedonen zu sein, obwohl keine kulturelle Kontinuität vorhanden ist? Nur weil die Bezeichnung für Sprache, Schrift und Ethnos "mazedonisch" benutzt wird? So könnte ich doch genau so meine Sprache, meine Schrift und mein Ethnos bspw. indisch nennen. Macht es mich zum Inder? Wohl kaum.

    Die einzigen Nachfahren die jemals in Frage kommen - was antikes Makedonien betrifft - sind die heutigen Griechen und das bestreitet auch kaum jemand. Wäre es nicht so, wieso teilt die renommierte Geschichtswissenschaft nicht die Auffassung FYROMs? Ja, Idioten wie Zoran begründen das mit "Griechen wären in ihrer Propaganda erfolgreich gewesen" ... so erfolgreich dass die weltweite Geschichtsschreibung zu Gunsten der Griechen verändert wurde? Das ist doch lächerlich! Lächerlich auch weil diese Anschuldigung aus der Luft gegriffen ist.
    Das heißt man verbindet den Makedonismus (blödes Wort) nicht mit der Abstammung (wär ja auch unmöglich) sondern von der kulturellen Seite....also in diesem Fall mit der griechischen Kultur, die Alexander gelebt haben soll. Wenn ich das jetzt richtig interpretiert habe.

    Aber vielleicht sahen sich ja meine Vorfahren nie als Bulgaren Außerdem hätte ich noch eine Frage: Es gab doch sicher mal eine Zeit in diesen 2000 Jahren wo sich keiner mehr als Makedonier gesehen hat....oder etwa doch?

  5. #1255
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von artemi Beitrag anzeigen
    zeig mir mal ein zitat mit genau dem selben wortlaut.
    Nicht dein ernst oder?

    Für die Forschung war er Grieche: Streit um Alexander den Großen - n-tv.de

  6. #1256
    Avatar von artemi

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    lull dich nur weiter ein von einem pseudofaschisten, der auf gutmensch macht.

  7. #1257
    Avatar von Metho

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    Zitat Zitat von artemi Beitrag anzeigen
    lull dich nur weiter ein von einem pseudofaschisten, der auf gutmensch macht.
    Wer ist ein Pseudofaschist?

  8. #1258
    Avatar von artemi

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    du solltest meine frage eigentlich richtig verstanden haben, also liefere mir auch eine demenstprechende antwort. solltest du es doch nicht verstanden haben -> ein wort nach dem anderen lesen. dann ergibt die spezielle fragestellung am ende auch einen sinn. der museumsleiter wieczorek sollte aber seine thesen langsam berichtigen..... er könnte vlt. der ΑΝΘΡΩΠΟΛΟΓΙΚΗ ΕΤΑΙΡΕΙΑ ΕΛΛΑΔΟΣ einen besuch abstatten, bevor er völker mit billiger propaganda schlechtredet, nur um sich wichtig zu machen vor noch billigeren patrioten deiner faschistoiden sorte.

  9. #1259
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von artemi Beitrag anzeigen
    lull dich nur weiter ein von einem pseudofaschisten, der auf gutmensch macht.
    Halt deine Fresse, du kleiner Pisser! Anstatt mich hier derartig anzugreifen - weil dir wieder einmal die Argumente fehlen - könntest du zur Abwechslung meine Behauptung widerlegen und ggf. unter Beweis stellen, dass eine kulturelle Kontinuität zwischen dir Slawen FYROMs und den antiken Makedonen existiert. Darauf warten wir hier alle schon seit Jahren ...

  10. #1260
    Avatar von Arbeiter

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    Alexander der Große war so slawisch wie Hitler arisch war

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