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"Alexander, der Slawe"

Erstellt von hippokrates, 20.10.2010, 20:56 Uhr · 1.527 Antworten · 63.109 Aufrufe

  1. #1291
    Avatar von Dr. Gonzo

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    10.602
    Bei all der Wertschätzung, die dem guten Alexander entgegengebracht wird, sollt man aber das persische weltreich nie ausser acht lassen. Ohne die perser wäre Alexander nicht der, welche er heute ist.

  2. #1292
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    ?
    Gibt es bereits eine Einigung mit uns Makedonen, daß Du ihn als Slawo-Makedonen bezeichnest?
    Meines Wissens ist sein Staa von der UNO, NATO und EU als FYROM (in ausgeschriebener Weise) anerkannt.
    Kläre mich bitte auf.
    Schau, ich sehe die Sache so, dass ich die Slawen FYROMs als Slawische Mazedonier akzeptiere ... die Betonung liegt auf "Slawische". Diese Differenzierung reicht meiner Meinung aus und damit könnten auch die Makedonen Griechenlands leben, wie ich finde. Da sich aber die rassistischen Propagandisten der Gruevski-Elite nicht vom Kulturraub distanzieren, denke ich wird das nichts mit der Akzeptanz bzgl. "Slawische Mazedonier" ...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von metho Beitrag anzeigen
    Das ist eine Frage der Region aus der man kommt. Ich kann für die Region Nord-West Mazedoniens sprechen....dafür tun wir uns mit serbisch leichter.
    Außerdem sahen sich meine Ur-Großeltern meiner Großeltern schon als Mazedonier..so um 1900 oder auch etwas davor. Was vorher war weiß ich nicht...vl serbisch aber ich denke nie bulgarisch.
    Die Nationalbildung deines Volkes fand sehr früh statt. Aus dem Grund akzeptiere ich dass ihr euch als "Mazedonier" sieht. Doch dass dieses "Mazedonier" mit dem antiken Makedonien in Verbindung gebracht wird, ist nicht korrekt. Nicht korrekt, weil es historisch nicht vertretbar ist.

    Schon einer der Ahnherrn der makedonischen Geschichtswissenschaft, Vasil Ivanovski, hatte in seinem 1943–44 in bulgarischer Haft verfassten historischen Werk „Warum wir Makedonier eine eigenständige Nation sind“ die Geschichte des antiken makedonischen Staates als „Vorgeschichte der makedonischen Nation“ bezeichnet. Er nannte zwar die Idee einer Kontinuität mit den antiken Makedonen
    eine chauvinistische „Vergewaltigung der Geschichte und der historischen Fakten“, aber gleichzeitig betonte er die gemeinsame geografische Heimat, den gemeinsamen Namen und das gemeinsame illyrische Erbe, die eine Verbindung zwischen antiken Makedonen und heutigen Makedoniern schufen (Ivanovski 1995: 118–123).

    Autochthonistische und nichtslawische Herkunftsmythen unter den Südslawen - Ulf Brunnbauer

  3. #1293

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Schau, ich sehe die Sache so, dass ich die Slawen FYROMs als Slawische Mazedonier akzeptiere ... die Betonung liegt auf "Slawische". Diese Differenzierung reicht meiner Meinung aus und damit könnten auch die Makedonen Griechenlands leben, wie ich finde. Da sich aber die rassistischen Propagandisten der Gruevski-Elite nicht vom Kulturraub distanzieren, denke ich wird das nichts mit der Akzeptanz bzgl. "Slawische Mazedonier" ...
    Eigeninitiativen sind jedoch regelmäßig fehlplatziert.
    Es wird Zeit, daß man sich wieder daran gewöhnt, JA zu sagen, wenn man auch JA meint, und nicht was anderes.
    Sicher ist nur folgendes, daß es in FYROM folgende ethnische Gruppierungen gibt:

    • die Albaner (gersichert: es sind Albaner)
    • die Slaven (gesichert: es sind Slaven, egalb ob westbulgarische oder südserbische)
    • die Roma (gesichert: es sind Roma)
    • die Türken (gesichert: es sind Türken)
    • die Vlachen (gesichert: es sind Vlachen)

    und
    • die Makedonen (gesicher: es sind Griechen, die immer Griechen waren und immer hier gelebt haben, und aufgrund der politischen Grenzziehungen außerhalb Griechenlands leben).


    Warum nennst Du also die kleine Gruppe der Slaven plötzlich Makedonen?
    Vielleicht deshalb, weil man auch in Deutschland vom "deutschen Griechen" oder "deutschen Türken" spricht? Ja, in DE geht es, weil es ein DE gibt. Aber es gibt keinen Staat Makedonien, sondern nur eine Region in Griechenland mit dieser Bezeichnung, und das seit Jahrtausenden.

    Die korrekte Bezeichnung wäre (bis es zu einer finalen politischen Entscheidung gekommen ist) heute weiterhin nur das:
    • "slawischer Bürger des Staates FYROM", bzw.
    • "Bürger des Staates FYROM mit slawischer Herkunft"


    Wenn man von sich aus schon so freizügig ist, dann darf man sich nicht wundern, daß sie von sich aus deutlich mehr an sich ranziehen.

  4. #1294
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Eigeninitiativen sind jedoch regelmäßig fehlplatziert.
    Keineswegs. Lediglich ist dies meine Meinung und mein Vorschlag, um beispielsweise zukünftige Schritte einer gegenseitigen Akzeptanz anzusprechen. Die muss keiner teilen, Amphion.

    Zitat Zitat von Amphion
    Warum nennst Du also die kleine Gruppe der Slaven plötzlich Makedonen?
    Ich nenne sie nicht Makedonen sondern Slawomazedonier. Für mich ist das ein Unterschied, da erste Griechen sind und zweite eben Slawen.

    Zitat Zitat von Amphion
    Vielleicht deshalb, weil man auch in Deutschland vom "deutschen Griechen" oder "deutschen Türken" spricht? Ja, in DE geht es, weil es ein DE gibt. Aber es gibt keinen Staat Makedonien, sondern nur eine Region in Griechenland mit dieser Bezeichnung, und das seit Jahrtausenden.
    Ich verstehe dich, doch für mich reicht eine klare Differenzierung aus um unterscheiden zu können. Dass es Hardliner gibtdie das eben nicht akzeptieren wollen, ist mir bewusst. Doch so kommen wir nicht weiter, Amphion. Die Nationalbildung dieses Volkes, auch wenn diese historisch nicht vertretbar ist, hat im 20. Jahrhundert begonnen. Kann man ihnen das nun aus den Kopf schlagen? Wohl kaum. Also muss an einer Differenzierung gearbeitet werden. Diese muss aber von beiden Seiten kommen! Ich weiß aber dass dies (noch) nicht möglich sein kann, solange Kulturräuber wie Gruevski das Land regieren.

  5. #1295

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Keineswegs. Lediglich ist dies meine Meinung und mein Vorschlag, um beispielsweise zukünftige Schritte einer gegenseitigen Akzeptanz anzusprechen. Die muss keiner teilen, Amphion.



    Ich nenne sie nicht Makedonen sondern Slawomazedonier. Für mich ist das ein Unterschied, da erste Griechen sind und zweite eben Slawen.



    Ich verstehe dich, doch für mich reicht eine klare Differenzierung aus um unterscheiden zu können. Dass es Hardliner gibt die das eben nicht akzeptieren wollen, ist mir bewusst. Doch so kommen wir nicht weiter, Amphion. Die Nationalbildung dieses Volkes, auch wenn diese historisch nicht vertretbar ist, hat im 20. Jahrhundert begonnen. Kann man ihnen das nun aus den Kopf schlagen? Wohl kaum. Also muss an einer Differenzierung gearbeitet werden. Diese muss aber von beiden Seiten kommen! Ich weiß aber dass dies (noch) nicht möglich sein kann, solange Kulturräuber wie Gruevski das Land regieren.
    - ich - mir - mich - meine -
    Erkenne, daß Du auf dieser Welt nicht alleine bist!
    Da Du Dich so nennst wie alle anderen, wirst Du nichts unternehmen, was den anderen womöglich zum Schaden gereichen sollte o. könnte.

    Schon bei den Spartanern war das erste Recht die Pflicht der Heimat zu dienen.
    Dieses möchte ich auch in Deinen Worten herauslesen können.

  6. #1296
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    - ich - mir - mich - meine -
    Erkenne, daß Du auf dieser Welt nicht alleine bist!
    Da Du Dich so nennst wie alle anderen, wirst Du nichts unternehmen, was den anderen womöglich zum Schaden gereichen sollte o. könnte.
    Und du solltest doch erkennen dass ich nicht ALLE bin und meine eigene Meinung dazu habe.

    Zitat Zitat von Amphion
    Schon bei den Spartanern war das erste Recht die Pflicht der Heimat zu dienen.
    Dieses möchte ich auch in Deinen Worten herauslesen können.
    Dann lies meine Beiträge genauer oder liest du irgendwo heraus dass ich die (Slawen FYROMs) mit den antiken Makedonen verbinde?

  7. #1297
    Avatar von Allissa

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    44.232
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    - ich - mir - mich - meine -
    Erkenne, daß Du auf dieser Welt nicht alleine bist!
    Da Du Dich so nennst wie alle anderen, wirst Du nichts unternehmen, was den anderen womöglich zum Schaden gereichen sollte o. könnte.

    Schon bei den Spartanern war das erste Recht die Pflicht der Heimat zu dienen.
    Dieses möchte ich auch in Deinen Worten herauslesen können.
    was heisst das ?

  8. #1298

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Und du solltest doch erkennen dass ich nicht ALLE bin und meine eigene Meinung dazu habe.
    Du kannst und sollst sogar Deine eigene Meinung haben, aber diese wird bei Themata von allgemeinem Interesse zuerst im internen, eigenen Kreis besprochen, es wird eine Entscheidung getroffen und man hält sich dann daran.

    Das ist der Grund, warum bei uns Hellenen keiner in die Knie geht, auch keiner in die Knie vor Alekos ging, weil jeder gleiche Rechte und gleiche Pflichten hat, die er mit allen teilt.

    Dann lies meine Beiträge genauer oder liest du irgendwo heraus dass ich die (Slawen FYROMs) mit den antiken Makedonen verbinde?
    Du schwimmst mit Deinen Gedanken, und benötigst einen sicheren Hafen, den Du im Kreis Deiner leute findest.
    Denn nur sie werden davon absehen, Dich in dieser Frage zu übertrumpfen.

    Das Gegenteil dessen, was ich Dir zu vermitteln versuche, ist das, was 1923 geschehen ist: keine Einigkeit, keine Einheit in der Entscheidung, jeder kochte sein eigenes Süppchen - die erfolgte Katastrophe war hausgemacht.

    Dieses nicht einheitliche Vorgehen wirst Du z.B. bei der deutschen Politik nie finden, sie schicken deutsche Soldaten nach Afghanisten, treten quasi als Besatzungsmacht auf, und fühlen sich national bedroht, wenn ein Widerstandskämpfer die Soldaten attakiert (ALLE deutschen Parteien zeigten sich im Reichstag / Bundestag geschlossen, sogar die Partei "die Linke", was ich nie für möglich gehalten hätte).

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    was heisst das ?
    Kennedy hat es einst in etwa so formuliert:

    "Frage nicht danach, was dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst"

    Sollte es hier Leser geben, die meinen, daß das eine rechte Parole sei, so haben sie sich geschnitten.
    Ein Staat geht zugrunde, wenn man nur an das FORDERN denkt.

  9. #1299
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    "Frage nicht danach, was dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst"

    Sollte es hier Leser geben, die meinen, daß das eine rechte Parole sei, so haben sie sich geschnitten.
    Ein Staat geht zugrunde, wenn man nur an das FORDERN denkt.
    Warum sollte das eine rechte Parole sein wenn nur 20% der Menschen heute auf der Welt danach leben würden währ die Welt ein sehr viel besserer Ort ! Schon wie der alte Sokrates radikal zu sagen pflegte

    SOCRATES.jpg

  10. #1300

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Warum sollte das eine rechte Parole sein wenn nur 20% der Menschen heute auf der Welt danach leben würden währ die Welt ein sehr viel besserer Ort ? Schon wie der alte Sokrates radikal zu sagen pflegte

    SOCRATES.jpg
    Mein Bruder, Du hast vollkommen Recht, doch habe ich in diesem Forum früher so manches erlebt.

    Manche einstigen Entscheidungsträger sahen sich so von aller Realität abgehoben, daß ich laufend Ärger bis zu Verwarnungen und Abmahnungen bekam, wenn ich (einst) nur die Frage stellte, ob denn das Kosovo von der UNO als Staat bereits anerkannt worden sei? Und jeder kannte die Antwort, aber der falsche Egoismus, Dir eins auszuwischen, auch wenn Du im Recht warst, hat hier so manchen beherrscht.

    Ich hoffe, daß es sich inzwischen geändert habe.

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