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Der Amerikanische Bürgerkrieg (Sezessionskrieg)

Erstellt von NovaKula, 26.05.2014, 20:04 Uhr · 15 Antworten · 12.468 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Paokaras

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    8.888
    Hab mich schon sehr früh mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg befasst:

    Ich fand es schon immer interessant wie die Südstaaten solange auch erfolgreich Krieg gegen den Norden führen konnte.

    Einer der gründe war das viele der Generäle und Offiziere am Anfang des Krieges zu den Südstaaten gehalten haben,darunter auch Robert Edward Lee und meinen ,,Lieblingsgeneral,, Thomas Jonathan Jackson besser bekannt unter ,,Stonewall Jackson,,

  2. #12
    Avatar von škafiškafnjak

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    Beiträge
    742
    ich verstehe nicht, welche seite hatte nun das öl?

  3. #13
    Avatar von Domoljub

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    4.883
    Zitat Zitat von Partybreaker Beitrag anzeigen
    Der Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen konföderierten Südstaaten
    und den in der Union verbliebenen Nordstaaten.

    Die Ursache war eine tiefe politische,wirtschaftliche und soziale Spaltung zwischen Nord-und Südstaaten die vor allem in der Sklavereifrage zu Tage traf.
    Als Reaktion auf die Wahl des gemässigten Sklavereigegners Abraham Lincoln zum US-Präsidenten traten im Winter 1860/1861 die meisten Südstaaten
    aus der Union aus.Der Krieg begann am 12.April 1861 mit der Beschiessung Fort Summters durch die Konföderierten.Er endete im Wesentlichen mit der Kapitulation
    der konföderierten Nord-Virginaarmee in Appomattox Court House am 9.April 1865.
    Die letzen Truppen der konföderierten kapitulierten am 23.Juni 1865 in Texas.
    Nach dem Sieg des Nordens wurden die Südstaaten wieder in die Union aufgenommen,im Rahme der Reconstruction.
    Ein sehr interessanter Beitrag! Wollte mich noch kurz wegen des Kriegsgrundes einbauen.

    Die Sklavenfrage war vor allem eben nicht der Grund für den Krieg. Die Merheit der Unionsstaaten war sogar für die Sklaverei. Eine Eindeutige Mehrheit hat gegen die Sklaverei hat es nicht gegeben. Es ging eben wie bereits erwähnt wurde vor allem um Rohstoffe, wenn sie den Süden verloren hätten, wäre ihnen sehr viel abgegangen. Die Sklaverei diente natürlich lediglich als politisches Mittel. Dadurch gab es im Süden Aufstande, viele Flüchtlinge usw. welche man natürlich gleich in die Armee der Union rekrutiert hat. Bemerkenswert ist natürlich, dass zuerst alle Sklaven aus dem Süden frei waren, wenn sie der Armee beitreten....bis auf weiteres gab es noch immer Sklaverei in den Nordstaaten. Erst nach dem Krieg folgte die entgültige Abschaffung der Sklaverei. Der Süden war wirtschaftlich abhängig von den Sklaven, ist ja so gesehen auch kein Wunder, dass sie die Sklaverei nicht aufgeben wollten.

    Dieser Krieg ist einfach perfekt um zu zeigen, wie einfach Geschichte irgendwie dargestellt werden kann. Eigentlich peinlich bzw. traurig, dass man in Schulen od. auch generell wahrscheinlich in den USA hört, Union gut... Süden böse. Aber was solls, so ist die Welt...

  4. #14
    Avatar von papodidi

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    30.12.2011
    Beiträge
    13.503
    Zitat Zitat von škafiškafnjak Beitrag anzeigen
    ich verstehe nicht, welche seite hatte nun das öl?
    Öl spielte damals noch keine bedeutende Rolle - weder Otto-noch Dieselmotor, beide ölabghängig, waren zu dieser Teit erfunden, die Dampfmaschine war der Motor der Industrialisierung, und die dazu erforderlichen "Treibstoffe" Holz und Kohle hatte der Norden überreichlich! Es ging um Arbeitskräfte...

    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessanter Beitrag! Wollte mich noch kurz wegen des Kriegsgrundes einbauen.

    Die Sklavenfrage war vor allem eben nicht der Grund für den Krieg. Die Merheit der Unionsstaaten war sogar für die Sklaverei. Eine Eindeutige Mehrheit hat gegen die Sklaverei hat es nicht gegeben. Es ging eben wie bereits erwähnt wurde vor allem um Rohstoffe, wenn sie den Süden verloren hätten, wäre ihnen sehr viel abgegangen. ...
    Um welche Rohstoffe hätte es gehen sollen, vielleicht Baumwolle!?!?

    Es war eine ähnliche Auseinandersetzung wie in Europa: Bürgerliche Industrie gegen Feudalismus, Frizügigkeit der "Arbeinehmer" gegen Leibeigenschaft/Sklaverei durch Bindung an die "Scholle"! Das es dabei nicht um Menschlichkeit ging, zeigt der noch ein Jahrhundert andauernde Kampf der Schwarzen um gesellschaftliche Gleichstellung. Erst der Vietnamkrieg brachte wesentliche Fortschritte...

  5. #15

    Registriert seit
    28.11.2011
    Beiträge
    2.273
    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessanter Beitrag! Wollte mich noch kurz wegen des Kriegsgrundes einbauen.

    Die Sklavenfrage war vor allem eben nicht der Grund für den Krieg. Die Merheit der Unionsstaaten war sogar für die Sklaverei. Eine Eindeutige Mehrheit hat gegen die Sklaverei hat es nicht gegeben. Es ging eben wie bereits erwähnt wurde vor allem um Rohstoffe, wenn sie den Süden verloren hätten, wäre ihnen sehr viel abgegangen. Die Sklaverei diente natürlich lediglich als politisches Mittel. Dadurch gab es im Süden Aufstande, viele Flüchtlinge usw. welche man natürlich gleich in die Armee der Union rekrutiert hat. Bemerkenswert ist natürlich, dass zuerst alle Sklaven aus dem Süden frei waren, wenn sie der Armee beitreten....bis auf weiteres gab es noch immer Sklaverei in den Nordstaaten. Erst nach dem Krieg folgte die entgültige Abschaffung der Sklaverei. Der Süden war wirtschaftlich abhängig von den Sklaven, ist ja so gesehen auch kein Wunder, dass sie die Sklaverei nicht aufgeben wollten.

    Dieser Krieg ist einfach perfekt um zu zeigen, wie einfach Geschichte irgendwie dargestellt werden kann. Eigentlich peinlich bzw. traurig, dass man in Schulen od. auch generell wahrscheinlich in den USA hört, Union gut... Süden böse. Aber was solls, so ist die Welt...
    quatsch

  6. #16
    Avatar von amerigo

    Registriert seit
    19.10.2011
    Beiträge
    4.815
    der sieger schreibt nun mal die geschichte..

    als ob die sich damals nur wegen paar schwarzen bekriegt hätten, da steckte mehr dahinter

    ist auch nur ein vorgeschobener grund

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