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Die Amselfeldrede

Erstellt von BitterSweet, 15.02.2006, 14:12 Uhr · 43 Antworten · 2.270 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von BitterSweet

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    Die Amselfeldrede

    Rede von Slobodan Milosevic anlässlich der 600 jährigen Gedächtnisfeier der "Schlacht auf dem Amselfeld"
    28. Juni 1989 in Gazimestan Kosovo


    Die Hamburger Gruppe "Internationale Jugoslawien Solidarität" hat jetzt die Fleissarbeit auf sich genommen und erstmals eine vollständige deutschsprachige Version dieser Rede angefertigt.

    Vorbemerkung:
    Eine besondere Rolle spielt der Vidovdan für die Geschichte speziell des Balkans. Am 15. bzw. 28. Juni. 1389 (dem Vidovdan nach Julianischem bzw. Gregorianischem Kalender) kam es in der Schlacht auf dem Amselfeld zu einer militärischen Katastrophe, der folgenreichsten Niederlage der serbischen Geschichte: das serbische und das bosnische Heer wird von den Osmanen vernichtend geschlagen, der serbische Adel vernichtet.


    Rede von Slobodan Milosevic anlässlich der 600 jährigen Gedächtnisfeier der "Schlacht auf dem Amselfeld"

    Übersetzt aus dem Englischen.

    28. Juni 1989 in Gazimestan Kosovo


    Freunde, Kameraden,


    an diesem Platz, auf diesem Fleck im Herzen von Serbien auf dem Feld des Kosovo, fand vor 600 Jahren eine der wichtigsten Schlachten dieser Zeit statt. Wie bei allen grossen Ereignissen blieben viele Fragen und Geheimnisse, die Gegenstand unaufhörlicher wissenschaftlicher Forschung wurden sowie gewöhnlicher volkstümlicher Neugier.
    In diesem grossen Jahr des 600. Jahrestages der Schlacht von Kosovo, das stattfindet in einem Jahr in dem Serbien nach vielen Jahren, Jahrzehnten, ein Staatswesen von nationaler und geistiger Identität wiedererlangt hat.
    Für uns ist es deshalb nicht schwierig die alte Frage zu beantworten: "Was sollen wir dem König präsentieren"
    Im Spiel der Geschichte und des Lebens scheint Serbien sein Staatswesen und seine Würde wiedererlangt zu haben und feiert in diesem Jahr 1989 ein Ereignis von historischer und symbolischer Bedeutung für die Zukunft.
    Wenn wir heute von der Kosovo Schlacht sprechen, ist es schwierig zwischen Wahrheit und Legende zu unterscheiden. Heute spielt das keine Rolle mehr. Die Menschen haben sich wiederholt unter Leiden erinnert und haben vergessen und sind trotzdem voller Hoffnung wie viele andere Menschen in der Welt. Die Menschen waren beschämt vom Verrat und verherrlichtem Heroismus. Deshalb ist es schwierig zu sagen, ob die Kosovo-Schlacht eine Niederlage oder ein Sieg der serbischen Bevölkerung war. Ob wir aufgrund dieser Ereignisse in die Sklaverei geraten sind, oder dank dieser Ereignisse die Sklaverei überlebt haben. Antworten auf diese Fragen werden unaufhörlich von der Wissenschaft und den Menschen gesucht. Eine Sache bleibt nach all diesen Jahrhunderten nach Kosovo sicher, das ist die Uneinigkeit, die regiert.
    Die Schlacht, die verloren wurde, war nicht nur das Resultat gesellschaftlicher und militärischer Überlegenheit des Osmanischen Reiches, sondern auch das Resultat der tragischen Uneinigkeit der höchsten Ränge des serbischen Staates. Im fernen 1389 war das Osmanische Reich nicht nur stärker als Serbien es war auch glücklicher als das serbische Reich.
    Uneinigkeit und Betrug wie im Kosovo hat die serbische Nation wie ein übles Schicksal während der gesamten Geschichte verfolgt. Und im letzten Krieg hat dieser Dissens und Betrug die serbische Bevölkerung und Serbien in eine Agonie getrieben, dessen historische und moralische Konsequenzen, die der faschistischen Aggression übertrafen. Und später als das sozialistische Serbien gegründet wurde, blieb die serbische Führung in diesem neuen Land gespalten und hat versucht, auf Kosten der eigenen Bevölkerung Kompromisse zu treffen.

    Keine Bevölkerung in der Welt würde die Zugeständnisse akzeptiert haben, die die serbische Führung auf Kosten der Bevölkerung gemacht hat. Um so mehr als während der gesamten Geschichte die Serben niemals andere erobert oder ausgebeutet haben. Ihr nationaler und historischer Geist während der gesamten Geschichte und während der 2 Weltkriege, wie auch heute, war befreiend. Sie haben sich konstant selbst befreit und wenn sie die Gelegenheit hatten, haben sie anderen geholfen sich zu befreien. Und die Tatsache, dass sie in dieser Region eine grosse Nation sind, ist keine Sünde, derer sich die Serben schämen müssten. Es ist ein Vorzug den sie gegen andere nicht nutzten. Aber ich muss hier auf dem Feld der grossen Legende sagen, dass die Serben niemals diesen Vorteil einer grossen Nation gegenüber anderen für sich selbst genutzt haben.
    Dank ihrer Führung und Politiker und ihrer Vasallenmentalität, haben sie sich gegenüber anderen und sich selbst schuldig gefühlt. Die Uneinigkeit unter den serbischen Politikern hielt Serbien zurück und ihre Minderwertigkeit erniedrigte Serbien. So ging es über Jahre und Jahrzehnte. Heute sind wir hier auf dem Kosovo Feld, um zu sagen, dass es nicht mehr so ist. Es gibt keinen geeigneteren Platz als das Kososvo Feld um dies zu sagen.
    Und deshalb gibt es in Serbien auch keinen geeigneteren Platz als das Kosovo Feld um zu sagen, dass die Harmonie in Serbien Wohlstand für das serbische Volk, für ganz Serbien und all seine Bürger, unabhängig von nationaler oder religiöser Zugehörigkeit, ermöglichen wird. Serbien ist heute geeint, gleich anderen Republiken und bereit, die materielle und soziale Position seiner Bürger zu verbessern. Wenn es Harmonie, Kooperation und Ernsthaftigkeit gibt, wird es erfolgreich sein.
    Daher ist der Optimismus, der heute in Serbien in Bezug auf die Zukunft vorherrscht, realistisch, um so mehr, als er auf Freiheit beruht, die es allen Menschen ermöglicht, ihre positiven menschlichen Fähigkeiten in Bezug auf Weiterentwicklung des sozialen und persönlichen Lebens zu verwirklichen.

    Niemals in der Geschichte haben Serben allein in Serbien gelebt. Heute mehr als jemals zuvor, leben hier Bürger aller ethnischen und nationaler Gruppen. Dies ist kein Handicap für Serbien. Ich bin aufrichtig davon überzeugt, dass dies ein Vorteil ist. Die nationale Struktur ändert sich in diese Richtung in allen Ländern dieser zeitgenössischen Welt, speziell in entwickelten Ländern. Mehr und mehr, und mehr und mehr erfolgreich leben Bürger unterschiedlicher Nationalitäten, Glaubens und Rassen miteinander. Sozialismus, speziell als eine progressive und demokratische Gesellschaft, würde es nicht wagen, den Menschen zu erlauben getrennt nach Nationalität und Religion zu leben.
    Der einzige Unterschied, der im Sozialismus erlaubt ist, ist der Unterschied zwischen arbeitenden und denen, die nichts tun, zwischen ehrenhaften, und unehrenhaften Menschen. Deshalb verdienen alle, die in Serbien rechtschaffen von ihrer Arbeit leben, den Respekt der anderen und anderer Nationalitäten in ihrer Republik. Darüber hinaus muss unser ganzes Land auf dieser Basis organisiert werden.
    Jugoslawien ist eine multinationale Gemeinschaft und kann nur überleben auf der Basis völliger Gleichberechtigung aller Nationen, die in ihr leben. Die Krise, die Jugoslawien berührt hat, führte zu nationalen, aber auch sozialen, kulturellen, religiösen und vielen anderen weniger wichtigen Spaltungen. Unter allen diesen Spaltungen scheinen die nationalen am dramatischsten zu sein. Deren Eliminierung wird die Ausschaltung anderer Brüche erleichtern und die Auswirkungen dieser Spaltungen lindern.
    Seit Bestehen multinationaler Gemeinschaften, liegt der Schwachpunkt in den etablierten Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationen. Gleich einem Schwert über ihren Köpfen besteht eine konstante Drohung, dass eines Tages eine Nation durch andere bedroht wird, wodurch eine Welle freigesetzt wird, die mit Verdächtigungen, Anklagen und Intoleranz behaftet ist, die in der Regel wächst und schwer zu stoppen ist. Innere und äussere Feinde derartiger Gemeinschaften wissen dies und organisieren deshalb ihre Aktionen gegen multinationale Gemeinschaften durch Stimulation nationaler Konflikte. Zu diesem Zeitpunkt verhalten wir uns in Jugoslawien so, als ob diese Erfahrung für uns absolut unbekannt ist und als ob wir nicht in der frühen und entfernten Vergangenheit die Tragödie nationaler Konflikte erfahren hätten, die es durchzustehen und zu überleben galt.

    Gleichberechtigte und harmonische Beziehungen zwischen den Menschen Jugoslawiens sind die unvermeidbaren Bedingungen für Jugoslawiens Überleben, für das Hervorgehen aus Krisen, und darüber hinaus eine unvermeidbare Bedingung für wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand. In dieser Beziehung unterscheidet sich Jugoslawien nicht von anderen umliegenden Nationen, speziell in der entwickelten Welt. Diese Welt ist mehr und mehr gekennzeichnet durch Toleranz, Kooperation und gleiche Rechte zwischen den Menschen.
    Gleichgesinnte wirtschaftliche und technologische aber auch kulturelle und politische Entwicklungen führen die unterschiedlichen Menschen zusammen, machen Sie beidseitig abhängig und mehr und mehr gleich zueinander. Gleichgestellte und geeinte Menschen sind die ersten, die in die Zivilisation schreiten, in der sich die Humanität bewegt. Wenn wir auch nicht den Weg in eine solche Zivilisation anführen können, hintenanzuschließen brauchen wir uns deswegen nicht.
    Zur Zeit der berühmten Kosovo Schlacht, haben die Menschen die Sterne um Hilfe gebeten. Heute, sechs Jahrhunderte später, schauen sie wieder in die Sterne und bitten um den Sieg. Es schien dass sie sich Uneinigkeit, Hass, Betrug erlauben konnten, da sie in einer kleinen Welt mit loser Bindung untereinander lebten. Heute, als Bewohner des Planeten, können wir unseren Planeten nicht kontrollieren, wenn wir uneinig sind, um so weniger die anderen Planeten, sofern wir nicht in Harmonie und Solidarität leben. Deshalb, nirgendwo auf der Erde haben die Worte Harmonie, Solidarität und Kooperation mehr Bedeutung als hier auf dem Kosovo Feld welches das Symbol für Uneinigkeit und Betrug ist.
    Den Serben ist in Erinnerung, dass die Uneinigkeit entscheidend war für die verlorene Schlacht und für das üble Schicksal das Serbien über 5 Jahrhunderte zu ertragen hatte. Aber auch wenn es vom geschichtlichen Gesichtspunkt nicht so wäre, bleibt sicher, dass die Menschen Uneinigkeit als ihr grösstes Unglück erfahren. Die Verpflichtung der Nation ist daher dies zu vermeiden, um sich in Zukunft vor Niederlagen, Versagen und Stagnation zu schützen. Dem serbischen Volk ist in diesem Jahr die Notwendigkeit gemeinsamer Harmonie als unvermeidbare Bedingung für das heutige Leben sowie der weiteren Entwicklung bewusst geworden.

    Ich bin sicher, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Harmonie und Einheit Serbien nicht nur als Staat funktionieren lässt, sondern auch als erfolgreichen Staat agieren lässt. Deshalb denke ich, dass es Sinn macht dies hier in Kosovo zu sagen, wo Uneinigkeit einmal in tragischer Form Serbien zurückgehalten und gefährdet hat, und wo wiederhergestellte Harmonie es Serbien ermöglicht Fortschritte zu machen und die Würde wieder herzustellen. Und ein derartiges Bewusstsein über gegenseitige Beziehungen repräsentiert ebenfalls für Jugoslawien eine elementare Notwendigkeit, da sein Schicksal in den Händen all seiner Bürger liegt.
    Die Kosovo Schlacht enthält noch ein anderes grosses Symbol. Das ist das Symbol des Heroismus. Diesem Symbol wurden Gedichte, Tänze, Literatur und Romane gewidmet. Über 6 Jahrhunderte hat der Kosovo Heroismus unsere Kreativität inspiriert, den Stolz genährt, hat uns davor bewahrt zu vergessen, dass wir einst eine grosse und tapfere Armee waren und stolz gemacht, auch in der Niederlage unbesiegbar zu sein.
    6 Jahrhunderte später, heute befinden wir uns wieder in Kriegen und werden mit neuen Schlachten konfrontiert. Dies sind keine bewaffneten Schlachten, obwohl diese nicht ausgeschlossen werden können. Aber unabhängig von der Art der Schlacht, können Schlachten nicht gewonnen werden ohne Entscheidungskraft, Tapferkeit und Selbstaufopferung, ohne diese Qualitäten, die im Kosovo so lange vorher schon gegenwärtig waren.
    Unser heutiger wichtigster Kampf erstreckt sich auf wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und allgemeinen sozialen Wohlstand. Für die schnelle und erfolgreiche Realisation der Zivilisation in welcher die Menschen im 21. Jahrhundert leben werden, benötigen wir für diesen Kampf besonders Heroismus. Es erübrigt sich, zu sagen, dass die Tapferkeit, ohne die nichts Ernsthaftes und Grosses in der Welt erreicht werden kann, unverändert ewig notwendig bleibt.
    Vor 6 Jahrhunderten hat Serbien sich hier auf dem Kososvo selbst verteidigt. Aber es hat auch Europa verteidigt. Dann fand es sich auf dem Wall, der die Europäische Kultur, Religion sowie die Europäische Gesellschaft als Ganzes schützte.
    Folglich erscheint es heute nicht nur ungerecht, sondern auch unhistorisch und absurd darüber zu diskutieren, ob Serbien zu Europa gehört. Es war immer da, heute wie früher.

    In diesem Geiste streben wir heute danach eine reiche und demokratische Gesellschaft zu erbauen. Und damit tragen wir zum Wohlstand unseres schönen und zu dieser Zeit zu Unrecht gefolterten Landes bei. Und damit helfen wir den Bemühungen aller progressiven Menschen unseres Zeitalters, die für eine neue und bessere Welt arbeiten.
    Möge das Andenken an den Kosovo Heroismus für immer leben
    Lang lebe Serbien
    Lang lebe Jugoslawien
    Lang lebe der Friede und Bruderschaft unter den Nationen!



  2. #2

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    Re: Die Amselfeldrede

    [Quote aus ästhetischen Gründen rausgekürzt / Gez. Schiptar]

    er war ein rissen demokrat der grösste mörder wo es gibt nur lügen hat er erzählt serben können halt nichts anders

  3. #3
    Gast829627
    ich finde das die rede slobos genau gezeigt hat das er nicht für ein gross serbien stand sondern für ein multikulturelles jugoslawien und das die faschistischen kräfte sie versucht haben so darzustellen als ein hinweis auf den versuch der erschaffung gross serbiens,was aber eindeutig eine lüge der faschisten aus allen lagern war...slobo war ein sozialist und ein wahrer jugoslawe der sich für den zusammenhalt dieses landes eingesetzt hatte.....
    jetzt sehen die unabhängigen staaten was sie davon haben aus dem jugoslawien ausgetretten zu sein und sie werden auch in zukunft sehen wie sie sich selber tief in den arsch gebissen haben.............

  4. #4
    Avatar von Kosova_Kid

    Registriert seit
    03.01.2006
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    2.072
    Zitat Zitat von Legija
    jetzt sehen die unabhängigen staaten was sie davon haben aus dem jugoslawien ausgetretten zu sein und sie werden auch in zukunft sehen wie sie sich selber tief in den arsch gebissen haben.............

    das kannst du von bosnien behaupten aber bei kroatien usw. nicht!

  5. #5
    Gast829627
    [Quote aus ästhetischen Gründen gekürzt / Gez. Schiptar]


    Zitat Zitat von The_Kosova_Kid
    das kannst du von bosnien behaupten aber bei kroatien usw. nicht!

    und wiso net???????

  6. #6
    Avatar von Kosova_Kid

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    [Quote aus ästhetischen Gründen gekürzt / Gez. Schiptar]

    Zitat Zitat von Legija
    und wiso net???????
    weil es dennen sehr gut geht

  7. #7
    Gast829627
    [Quote aus ästhetischen Gründen gekürzt / Gez. Schiptar]

    Zitat Zitat von The_Kosova_Kid
    weil es dennen sehr gut geht
    ja genau und ein froscharsch ist nicht wasserdicht

    wie wäres wenn du es belegen würdest und net einfach sowas sagen weil solche aussagen sind der grund warum wir uns hassen ...

    einfach mal was sagen wie die serben sind böse die albaner sind ungebildet die kroaten stinken und die bosnier... 8O bosnier?? :? who the fuck are bosnier :? 8O 8)

  8. #8

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    Zitat Zitat von Legija
    ich finde das die rede slobos genau gezeigt hat das er nicht für ein gross serbien stand sondern für ein multikulturelles jugoslawien und das die faschistischen kräfte sie versucht haben so darzustellen als ein hinweis auf den versuch der erschaffung gross serbiens,was aber eindeutig eine lüge der faschisten aus allen lagern war...slobo war ein sozialist und ein wahrer jugoslawe der sich für den zusammenhalt dieses landes eingesetzt hatte.....
    jetzt sehen die unabhängigen staaten was sie davon haben aus dem jugoslawien ausgetretten zu sein und sie werden auch in zukunft sehen wie sie sich selber tief in den arsch gebissen haben.............
    Aus heutiger Sicht verlief Milosevics Mutation vom Kommunisten zum gewalttätigen Nationalisten in drei Schüben

    Zunächst strebte er an, die jugoslawische Bundesgewalt de jure zu erhalten, sie de facto aber auszuhöhlen und in den Dienst serbischer Interessen zu stellen.

    Nach Austausch der Führung Montenegros Anfang 1989 verfügte Milosevic im Präsidium der Bundesrepublik über die Stimmen Serbiens, Montenegros, der Vojvodina und des Kosovo, um Jugoslawien auf diesem Wege zu dominieren. Unterstützung konnte er dabei von Mazedonien erwarten, wo die antialbanische Richtung überwog. Ferner ließen sich auch Bosnien-Hercegovina und Kroatien durch Mobilisierung der dortigen Serben unter Druck setzen. Dennoch scheiterte Milosevic mit dem Versuch einer politischen Majorisierung kläglich.

    Durch den Sieg nichtkommunistischer Kräfte bei den Wahlen im Frühjahr 1990 zuerst in Slowenien und dann in Kroatien scherte der Westen Jugoslawiens aus den Bundesstaat aus.

    Gleichwohl stand Milosevic nach dieser Schlappe nicht mit leeren Händen da. Im Kosovo ging der Versuch einer politischen Majorisierung Jugoslawiens mit einer Polizeioffensive einher. Nachdem das jugoslawische Staatspräsidium am 27. Februar 1989 "besondere Maßnahmen" für das Kosovo beschlossen hatte, wurden die in Prishtina stationierten Armee-Einheiten und 1500 Bundespolizisten aktiv und lösten eine in der europäischen Nachkriegsgeschichte beispiellose Unterdrückung aus. Streiks und Demonstrationen schlug die Polizei mit äußerster Brutalität nieder.

    Trotz dieser von Belgrad heraufbeschworenen Konfrontation war und ist es nicht Serbien, das das Kosovo braucht.

    Es sind die serbischen Nationalisten, denn das Kosovo und nur das Kosovo liefert ihnen genau das, was sie für ihre Propaganda bedürfen: das Bild eines kulturell minderwertigen Widersachers, der die serbischen Rechte verletzt hat und Serbien hinabdrückt in die Opferrolle. Erst diese drei Elemente zusammengenommen sollten den serbischen Nationalismus auf den Höhepunkt treiben.

    Um die Polizeioffensive gegen das Kosovo historisch zu legitimieren, ließ Milosevic 1989 in einer gr oßangelegten Kampagne die sterblichen Überreste des Prinzen Lazar, der am 28. Juni 1389 die serbischen Truppen in der Schlacht auf dem Amselfeld gegen die Osmanen kommandiert hatte, in ganz Serbien zur Schau stellen. Der Sarg machte in Dörfern und Städten Station, wurde von Frauen beweint, von Priestern besungen - und von Politikern beschworen, so auch von Milosevic selbst am 600. Jährestag der Schlacht. Bedrohlich klang vor allem Milosevics Wort von der "endgültigen Rückkehr" ins Kosovo und von der Möglichkeit bewaffneter Kämpfe. Die Bedeutung dieser ersten Phase auf dem Wege zur Radikalisierung bestand also darin, Konflikte zu schüren und Mythen zu fälschen.

    Der Übergang vom ersten zum zweiten Abschnitt begann sich im September 1990 abzuzeichnen, als die Krajina-Serben die Autonomie proklamierten. Offenbar fiel es dem "Nationalismus von unten" zu aus der politischen Schlappe der ersten Phase Konsequenzen zu ziehen. Allerdings verwickelten sich die serbischen Nationalisten hier in den Widerspruch, für die KrajinaSerben von Kroatien genau die Rechte zu verlangen, die man den Kosovo-Albanern vorenthielt. Jedenfalls nahm auch Milosevic den Ruf der Krajina-,Serben auf und spitzte ihn auf die Forderung zu, überall da wo Serben lebten, müsse Serbien sein. Damit schob Milesovic nicht nur einen Sprengsatz unter den Boden der jugoslawischen Föderation; er stellte auch die bisherigen Grenzen in Frage und gab seinen Anhängern ein klares Ziel vor: den Anschluß der von Serben beanspruchten Gebiete, auf welchem Wege auch immer. Den dann beginnenden vierjährigen Krieg für sich zu entscheiden, hatte Serbien lange Zeit gute Aussichten. Erst im August 1995 sollte sich das Blatt wenden, als die kroatische Armee dank Nato-Unterstützung die Krajina zurückerobern konnte. Zugleich wurden etwa 180 000 dort lebende Serben vertrieben. Da die serbische Seite mehr und mehr in die Defensive geriet, ließ sich Milosevic am 21. November 1995 auf den Vertrag von Dayton ein, der die Bewahrung eines einheitlichen, international anerkannten Staates Bosnien-Hercegovina vorsah. Der großserbische Nationalismus war damit ebenso gescheitert wie der Versuch einer Serbisierung Jugoslawiens. Um so mehr wollte Serbien fortan ein Staat nur aus Serben sein. Damit kehrte der radikalste Teil des serbischen Nationalismus gleichsam zu seiner Wiege, dem Kosovo, zurück.

    Als diese Region 1912/13 von Serbien erobert wurde, war die bevölkerung bereits zu drei Vierteln albanisch.

    Wenn auch die Serben hier trotzdem nie als Minderheit begriffen, so wegen der Illusion, das Kosovo stelle den Kern des mittelalterlichen Serbiens dar, ein Irrglaube, da dieser Kern eindeutig weiter nördlich lag. Nicht zuletzt auf Drängen der Kosovo-Serben, die sich seit der Verfassung von 1974 benachteiligt fühlten, hatte Milosevic schon 1989 das Ruder herumgerissen. Nach dem Generalstreik und gewaltsamen Zusammenstößen stellte Belgrad am 1. März 1989 die Provinz Kosovo unter Ausnahmezustand und entsandle Truppen; zudem schränkte eine Änderung der serbischen Verfassung vom 23. März 1989 den Autonomiestatus des Kosovo (und auch der Vojvodina) substantiell ein. 1990 löste das serbische Parlament sogar die Regierung des Kosovo auf. In Reaktion darauf erklärten die kosovo-albanischen Abgeordneten des nun ebenfalls liquidierten Regionalparlaments ihre Abspaltung von Serbien, zwei Jahre darauf, am 24. März 1992, wurde Ibrahim Rugova zum sogenannten Präsidenten des Kosovo gewählt.

    Die Ungeheuerlichkeit, ethnische "Säuberung" zum politischen Leitprinzip zu erklären, wie es Milosevic nach dem Scheifern der großserbischen Ambitionen vorschwebte, war auch der Belgrader Führung bewußt. Für sie kam es darauf an, Serbien abermals als leidtragend und nur mehr reagierend zu präsentieren. Diese Absicht wurde von Rugova mittels Hinzuzichung internationaler Institutionen zwar durchkreuzt, doch sein Konzept von der Zukunft des Kosovo erwies sich gegenüber dem serbischen Nationalismus als geradezu lächerlich erfolglos. Die Unterdrückung der Kosovo-Albaner nahm weiter zu, und da Rugovas Taktik nicht aufging, setzten mehr und mehr Albaner auf eine radikalere Kraft: auf die sogenannte Befreiungsarmee UCK, die öffentlich erstmals im Februar 1996 in Erscheinung trat, als sie sich zu einer Reihe von Bombenattentaten bekannte


    [video width=400 height=350:1d6fcabf3f]http://www.metkovic.stammtisch1.net/video/slobo-kosovo.wmv[/video:1d6fcabf3f]

  9. #9
    Avatar von port80

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    Zitat Zitat von Legija
    ich finde das die rede slobos genau gezeigt hat das er nicht für ein gross serbien stand sondern für ein multikulturelles jugoslawien und das die faschistischen kräfte sie versucht haben so darzustellen als ein hinweis auf den versuch der erschaffung gross serbiens,was aber eindeutig eine lüge der faschisten aus allen lagern war...slobo war ein sozialist und ein wahrer jugoslawe der sich für den zusammenhalt dieses landes eingesetzt hatte.....
    jetzt sehen die unabhängigen staaten was sie davon haben aus dem jugoslawien ausgetretten zu sein und sie werden auch in zukunft sehen wie sie sich selber tief in den arsch gebissen haben.............

    Volkommen richtig....Slobo wollte nie ein Gross Serbien....er war sogar dafür das die Krajna nicht an Serbien angeschlossen werden soll.Damals hat er sich dagegen gesprochen.....Milosevic ist ein Grosser Mann....die Albaner können sich ein stück abschneiden was Tapferkeit ..Mut und Loyalität heisst.Als Milosevic gesehen hat wie die Albaner die Serbische Zivilbevölkerung Terrorisieren,ist er sofort ins Kosovo rein gekommen,und hat den Albanern dermasen den Arsch versollt, das sie immer noch davon Träumen.Die Albaner haben damals so die hucke voll bekommen...das sie wie Wilde Affen auf den Bäumen geflüchtet sind.

    Milosevic kommt sowieso bald raus...mehr wie 15 Jahre wird er nicht sitzen...und dann ist es eine Held wie die Geschichte es vorschreibt.....was man von Albanische Terroristen nicht behaupten kann.


    BRAVO SLOBODAN......mein Präsident

  10. #10

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    Zitat Zitat von port80
    Zitat Zitat von Legija
    ich finde das die rede slobos genau gezeigt hat das er nicht für ein gross serbien stand sondern für ein multikulturelles jugoslawien und das die faschistischen kräfte sie versucht haben so darzustellen als ein hinweis auf den versuch der erschaffung gross serbiens,was aber eindeutig eine lüge der faschisten aus allen lagern war...slobo war ein sozialist und ein wahrer jugoslawe der sich für den zusammenhalt dieses landes eingesetzt hatte.....
    jetzt sehen die unabhängigen staaten was sie davon haben aus dem jugoslawien ausgetretten zu sein und sie werden auch in zukunft sehen wie sie sich selber tief in den arsch gebissen haben.............

    Volkommen richtig....Slobo wollte nie ein Gross Serbien....er war sogar dafür das die Krajna nicht an Serbien angeschlossen werden soll.Damals hat er sich dagegen gesprochen.....Milosevic ist ein Grosser Mann....die Albaner können sich ein stück abschneiden was Tapferkeit ..Mut und Loyalität heisst.Als Milosevic gesehen hat wie die Albaner die Serbische Zivilbevölkerung Terrorisieren,ist er sofort ins Kosovo rein gekommen,und hat den Albanern dermasen den Arsch versollt, das sie immer noch davon Träumen.Die Albaner haben damals so die hucke voll bekommen...das sie wie Wilde Affen auf den Bäumen geflüchtet sind.

    Milosevic kommt sowieso bald raus...mehr wie 15 Jahre wird er nicht sitzen...und dann ist es eine Held wie die Geschichte es vorschreibt.....was man von Albanische Terroristen nicht behaupten kann.


    BRAVO SLOBODAN......mein Präsident
    hehe ein held der schweine ihr seit ja alle schweine

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