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"Armeniergenozid": Ist Bestreiten gleich Leugnen?

Erstellt von djevushko, 28.05.2006, 13:06 Uhr · 677 Antworten · 28.038 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von Magnificient

    Registriert seit
    19.11.2005
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    Zitat Zitat von djevushko
    Hier ein Interview der "Welt" mit dem berühmten Historiker Norman Stone:

    http://www.welt.de/data/2006/05/09/884232.html

    Welt: Gab es einen solchen Genozid überhaupt - und wenn ja, war er vergleichbar mit dem Holocaust?

    Stone: Die Antwort darauf ist, daß diese Frage nie ein ordentliches Gericht erreicht hat, wo die Beweise gesichtet und bewertet worden wären. Als Juristen sich mit der Materie befaßten, zur Zeit der britischen Okkupation Istanbuls 1919 bis 1922, hatten die Briten die osmanischen Archive zur Verfügung gestellt, konnten verhören wen sie wollten und haben nie irgendwelche Beweise für einen Genozid gefunden. Als sie gebeten wurden, mehrere Dutzend Türken, die als potentielle Kriegsverbrecher auf Malta gefangen gehalten wurden, wegen Genozids anzuklagen, sagten sie unter größtem Bedauern: Sorry, wir finden keine Beweise gegen diese Leute. Sie fragten die Amerikaner, und die Amerikaner sagten, wir haben auch keine Beweise. Also wurden sie freigelassen und gezwungen, ihre Rückfahrt nach Istanbul selbst zu bezahlen.

    Welt: Geschichtswissenschaft ist aber nicht nur ein juristisches Verfahren.

    Stone: Es sollte nicht vergessen werden daß unter den Historikern eine beträchtliche Anzahl die Genozid-These nicht akzeptieren, angefangen bei Bernard Lewis. Es gibt auch Historiker, die die These akzeptieren. Aber wenn die Fachleute derart uneins sind, dann kann es überhaupt keinen Anlaß für die türkische Regierung geben, sich für irgend etwas zu entschuldigen.

    Welt: Was ist mit den deutschen Dokumenten?

    Stone: Ich glaube nicht, daß die deutschen Dokumente die These stützen, daß da jemand die Armenier vernichten wollte, Männer, Frauen und Kinder. Viele deutsche Zeitzeugen waren gewiß schockiert von dem, was sie sahen, und es war ja auch ziemlich schockierend. Es war sehr häßlich und die meisten diplomatischen Beobachter - und auch viele Türken - verabscheuten den ganzen Vorgang. Aber es gibt einen Unterschied zwischen all dem und einer hypothetischen Entscheidung in Konstantinopel, die armenische Nation auszurotten. Ich nehme an, was die Jungtürken damals dachten, war ungefähr: Diese Flüchtlingsströme mit all ihrem Leid und dem Sterben - das haben wir seit Jahren: die Türken aus dem Kaukasus, aus dem Balkan, von der Krim. Als dann der Erste Weltkrieg ausbrach haben sie sich entschlossen, die Armenier aus der Region zu deportieren. Das Entscheidende ist natürlich daß sie die Armenier in Aleppo oder Istanbul nicht angerührt haben. Wenn man das mit dem Holocaust vergleicht, ist das so, als wenn man sagt: Hitler wollte die Juden töten, aber er ließ jene von Berlin, Frankfurt und Köln in Ruhe.

    Tja lest mal ihr Scheinheiligen möchtegern Menschenrechtler ! Ein Historiker spricht !!


    Und kommt mal zum Thema Türken auf dem Balkan zwischen 1800 und 1913 !!!!

  2. #162
    pqrs
    Ich will mich hier zwar nicht einmischen, aber ihr versucht wohl alles um die Türken als "schlecht" darzustellen, habt ihr nichts besseres zu tun?

  3. #163
    Avatar von Philippos

    Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    387
    Zitat Zitat von djevushko
    Hier ein Interview der "Welt" mit dem berühmten Historiker Norman Stone:

    http://www.welt.de/data/2006/05/09/884232.html

    Welt: Gab es einen solchen Genozid überhaupt - und wenn ja, war er vergleichbar mit dem Holocaust?

    Stone: Die Antwort darauf ist, daß diese Frage nie ein ordentliches Gericht erreicht hat, wo die Beweise gesichtet und bewertet worden wären. Als Juristen sich mit der Materie befaßten, zur Zeit der britischen Okkupation Istanbuls 1919 bis 1922, hatten die Briten die osmanischen Archive zur Verfügung gestellt, konnten verhören wen sie wollten und haben nie irgendwelche Beweise für einen Genozid gefunden. Als sie gebeten wurden, mehrere Dutzend Türken, die als potentielle Kriegsverbrecher auf Malta gefangen gehalten wurden, wegen Genozids anzuklagen, sagten sie unter größtem Bedauern: Sorry, wir finden keine Beweise gegen diese Leute. Sie fragten die Amerikaner, und die Amerikaner sagten, wir haben auch keine Beweise. Also wurden sie freigelassen und gezwungen, ihre Rückfahrt nach Istanbul selbst zu bezahlen.

    Welt: Geschichtswissenschaft ist aber nicht nur ein juristisches Verfahren.

    Stone: Es sollte nicht vergessen werden daß unter den Historikern eine beträchtliche Anzahl die Genozid-These nicht akzeptieren, angefangen bei Bernard Lewis. Es gibt auch Historiker, die die These akzeptieren. Aber wenn die Fachleute derart uneins sind, dann kann es überhaupt keinen Anlaß für die türkische Regierung geben, sich für irgend etwas zu entschuldigen.

    Welt: Was ist mit den deutschen Dokumenten?

    Stone: Ich glaube nicht, daß die deutschen Dokumente die These stützen, daß da jemand die Armenier vernichten wollte, Männer, Frauen und Kinder. Viele deutsche Zeitzeugen waren gewiß schockiert von dem, was sie sahen, und es war ja auch ziemlich schockierend. Es war sehr häßlich und die meisten diplomatischen Beobachter - und auch viele Türken - verabscheuten den ganzen Vorgang. Aber es gibt einen Unterschied zwischen all dem und einer hypothetischen Entscheidung in Konstantinopel, die armenische Nation auszurotten. Ich nehme an, was die Jungtürken damals dachten, war ungefähr: Diese Flüchtlingsströme mit all ihrem Leid und dem Sterben - das haben wir seit Jahren: die Türken aus dem Kaukasus, aus dem Balkan, von der Krim. Als dann der Erste Weltkrieg ausbrach haben sie sich entschlossen, die Armenier aus der Region zu deportieren. Das Entscheidende ist natürlich daß sie die Armenier in Aleppo oder Istanbul nicht angerührt haben. Wenn man das mit dem Holocaust vergleicht, ist das so, als wenn man sagt: Hitler wollte die Juden töten, aber er ließ jene von Berlin, Frankfurt und Köln in Ruhe.
    Verdammte Scheiße! Dieser Typ ist ein gekaufter Bastard! Ich kenne das Interview bereits. Es lohnt sich das ganze Interview zu lesen! Das Interview ist skandalös. Da müssen die Türken eine Menge hingeblättert haben.

  4. #164
    Avatar von Magnificient

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    Zitat Zitat von Philippos
    Zitat Zitat von djevushko
    Hier ein Interview der "Welt" mit dem berühmten Historiker Norman Stone:

    http://www.welt.de/data/2006/05/09/884232.html

    Welt: Gab es einen solchen Genozid überhaupt - und wenn ja, war er vergleichbar mit dem Holocaust?

    Stone: Die Antwort darauf ist, daß diese Frage nie ein ordentliches Gericht erreicht hat, wo die Beweise gesichtet und bewertet worden wären. Als Juristen sich mit der Materie befaßten, zur Zeit der britischen Okkupation Istanbuls 1919 bis 1922, hatten die Briten die osmanischen Archive zur Verfügung gestellt, konnten verhören wen sie wollten und haben nie irgendwelche Beweise für einen Genozid gefunden. Als sie gebeten wurden, mehrere Dutzend Türken, die als potentielle Kriegsverbrecher auf Malta gefangen gehalten wurden, wegen Genozids anzuklagen, sagten sie unter größtem Bedauern: Sorry, wir finden keine Beweise gegen diese Leute. Sie fragten die Amerikaner, und die Amerikaner sagten, wir haben auch keine Beweise. Also wurden sie freigelassen und gezwungen, ihre Rückfahrt nach Istanbul selbst zu bezahlen.

    Welt: Geschichtswissenschaft ist aber nicht nur ein juristisches Verfahren.

    Stone: Es sollte nicht vergessen werden daß unter den Historikern eine beträchtliche Anzahl die Genozid-These nicht akzeptieren, angefangen bei Bernard Lewis. Es gibt auch Historiker, die die These akzeptieren. Aber wenn die Fachleute derart uneins sind, dann kann es überhaupt keinen Anlaß für die türkische Regierung geben, sich für irgend etwas zu entschuldigen.

    Welt: Was ist mit den deutschen Dokumenten?

    Stone: Ich glaube nicht, daß die deutschen Dokumente die These stützen, daß da jemand die Armenier vernichten wollte, Männer, Frauen und Kinder. Viele deutsche Zeitzeugen waren gewiß schockiert von dem, was sie sahen, und es war ja auch ziemlich schockierend. Es war sehr häßlich und die meisten diplomatischen Beobachter - und auch viele Türken - verabscheuten den ganzen Vorgang. Aber es gibt einen Unterschied zwischen all dem und einer hypothetischen Entscheidung in Konstantinopel, die armenische Nation auszurotten. Ich nehme an, was die Jungtürken damals dachten, war ungefähr: Diese Flüchtlingsströme mit all ihrem Leid und dem Sterben - das haben wir seit Jahren: die Türken aus dem Kaukasus, aus dem Balkan, von der Krim. Als dann der Erste Weltkrieg ausbrach haben sie sich entschlossen, die Armenier aus der Region zu deportieren. Das Entscheidende ist natürlich daß sie die Armenier in Aleppo oder Istanbul nicht angerührt haben. Wenn man das mit dem Holocaust vergleicht, ist das so, als wenn man sagt: Hitler wollte die Juden töten, aber er ließ jene von Berlin, Frankfurt und Köln in Ruhe.
    Verdammte Scheiße! Dieser Typ ist ein gekaufter Bastard! Ich kenne das Interview bereits. Es lohnt sich das ganze Interview zu lesen! Das Interview ist skandalös. Da müssen die Türken eine Menge hingeblättert haben.
    Ja,ja ganz sicher ein nahmhafter Historiker wird von uns gekauft !! Dann sind die Pro Armenischen auf aufgekauft !! Kann das selbe behaupten !!

  5. #165

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    Phil und Hell, beide benutzen auffälligerweise die gleiche "Fäkal"-Sprache. Liebe Mods, kümmert euch doch bitte um diesen Doppelaccount. Ein verbaler Umweltverschmutzer dieser Sorte reicht. Danke.

  6. #166
    Crane
    Zitat Zitat von djevushko
    Phil und Hell, beide benutzen auffälligerweise die gleiche "Fäkal"-Sprache. Liebe Mods, kümmert euch doch bitte um diesen Doppelaccount. Ein Stinker reicht. Danke.
    Doppelaccount... mit der Logik eines Türken kommst du nicht weit...

    Magnificent und Djevushko.. beides Vollidioten.. bitte darum die Accounts zu löschen

  7. #167

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Magnificent und Djevushko.. beides Vollidioten...
    Schimpfwörter sind auch nicht zielführend.

  8. #168
    Avatar von Magnificient

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Zitat Zitat von djevushko
    Phil und Hell, beide benutzen auffälligerweise die gleiche "Fäkal"-Sprache. Liebe Mods, kümmert euch doch bitte um diesen Doppelaccount. Ein Stinker reicht. Danke.
    Doppelaccount... mit der Logik eines Türken kommst du nicht weit...

    Magnificent und Djevushko.. beides Vollidioten.. bitte darum die Accounts zu löschen
    Das geblendete Schandmaul, Hellenic und ihre dummen, verwirrten, Hoffnungslosen und zur irreführenden Ansichten sind eine Belastung und Blamage für jedes Forum !!

  9. #169

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    Zitat Zitat von Philippos
    Zitat Zitat von djevushko
    Hier ein Interview der "Welt" mit dem berühmten Historiker Norman Stone:
    http://www.welt.de/data/2006/05/09/884232.html
    ...Es lohnt sich das ganze Interview zu lesen!...
    Danke für deine Empfehlung. Und hier noch etwas für euer Seelenheil, mit netter Musik und vielen gezeichneten Comics. Alice im Wunderland lässt grüssen --> http://www.tallarmeniantale.com/alice.htm

    Wer es etwas ernsthafter mag, kaufe sich dieses informative Buch zu diesem Thema: http://www.as-business.de/Oenel_Shop...ef42c910cd5e72 , es kostet 19,80 Euro, ist auf Deusch und wird euer Weltbild verändern.

    Nachdem dies geschehen ist, könnt ihr ja hier diese Petition für die Rücknahme der Anerkennung durch den Bundestag unterschrieben: http://www.ipetitions.com/petition/armenien/

  10. #170

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    Hier Literatur von Historikern, welche der Völkermordthese widersprechen:

    - "Pursuing the Just Cause of Their People", Michael M. Gunter
    - "History of the Ottoman Empire and Modern Turkey", Stanford Shaw
    - "The Armenian Revolutionary Movement", Louise Nalbandian
    - "The Turkish Tragedy", John Dewey
    - "Armenia: Secrets of a "Christian" Terrorist State", Samuel A. Weems
    - "A Myth of Terror", Erich Feigl

    Hier die Namen weiterer namhafter Historiker, die allesamt der Genozidthese widersprechen und entsprechende Publikationen veröffentlicht haben:
    Gilles Veinstein, Bernhard Lewis, Justin McCarthy, Heath Lowry, Malcolm E. Yapp, Andrew Mango, Norman Stone, Howard Reed, Jacob Landau, Kathleen Burrill, Daniel G. Bates und noch viele andere mehr.
    Um dem Vorwurf der Parteilichkeit vorzubeugen, liess ich alle türkischen Historiker aussen vor, ebenso wie alle Historiker aus allen 57 moslemischen Staaten, von denen nicht ein einziger Staat diesen "Völkermord" anerkennt, genauso wenig wie Israel oder England oder Amerika oder der überwiegende Teil aller Staaten dieser Welt.

    Ich denke, das ist mehr als genug um einen begründeten Anfangsverdacht gegen die Genozidthese aufrecht erhalten zu können, ohne sich wegen "Völkermordverleugnung" rechtfertigen zu müssen.
    Eher noch müssten diejenigen, welche weiterhin den Vorwurf der "Verleugnung" erheben, sich den Vorwurf der Verleumdung eines ganzen Volkes gefallen lassen.

    Das Buch von Erich Feigl gibts auch auf Deutsch, es heisst: "Ein Mythos des Terrors" und ist hier zum Ausleihen erhältlich: http://www.datronic.de/cgi-bin/findu...=Suche+starten

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