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"Armeniergenozid": Ist Bestreiten gleich Leugnen?

Erstellt von djevushko, 28.05.2006, 13:06 Uhr · 677 Antworten · 28.040 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Magnificient

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    Die Armenische Lobby stüzen ihre Völkermordthese aus diesen drei Quellen.

    Andonian-Dokumente

    Dabei handelt es sich um angebliche Tellegramme vom Talat Pasa der den Völkermd befohlen hat! ---> Fälschung !

    Andonian-Dokumente vom Armenier Aram Andonian, erwiesen sich schon vor mehr als 20 Jahren als Fälschung, aber viele benutzen sie immer noch Ist das nicht
    unverschähmt ?

    Außerdem Talt Pasa fiel in Berlin einem Mord einees Armeniers zum opfer und wurde aufgrund den Andonian-Dokumente, aufgrund einer Lüge freigesprochen ! Ist das die Gerechtigkeit ??

    2). Lepsius Dokumentationen

    Lepsius war ein PFARRER und hatte unabhängig vom Deutschen Außenministerium proarmenische un pro christliche Ziele, sprich ein Großarmenien verfolgte!

    3). Blue Book Großbritanniens von Bryce and Toynbee

    Der Schotte James Bryce, der zwischen 1907 und 1913 als englischer Botschafter in den USA fungierte, verfasste ein Buch, das mit dem Einfluss der Abteilung für Kriegspropaganda im englischen Außenministerium für den Einsatz in der anti-türkischen Propaganda seitens Arnold Toynbee veröffentlicht wurde. Es ist bekannt, dass besonders die Berichte von Morgentau von seinem armenischstämmigen türkischen Sekretär Agop S. Andonian und seinem ebenfalls armenischstämmigen Rechtsberater und Übersetzer Arshag K. Schmavonian verfasst worden sind.

    Letzens sagte das Eglische Außenministerium:
    "Es war kein Völkermord"

    MfG

  2. #12

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    Zitat Zitat von Magnificient
    Türkische Konferenz nach massiven Bemühungen der Armenischen Lobby --> in den USA abgesagt

    http://www.ntv.com.tr/news/366552.asp
    Die Armenier haben Angst vor der Wahrheit.

  3. #13
    Avatar von Magnificient

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    Kunst zwischen vier Fronten

    Der türkische Historiker Cem Özgönül liest die deutschen Akten zum Armenier-Massaker neu und entdeckt erstaunliche Retuschen

    von Boris Kalnoky

    Es gibt in der Türkei keine Armenier mehr, und vor 1915 gab es sehr viele. Darüber, was mit ihnen geschah, und ob ihre damalige Deportation durch die osmanische Regierung sowie der Tod Hunderttausender von ihnen als Völkermord zu bezeichnen ist oder nicht, darüber wird neuerdings mit frischer Heftigkeit gestritten. Es ist eine der giftigsten historischen Debatten, in die man sich begeben kann.

    Vorweg: Nach der Meßlatte heutigen internationalen Rechts ist ein Völkermord wohl gegeben. Aber die sogenannte Genozidthese geht in ihrer radikalsten Ausprägung weiter. Sie behauptet eine Vergleichbarkeit mit dem Holocaust. Ihre Eckpunkte sind "1,5 Millionen Opfer" und eine rassistisch motivierte Vernichtungsabsicht der damals regierenden Jungtürken. Die türkische Seite spricht dagegen von rund 300 000 Opfern, die meist durch Krankheiten und Unterernährung starben, streitet eine Vernichtungsabsicht ab, und sieht die Vertreibung als eine militärisch notwendige Operation, nachdem armenische Freischärler sich gegen die Türken erhoben und teilweise die türkische Zivilbevölkerung massakriert und vertrieben hatten.


    Wo die Wahrheit liegt, man wüßte es gern. Vermutlich irgendwo dazwischen. Immerhin wird derzeit, dem türkischen EU-Beitrittsbegehren sei es gedankt, so viel geforscht wie selten zuvor. Zumindest auf türkischer Seite, mit dem klaren Ziel, den Genozidvorwurf zu entkräften. Vergangene Woche richteten türkische Historiker in Istanbul eine Konferenz aus, auf der ein Neuling in der Szene, Cem Özgönül, ein Buch vorstellte ("Mythos eines Völkermordes", Önel-Verlag 2006). Es handelt sich um den ersten umfassenden Versuch eines deutsch-türkischen Historikers, die deutschen Akten zur armenischen Tragödie zu bewerten - die Originale und die oft anders lautenden Versionen in einer Aktenedition (1919) des deutschen Pfarrers und Armenierfreundes Johannes Lepsius. (Diese Dokumente bilden das Fundament der Genozid-These.) Es ist zugleich, trotz mancher Schwächen, wohl das beste Werk in deutscher Sprache, das die türkischen Argumente synoptisch zusammenfaßt.


    Özgönüls Buch ist interessant, aber noch interessanter war die Reaktion. Kaum stand ein Artikel über die Konferenz, in dem Özgönüls Buch erwähnt wurde, im Internet, kam es, buchstäblich binnen Stunden, zu heftigen Reaktionen der prominentesten deutschen Verfechter der Genozidthese, Wolfgang Gust und Tessa Hoffmann. Gust räumte dann ein, das Buch nicht gelesen zu haben, verriß es aber gleichwohl im Deutschlandradio in Bausch und Bogen. Tessa Hoffmann meldete sich im WDR zu Wort, und bezeichnete das Werk "bei näherem Hinsehen als alten Hut", aber noch näheres Hinsehen zeigte, daß auch sie das Buch nicht gelesen hatte.


    Wolfgang Gust, der eine umfassende kritische Aktenedition der Lepsius-Dokumente herausgegeben hat (www.armenocide.de), erklärt die teilweise krassen Manipulationen Lepsius' mit dem Wunsch, Deutschland zu entlasten. Özgönül nimmt dieselben Dokumente und andere, die Gust nicht verwendet - etwa Zeugnisse aus dem in Yale befindlichen Jäckh-, sowie dem darin integrierten Humann-Nachlaß - und argumentiert, es gehe Lepsius vor allem um Verzerrungen zugunsten der Armenier, um armenische Autonomie-Ambitionen bei den Friedensverhandlungen von Versailles zu fördern. Die Manipulationen dienten unter anderem der Verharmlosung des armenischen Aufstandes und einer Übertreibung der Opferzahlen des Genozids. Andererseits würden auch besonders übertriebene Opferzahlen nach unten korrigiert, um die Glaubwürdigkeit zu wahren.

    Ein Beispiel: Lepsius zitiert den deutschen Vizekonsul Kuckhoff aus Samsun mit folgendem Telegramm: "An deutsche Botschaft, Konstantinopel. Regierung verhängte Ausweisung des gesamten armenischen Volkes nach Mesopotamien." Es fehlt aber der Zusatz des Originals: "(...) wegen allgemeiner Verschwörung und Verrat wie Verwüstung einiger Städte Anatoliens und Tötung von deren muselmanischer Bevölkerung (...)". Damit ist der vorangegangene armenische Aufstand wegretuschiert.


    Lepsius äußert sich zu seinen Motiven selbst, wie bereits in Gusts Edition nachzulesen: "Es war eine Kunst zwischen den vier Fronten, Entlastung Deutschlands, Belastung der Türkei, Reservebedürftigkeit des Amtes und Vertrauensgewinnung der Armenier (...)".


    Lepsius wurde gleich nach Herausgabe seiner Edition von führenden deutschen Militärs angegriffen, daß seine Fakten nicht stimmten - von eben jenen Leuten also, die Lepsius, Gust zufolge, von einer Mitschuld entlasten wollte. Oberstleutnant Felix Guse, damals Stabschef der III. osmanischen Armee, zweifelte Lepsius' Opferzahlen an, sah sie eher bei "300 000"und schrieb: "Wenn es einige Hunderttausend mehr oder weniger sind, es bleibt gleich grauenvoll. Das Schlagwort von der Ausrottung der Armenier aber ist falsch, denn am Schluß des Weltkrieges gab es immer noch ein starkes armenisches Volk."


    Eine solche Aussage überrascht jeden Laien, der entsprechend der vorherrschenden Meinung davon ausgeht, daß es 1917 kaum noch Armenier in den armenischen Gebieten gegeben haben kann (1,5 Millionen Todesopfer). Özgönül zitiert einen verblüffenden Brief von 1918 des Vorstands der von Lepsius gegründeten Deutsch-Armenischen Gesellschaft an Reichskanzler Graf Georg von Hertling. Wortlaut: "Die Wünsche der Armenier gehen auf innere Autonomie, Selbstverwaltung der 6 armenischen (ostanatolischen) Provinzen (...) Wie bereits betont, sind die Provinzen jetzt von Mohammedanern größtenteils entleert; die Armenier (...) bilden jetzt auch in diesen Gegenden, wo es früher keine armenische Mehrheit gab, die Mehrzahl der Einwohner. Die Frage der Autonomie ist daher erheblich leichter lösbar als früher."


    Mit anderen Worten: Lepsius' eigener Organisation zufolge bilden die eigentlich "ausgerotteten" Armenier Anfang 1918 die Bevölkerungsmehrheit. Des Rätsels Lösung laut Özgönül (aber er folgt da nur einer Reihe anderer Historiker): Viele der totgesagten Armenier flohen auf die russische Seite und kehrten mit der russischen Armee zurück. Ihren Träumen vom eigenen Staat machte dann der türkische Unabhängigkeitskrieg nach dem Weltkrieg ein Ende.


    Einen Genozid hat es gegeben, die Deportation selbst reicht da als Argument völlig, und auch wenn es am Ende "nur" 300 000 Opfer waren, so ist dies furchtbar genug. Das Schlagwort "Genozid" sollte aber nicht in ein Verbot ausarten, sich zu fragen, was wirklich passiert ist.


    Artikel erschienen am Mi, 22. März 2006

    http://www.welt.de/data/2006/03/22/863253.html

  4. #14
    Avatar von Magnificient

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    Ich bitte alle diesen Artikel zu lesen, besonders die jenigen die hier bisher immer nur von einem Blickwinkel die Geschehnnisse betrachtet haben!!

    1634 türkische Offiziere zum Tode verurteilt

    Die große Istanbuler Konferenz über den Völkermord an den Armeniern könnte eine Trendwende markieren

    von Boris Kalnoky WELT

    [...]

    Neue Forschungsergebnisse gab es vor allem von Yusuf Sarinay, der Dokumente präsentierte, wonach der osmanische Innenminister Talat Pascha ein strenges Vorgehen anordnete, um die deportierten Armenier vor Übergriffen zu schützen, und auch persönlich die Todesurteile von 1643 türkischen Offizieren, Soldaten und Funktionären unterzeichnete, die sich an Deportierten vergriffen hatten. Daß es solche Hinrichtungen gab, war schon früher klar gewesen, neu war die persönliche Rolle Talat Paschas, der auf armenischer Seite als erbarmungsloser Armenier-Hasser und Architekt des "Genozids" gilt.

    Der deutsch-türkische Historiker Cem Özgönül präsentierte ein bemerkenswertes Debüt. Als erster türkischer Historiker überhaupt hat Özgönül die deutschen Dokumente des Auswärtigen Amtes unter die Lupe genommen und sie mit den Versionen verglichen, die (im Auftrag der Reichsregierung) 1919 vom protestantischen Armenier-Aktivisten Johannes Lepsius veröffentlicht wurden. In "Der Mythos eines Völkermordes" (Önel-Verlag, 2006) vertritt Özgönül die These, daß Lepsius die Dokumente systematisch und massiv manipulierte, um übertriebene Dimensionen der armenischen Tragödie zu suggerieren (Opferzahlen), deren Ursache (armenische Freischärler) zu verharmlosen und der osmanischen Führung rassistische Motive zu unterstellen. Letztlich sei es Lepsius, so Özgönül, um eine armenische Abspaltung vom osmanischen Reich gegangen. Özgönül meint, daß die Manipulationen nur zum Teil dazu dienten, eine deutsche Mitschuld abzustreiten, sondern daß Pfarrer Lepsius unabhängig vom Außenministerium proarmenische Ziele verfolgte.

    Wenn diese Ausführungen stimmen, dann ist die wichtigste dokumentarische Grundlage der Vertreter der Genozid-These erschüttert. Ein anderes Standbein, die sogenannten Andonian-Dokumente, erwiesen sich schon vor mehr als 20 Jahren als Fälschung.

    Hilmar Kaiser, ein namhafter Genozid-Verfechter, hörte sich Özgönüls Ausführungen an, brachte aber keinerlei Einwände oder Kritik vor. Es wird interessant sein, diesen Aspekt der Diskussion in den nächsten Monaten zu verfolgen. Sollte Özgönüls Werk tatsächlich kritischer Prüfung standhalten, könnte es durchaus eine Trendwende in der Debatte über den Genozid an den Armeniern herbeiführen.

    Einen Völkermord wird man in der Debatte immer behaupten können. Damals gab es den juristischen Begriff zwar nicht, aber gemäß der UN-Definitionen sind die Geschehnisse unschwer als Völkermord einzuordnen. Türkische Historiker sagen aber, daß es keine Vernichtungsabsicht gab, daß die Opferzahlen auf armenischer Seite (durch Krankheit, Hunger und Übergriffe) nicht höher waren als die Zahl der Opfer auf türkischer Seite durch Krankheiten, Hunger und armenische Übergriffe, und daß es mithin keine "Singularität" des armenischen Leids gab - ja, daß man den armenischen Aufständischen ähnliche Vorwürfe machen kann wie den Osmanen, nämlich Massaker an Zivilisten und systematische Vertreibungen in jenen Gebieten, wo sie zeitweise die Macht hatten. Vielleicht kommen die armenischen Historiker ja nächstes Mal doch, um ihren Standpunkt zu vertreten.

    http://www.welt.de/data/2006/03/20/862391.html

  5. #15
    Avatar von Magnificient

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    Ein anderes Standbein, die sogenannten Andonian-Dokumente, erwiesen sich schon vor mehr als 20 Jahren als Fälschung

    Merkt ihr etwas ?? Was ist noch alles gefälscht ??

    FAKT sind:

    Armenische Lobby und Kirche sind der größte Sponsor der Genozidthese und das Ziel ist etwas ganz anderes : ein Großarmenien traum jeden Armeniers nach dem Vertrag von Serves.

    Tja und ich frage mich wo sind die EU-Beitrittsgegner der Türkei die eine Anerkennung eines Völkermords verlangen ??

    Sollen die Türken wirklich sagen: " ist doch alles scheiß egal wir erkennen den Völkermord an ?? Sollen die türken sich bei der existenz dieser Lügen wie z.B.: den Andonian-Dokumente und vielen anderen Lügen anderen Beugen ??

    Wer betreibt propaganda Andonian-Dokumente oder dieser Arkitel der Welt ??

    Unsere THESE ist es gab auf beiden Seiten LEID !!! Nicht meht und nicht weniger! Es gibt Massenweise Türksiche Massengräber. Wer die Bilder sehen willl.....

  6. #16
    Avatar von Magnificient

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    ich möchte hiermit nicht auf das gleiche Niveau der Hassstifter fallen, sondern nur auf die geschichtlichen Tatsachen aufmerksam machen und zu verstehen geben, dass ich mit diesem Doppelmoral der Scheinheiligen nicht einverstanden bin, weil es den beidseitigen Opfern gegenüber nicht gerecht ist!

  7. #17
    Avatar von Magnificient

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    Lest wenn ihr Mut habt !! Ansonsten haltet euch zurück !! Alle Quellen vonunabhängien Quellen. wie Welt und FAZ. Das sind die neuesten Nachrichten !!

  8. #18

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    Zitat Zitat von Magnificient
    Lest wenn ihr Mut habt !! Ansonsten haltet euch zurück !! Alle Quellen vonunabhängien Quellen. wie Welt und FAZ. Das ind die neuesten !!
    Ich lese keine Naziquellen

  9. #19

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    Ach ja, falls mal wieder einer behauptet, wir hätten alle Armenier in der Türkei ausgerottet: http://www.armeniadiaspora.com/followup/population.html

    Es ist eine armenische Quelle und wie zu sehen, leben über 2 Millionen Armenier in der Türkei! Uups, alle wieder auferstanden?

  10. #20
    pqrs
    Und die meisten davon leben in Istanbul und haben -wie die ortho. Griechen- praktisch keine Menschenrechte.

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