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Atatürk Wird nicht verhert ?

Erstellt von Vali, 12.02.2013, 23:43 Uhr · 361 Antworten · 17.655 Aufrufe

  1. #321

    Registriert seit
    06.12.2013
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    511
    Habe wieder mal den Wiki-Eintrag über Atatürk gelesen (Zeit ist Geld) und ich muss schon sagen, dass ich schwer beeindruckt bin von diesem hochintelligenten Mann. Es macht fast schon Angst, wie weit er vorausdenken konnte bzw. seiner Zeit und seinem Umfeld voraus war. Wenn man ihn und seine (in Rekordzeit) erbrachten Mammutleistungen anschaut, kann man durchaus nachvollziehen, wieso es den Personenkult um ihn gibt.

    Gehört definitiv zu den grossen Männern der Weltgeschichte. Top 50.

  2. #322

    Registriert seit
    06.02.2013
    Beiträge
    12.663
    Stimmt von ein paar Räubern und Vagabunden .
    Das müssen aber ziemlich viele "Räuber und "Vagabunden" gewesen sein...

    Als Arabische Revoltebezeichnet man den von 1916 bis 1918 mit Unterstützung derEntente geführten Aufstand in den arabischen Gebieten desOsmanischen Reiches gegen die türkische Herrschaft.

    Es gibt einen Briefwechsel zwischen MacMahon, dem britischen Gouverneur in Ägypten, und dem Scherifen Ḥusain, in dem die britische Seite eine Hilfe bei der arabischen
    Unabhängigkeit zusagt, wenn die Araber sich gegen das Osmanische Reich erheben, aber
    dies alles blieb sehr vage. Insbesondere gab es keine klaren Abmachungen über die
    Nordgrenze des eventuell zu gründenden arabischen Staates, und auch keine Aussagen
    über die Zukunft der Regionen westlich von Damaskus, also dem Libanon-Gebirge mit seiner
    sehr weitgehend christlichen Bevölkerung. Allerdings machten die Briten in dieser
    Korrespondenz die Zusage, sie würden im Falle eines Sieges der Ausrufung eines
    arabischen Kalifats auf der Arabischen Halbinsel und in Teilen Groß-Syriens zustimmen. (Ein
    Kalifat sollte es sein, denn damit wäre der Scherif praktisch der unangefochtene Kandidat für
    dieses Amt; gleichzeitig war dies eine Spitze gegen die osmanische Regierung, die ja die
    kalifats-betonte Politik unter Abdülhamid fallen gelassen hatte; auch konnte man gut
    begründen, warum kein osmanischer Sultan je rechtmäßig Kalif gewesen war.)
    Ungeachtet dieser Unklarheiten rief der Scherif im Juni 1916 zum Aufstand gegen die
    Osmanen auf, und bald erreichten die arabischen Truppen, gemeinsam mit den Briten unter
    General Allenby, das Ostufer des Suezkanals, von wo aus dann der Vormarsch nach
    Palästina und Syrien begann.
    Dass es zur Gründung dieses arabischen Kalifats nicht gekommen ist und was stattdessen
    kam, wird in der nächsten Stunde behandelt.
    Der Kalif verhielt sich so, als wäre er ein Sultan. Das verursachte im Land Spannungen. Daraufhin beschloss Atatürk, nachdem er sich am 14. Februar 1924 in Izmir mit den Kommandeuren beraten hatte, das Kalifat abzuschaffen. Inzwischen ging der Kalif mit seinen Forderungen, seine Kompetenzen zu erweitern, noch weiter. Dies beschleunigte die Realisierung des Beschlusses. Die große Türkische Nationalversammlung schaffte daraufhin das mit der gesellschaftlichen und laizistischen Revolution in Konflikt stehende Kalifat am 3. März 1924 ab.
    Durch das Gesetz mit der Nummer 431 wurde das Kalifat abgeschafft mit der Begründung, dass die republikanische Staatsform und die Institution des Kalifats sich widersprächen. Damit wurden die Janusköpfigkeit des Staates und das Risiko eines Wiederaufbaus des Sultanats beseitigt. Dies hat man in der Literatur als Eingriff in den traditionellen islamischen Staat angesehen. Aber es ebnete den Weg zum laizistischen Staat, der nicht vom Islam geprägt wurde. An der Stelle des Kalifats wurde das Präsidium für Religionsahngelegenheiten errichtet. Nach der Abschaffung des Kalifats wurde sowohl in der Türkei als auch in anderen islamischen Ländern die Forderung laut, dass Atatürk selbst diese Institution übernehmen solle. Das wäre aber das Ende der kemalistischen Revolution gewesen. Atatürk hat jedenfalls diese Vorschläge überhöht und nicht ernst genommen. Erst damit wurde die Einführung des Laizismus in der Türkei ermöglicht.

  3. #323
    Avatar von Rafi

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    13.327
    [QUOTE=Hamburg1711;3931711]
    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen



    Stimmt von ein paar Räubern und Vagabunden .
    Schon mal darüber nachgedacht als der Sheriff von Mekka das Kalifat wiedereinführen wollte, Er sofort von den Engländern deportiert wurde ?
    Das Mustafa Kemal das Kalifat abgeschafft hat , ist mir immer noch nicht klar .
    Hier wurde mir auch keine nachvollziehbare Erklärung gegeben.
    Wenn du für dich keine nachvollziehbare Erklärung für die Abschaffung des Kalifats siehst ist das nett gesagt dein Problem. Gründe für die Abschaffung des Kalifats wurden hier mehrfach geliefert.

    Mekka ist heute ein Touristenziel, nicht mehr, nicht weniger.

    Welchen Sherif meinst du denn? Einen "Sheriff" von Mekka gibts nicht. *scnr*

    Du befindest dich im Jahre 2013, deswegen kannst du auch heute und hier deine Meinung kundtun und musst sie nicht in Stein meisseln lassen. Nicht böse gemeint, aber Stillstand bedeutet >Tod.

    edit: ging an Hamburg. keine Ahnung warum das jetzt falsch zitiert ist.

  4. #324

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    Al-Ḥusain b. ʿAlī

  5. #325
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    Also ich habe kein Problem, damit dass Atatürk, dass Kalifat abgeschafft hat, jenes Kalifat, dass den Jihad gegen die Imperialisten ausgerufen hatte und bitter dafür bezahlen musste. Du hast Recht, wir Leben im Jahre 2013. Und haben nicht gegen die Araber gekämpft.
    Er wollte einen laizistischen Staat.

    Al-Ḥusain b. ʿAlī



    ?
    Zum Fragezeichen, das dauert länger. Mekka ist nicht mehr Ort des Glaubens, sondern Kommerz. Morgen mehr. Ok?

  6. #326

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Zum Fragezeichen, das dauert länger. Mekka ist nicht mehr Ort des Glaubens, sondern Kommerz. Morgen mehr. Ok?

    Brauchst du nicht, weiss schon was du meinst, aber "Touristenziel", klingt echt ein bissl zu hart, findest du nicht? Dieses Fiasko haben wir der saudischen Regierung zu verdanken..

  7. #327

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    Brauchst du nicht, weiss schon was du meinst, aber "Touristenziel", klingt echt ein bissl zu hart, findest du nicht? Dieses Fiasko haben wir der saudischen Regierung zu verdanken..
    Dieses Fiasko haben wir den Engländern zu verdanken

  8. #328
    Avatar von Toruko-jin

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    Vielleicht meint er König Sharif Husein, der sich vom Engländer anstacheln ließ und mit seinen 3000 Soldaten vom Sultan niedergemetzelt wurde?

  9. #329

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    Hussein bin Ali, GCB (حسین بن علی Ḥusayn bin ‘Alī ; 1854 – 4 June 1931) was theSharif and Emir of Mecca from 1908 until 1917, when he proclaimed himself and was internationally recognized as King of the Kingdom of Hejaz. He initiated the Arab Revolt in 1916 against the increasingly nationalistic Ottoman Empire during the course of the First World War. In 1924, when the Ottoman Caliphate was abolished, he further proclaimed himself Caliph of all Muslims. He ruled Hejaz until 1924, when, defeated by Abdul Aziz al Saud, he abdicated the kingdom and other secular titles to his eldest son Ali.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Hussein_bin_Ali,_Sharif_of_Mecca


    http://www.orientphil.uni-halle.de/s...-2/11_text.pdf

  10. #330
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    https://en.wikipedia.org/wiki/Hussein_bin_Ali,_Sharif_of_Mecca[/URL]

    http://www.orientphil.uni-halle.de/s...-2/11_text.pdf
    stimmt, er starb nicht auf dem Schlachtfeld. Trotzdem wurden seine Männer niedergemetzelt.

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