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Außergewöhnliche Historische Theorien und Einzelmeinungen.

Erstellt von Poliorketes, 14.07.2013, 04:21 Uhr · 20 Antworten · 1.708 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Wirklich, du bist immer noch genauso beschissen wie vor einem Jahr.

    Ich hätte ja schon Lust, mit dir meine Spielchen zu treiben aber ich muss die Tage leider einiges erledigen. Vielleicht wird das im August was. Bis dahin kannst du dir überlegen weshalb niemand Beweise gegen eine Sache vorweisen muss, die wissenschaftlich einfach falsch ist. Wenn jemand sagt dass es keine Autos gibt, dann muss ich keine Beweise bringen dass es Autos gibt weil bis auf einen Menschen, sieben Milliarden andere Menschen wissen dass es Autos gibt, wahrscheinlich sogar die Ureinwohner des Amazonas. Derjenige, der das behauptet, wird höchstens in die Klapse gesteckt.

    Pozdravis Malakis Aleksandar Makedonski!

    Du hast dich auch nicht verändert file, immer noch die gleiche Laberbacke.

    Wie gesagt, es ist die Frage ob es Tatsächlich eine Einzelmeinung ist, oder ob der Threadersteller diese Meinung nicht kennt. Da er ja ein griechischer User ist liegt der Verdacht nahe das es eher das letztere ist.

    Pozdrav

  2. #12
    Avatar von Achillis TH

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    Aha geil .

  3. #13
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ich finde Historische einzelmeinungen sehr interessant, nicht das ich sie glaube aber ich finde es irgentwie interessant sie zu lesen
    Deswegen will ich in diesen Thread das Leute die solche Theorien kennen sie hier posten, über welches Thema ist mir eigentlich egal.Pelasger Etrusker Makedonen Hellenen Römer Athener usw. tobt euch ruhig aus Ich weiß das dieser thread manchen nicht gefallen wird die an solche Theorien glauben und wen die Moderatoren den Thread schlissen aus irgendwelchen gründen auch immer ist auch egal, die idee zu dem Thread ist mir beim durchlesen dieser Seite gekommen, ich will nicht über die richtigkeit oder falschheit dieser Seite urteilen, ich will sie nur lesen und das die folgende Seite eine Einzelmeinung in der Allgemeinen Geschichtsschreibung darstellt ist ja wohl nicht falsch? Hier geht es um die Antike Makedonische Hauptstadt Aigai und der Namen Herleitung.

    Etymologie zu Aigai – der ersten makedonischen Hauptstadt

    Im Internet ist die falsche Herleitung des Namens “Aigai” aus dem Griechischen oft verbreitet. Oft wird dazu das Wort “αίξ”, was für einen “Ziegenbock” steht, oder aber “αιγίς”, was für “Sturm” steht, als Herleitung zur Namensgebung der ersten Hauptstadt Makedoniens verwendet. Zudem wird das Altmakedonische oft als Altgriechisch bezeichnet oder sogar damit gleichgesetzt. Beides ist nicht nur falsch, sondern schlicht erfunden. Bedauerlicherweise wird selbst auf Wikipedia, von einigen mit der Materie nicht vertrauten Autoren, derartiger Unsinn publiziert.
    Die richtige etymologische Herleitung des Namens Aigai ist: altmakedonisch: Αιγαί / Aigai / Аигаи, D: Zuflucht/Schutz. Das Wort “gai” steht heute noch im makedonischen für “heranziehen/schützen”. Beispiel: MK.:”а и гаји /a i gaji” D.: “und auch heranziehen/beschützen”.
    Makedonisch und Griechisch haben seinerzeit, wie auch heute, nichts gemeinsam und unterscheiden sich fundamental. Das Altmakedonische ist pelasgischen Ursprungs und stellt eine proto-slawische Sprache dar. Aus dem Altmakedonischen haben sich alle heute existierenden slawischen Sprachen entwickelt. Die hellenischen Mundarten, damals wie heute, bilden einen eigenen Zweig innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie und gehören zur Gruppe der Sprachen, die in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu anderen Sprachen stehen. Zudem waren die hellenischen Mundarten seinerzeit nur in wenigen küstennahen Regionen der Peloponnes verbreitet und bildeten dort kleine Sprachinseln.
    Die Hellenen hatten um 800 v.Chr. keine Schriftsprache. Ab Mitte des 7.Jhd. v.Chr. begannen die Hellenen eine Schriftsprache auszubilden. Anfänglich nutzen sie dazu das makedonische Alphabet. Da dieses aber nicht vollends ihren Lauten entspricht, entstehen mit der Zeit mehrere Varianten des makedonischen Alphabetes. (Attisch, Ionisch, Korinth, Euböa etc.)
    Die hellenischen Dialekte variierten so stark untereinander, dass es anfänglich mehr als 5 gängige Formen der hellenischen Schriftsprache gab. Letztlich setzte sich bei den Hellenen in den folgenden Jahrhunderten das attische Griechisch durch. Das attische Griechisch gilt als das klassische Griechisch der Antike. Aus dem attischen Griechisch entwickelte sich das Neugriechisch und ist heute die Amtssprache der hellenischen Republik und Zyperns.
    Die altgriechischen Texte waren für die Makedonen nicht verständlich und umgekehrt verhielt es sich ebenso.
    Das makedonische Alphabet setzte sich jedoch durch und blieb die vorherrschende Schrift in der Region. Dies sicherlich dadurch begünstigt, dass das Königreich Makedonien über Jahrhunderte hinweg die Vormachtstellung im östlichen Mittelmeerraum einnahm.




    Diese könnte sicherlich zu Zoranskis nächster Liebligsthese avancieren.

    Heraclius

  4. #14
    Avatar von Lance Strongo

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  5. #15
    Avatar von Poliorketes

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    Ok da ja wohl niemand solche Theorien kennt oder seiten wo sie stehen, werde ich mal noch eine posten, die Seite ist der Hammer Kann ich nur empfehlen echt ein guter zeit vertreib wen man langeweile hat

    Makedonische Sprache | Makedonien - Vom Adlerhorst zum Weltreich

    Die makedonische Sprachentwicklung

    Pelasgische Einwanderung in Europa
    Pelasgisch (ca. 7500 v.Chr.)
    Linguistische Klassifikation: Ägäische Sprachen
    Pelasgisches-Makedonisch (ca. 5600–2400 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Minoisches-Makedonisch (ca. 2400 v.Chr.– 1850 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Mykenisch, Phrygisch, Eteokretisch
    Mykenisches-Makedonisch (ca. 1850 v.Chr.– 900 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Mykenisch, Phrygisch, Thrakisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Altmakedonisch (ca. 900 v.Chr. – 150 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Mykenisch, Phrygisch, Thrakisch, Etruskisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Mittelmakedonisch (ca. 150 v.Chr. – 400 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Phrygisch, Thrakisch, Etruskisch
    Spätmakedonisch (ca. 400 n.Chr. – 1100 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Phrygisch, Thrakisch, Bulgarisch, Torlakisch, Serbisch, Russisch, Slowenisch, Slowakisch, Sorbisch, Polnisch, Ukrainisch, Tschechisch, Kroatisch
    Neumakedonisch (ca. 1100 n.Chr. – 1500 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Bulgarisch, Torlakisch, Serbisch, Russisch, Slowenisch, Slowakisch, Sorbisch, Polnisch, Ukrainisch, Tschechisch, Kroatisch
    Makedonisch
    (ca. 1500 n. Chr. – heute) Heutige Amtssprache der Republik Makedonien und Volkssprache der Makedonen in der hellenischen Republik, Bulgarien, Süd-Serbien und Albanien. Minderheiten Sprache von Auswanderern in Australien und Übersee.

    - - - Aktualisiert - - -

    Sehr interessant finde ich das das Minoische ein seitenzweig des Minoisch-Makedonischen ist und das das Mykenische auch ein seitenzweig der Mykenisch-Makedonischen ist.
    Hier noch was interssantes über das wort ἑταΐροι
    Die Hetairoi (andere Bezeichnung: Hetairos) stammt vom altmakedonischen: ἑταΐροι und bedeutet auf deutsch: Gefährten.
    Hetairoi waren enge Vertraute der Könige im antiken Makedonien. Die Hetairoi werden schon in den homerischen Epen in den altmakedonischen Originaltexten ausführlich beschrieben. Auch im Originaltext der Odyssee werden die Gefährten des Odysseus als Hetairoi bezeichnet. Auf der Heimfahrt vom Trojanischen Krieg sollen diese Hetairoi des Odysseus, der Sage nach, alle umgekommen sein.
    Makedonische Hetairoi
    Tatsächlich hatten die Hetairoi in Makedonien eine ganz besondere Stellung. Die Hetairoi wurden von den makedonischen Königen höchst persönlich ausgesucht und galten als Elite innerhalb der makedonischen Monarchie. Die Hetairoi waren in der Regel am Königshof ansässig und enge Vertraute der makedonischen Könige. Sie waren auch Berater, begleiteten die Könige in Kriegszeiten und marschierten an der Spitze des makedonischen Heeres. Daher verstand man im antiken Makedonien unter dem Begriff Hetairoi hauptsächlich eine militärische Eliteeinheit. Die Hetairoi hatten allesamt eine hohe Position innerhalb der makedonischen Streitmacht. Unter Alexander I. von Makedonien gelten Hetairoi als die Elitereiterei des makedonischen Adels. Sie ritten stets an der Seite des Königs und wurden von diesem angeführt.
    Eine relativ kleine Eliteeinheit dieser Hetairoi-Reiterei, etwa 200 bis 300 Mann stark, waren die sogenannten “Ile Basilike”, altmakedonisch für “Der Glanz und die Stärke Eurer Kraft der Sonne”, ein Adelstitel. Abgeleitet vom makedonischen Sonnengott Ile und dem makedonischen Königstitel Basileos.








    Und über das wort "Basileus" Βασιλευς
    Basileus ist der Titel der makedonischen Könige.

    Basileus ist der älteste Titel für Könige, der auf europäischem Boden Verwendung fand. Es handelt sich um einen makedonischen Titel, der ausnahmslos den Königen vorbehalten war. Basileus stellt die Kurzform des makedonischen Titels “Vasa sila sonceva – D: Eure Kraft der Sonne” dar. Andere Schreibweisen sind: altmakedonisch: βασιλε (D: Basile, MK: Vasile) altmakedonisch: βασιλιά (D: Basilia, MK: Vasilia). Basileus war die Kurzform des makedonischen Titels der Könige, welche bis in die Zeit des Byzantinischen Reiches Verwendung fand. In der Spätantike wurde dieser makedonische Titel dann auch von Griechen und Römern verwendet. Basileus ist die lateinische Übersetzung des makedonischen Titels “Vasila”- in der lateinischen Übersetzung wird das makedonische “V” zu einem “B” und die lateinische Endung -us- wird hinzugefügt; so ergibt sich der Name Basileus. Der Name Basileus ist bereits um 800 vor Christi als Titel der makedonischen Königsdynastie belegt. Neuste Forschungen zeigten, dass der Titel bis in die mykenische Epoche, aus der sich die makedonische Königsdynastie der Argeaden herausgebildet hat, Verwendung fand. Erst ab etwa 320 v.Chr. wird der alte makedonische Titel dann auch von Griechen verwendet – wobei sich dort die Verwendung des Titels nicht ausschließlich auf Könige bezog.
    Eine weibliche Form des Titels gab es offiziell nicht, jedoch wurde “umgangssprachlich” der Begriff D: Basílisa, altmakedonisch: βασίλισα verwendet.
    Etymologie

    Basileus ist nicht-griechischer Herkunft, darin sind sich alle Linguisten einig. Lange war den Linguisten jedoch die Wortherkunft und die genaue Bedeutung des Wortes nicht klar. Heute weiß man, dass es sich um eine Kurzform der makedonischen Betitelung für Könige handelt. Die Verwendung der Kurzform rührt wohl daher, dass es praktikabler war, die Kurzform des Titels auf Münzen und ähnlichem abzubilden.
    Bereits in der mykenischen Epoche im 13 Jahrhundert v. Chr. findet sich der Titel fast unverändert auf etlichen gefundenen Tontafeln wider. Die Inschrift aus den mykenischen Palastarchiven lautet unter Einbeziehung der Linearschrift B “qasireu” auf D: “Befehlshaber”.





  6. #16
    Avatar von Heraclius

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    ...

  7. #17
    Avatar von Achillis TH

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    Und noch mal Ich will diese Drogen nee Spaß bei >Seite da ist an Dummheit kaum zu übertreffen .

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ok da ja wohl niemand solche Theorien kennt oder seiten wo sie stehen, werde ich mal noch eine posten, die Seite ist der Hammer Kann ich nur empfehlen echt ein guter zeit vertreib wen man langeweile hat

    Makedonische Sprache | Makedonien - Vom Adlerhorst zum Weltreich

    Die makedonische Sprachentwicklung

    Pelasgische Einwanderung in Europa
    Pelasgisch (ca. 7500 v.Chr.)
    Linguistische Klassifikation: Ägäische Sprachen
    Pelasgisches-Makedonisch (ca. 5600–2400 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Minoisches-Makedonisch (ca. 2400 v.Chr.– 1850 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Mykenisch, Phrygisch, Eteokretisch
    Mykenisches-Makedonisch (ca. 1850 v.Chr.– 900 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Hethitisch, Minoisch, Mykenisch, Phrygisch, Thrakisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Altmakedonisch (ca. 900 v.Chr. – 150 v.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Mykenisch, Phrygisch, Thrakisch, Etruskisch, Eteokretisch, Arkadisch
    Mittelmakedonisch (ca. 150 v.Chr. – 400 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Phrygisch, Thrakisch, Etruskisch
    Spätmakedonisch (ca. 400 n.Chr. – 1100 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Phrygisch, Thrakisch, Bulgarisch, Torlakisch, Serbisch, Russisch, Slowenisch, Slowakisch, Sorbisch, Polnisch, Ukrainisch, Tschechisch, Kroatisch
    Neumakedonisch (ca. 1100 n.Chr. – 1500 n.Chr.)
    Seitenzweige & Dialekte:
    Bulgarisch, Torlakisch, Serbisch, Russisch, Slowenisch, Slowakisch, Sorbisch, Polnisch, Ukrainisch, Tschechisch, Kroatisch
    Makedonisch
    (ca. 1500 n. Chr. – heute) Heutige Amtssprache der Republik Makedonien und Volkssprache der Makedonen in der hellenischen Republik, Bulgarien, Süd-Serbien und Albanien. Minderheiten Sprache von Auswanderern in Australien und Übersee.

    - - - Aktualisiert - - -

    Sehr interessant finde ich das das Minoische ein seitenzweig des Minoisch-Makedonischen ist und das das Mykenische auch ein seitenzweig der Mykenisch-Makedonischen ist.
    Hier noch was interssantes über das wort ἑταΐροι
    Die Hetairoi (andere Bezeichnung: Hetairos) stammt vom altmakedonischen: ἑταΐροι und bedeutet auf deutsch: Gefährten.
    Hetairoi waren enge Vertraute der Könige im antiken Makedonien. Die Hetairoi werden schon in den homerischen Epen in den altmakedonischen Originaltexten ausführlich beschrieben. Auch im Originaltext der Odyssee werden die Gefährten des Odysseus als Hetairoi bezeichnet. Auf der Heimfahrt vom Trojanischen Krieg sollen diese Hetairoi des Odysseus, der Sage nach, alle umgekommen sein.
    Makedonische Hetairoi
    Tatsächlich hatten die Hetairoi in Makedonien eine ganz besondere Stellung. Die Hetairoi wurden von den makedonischen Königen höchst persönlich ausgesucht und galten als Elite innerhalb der makedonischen Monarchie. Die Hetairoi waren in der Regel am Königshof ansässig und enge Vertraute der makedonischen Könige. Sie waren auch Berater, begleiteten die Könige in Kriegszeiten und marschierten an der Spitze des makedonischen Heeres. Daher verstand man im antiken Makedonien unter dem Begriff Hetairoi hauptsächlich eine militärische Eliteeinheit. Die Hetairoi hatten allesamt eine hohe Position innerhalb der makedonischen Streitmacht. Unter Alexander I. von Makedonien gelten Hetairoi als die Elitereiterei des makedonischen Adels. Sie ritten stets an der Seite des Königs und wurden von diesem angeführt.
    Eine relativ kleine Eliteeinheit dieser Hetairoi-Reiterei, etwa 200 bis 300 Mann stark, waren die sogenannten “Ile Basilike”, altmakedonisch für “Der Glanz und die Stärke Eurer Kraft der Sonne”, ein Adelstitel. Abgeleitet vom makedonischen Sonnengott Ile und dem makedonischen Königstitel Basileos.








    Und über das wort "Basileus" Βασιλευς
    Basileus ist der Titel der makedonischen Könige.

    Basileus ist der älteste Titel für Könige, der auf europäischem Boden Verwendung fand. Es handelt sich um einen makedonischen Titel, der ausnahmslos den Königen vorbehalten war. Basileus stellt die Kurzform des makedonischen Titels “Vasa sila sonceva – D: Eure Kraft der Sonne” dar. Andere Schreibweisen sind: altmakedonisch: βασιλε (D: Basile, MK: Vasile) altmakedonisch: βασιλιά (D: Basilia, MK: Vasilia). Basileus war die Kurzform des makedonischen Titels der Könige, welche bis in die Zeit des Byzantinischen Reiches Verwendung fand. In der Spätantike wurde dieser makedonische Titel dann auch von Griechen und Römern verwendet. Basileus ist die lateinische Übersetzung des makedonischen Titels “Vasila”- in der lateinischen Übersetzung wird das makedonische “V” zu einem “B” und die lateinische Endung -us- wird hinzugefügt; so ergibt sich der Name Basileus. Der Name Basileus ist bereits um 800 vor Christi als Titel der makedonischen Königsdynastie belegt. Neuste Forschungen zeigten, dass der Titel bis in die mykenische Epoche, aus der sich die makedonische Königsdynastie der Argeaden herausgebildet hat, Verwendung fand. Erst ab etwa 320 v.Chr. wird der alte makedonische Titel dann auch von Griechen verwendet – wobei sich dort die Verwendung des Titels nicht ausschließlich auf Könige bezog.
    Eine weibliche Form des Titels gab es offiziell nicht, jedoch wurde “umgangssprachlich” der Begriff D: Basílisa, altmakedonisch: βασίλισα verwendet.
    Etymologie

    Basileus ist nicht-griechischer Herkunft, darin sind sich alle Linguisten einig. Lange war den Linguisten jedoch die Wortherkunft und die genaue Bedeutung des Wortes nicht klar. Heute weiß man, dass es sich um eine Kurzform der makedonischen Betitelung für Könige handelt. Die Verwendung der Kurzform rührt wohl daher, dass es praktikabler war, die Kurzform des Titels auf Münzen und ähnlichem abzubilden.
    Bereits in der mykenischen Epoche im 13 Jahrhundert v. Chr. findet sich der Titel fast unverändert auf etlichen gefundenen Tontafeln wider. Die Inschrift aus den mykenischen Palastarchiven lautet unter Einbeziehung der Linearschrift B “qasireu” auf D: “Befehlshaber”.




    Der junge braucht dringen Hilfe.

  8. #18
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen

    Der junge braucht dringen Hilfe.
    Aber richtig der typ ist wirklich crazy
    Hier ein anderer artikel von ihm über die Minoer. Es gab vor ein paar Monaten eine DNA Studie über die Minoer ich kopier jetzt nicht den ganzen artikel von ihm sondern nur dem wichtigen teil sonst wird es zu lang (den ganzen kann sich ja jeder selbst durchlesen wenn er auf den link geht) und dann den echten artikel aus einer seriösen Seite.

    "Die Minoer waren Pelasger sie gehörten zur Urbevölkerung Europas | Makedonien - Vom Adlerhorst zum Weltreich


    Forscher haben nun die DNA-Proben der Minoer mit anderen Populationen weltweit verglichen. Ebenfalls verglichen wurden andere jungsteinzeitliche DNA-Proben anderer Regionen Europas, Kleinasiens und Nord-Afrikas. Das Resultat: Die DNA der Minoer stimmt am Meisten mit der DNA der Urbevölkerung Europas überein. Die größte Übereinstimmung fand sich in Südosteuropa und auf der iberischen Halbinsel. Eine Verwandschaft mit Nordafrikanern oder Völkern Kleinasiens konnte ausgeschlossen werden.
    Zu heutigen Nationen wies die DNA der Minoer die größte Übereinstimmung mit der Bevölkerung in der Lasithi-Ebene auf Kreta und den DNA Proben von Menschen aus Makedonien und Bulgarien auf."

    Und jetzt der echte Artikel
    scinexx | Die Minoer kamen nicht aus Afrika: DNA-Analysen klren den Ursprung der ersten europischen Hochkultur - Minoer, Kreta, Archologie, Hochkultur, DNA, Minos, Knossos, Phaistos, Afrika, gypten, Europa, Ursprung, Herkunft

    "Noch stärker ähnelten die minoischen Proben allerdings der aus bronzezeitlichen Knochen isolierten DNA aus dem Süden Europas, speziell der Iberischen Halbinsel.
    Und noch etwas zeigte die DNA-Analyse: Die Menschen, die heute auf der Lasithi-Ebene leben, tragen noch immer das Erbgut der Minoer in sich – und zwar zu einem größeren Teil als bisher angenommen. "Die enge Verwandtschaft der heutigen Kreter mit den Minoern ist offensichtlich", so die Forscher."



    Weit und breit nichts von heutigen Mazedoniern und Bulgaren zu lesen. Der schreibt einfach etwas ab aus einer DNA Studie und quetscht da zwischen einfach Mazedonier und Bulgaren rein echt geil der typ

  9. #19
    Avatar von Heraclius

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    Muss schon hart sein, wenn das eigene Volk noch keine 100 Jahre existiert, und man neben einem Land lebt, welches auf eine 4'000-jährige Tradition und Geschichte zurückblickt.

    Heraclius

  10. #20
    Avatar von Zoran

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    So so, Urheber geschütztes Material ohne Zustimmung verwendet ihr hier. Deswegen wurde wohl die Quelle nicht verlinkt

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