BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 20 von 20

Die Awaren

Erstellt von Perun, 09.02.2011, 18:23 Uhr · 19 Antworten · 2.736 Aufrufe

  1. #11
    Posavac
    Schickt für 500€ ne Speichelprobe zu Igenea und dann können wir uns solche Threads sparen

  2. #12
    Theodisk
    Zitat Zitat von Posavac Beitrag anzeigen
    Schickt für 500€ ne Speichelprobe zu Igenea und dann können wir uns solche Threads sparen
    Eigentlich sind es genau 179€ .

  3. #13
    Avatar von artemi

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    9.636
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Eigentlich sind es genau 179€ .
    399 für beide linien

  4. #14
    Theodisk
    Zitat Zitat von αptemi Beitrag anzeigen
    399 für beide linien
    Die bieten anfangs nur noch eine Sorte an für 179€. Später kann man für mehr Kohle updaten. Die haben ihr Marketing ziemlich geändert.

  5. #15
    ökörtilos
    Das Awarenreich existierte auf dem Gebiet des heutigen Ungarn von 567-796.Also bereits nach dem Niedergang des Hunnenreiches und noch vor der Landnahme der Magyaren (um 900).Die Awaren werden in Teilen der ungarischen Fachliteratur als hunnisches Volk bezeichnet.

  6. #16
    ökörtilos
    Barth Tibor: A magyar npek strtnete 1. rsz

    László Gyula szerint az avarok jelentős része hun volt, nyelvük azonos volt Attila hunjai nyelvével (168 m. 26; László Gyula, A honfoglaló magyar nép élete, 97-100). Görög híradások szerint az avarok négy elemből ötvöződtek. Ezek: UAR (Úr), KHUN (Hun), TARNIAKH (Turániak) és KOTZAGEREK (Kutya urak). Egy más görög forrás szerint az avarok UAR-KHUNI (árja honi) nép (80m. 226, 228; 82m. 29 és 83m. 48). Egy bizánci követ jelenti, hogy ez uarkhuni népet hangyákhoz hasonlítják (80 m. 228), szóval Hun-ágak, Hunok. Nem is lehettek az avarok mások, mint magyar nyelvűek, ha hosszú uralmuk, Árpádék bejöveteléig fennmaradt tömegeik ellenére egyetlen egy olyon helynév vagy nyom sem maradt fenn telephelyeiken, amelyet a magyartól eltérő idegen nyelven lehetne értelmezni (117m. 18). Az avarok tehát valóban hunok, és így a hun-avar egyezőség történelmileg egyező tény.
    Laut dem ungarischen Geschichtsprofessor Laszlo war ein bedeutender Teil der Awaren Hunnen, und ihre Sprache war die gleiche wie die der Hunnen zu Attilas Zeiten.Zusätzlich konnten die Awaren auch nichts anderes als magyarischsprachig gewesen sein (Der Autor zählt die Hunnen zu den Magyaren) ,da nach dem Ende ihrer langen Herrschaft nicht mal ein Ortsname oder jegliche andere Spur von einer fremden, der ungarischen entfernten Sprache übriggeblieben ist.Die Awaren sind also in der Tat Hunnen und so ist die hunnisch-awarische Einheit geschichtlicher Fakt.

  7. #17

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Barth Tibor: A magyar npek strtnete 1. rsz



    Laut dem ungarischen Geschichtsprofessor Laszlo war ein bedeutender Teil der Awaren Hunnen, und ihre Sprache war die gleiche wie die der Hunnen zu Attilas Zeiten.Zusätzlich konnten die Awaren auch nichts anderes als magyarischsprachig gewesen sein (Der Autor zählt die Hunnen zu den Magyaren) ,da nach dem Ende ihrer langen Herrschaft nicht mal ein Ortsname oder jegliche andere Spur von einer fremden, der ungarischen entfernten Sprache übriggeblieben ist.Die Awaren sind also in der Tat Hunnen und so ist die hunnisch-awarische Einheit geschichtlicher Fakt.
    Und was ist mit den Kaukasusawaren.
    Die existieren immer noch.

  8. #18
    Avatar von Lahutari

    Registriert seit
    08.12.2010
    Beiträge
    5.050
    Ich dachte schon hier geht es um Arumonen^^

    Die Awaren sind wahrscheinlich nach Byzanz marschiert ,haben die Schatzkammern ausgebeutet und sind wieder in den Kaukasus abgehauen ,weil die schon alles geholt haben was es zu holen gab^^

    Zitat Zitat von Perun
    Und was ist mit den Kaukasusawaren.
    Die existieren immer noch.
    Die gibt es immer noch?

  9. #19
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Und was ist mit den Kaukasusawaren.
    Die existieren immer noch.

    Kaukasushunnen.

  10. #20

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Awaren (Kaukasus)

    Die Awaren, auch Neu-Awaren genannt, (Eigenbezeichnung Awaral und Ma'arulal, „Awaren“, „Bergvolk“) sind ein Volk im Kaukasus, das über 800.000 Menschen umfasst. In der russischen Republik Dagestan stellen sie mit 28 % die größte und auch einflussreichste Bevölkerungsgruppe. Sie leben vorwiegend im südwestlichen, gebirgigen Landesteil. Eine kleine Minderheit lebt im Norden Aserbaidschans und ungefähr 20 Siedlungen befinden sich in der Türkei.

    Sprachgruppen des Kaukasus. „7“ sind die andisch-awarisch-didoischen Sprecher

    Die Awaren sind seit ca. dem 11. Jahrhundert sunnitische Moslems (schafiitisch) und waren zuvor meist christlich-orthodox.

    Bekannt wurde vor allem der Aware Imam Schamil, der im 19. Jahrhundert einen langjährigen Aufstand gegen die russische Besatzung führte.

    Bekanntester awarischer Dichter ist Rassul Gamsatowitsch Gamsatow

    Die Sprache der Awaren ist das Awarische und gehört zu den nordostkaukasischen Sprachen innerhalb des Sprachkomplexes der kaukasischen Sprachen.
    Awaral und Awaren [Bearbeiten] Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.


    Ob dieses Volk eine Beziehung zum historischen Reitervolk der Awaren hatte, oder ob es eine zufällige Namensgleichheit ist, ist bis dato nicht restlos geklärt. Mehrere Quellen deuten jedoch daraufhin, dass die Awaren im Kaukasus und die Steppenvölker im frühmittelalterlichen Zeitabschnitt verbündete Mächte waren und die Awaren in Dagestan Verbündeter der Steppenvölker waren. Das historische Zentrum der Awaren ist „Chunsach“ („bei den Hunnen“). Das awarische Wort „Awarag“ bedeutet „Prophet, Sendbote, Messias“, das ähnliche turksprachige Wort Avar („Wanderer“, „Vagabund“) ist dagegen iranischer Herkunft.


    Die arabische Bezeichnung des ersten awarischen Staates (vom 6. bis zum 13. Jahrhundert) war Ard as-Sarir. Nach den Berichten des arabischen Geographen und Reisenden Ahmad ibn Rustah (10. Jahrhundert) herrschte in diesem Land ein christlicher Regent mit dem Namen „Auhar“ (oder „Awhar“). Es wird angenommen, dass im Nordostkaukasus „Ssarir - Awaria“ das christliche Land war.
    Geschichte [Bearbeiten]

    Ein altes awarisches Kreuz mit Inschrift in georgischer Schrift

    Die Awaren lebten anfangs im Westen einer Gruppe sprachlich verwandter Gebirgsvölker ando-awaro-didoischer Sprachen im gebirgigen Westen Dagestans, die ein Stammesreich gründeten. Georgische Quellen des Mittelalters erwähnen neben den Awaren auch die Hunsibier und Didoer (Tsesen), zwei Stammesgruppen didoischer Sprachen als eigene Völker in der Nachbarschaft. Die awarischen Herrscher trugen den Titel Nutzal. Ab etwa 500 n. Chr. wird das Land zuerst in georgischen Quellen als Verbündeter der Alanen in Kaukasien (der heutigen Osseten) erwähnt und in der Folgezeit christianisiert. Muslimische Quellen des 10. und 11. Jahrhunderts, darunter al-Masudi und al-Istachri beschrieben Sarir noch als christliches Land. Um 900 erlebte es unter Nutzal Filan-Schah eine erste Blüte, geriet aber um 680 unter die Oberhoheit der Chasaren und nach dem Zusammenbruch dieses Reiches im 10. Jahrhundert unter die Oberhoheit des islamischen Kalifats und später der regionalen muslimischen Machthaber von Derbent und Schirwan und der Kumanen. In der Folgezeit konvertierten die Awaren und andere Gruppen der Region zum Islam. Bei der Islamisierung spielten, wie oft in Nordkaukasien, Wanderprediger des Sufismus eine Rolle.

    Nach den Mongolenzügen im 13. Jahrhundert wurde das Land unter Nutzal Emir Chunzak (1256- 1306) dominierende Macht Dagestans, wurde aber nach 1400 von den Herrschern der Kumyken besiegt. Ende des 15. Jahrhunderts entstand der Staat als "Chunzak Nutzal Khanat" um den Hauptort Tanus Awa neu und beseitigte 100 Jahre später im Bündnis mit anderen dagestanischen Völkern die Oberhoheit der Kumyken über Dagestan. Die Grenzkriege zwischen dem Osmanischen Reich und dem persischen Safawidenreich, die auch Dagestan einbezogen, nutzten die awarischen Khane und machte sich im 17. Jahrhundert unter persischer Oberhoheit zur führenden Macht des dagestanischen Berglandes. Umma I. Khan (gest. 1634, Veränderung des Namens „Umar“) kodifizierte das awarische Gewohnheitsrecht. Die Unruhen nach dem Untergang des Safawidenreiches überstanden die awarischen Nutzale mit wechselndem Kriegsglück. Umma II. Khan (gest. 1735) musste Niederlagen gegen die Darginer hinnehmen und unterstellte sich deshalb 1727 zeitweilig dem Schutz der russischen Zaren. Die Angriffe von Nadir Schah auf Dagestan konnten die dagestanischen Bergvölker 1742 wieder gemeinsam abwehren. Danach griffen zuerst die Lesgier und dann auch die Awaren unter Machmud Nutzal († 1754) und Umma III. die aserbaidschanischen und georgischen Fürstentümer an, die den Awaren Tribute zahlten. Erst ein gemeinsamer russisch- georgischer Sieg 1799 beendete die Kriegszüge der Awaren nach Transkaukasien und die Nutzal-Khane unterstellten sich 1801 erneut russischem Protektorat, 1821 wurde es von Russland annektiert.



    Schamil

    Gegen die russische Kolonisierung und die mit ihnen teilweise kooperierenden einheimischen Fürsten bildete sich eine Sufi-Bewegung (Tariqa) der Naqschbandiyya, die in Russland als Muridismus (russ. мюридизм) bezeichnet wurde. Unter Führung des Imams Ghazi Muhammad (russ. Kazi-Mullah/Кази-Мулла, Imam 1827-32) setzten sich dagestanische Bergvölker ab ca. 1827 gegen dagestanische Fürsten und Russland zur Wehr, Tschetschenen und andere nordkaukasische Völker schlossen sich bald an. Der zweite Imam Hamza Beg vernichtete 1834 die meisten Angehörigen der Fürstenfamilien, fiel aber im selben Jahr der Rache von Hadschi Murat zum Opfer. Dem dritten Imam Schamil gelangen einige international beachtete Erfolge gegen die russische Armee, bevor er sich 1859 ergab. Alle drei Nakschbandi-Imame waren Awaren. Ein kleinerer Teil der Awaren emigrierte ins Osmanische Reich. Ein Versuch des Nutzal Ibrahim 1859-63 das Nutzal-Khanat wiederzuerrichten scheiterte. Der Naqschbandi-Sufismus ist bis heute in der Region sehr weit verbreitet.

    Die zeitweilige awarische Vorherrschaft in Dagestan führte zur Ausbreitung der awarischen Sprache, die andere regionale ando-awaro-didoische Sprachen zum Teil zurückdrängte. In der Sowjetunion kam das Gebiet zur ASSR Dagestan und nach 1926 wurden die Sprecher dieser Sprachgruppe zur Titularnation der Awaren zusammengefasst, die nur die awarische Sprache als Schrift- und Schulsprache verwendeten, wodurch die sprachliche Assimilation verstärkt wurde. Als die russische Volkszählung 2002 die anderen Sprachen erstmals seit der Volkszählung 1926 wieder erfasste, waren sie entweder ausgestorben, oder hatten zwischen zwei und über 20.000 Sprechern. Awarisch ist nach Russisch die meistgesprochene Sprache Dagestans.

    Die sowjetischen Alphabetisierungs- und Industrialisierungsbestrebungen waren im traditionell sehr ländlichen Dagestan vergleichsweise spät – seit den 1950er Jahren – erfolgreich. Die Awaren sind praktisch vollständig alphabetisiert und leben inzwischen teilweise in Städten, v.a. in Machatschkala.

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Awaren
    Von Perun im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 28.12.2008, 19:43