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Balkan Griechisch oder Türkisch geprägt???

Erstellt von Spartaner, 26.05.2009, 22:24 Uhr · 159 Antworten · 19.848 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
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    Beiträge
    6.967
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Kaffee ? Wikipedia


    ich will mich jetzt net mit dir wegen kaffee streiten ^^ aber es ist en vermutung das es von den osmanen kommt die äthopier oder perser kannten es auch

    aber mit den rest gebe ich dir recht es das OR war wirklich ein multi kulti staat und die bräuche und kulturen der jeweiligen völker ist miteingeflossen so war es ^^
    aber wir haben den Kaffe von den Türken unzwar wir alle ausser nat. ihr Griechen.

    Darum heisst er am Balkan Tursko Kaffee. Und jeder alte Mann wird dir das so erklären...es steht sogar in den Stadtchroniken geschrieben und auch bei den Wienern ist es das Selbe....Der Kaffee am Balkan und in Europa wurde von den Türken mitgebracht....

    Ob jetzt die Türken den Kaffee von euch haben ist ne andere Frage...mfg

  2. #42
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
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    Beiträge
    23.740
    naja selbst wenn der kaffee aus der türkei kommt dann ist es ebenso ^^


    die türken haben zwar den balkan beeinflusst

    aber da die osmanen wiederrum von den persern,byzantiner (griechen) etc beeinflusst wurden sind hat sich nichts neues auf dem balkan getan......bedenkt das dass die einflussphäre des byzantinischen reiches war über 1000 jahre........der balkan gehört mal zum reich dazu,mal aber wiederrum nicht indem es eigenstänidge staaten gab (serbien,bulgarisches reich etc) trotzdem wurden sie sehr beeinflusst durch den byzantinsichen einfluss der wiederrum griechisch und persische einflüsse hatte.....aber ist generell schwachsinn zu behaupten neind as war griechisch oder das türkisch......jeder der sich mit dem byzantinischen-osmanischen reich ausernander gesetzt hat weiß dass das osmansiche reich zu 60-70 % eine kopie des byzantinischen reiches war.......der einzige große unterschied dieser reiche war die religion.....deswegen sagen auch manche das dass osmanische reich die islamische version des byzantinisches reiches war

    selbst mehmet der II hat sich nach der eroberung konstantinopels als kaiser von rom proklammiert...warum wenn er nicht in die fusstapfen treten wollte????

    naja lange rede kurzer sinn.....der balkan wurde von den byzantinern beeinflusst,wobei die osmanen den einfluss nochmal in den 400 jahren verstärkt haben

    da es sich aber fast um die gleiche kultur handelt kann man sagen dass der balkan von anbeginn unter dem gleichen einfluss war........

    und da das türkische eher das letzte große reich war unter dem der balkan war bleibt das natürlich im kopf dallas


    das einzige was die osmanen den balkan gegeben haben was er ohnehin hatte war der islam

  3. #43
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
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    23.740
    Nachdem die Christianisierung im Balkan vollendet war, befanden sich die Russen, Serben und Bulgaren unter dem spirituellen und kulturellen Einfluss Konstantinopels, was sie vom Byzantinischen Reich auch politisch abhängig machte, da die orthodoxe Kirche mit der Souveränität des byzantinischen Kaisers in enger Verbindung stand. Obwohl es in Bulgarien mehrere Versuche gab, ein eigenes Patriarchat zu gründen und sich so von Konstantionopel los zu lösen, blieb der bulgarische Zar immer dem Kaiser untergeordnet.
    Die sich in der Influenzspähre des Oströmischen Reiches befindende Völker wurden als „barbaroi“ empfunden, also wilde, unzivilisierte Stämme mit einer fremden Sprache. Als sie aber zu foederati des Reiches wurden und so Subsidien, Schutz und das Recht einer selbstständigen Regierung bekamen, also von der griechischen Kultur beeinflusst wurden, nannte man sie „mixobarbaroi“. Dieser Begriff stand für die jetzt im Sinne der griechischen Kultur zivilisierte Barbaren, die das Privileg hatten, mit der griechischen Welt in Kontakt zu kommen.





    Das Reich konnte im Jahre 1453 dem osmanischen Angriff keinen Widerstand mehr leisten, sodass die Hauptstadt, Konstantinopel, am 29. Mai von den Osmanen erobert wurde. Die byzantinische Kultur wurde aber von der türkischen nicht zerstört, da sie sich durch den friedlichen bzw. militärischen Auseinandersetzungen und Handel in das ganze Balkangebiet und auch nördlich der Donau ausgebreitet hatte.
    Ab der Eroberung Konstantinopels durch Mehmet II. wurde Moskau zum Zentrum und Hauptstadt des orthodoxen Christentums, daher auch „das dritte Rom“ genannt. Auch nördlich der Donau, in den Prinzipaten der Walachei und der Moldau, entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten eine stark byzantinisch geprägte Gesellschaft. Der Grund dafür war hauptsächlich die von den Osmanen eingesetzte Regierung, die aus Phanarioten, Griechen aus dem Viertel Phanar in Istambul, gebildet war. Dieses Gebiet nördlich der Donau wurde deshalb auch als „Byzanz aprés Byzanz“, Byzanz nach Byzanz, bezeichnet.





    Review:Byzantine Commonwealth - Eastern Europe 500-1453 - Dimitri Obolensky - 2000 ? ELib.at

  4. #44
    Opala
    Aide malaka um 9 Uhr morgens haust du mir solche Texte hin.

  5. #45
    Avatar von Sinopeus

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    Beiträge
    5.456
    Allein wenn ich den Titel dieses Threads sehe krieg ich wieder ne Manschette.

  6. #46
    Šaban
    In dalmatien gibts zwei ortschaften die heissen "Islam Grcki" und "Islam Latinski"

    Ein bisschen beides würd ich sagen

  7. #47

    Registriert seit
    25.05.2009
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    217
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Nachdem die Christianisierung im Balkan vollendet war, befanden sich die Russen, Serben und Bulgaren unter dem spirituellen und kulturellen Einfluss Konstantinopels, was sie vom Byzantinischen Reich auch politisch abhängig machte, da die orthodoxe Kirche mit der Souveränität des byzantinischen Kaisers in enger Verbindung stand. Obwohl es in Bulgarien mehrere Versuche gab, ein eigenes Patriarchat zu gründen und sich so von Konstantionopel los zu lösen, blieb der bulgarische Zar immer dem Kaiser untergeordnet.
    Die sich in der Influenzspähre des Oströmischen Reiches befindende Völker wurden als „barbaroi“ empfunden, also wilde, unzivilisierte Stämme mit einer fremden Sprache. Als sie aber zu foederati des Reiches wurden und so Subsidien, Schutz und das Recht einer selbstständigen Regierung bekamen, also von der griechischen Kultur beeinflusst wurden, nannte man sie „mixobarbaroi“. Dieser Begriff stand für die jetzt im Sinne der griechischen Kultur zivilisierte Barbaren, die das Privileg hatten, mit der griechischen Welt in Kontakt zu kommen.





    Das Reich konnte im Jahre 1453 dem osmanischen Angriff keinen Widerstand mehr leisten, sodass die Hauptstadt, Konstantinopel, am 29. Mai von den Osmanen erobert wurde. Die byzantinische Kultur wurde aber von der türkischen nicht zerstört, da sie sich durch den friedlichen bzw. militärischen Auseinandersetzungen und Handel in das ganze Balkangebiet und auch nördlich der Donau ausgebreitet hatte.
    Ab der Eroberung Konstantinopels durch Mehmet II. wurde Moskau zum Zentrum und Hauptstadt des orthodoxen Christentums, daher auch „das dritte Rom“ genannt. Auch nördlich der Donau, in den Prinzipaten der Walachei und der Moldau, entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten eine stark byzantinisch geprägte Gesellschaft. Der Grund dafür war hauptsächlich die von den Osmanen eingesetzte Regierung, die aus Phanarioten, Griechen aus dem Viertel Phanar in Istambul, gebildet war. Dieses Gebiet nördlich der Donau wurde deshalb auch als „Byzanz aprés Byzanz“, Byzanz nach Byzanz, bezeichnet.





    Review:Byzantine Commonwealth - Eastern Europe 500-1453 - Dimitri Obolensky - 2000 ? ELib.at


    Vielen dank mein Freund,
    Ich werde das später am anfan des Thereds rein posten,

    Das zeig deutlich das der Balkan sehr Griechisch geprägt war/ist

  8. #48

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    naja selbst wenn der kaffee aus der türkei kommt dann ist es ebenso ^^


    die türken haben zwar den balkan beeinflusst

    aber da die osmanen wiederrum von den persern,byzantiner (griechen) etc beeinflusst wurden sind hat sich nichts neues auf dem balkan getan......bedenkt das dass die einflussphäre des byzantinischen reiches war über 1000 jahre........der balkan gehört mal zum reich dazu,mal aber wiederrum nicht indem es eigenstänidge staaten gab (serbien,bulgarisches reich etc) trotzdem wurden sie sehr beeinflusst durch den byzantinsichen einfluss der wiederrum griechisch und persische einflüsse hatte.....aber ist generell schwachsinn zu behaupten neind as war griechisch oder das türkisch......jeder der sich mit dem byzantinischen-osmanischen reich ausernander gesetzt hat weiß dass das osmansiche reich zu 60-70 % eine kopie des byzantinischen reiches war.......der einzige große unterschied dieser reiche war die religion.....deswegen sagen auch manche das dass osmanische reich die islamische version des byzantinisches reiches war

    selbst mehmet der II hat sich nach der eroberung konstantinopels als kaiser von rom proklammiert...warum wenn er nicht in die fusstapfen treten wollte????

    naja lange rede kurzer sinn.....der balkan wurde von den byzantinern beeinflusst,wobei die osmanen den einfluss nochmal in den 400 jahren verstärkt haben

    da es sich aber fast um die gleiche kultur handelt kann man sagen dass der balkan von anbeginn unter dem gleichen einfluss war........

    und da das türkische eher das letzte große reich war unter dem der balkan war bleibt das natürlich im kopf dallas


    das einzige was die osmanen den balkan gegeben haben was er ohnehin hatte war der islam

    Hast du Echt wunderschön gesagt, das ist die wahrheit.
    Vielen dank für deinen sehr nutzlichen beitrag.

  9. #49

    Registriert seit
    21.05.2009
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    1.153
    Illyrisch also Albanisch!

  10. #50
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Hast du Echt wunderschön gesagt, das ist die wahrheit.
    Vielen dank für deinen sehr nutzlichen beitrag.
    nichts zu danken

    denn wenn die seldschuken ihre kultur und bräuche behalten hätten

    hätten wir auch leicht türkische bräuche.......und mit türkische bräuche meine ich nicht die der anatolien-türken sondern die der anderen türkischen völkern aus den steppen asiens


    bedenkt auch das die ersten türken nach anatolien um das jahr 1071 kamen als sie die schlacht von mantzikert gewonnen haben......die wiederrum lebten weitere 400 jahre neben den byzantinern die wiederrum beeinflusst wurden sind.......


    bestes beispiel sind die rum-seldschuken

    aus den rum-seldschuken sind wiederrum die osmanen entstanden als dieses reich in zahlreiche fürstentümer zusammengebrochen war

    Sultanat der Rum-Seldschuken ? Wikipedia


    da steht nochmal alles gut formuliert drinne

    die rumseldschuken waren ein pufferstaat der die islamische welt von den byzantinern trennten.....daher die großen arabisch/persische und griechischen einflüsse 400 jahre später wurde diese kultur komplett von den osmanen übernommen und sie haben sie auf den balkan gebracht......die aber wiederrum schon da war durch die byzantiner

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