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Banja Luka pred "navodnim" padom i predaje teritorija !

Erstellt von Dinarski-Vuk, 05.06.2007, 23:15 Uhr · 281 Antworten · 31.466 Aufrufe

  1. #191

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    narod je stvorio republiku srpsku majmune....
    Tu republiku majmunsku su prvo izjavili politicari pa su nju cetnici ocistili o opozicije

  2. #192
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    politisch war nur der Z4 Plan und später die Serben im Kosovo anzusiedeln.
    Für Milosevic war die Krajina als solches zweitrangig und für ihn vor allem deswegen von Bedeutung, da sie vor allem als eine Art Erpressung für Tudjmans Loyalität bei der Aufteilung von BiH dienen sollte und die Krajina wäre für ihn bei eventuellen Verhandlungen ein eingefrorener Konflikt, der je nach Bedarf re(aktiviert) wird. Die lokale Regierung in der Krajina sollte Milosevic nur so lange dazu dienen, so dass jemand die Bevölkerung direkt vor Ort kontrolliert, bis der Prozess des "humanitären Bevölkerungsaustausch" beendet wird. Auch mit der kompletten Ansiedlung der Serben aus der Krajina im Kosovo hätten sie demographisch gesehen die Albaner nicht "geschlagen".

  3. #193
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Für Milosevic war die Krajina als solches zweitrangig und für ihn vor allem deswegen von Bedeutung, da sie vor allem als eine Art Erpressung für Tudjmans Loyalität bei der Aufteilung von BiH dienen sollte und die Krajina wäre für ihn bei eventuellen Verhandlungen ein eingefrorener Konflikt, der je nach Bedarf re(aktiviert) wird. Die lokale Regierung in der Krajina sollte Milosevic nur so lange dazu dienen, so dass jemand die Bevölkerung direkt vor Ort kontrolliert, bis der Prozess des "humanitären Bevölkerungsaustausch" beendet wird. Auch mit der kompletten Ansiedlung der Serben aus der Krajina im Kosovo hätten sie demographisch gesehen die Albaner nicht "geschlagen".
    Warum kahm die für die meisten Serben aus der Kraijna nie die Option unter Kroatien in ihrem Gebieten zu bleiben.
    Das Gebiet war damals von der Außenwelt zimlich abgeschnitten viel Luxus gabs da nicht.
    Ob 93, 94 oder nach der Oluja.

    Wenn ich in Pula so rumlaufe da gehören Serben zum normalen Alltag ob hohe Tiere bei der Polizei oder Fischverkäufer am Mark, Anwälte überall gibt es Serben und keinen stören Sie.

  4. #194
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Warum kahm die für die meisten Serben aus der Kraijna nie die Option unter Kroatien in ihrem Gebieten zu bleiben.
    Das Gebiet war damals von der Außenwelt zimlich abgeschnitten viel Luxus gabs da nicht.
    Ob 93, 94 oder nach der Oluja. Wenn ich in Pula so rumlaufe da gehören Serben zum normalen Alltag ob hohe Tiere bei der Polizei oder Fischverkäufer am Mark, Anwälte überall gibt es Serben und keinen stören Sie.
    Die Motive waren unterschiedlich. Ich kann dir konkret ein wenig zu Knin die wirtschaftliche Entwicklung und ihre Folgen nennen. Vor dem Krieg hatte Knin für eine solche kleine Stadt fast 12'000 Arbeitsplätze und viele davon waren bei der Eisenbahn angestellt. Schon zu Beginn des Krieges, wegen den unterbrochenen Bahnverbindungen nach den sommerlichen Barrikaden, wurde diese Zahl auf ungefähr fünftausend reduziert. Die Inflation musste unter diesen Umständen nicht länger auf sich warten lassen.

    Für meinen Geschmack hat sich die Situation ein wenig 1994 stabilisiert, wo eher nur sporadisch und an wenigen Fronten gekämpft wurde, das friedlichste unter den Kriegsjahren. Die Wirtschaft war zwar mehr oder weniger am Boden, aber die "Verwüstung" in Bezug auf Einnahmen war nicht sofort zu Beginn betroffen, weil die Massnahmen von Ante Markovic immer noch Früchte getragen haben. 1990 war der jugoslawische Dinar stabilisiert und wir sprachen von Löhnen im Wert von rund tausend Mark.

    Das "wirtschaftliche Wunder" hielt nicht lange, nicht mal ein Jahr und vor allem Herstellungsfirmen waren von der Krise schwer betroffen. In den ersten drei Monaten von 1991 kam man noch knapp über die Runden und schon ein wenig später kam der erste blutige Konflikt zu Ostern an den Plitvice-Seen. Im Frühling 1992 nach der Unterzeichnung des sog. Vance-Owen Plan begann die grosse Krise, weil die Krajina direkt von Serbien abhängig wurde.

    Schliesslich begann ein viel blutigerer Konflikt in BiH und die Inflation wurde immer wilder. Die heimischen Firmen aus Knin konnten also nicht mehr nach Italien exportieren, sondern nur noch nach Serbien, die ebenfalls von der Inflation erfasst wurden. Ein Verwandter von mir hat damals regelmässig selbst gemachten Wein verkauft, sprich bekam relativ viel Dinar Geld in einem beachtlichen Wert zu dieser Zeit von 50 Mark. Wenn er das Geld nicht relativ früh im Morgengrauen den Dealern der Devisen gebracht hat, sondern sagen wir sich verspätet hat und erst zu Mittag kam, herrschte schon ein neuer Kurs und so wäre sein Gewinn deutlich gesunken und bekäme nicht mal fünf Mark dafür.

    War schon eine turbulente Zeit und jeder musste für sich schauen, wie sich zurechtfinden und Knin gehörte sogar zu den sichersten Orten in der Krajina, dann kannst du dir denken wie "gut" es anderswo ausgesehen hat.

  5. #195
    Avatar von Methica

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    Ante Markovic hatte auch Fans in Serbien. War ein sehr fähiger Mann wie es scheint.

  6. #196
    Avatar von Legija

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Warum kahm die für die meisten Serben aus der Kraijna nie die Option unter Kroatien in ihrem Gebieten zu bleiben.
    Das Gebiet war damals von der Außenwelt zimlich abgeschnitten viel Luxus gabs da nicht.
    Ob 93, 94 oder nach der Oluja.

    Wenn ich in Pula so rumlaufe da gehören Serben zum normalen Alltag ob hohe Tiere bei der Polizei oder Fischverkäufer am Mark, Anwälte überall gibt es Serben und keinen stören Sie.

    .
    30.10.2002

    Alle Serben des Landes verweisen...

    ...das wünscht sich laut Umfrage jeder vierte Kroate - Toleranzschwelle in Dalmatien und Slawonien extrem niedrig

    "Vecernji list"

    Zagreb - In Kroatien wird Toleranz auch Jahre nach dem blutigen Zerfall Ex-Jugoslawiens noch nicht groß geschrieben. Jeder vierte Kroate im Alter über 18 Jahren würde alle Serben des Landes verweisen. Das geht aus einer Umfrage der kroatischen Tageszeitung "Vecernji list" (Mittwoch-Ausgabe) hervor. Jeder siebente würde die Vertreibung aller Bürger Bosnien-Herzegowinas und Montenegros begrüßen.
    Die Enquete brachte zu Tage, dass die Toleranzschwelle in Dalmatien und Slawonien, zwei vom Krieg besonders betroffenen Gebieten, besonders nieder ist. In Dalmatien würden 44 Prozent begrüßen, wenn alle Serben das Land verließen, in Slawonien immerhin 35 Prozent. Am wenigsten Vorurteile gibt es offenbar in Istrien, der Region Rijeka und Gorski Koptar, einer Gebirgsgegend zwischen Rijeka und Karlovac. (APA)




    du denkst echt das die serben eine option hatten .........und jetzt kommen bestimmt paar leuchten und rechtfertigen das mit dem krieg .....anfang der neunziger gabs keine option dafür haben gewisse kreise gesorgt ......

  7. #197
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Klingt so als hätte man gar nicht nach Banja Luka gewollt.
    Das scheint mir auch so, es war eine Art Schachspiel um den anderen unter Druck zu setzen. Für mich ergibt es einfach keinen militärischen Sinn von der Manjaca aus Banja Luka anzugreifen. Bei ernsthaften Betrachtungen direkt Banja Luka anzugreifen hätten die Kroaten über den schwerumkämpften Brückenkopf von Orasje den Korridor forciert, haben sie aber nicht. Wieso auch nicht die komplette Fokussierung auf Trebinje oder Bileca? Als die Serben inoffiziell damals bereit waren, Ost-Slawonien den Kroaten wieder zu überlassen, war Banja Luka für die Kroaten nicht mehr von Bedeutung. Auf der anderen Seite hatte man vielleicht noch ein letztes Strohhalm mit der direkten Hilfe aus Serbien, aber die neuformierte VJ war 1995 nur noch ein Schatten der JNA aus 1991 und man hatte zu wenig Treibstoff (direkte Folge der Sanktionen) um grössere Streitkräfte zu mobilisieren.

  8. #198
    Avatar von daro

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    Die Serben hatten immer eine Option noch heute haben sie diese, Jeder darf und kann zurück kommen.
    1991 hätte mann sich Kroatien anschliesen lassen können.
    Als international Kroatien anerkannt wurde hätte mann sich ergeben können mit gewissen Forderungen.
    Mann hätte den Z4 Plan annehmen können der zimlich vorteilhaft für die Serben in der Kraja und wären die Leute massenhaft in ihren Häusern geblieben hätte sie auch nimand vertreiben können ofiziell wurde auch im Radio aufgerufen bleibt in eueren Häusern ihr must nicht gehen.

    Keine Option ist was anderes, die nicht Serben in Prijedor hatten nicht mal die Option zu flihen.

  9. #199
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Ich hatte immer das Gefühl, dass Milan Babic einer der wenigen war, der sich wirklich um die Menschen in der RSK sorgte, statt um Macht und die große Politik. Natürlich auch mit Abstrichen, aber irgendwie hab ich ihm das geglaubt.
    Auch wenn viele es nicht glauben, Jovan Raskovic auch, trotz all seiner negativen Eigenschaften bin ich mir bis heute sicher, mit ihm hätten wir alle einen Kompromiss und Formel für ein Zusammenleben gefunden.

    Die Opposition in der Krajina war praktisch der Willkür Milosevics ausgeliefert, es war ein physisches und politisches Käfig, da Slobo in der Krajina seine parallele Regierungsstruktur installiert hat. Die Krajina hatte bis zu ihrem Ende nie ihre eigene administrative Infrastruktur und es ist eine Farce zu glauben, die Krajina hätte ihre eigene authentische Politik geführt.

    Milosevic konnte vor allem durch parallele Polizeikräfte, seinem Schosshund Martic und den Roten Baretten die Umsetzung der Entscheidungen kontrollieren und Ungehorsam wurde nicht selten mit dem Leben bezahlt. Der Bürgermeister von Vrginmost Obradovic bezahlte mit seinem Leben weil er das perfide doppelte Spiel durchschaut hat, Veljko Dzakula ein hoher politischer Funktionär aus West Slawonien versuchte eine gemässigte Politik zu Kroatien zu kreieren und wurde mitten in Belgrad verhaftet und in einem geheimen Gefängnis in der Krajina inhaftiert. Die Umstände wie Raskovic "natürlichen Todes gestorben" ist sind bis heute noch nicht geklärt.

    Milan Babic war zu Beginn auf radikalem Kurs unterwegs und hat damals viele Oppositionäre verfolgt. Im direkten Vergleich zu Martic war er sehr intelligent, mit äusserst ausgeprägten Leader-Eigenschaften und mit einem grossen Talent für politische Manipulationen gesegnet. Babic hatte eigentlich zwei politische Phasen: zu erst seine nationalistische zu Beginn des Krieges, dann seine zweite nach dem Zerwürfnis mit Milosevic als man ihn versucht hat zu töten wo sein einziges politisches Projekt war, die biologische Existenz der Serben in Kroatien zu retten, auch unter der Sahovnica. Seine Reue kauf ich ihm auch ab.

  10. #200

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    Respekt vor Vuk. Metlica und Co schmeckt das glaub ich gar nicht was du schreibst.
    Hast du dich auch mal mit Alija beschäftigt?

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