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Banja Luka pred "navodnim" padom i predaje teritorija !

Erstellt von Dinarski-Vuk, 05.06.2007, 23:15 Uhr · 280 Antworten · 31.338 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Izdajnik

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Auch wenn viele es nicht glauben, Jovan Raskovic auch, trotz all seiner negativen Eigenschaften bin ich mir bis heute sicher, mit ihm hätten wir alle einen Kompromiss und Formel für ein Zusammenleben gefunden.

    Die Opposition in der Krajina war praktisch der Willkür Milosevics ausgeliefert, es war ein physisches und politisches Käfig, da Slobo in der Krajina seine parallele Regierungsstruktur installiert hat. Die Krajina hatte bis zu ihrem Ende nie ihre eigene administrative Infrastruktur und es ist eine Farce zu glauben, die Krajina hätte ihre eigene authentische Politik geführt.

    Milosevic konnte vor allem durch parallele Polizeikräfte, seinem Schosshund Martic und den Roten Baretten die Umsetzung der Entscheidungen kontrollieren und Ungehorsam wurde nicht selten mit dem Leben bezahlt. Der Bürgermeister von Vrginmost Obradovic bezahlte mit seinem Leben weil er das perfide doppelte Spiel durchschaut hat, Veljko Dzakula ein hoher politischer Funktionär aus West Slawonien versuchte eine gemässigte Politik zu Kroatien zu kreieren und wurde mitten in Belgrad verhaftet und in einem geheimen Gefängnis in der Krajina inhaftiert. Die Umstände wie Raskovic "natürlichen Todes gestorben" ist sind bis heute noch nicht geklärt.

    Milan Babic war zu Beginn auf radikalem Kurs unterwegs und hat damals viele Oppositionäre verfolgt. Im direkten Vergleich zu Martic war er sehr intelligent, mit äusserst ausgeprägten Leader-Eigenschaften und mit einem grossen Talent gesegnet für politische Manipulationen. Babic hatte eigentlich zwei politische Phasen: zu erst seine nationalistische zu Beginn des Krieges, dann seine zweite nach dem Zerwürfnis mit Milosevic als man ihn versucht hat zu töten wo sein einziges politisches Projekt war, die biologische Existenz der Serben in Kroatien zu retten, auch unter der Sahovnica.
    Sehe ich auch so. Man reduziert Raskovic meist nur auf Karadzic und sein Buch mit dem berühmten Zitat. Dabei hat er ja damals versucht Tudjman zu warnen oder zur Vernunft zu bringen... ich finde nicht die richtigen Worte dafür. Jedenfalls ist es vor allem mit dem Blick danach interessant, weil das GEspräch zwischen Tudjman und Raskovic, aus heutiger Sicht betrachtet, wie eine Anleitung für Tudjman erscheint und Raskovic, soweit ich das noch im Kopf habe, mit den meisten Punkten Recht behielt. Angeblich soll Tudjman dabei gegrinst haben, aber das sind eben immer diese Feinheiten. Vermutlich wussten beide, was im Hintergrund lief. Vielleicht hat Raskovic Tudjman falsch eingeschätzt. Wenn man sich dann noch anschaut, wie in den GEbieten der Krajinaserben gewählt wurde, gar nicht so sehr die SDS, wie man denken würde, sondern die Linken.







    Bis heute glaube ich nicht, dass Tudjman ein Serbenhasser war. Wenn man bedenkt, wie er mit politischen Gegnern umging oder Gebiete abstrafte, die ihn nicht wählten, dann kann man schon das Argument sehen, dass Serben in HR vor allem ein Problem für seinen Machterhalt darstellten. Dazu noch, dass er mit den Kräften, die er benötigte, um die Unabhängigkeit zu erreichen, Zusammenstöße vorprogrammiert waren. Und dann eben die Abläufe RSK-Intern. Das sind schon verdammt viele Zufälle. Ohne die Stimmungsmache zwischen Kroaten und Serben hätte er nie so schnell und so breit aufgestellt an die Macht kommen können. Deswegen kann man auch die nationalistische Haltung bei Raskovic und Babic (in der damaligen Situation) bei Seite schieben und erkennen, wie man damals Kroaten und Serben täuschte und gegeneinander aufgehetzt hat.

  2. #202
    Avatar von Legija

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Respekt vor Vuk. Metlica und Co schmeckt das glaub ich gar nicht was du schreibst.
    Hast du dich auch mal mit Alija beschäftigt?


    warum sollte es jemanden net passen rüdiger ?
    vuk wenn er selbstkritisch ist dann echt ohne dabei gegen kroatien zu hetzen .......aber ihr kerzen rülpst euch nur durchs forum alles natürlich wohlwollend . ......

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen




    Bis heute glaube ich nicht, dass Tudjman ein Serbenhasser war. Wenn man bedenkt, wie er mit politischen Gegnern umging oder Gebiete abstrafte, die ihn nicht wählten, dann kann man schon das Argument sehen, dass Serben in HR vor allem ein Problem für seinen Machterhalt darstellten. Dazu noch, dass er mit den Kräften, die er benötigte, um die Unabhängigkeit zu erreichen, Zusammenstöße vorprogrammiert waren. Und dann eben die Abläufe RSK-Intern. Das sind schon verdammt viele Zufälle. Ohne die Stimmungsmache zwischen Kroaten und Serben hätte er nie so schnell und so breit aufgestellt an die Macht kommen können. Deswegen kann man auch die nationalistische Haltung bei Raskovic und Babic (in der damaligen Situation) bei Seite schieben und erkennen, wie man damals Kroaten und Serben täuschte und gegeneinander aufgehetzt hat.




  3. #203

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    Wieso sollte Tudjman eine serbische Frau haben?!

  4. #204
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Man reduziert Raskovic meist nur auf Karadzic und sein Buch mit dem berühmten Zitat. Dabei hat er ja damals versucht Tudjman zu warnen oder zur Vernunft zu bringen... ich finde nicht die richtigen Worte dafür. Jedenfalls ist es vor allem mit dem Blick danach interessant, weil das GEspräch zwischen Tudjman und Raskovic, aus heutiger Sicht betrachtet, wie eine Anleitung für Tudjman erscheint und Raskovic, soweit ich das noch im Kopf habe, mit den meisten Punkten Recht behielt. Angeblich soll Tudjman dabei gegrinst haben, aber das sind eben immer diese Feinheiten. Vermutlich wussten beide, was im Hintergrund lief. Vielleicht hat Raskovic Tudjman falsch eingeschätzt. Wenn man sich dann noch anschaut, wie in den GEbieten der Krajinaserben gewählt wurde, gar nicht so sehr die SDS, wie man denken würde, sondern die Linken.

    Bis heute glaube ich nicht, dass Tudjman ein Serbenhasser war. Wenn man bedenkt, wie er mit politischen Gegnern umging oder Gebiete abstrafte, die ihn nicht wählten, dann kann man schon das Argument sehen, dass Serben in HR vor allem ein Problem für seinen Machterhalt darstellten. Dazu noch, dass er mit den Kräften, die er benötigte, um die Unabhängigkeit zu erreichen, Zusammenstöße vorprogrammiert waren. Und dann eben die Abläufe RSK-Intern. Das sind schon verdammt viele Zufälle. Ohne die Stimmungsmache zwischen Kroaten und Serben hätte er nie so schnell und so breit aufgestellt an die Macht kommen können. Deswegen kann man auch die nationalistische Haltung bei Raskovic und Babic (in der damaligen Situation) bei Seite schieben und erkennen, wie man damals Kroaten und Serben täuschte und gegeneinander aufgehetzt hat.
    Ich hatte die Gelegenheit ihn in den späten Achtziger Jahren persönlich kennen zu lernen, da er zu diesem Zeitpunkt in Sibenik und in grossen Teilen Dalmatiens aufgrund seiner aussergewöhnlichen Fähigkeiten als Psychiater sich einen Namen gemacht und grosse Popularität genossen hat, von Kroaten wie von Serben. Raskovic hatte eine interessante Vergangenheit. Seine Mutter war eine Kroatin aus einer streng gläubigen katholischen Familie, die Töchter waren auch mit Kroaten verheiratet und seine Neffen hat er auch als Kroaten deklariert, und trotzdem hat er hartnäckig nach dem ethnischen "corpus separatem" der Serben in Kroatien gefordert. Sein Vater war Richter unter Pavelics Herrschaft in Knin, wo er somit direkt die Legitimität der NDH anerkannt hat, über das er gar nicht gerne gesprochen hat. Er war leider auch nicht frei von Mythen, aber trotzdem war er sich der Realität bewusst. Ich denke vor allem die MASPOK Vorfälle in Dalmatien in den Siebziger Jahren haben seine Meinung bis zu seinem Tod gefestigt und gestärkt.

    Was ich immer interessant gefunden aber bis heute nicht begriffen habe, dass Vlado Gotovac aus seiner sozialliberalen Partei gegen den Dialog mit Raskovic war weil er immer die Meinung vertreten hat, dass ihn nicht die serbische Bevölkerung in Kroatien gewählt und legitimiert hat, sondern diese Position als Sprechführer der Serben deswegen erfüllten durfte, weil nur die HDZ ihm diese Bedeutung und das Ansehen geben konnte.

    Als er davon sprach dass die Serben ein "verrücktes Volk" seien, wurde das auf verschiedenste Weisen falsch interpretiert. Im Grunde genommen wollte er lediglich die Botschaft weiterleiten, dass sowohl die Serben als auch Kroaten deswegen verrückt waren, weil sie unter einer schlechten historischen kollektiven Wahrnehmung und Amnesie leiden. Die Angst, sei sie begründet oder nicht, kann man wie du schon sagtest gut dazu nutzen, beide Völker gegeneinander aufzuspielen. Das veröffentlichte Interview von Letica hat natürlich auch seinen Zweck erfüllt.

    Es liegt eigentlich auf der Hand wieso damals der HDZ ein verrückter Martic oder Babic in die Hände gespielt hat. Raskovic wurde schlussendlich nicht von Tudjman oder Letica politisch beseitigt, sondern von seinem gefährlichsten Gegner, Milosevic. Mit einem Raskovic als Führer der Serben in Kroatien hätte aber Tudjman vor grosse Probleme gestellt. Einen Krieg zwischen Kroatien und den kroatischen Serben hätte es höchstwahrscheinlich nicht gegeben, wobei immer noch die Frage bleibt, wie die JNA und Serbien hier reagiert hätten aber eins wäre sicher gekommen, dass Kroatien schwer ihre vollständige Staatlichkeit ohne eine regionale politische Autonomie für die Serben hergestellt hätte.

    Raskovics Konzept für die Zukunft der Serben in Kroatien war im Grunde genommen sehr einfach und zu diesem Zeitpunkt am vernünftigsten: man hätte die demokratischen Veränderungen und den demokratischen Willen der meisten kroatischen Bürger anerkannt, eine vollständige Zusammenarbeit mit der Regierung in Zagreb, aber mit dem Ziel nach der Lösung für seperate Umsetzungen für die serbische Bevölkerung. Raskovic hätte diese Frage wahrscheinlich internationalisiert, er hätte sich Garantien beim europäischen Rat geholt, vielleicht bekäme er grosse Unterstützung von Soros und aus dem NGO-Sektor und der Spielraum für Tudjman und Susak wäre auch definitiv kleiner geworden.

  5. #205
    Avatar von Methica

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Respekt vor Vuk. Metlica und Co schmeckt das glaub ich gar nicht was du schreibst.
    Warum sollte mir das nicht schmecken?

    Ich habe keine Ahnung wovon er im Zusammenhang von Militäraktionen spricht. Und wenn ich keine Ahnung habe, halte ich- anders als du -einfach mal meinen Mund.

    Des Weiteren freue ich mich mal was Neues zu hören und es dann irgendwann wenn sich die Gelegenheit bietet, auf seinen Gehalt hin zu überprüfen. Dann kann ich ja immer noch was dazu sagen.

  6. #206
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Respekt vor Vuk. Metlica und Co schmeckt das glaub ich gar nicht was du schreibst.
    Hast du dich auch mal mit Alija beschäftigt?
    Er gehörte zu den politisch gebildetsten Politikern dieser Zeit und auch die serbischen Politiker sprachen in höchsten Tönen über ihn, vor allem Momcilo Krajisnik. Aus meiner Sicht hat Alija dennoch viele kardinale Fehler getroffen, die vor allem vom radikalen Flügel der SDA getragen wurde und so langfristig dem Land nur geschadet hat. In erster Linie war er Parteipräsident der SDA und erst an zweiter Stelle Präsident des Gesamtstaates. Er hat die Islamisierung der Armee zugelassen wo er einen Sefer Halilovic aus der Armee vertrieben und einen militärisch unfähigen Rasim Delic installiert hat, der schon zu Beginn des Krieges gezeigt hat dass er kein General war der in der Lage gewesen wäre, eine Armee von 200'000 Leute führen zu können.

    Dasselbe Spiel ging dann auch mit den zivilen Behörden weiter die von der ARBiH (ausser vielleicht in Tuzla) kontrolliert wurden und Leute an wichtigen Positionen gebracht wurden, die loyal zu der radikalen Fraktion der SDA nahe standen. Bei allem Respekt unter den ganzen Umständen die die Bosniaken während des Krieges ausgesetzt waren und am meisten Verluste zugetragen wurde, mit dieser Politik konnte man keine multiethnische BiH aufbauen. Mit einem Bogic Bogicevic und Stjepan Kljuc an Alijas Seite, hätte man das Vertrauen der Serben und Kroaten gewinnen und so vielleicht den Krieg vermeiden können.

  7. #207
    Avatar von Legija

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    jovan hat sein leben weit weg von der realität gelebt und ich denke er hatte keine ahnung von dem was die krajina serben wollten und brauchten bei all seinen wundervollen oder schrecklichen visionen ..... tudjman und milosevic hätten null auf ihn gehört und ich glaube kaum das die krajina serben wenn sie raskovics idee angenommen hätten frei fröhlich und munter ohne krieg mit allen rechten und ner autonomie neben ihren freundlichen kroatischen nachbarn heute leben würden.....

  8. #208

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Er gehörte zu den politisch gebildetsten Politikern dieser Zeit und auch die serbischen Politiker sprachen in höchsten Tönen über ihn, vor allem Momcilo Krajisnik. Aus meiner Sicht hat Alija dennoch viele kardinale Fehler getroffen, die vor allem vom radikalen Flügel der SDA getragen wurde und so langfristig dem Land nur geschadet hat. In erster Linie war er Parteipräsident der SDA und erst an zweiter Stelle Präsident des Gesamtstaates. Er hat die Islamisierung der Armee zugelassen wo er einen Sefer Halilovic aus der Armee vertrieben und einen militärisch unfähigen Rasim Delic installiert hat, der schon zu Beginn des Krieges gezeigt hat dass er kein General war der in der Lage gewesen wäre, eine Armee von 200'000 Leute führen zu können.

    Dasselbe Spiel ging dann auch mit den zivilen Behörden weiter die von der ARBiH (ausser vielleicht in Tuzla) kontrolliert wurden und Leute an wichtigen Positionen gebracht wurden, die loyal zu der radikalen Fraktion der SDA nahe standen. Bei allem Respekt unter den ganzen Umständen die die Bosniaken während des Krieges ausgesetzt waren und am meisten Verluste zugetragen wurde, mit dieser Politik konnte man keine multiethnische BiH aufbauen. Mit einem Bogic Bogicevic und Stjepan Kljuc an Alijas Seite, hätte man das Vertrauen der Serben und Kroaten gewinnen und so vielleicht den Krieg vermeiden können.
    Sefer kommt mir aber auch nicht besonders gemäßigt rüber.
    Krieg hätte es so oder so in BiH gegeben. Schon alleine weil die KrajinaNachschubRute durch BiH ging. Die hatte doch Kroatien mit paar bosnischen Idioten schon vor der Unabhängigkeit angegriffen. Ich weiß auch nicht was Alija wirklich gemacht hätte wenn er mehr Macht gehabt hätte aber Bosnien saß leider zwischen zwei Parteien die sich bekriegt haben und bei deren Schlagabtausch am meisten abbekommen hat. In so einer Situation hat man nicht viel Auswahl.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Methica Beitrag anzeigen
    Warum sollte mir das nicht schmecken?

    Ich habe keine Ahnung wovon er im Zusammenhang von Militäraktionen spricht. Und wenn ich keine Ahnung habe, halte ich- anders als du -einfach mal meinen Mund.

    Des Weiteren freue ich mich mal was Neues zu hören und es dann irgendwann wenn sich die Gelegenheit bietet, auf seinen Gehalt hin zu überprüfen. Dann kann ich ja immer noch was dazu sagen.
    Ok also lässt du dich von ihm nur was die Millitäraktionen angeht belehren. Bist du schlecht gelaunt?

  9. #209

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Er gehörte zu den politisch gebildetsten Politikern dieser Zeit und auch die serbischen Politiker sprachen in höchsten Tönen über ihn, vor allem Momcilo Krajisnik. Aus meiner Sicht hat Alija dennoch viele kardinale Fehler getroffen, die vor allem vom radikalen Flügel der SDA getragen wurde und so langfristig dem Land nur geschadet hat. In erster Linie war er Parteipräsident der SDA und erst an zweiter Stelle Präsident des Gesamtstaates. Er hat die Islamisierung der Armee zugelassen wo er einen Sefer Halilovic aus der Armee vertrieben und einen militärisch unfähigen Rasim Delic installiert hat, der schon zu Beginn des Krieges gezeigt hat dass er kein General war der in der Lage gewesen wäre, eine Armee von 200'000 Leute führen zu können.

    Dasselbe Spiel ging dann auch mit den zivilen Behörden weiter die von der ARBiH (ausser vielleicht in Tuzla) kontrolliert wurden und Leute an wichtigen Positionen gebracht wurden, die loyal zu der radikalen Fraktion der SDA nahe standen. Bei allem Respekt unter den ganzen Umständen die die Bosniaken während des Krieges ausgesetzt waren und am meisten Verluste zugetragen wurde, mit dieser Politik konnte man keine multiethnische BiH aufbauen. Mit einem Bogic Bogicevic und Stjepan Kljuc an Alijas Seite, hätte man das Vertrauen der Serben und Kroaten gewinnen und so vielleicht den Krieg vermeiden können.
    ejup und silajdzic waren das Spiegelbild von Tudman Kabinett nur hier war es die westhercegowina Fraktion bei der Sda der Sandzak flügel. Die Radikalisierung fand im Laufe des Krieges statt,war aber auch der Grausamkeiten der ersten Kriegsmonaten geschuldet wo die Krajina und ostbosnien ethnisch gesäubert wurde.alija hat meiner Meinung nach Zuviel auf den Westen gesetzt die ja das Referendum gefördert haben.blauäugig ging er in den Konflikt hinein..
    p.s kljuic wurde von der hdz abgesetzt und Mate installiert .bogic war immer ein Mitglied des Kabinetts (glaub ich)?

  10. #210
    Avatar von Legija

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    ejup und silajdzic waren das Spiegelbild von Tudman Kabinett nur hier war es die westhercegowina Fraktion bei der Sda der Sandzak flügel. Die Radikalisierung fand im Laufe des Krieges statt,war aber auch der Grausamkeiten der ersten Kriegsmonaten geschuldet wo die Krajina und ostbosnien ethnisch gesäubert wurde.alija hat meiner Meinung nach Zuviel auf den Westen gesetzt die ja das Referendum gefördert haben.blauäugig ging er in den Konflikt hinein..
    p.s kljuic wurde von der hdz abgesetzt und Mate installiert .bogic war immer ein Mitglied des Kabinetts (glaub ich)?

    natürlich wurde alija erst radikal als er sah wie pöse die serben waren vorher waren er und sein mufti ceric fast schon serben und offener als n scheunen tor ......mit euch sollte man nur mit nem nassen lappen in der hand diskutieren ...jede "selbstkritische " diskussion endet nur damit das ihr weiter euren debilen scheizz verbreitet der sich seit den neunzigern eingebrannt hat und immer weiter gegebn wird von generation zu generation .... null einsicht nur vorgeheucheltes geschwafel um im gleichen moment es zu rechtfertigen und den hässlichen krummen finger richtung serben richten ..... alija war n krimineller , kriegstreiber und islamist vor dem herrn !!!

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