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Basileios II., der Bulgarentöter

Erstellt von Macedonian, 13.11.2005, 09:35 Uhr · 79 Antworten · 7.883 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
    Seine (Basil II) Mutter Theophanu war Griechin und die Herkunft von Basil I ist nicht 100% identifiziert. Armenisch, Griechisch und auch Slawisch.
    Griechin?

    Eher Romäerin.

    Griechenland gab es keins.

  2. #52
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Justinian aus Taor war auch reinrassiger Firomer aus Skopia


    482 n.Chr. gab es noch keine Slawen in Tauresium. Die wanderten erst im 6. Jh. ein.

    Heraclius

  3. #53
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Griechin?

    Eher Romäerin.

    Griechenland gab es keins.



    Das stimmt. Romäer und Grieche kannst du aber synonym gebrauchen. Genauso wie z.B. Romiosyni im Griechischen nichts anderes als Griechentum bedeutet.

    Griechen

    Heraclius

  4. #54
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    482 n.Chr. gab es noch keine Slawen in Tauresium. Die wanderten erst im 6. Jh. ein.

    Heraclius
    Das ist eure Theorie.

    Die Slawenwanderung ist bis heute nicht beweisen. Zudem gibt selbst das Ost römische Reich Fakten dazu diese Theorie anzuzweifeln.

    Viele byzantinische Herrscher, Generäle, Helden,... sind von ihrer Abstammung "Slawen", also Mazedonier.

  5. #55
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Das stimmt. Romäer und Grieche kannst du aber synonym gebrauchen. Genauso wie z.B. Romiosyni im Griechischen nichts anderes als Griechentum bedeutet.

    Griechen

    Heraclius
    Im griechischen, im deutschen ist aber der Begriff Romäer deutlich definiert.

    Rhomäer


    Als Rhomäer (oder Romäer) bezeichnet die Byzantinistik mitunter die Einwohner des mittelalterlichen Oströmischen/Byzantinischen Reiches.
    Das Byzantinische Reich war die direkte Fortsetzung des (Ost-)Römischen Reiches. Da sich die Bewohner des Reiches selbst in der römischen Tradition sahen, sind die in der Geschichtswissenschaft üblichen Bezeichnungen „byzantinisch“ und „Byzantiner“ neuzeitliche Kunstwörter. Im Grunde gilt dies auch für das Wort „Rhomäer“: In der deutschsprachigen Byzantinistik ist es üblich, die Selbstbezeichnung Ῥωμαῖοι (Rhomaioi), die sich in den mittelgriechischen Quellen findet (aber in äquivalenter Form auch als Fremdbezeichnung im orientalischen Raum für die Bewohner des Reiches und später für die Griechen im Osmanischen Reich gebraucht wurde), mit „Rhomäer“ wiederzugeben.
    Rhomaioi ist aber nichts anderes als das bereits im Altgriechischen übliche Wort für „Römer“. Der deutsche Terminus „Rhomäer“ verwischt also den Umstand, dass sich die Byzantiner selbst weiterhin schlicht als „Römer“ verstanden und bezeichneten. Da das Reich zwischen dem 4. (Gründung von Konstantinopel) und dem 7. Jahrhundert (Verlust größerer Gebiete an die Araber) einem grundlegenden Transformationsprozess ausgesetzt war, wird in der Forschung die Ansicht vertreten, dass die spätrömische Geschichte am Ende dieser Phase in die byzantinische übergegangen sei und man deshalb statt von „Römern“ besser von „Rhomäern“ sprechen sollte (etwa ab der Zeit des Herakleios, dessen Regierungszeit in der Regel als spätester sinnvoller Ansatz für den Beginn der eigentlichen „byzantinischen Geschichte“ angesehen wird), um diesem komplizierten Transformationsprozess Rechnung zu tragen. Es ist jedoch stets zu bedenken, dass damit eine Unterscheidung vorgenommen wird, die sich in den Quellen selbst so nicht findet: Wenngleich das Reich des 8. oder gar 12. Jahrhunderts sich in vielerlei Hinsicht fundamental vom Reich des 4. Jahrhunderts unterschied, so bestand dennoch eine ungebrochene ideengeschichtliche Anknüpfung an das spätrömische Reich, dessen staatsrechtliche Fortsetzung das Byzantinische Reich ohnehin war.
    „Rhomäer“ bzw. „Römer“ ist auch eine häufige Nisba bei orientalischen Namen, z. B. bei Dschalal ad-Din ar-Rumi (ar-Rumi - „der Rhomäer“). Als Rhomäer/Römer (Rumlar) bezeichnet man in der Türkei bis heute alle Griechen, die außerhalb Griechenlands leben. Bis ins 20. Jahrhundert bezeichneten sich in einigen ländlichen Regionen Griechenlands sogar die Einheimischen selbst eher als Rhomaioi denn als Hellenes - ein deutliches Zeichen für die Langlebigkeit römisch-byzantinischer Traditionen, die erst seit dem 19. Jahrhundert von einer Rückbesinnung auf das klassische Griechenland verdrängt wurden.

  6. #56
    Avatar von Godzilla

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Griechin?

    Eher Romäerin.

    Griechenland gab es keins.
    Sicher gab es Griechenland. Hier geht es aber nicht ums Land, sondern um die Herkunft einer Frau.

    Außerdem ist Romäerin, sowie Griechin nur eine Bezeichnung. Die Abstammung bleibt die gleiche.

  7. #57
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das ist eure Theorie.

    Die Slawenwanderung ist bis heute nicht beweisen. Zudem gibt selbst das Ost römische Reich Fakten dazu diese Theorie anzuzweifeln.

    Viele byzantinische Herrscher, Generäle, Helden,... sind von ihrer Abstammung "Slawen", also Mazedonier.




    Beweise hier erst einmal deine Abstammung von einem Bevölkerungssubstrat, das älter ist als die Slaweneinwanderung des 6. Jh. Schon das dürfte schwierig genug sein angesichts der Tatsache, dass nichts von eurer Kultur und Sprache mit der Antike in Kontinuität steht.

    Heraclius

  8. #58
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
    Sicher gab es Griechenland. Hier geht es aber nicht ums Land, sondern um die Herkunft einer Frau.

    Außerdem ist Romäerin, sowie Griechin nur eine Bezeichnung. Die Abstammung bleibt die gleiche.
    Es gab kein Griechenland. Als Erde nach heutiger Auffassung schon, nicht aber als Staat bis 1832.

    Ich glaub der Clown den du vorhin erwähntest, bist du.

  9. #59
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Beweise hier erst einmal deine Abstammung von einem Bevölkerungssubstrat, das älter ist als die Slaweneinwanderung des 6. Jh. Schon das dürfte schwierig genug sein angesichts der Tatsache, dass nichts von eurer Kultur und Sprache mit der Antike in Kontinuität steht.

    Heraclius
    Kaum wird es eng, kommt wieder die Slawenausrede ins Spiel...

    Justinian Slave, Belizarius Slave, Anastasius I Slave, Niketas Slave....

  10. #60
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Im griechischen, im deutschen ist aber der Begriff Romäer deutlich definiert.

    Rhomäer


    Als Rhomäer (oder Romäer) bezeichnet die Byzantinistik mitunter die Einwohner des mittelalterlichen Oströmischen/Byzantinischen Reiches.
    Das Byzantinische Reich war die direkte Fortsetzung des (Ost-)Römischen Reiches. Da sich die Bewohner des Reiches selbst in der römischen Tradition sahen, sind die in der Geschichtswissenschaft üblichen Bezeichnungen „byzantinisch“ und „Byzantiner“ neuzeitliche Kunstwörter. Im Grunde gilt dies auch für das Wort „Rhomäer“: In der deutschsprachigen Byzantinistik ist es üblich, die Selbstbezeichnung Ῥωμαῖοι (Rhomaioi), die sich in den mittelgriechischen Quellen findet (aber in äquivalenter Form auch als Fremdbezeichnung im orientalischen Raum für die Bewohner des Reiches und später für die Griechen im Osmanischen Reich gebraucht wurde), mit „Rhomäer“ wiederzugeben.
    Rhomaioi ist aber nichts anderes als das bereits im Altgriechischen übliche Wort für „Römer“. Der deutsche Terminus „Rhomäer“ verwischt also den Umstand, dass sich die Byzantiner selbst weiterhin schlicht als „Römer“ verstanden und bezeichneten. Da das Reich zwischen dem 4. (Gründung von Konstantinopel) und dem 7. Jahrhundert (Verlust größerer Gebiete an die Araber) einem grundlegenden Transformationsprozess ausgesetzt war, wird in der Forschung die Ansicht vertreten, dass die spätrömische Geschichte am Ende dieser Phase in die byzantinische übergegangen sei und man deshalb statt von „Römern“ besser von „Rhomäern“ sprechen sollte (etwa ab der Zeit des Herakleios, dessen Regierungszeit in der Regel als spätester sinnvoller Ansatz für den Beginn der eigentlichen „byzantinischen Geschichte“ angesehen wird), um diesem komplizierten Transformationsprozess Rechnung zu tragen. Es ist jedoch stets zu bedenken, dass damit eine Unterscheidung vorgenommen wird, die sich in den Quellen selbst so nicht findet: Wenngleich das Reich des 8. oder gar 12. Jahrhunderts sich in vielerlei Hinsicht fundamental vom Reich des 4. Jahrhunderts unterschied, so bestand dennoch eine ungebrochene ideengeschichtliche Anknüpfung an das spätrömische Reich, dessen staatsrechtliche Fortsetzung das Byzantinische Reich ohnehin war.
    „Rhomäer“ bzw. „Römer“ ist auch eine häufige Nisba bei orientalischen Namen, z. B. bei Dschalal ad-Din ar-Rumi (ar-Rumi - „der Rhomäer“). Als Rhomäer/Römer (Rumlar) bezeichnet man in der Türkei bis heute alle Griechen, die außerhalb Griechenlands leben. Bis ins 20. Jahrhundert bezeichneten sich in einigen ländlichen Regionen Griechenlands sogar die Einheimischen selbst eher als Rhomaioi denn als Hellenes - ein deutliches Zeichen für die Langlebigkeit römisch-byzantinischer Traditionen, die erst seit dem 19. Jahrhundert von einer Rückbesinnung auf das klassische Griechenland verdrängt wurden.



    Dass sich die Griechen des Mittelalters als Römer sahen, und zumindest politisch in Kontinuität zur römischen Antike standen, würde ich auch so sagen. Trotzdem ist die Kontinuität der Romäer zur eigenen, antiken griechischen Geschichte auch im Mittelalter nie abgebrochen.

    Heraclius

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