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Belgrad hat nichts zu feiern -

Erstellt von Josip Frank, 21.06.2011, 11:25 Uhr · 94 Antworten · 4.831 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Josip Frank

    Registriert seit
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    Belgrad hat nichts zu feiern -

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    Das Jubiläum der Slowenen und Kroaten löst in Serbien zumeist bloß Bitterkeit aus

    Während in Slowenien und Kroatien die ersten zwei Jahrzehnte der Unabhängigkeit gefeiert werden, stellt man in Serbien bloß sachlich fest, dass die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien vor 20 Jahren im Bürgerkrieg auseinandergefallen ist. Zu feiern gibt es für die meisten Serben nichts. Obwohl in den Nachbarstaaten Opferzahl und Verwüstung unvergleichbar größer waren, hat Serbien unter der Kriegsherrschaft von Slobodan Milošević sehr viel verloren - und rein gar nichts gewonnen.






    Der Jubel der Nachbarn löst unter den meisten Serben Bitterkeit aus. Man spricht zwar kleinlaut von den eigenen, im Namen des Serbentums begangenen Kriegsverbrechen, verweist jedoch viel lauter auf die Verbrechen und den aggressiven Nationalismus der "anderen" . In der Selbstempfindung der Serben wurden eben diese "anderen" belohnt, während man selbst ausschließlich "bestraft" wurde. Von diesem Gefühl ist sowohl die serbische Innen-, als auch die Außenpolitik geprägt.

    Belgrad hat nichts zu feiern - Der Zerfall Jugoslawiens - derStandard.at

    klar und deutlich von Andrej Ivanji auf den Punkt gebracht.

  2. #2
    Avatar von kiko

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    :schluchz:

  3. #3
    Avatar von Šumadinko

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
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    Das Jubiläum der Slowenen und Kroaten löst in Serbien zumeist bloß Bitterkeit aus

    Während in Slowenien und Kroatien die ersten zwei Jahrzehnte der Unabhängigkeit gefeiert werden, stellt man in Serbien bloß sachlich fest, dass die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien vor 20 Jahren im Bürgerkrieg auseinandergefallen ist. Zu feiern gibt es für die meisten Serben nichts. Obwohl in den Nachbarstaaten Opferzahl und Verwüstung unvergleichbar größer waren, hat Serbien unter der Kriegsherrschaft von Slobodan Milošević sehr viel verloren - und rein gar nichts gewonnen.






    Der Jubel der Nachbarn löst unter den meisten Serben Bitterkeit aus. Man spricht zwar kleinlaut von den eigenen, im Namen des Serbentums begangenen Kriegsverbrechen, verweist jedoch viel lauter auf die Verbrechen und den aggressiven Nationalismus der "anderen" . In der Selbstempfindung der Serben wurden eben diese "anderen" belohnt, während man selbst ausschließlich "bestraft" wurde. Von diesem Gefühl ist sowohl die serbische Innen-, als auch die Außenpolitik geprägt.

    Belgrad hat nichts zu feiern - Der Zerfall Jugoslawiens - derStandard.at

    klar und deutlich von Andrej Ivanji auf den Punkt gebracht.
    Hej! Glückwunsch zum Jubiläum !


  4. #4
    Avatar von kiko

    Registriert seit
    28.07.2008
    Beiträge
    10.647
    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
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    Das Jubiläum der Slowenen und Kroaten löst in Serbien zumeist bloß Bitterkeit aus

    Während in Slowenien und Kroatien die ersten zwei Jahrzehnte der Unabhängigkeit gefeiert werden, stellt man in Serbien bloß sachlich fest, dass die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien vor 20 Jahren im Bürgerkrieg auseinandergefallen ist. Zu feiern gibt es für die meisten Serben nichts. Obwohl in den Nachbarstaaten Opferzahl und Verwüstung unvergleichbar größer waren, hat Serbien unter der Kriegsherrschaft von Slobodan Milošević sehr viel verloren - und rein gar nichts gewonnen.





    also 1998 und 2002 wurden wir doch Basketballweltmeister.
    2005 und 2009 im Wasserball.
    Also lügst du hier rum. Von wegen nichts gewonnen. pfffffffff
    und Djokovic muss ich erst gar nicht erwähnen.

  5. #5
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Šumadinko Beitrag anzeigen
    Hej! Glückwunsch zum Jubiläum !


    noch nicht mit den Blumen schmeissen....erst in 4 Tagen...

  6. #6
    Avatar von Šumadinko

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    1.331
    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    noch nicht mit den Blumen schmeissen....erst in 4 Tagen...

    Oh fail

    Ok dann aber

  7. #7
    Avatar von kiko

    Registriert seit
    28.07.2008
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    10.647
    nichts desto trotz von mir auch ein GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!!!!!



  8. #8
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
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    Das Jubiläum der Slowenen und Kroaten löst in Serbien zumeist bloß Bitterkeit aus

    Während in Slowenien und Kroatien die ersten zwei Jahrzehnte der Unabhängigkeit gefeiert werden, stellt man in Serbien bloß sachlich fest, dass die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien vor 20 Jahren im Bürgerkrieg auseinandergefallen ist. Zu feiern gibt es für die meisten Serben nichts. Obwohl in den Nachbarstaaten Opferzahl und Verwüstung unvergleichbar größer waren, hat Serbien unter der Kriegsherrschaft von Slobodan Milošević sehr viel verloren - und rein gar nichts gewonnen.






    Der Jubel der Nachbarn löst unter den meisten Serben Bitterkeit aus. Man spricht zwar kleinlaut von den eigenen, im Namen des Serbentums begangenen Kriegsverbrechen, verweist jedoch viel lauter auf die Verbrechen und den aggressiven Nationalismus der "anderen" . In der Selbstempfindung der Serben wurden eben diese "anderen" belohnt, während man selbst ausschließlich "bestraft" wurde. Von diesem Gefühl ist sowohl die serbische Innen-, als auch die Außenpolitik geprägt.

    Belgrad hat nichts zu feiern - Der Zerfall Jugoslawiens - derStandard.at

    klar und deutlich von Andrej Ivanji auf den Punkt gebracht.

    hast noch diesen punkt vergessen in diesem bericht;

    Der Höhepunkt der selbstmörderischen Kriegspolitik von Slobodan Milošević waren in Serbien die Luftangriffe der Nato 1999 - in Serbien bis heute als ungerechtfertigt und als grobe Verletzung des Völkerrechts empfunden, weil das Land, wegen des Vetos Russlands, ohne Billigung der Uno bombardiert wurde.

    bezüglich realitäten anerkennen tun sich viele serbische bürger schwer.....
    da wurden um die 800000 albaner vertrieben und tausende umgebracht für sich selbst will / wollte man sich auf das völkerrecht berufen!!!!!

    da ich einige einträge erst jetzt gesehen habe bestätigt der bericht die wahrnehmungen einiger serben ,welche auch im bf mehr als genung vertreten sind....

    es sollen sich einige raushalten oder zumindest nicht spamen .danke

  9. #9
    Avatar von Šumadinko

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    nichts desto trotz von mir auch ein GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!!!!!




    Das Adverb nichtsdestotrotz (ugs.) wird als feststehende Fügung zusammengeschrieben, ebenso nichtsdestoweniger und nichtsdestominder.

  10. #10
    Avatar von Viljuška

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    hast noch diesen punkt vergessen in diesem bericht;

    Der Höhepunkt der selbstmörderischen Kriegspolitik von Slobodan Milošević waren in Serbien die Luftangriffe der Nato 1999 - in Serbien bis heute als ungerechtfertigt und als grobe Verletzung des Völkerrechts empfunden, weil das Land, wegen des Vetos Russlands, ohne Billigung der Uno bombardiert wurde.

    bezüglich realitäten anerkennen tun sich viele serbische bürger schwer.....
    da wurden um die 800000 albaner vertrieben und tausende umgebracht für sich selbst will / wollte man sich auf das völkerrecht berufen!!!!!
    Vor dem Bombardement wurden laut OSZE "nur" 39 Zivilisten getötet... aber lassen wir das.

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