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Bosniaken in Albanien

Erstellt von hamza m3 g-power, 23.04.2012, 23:29 Uhr · 190 Antworten · 10.900 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Ciciripi

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    Zitat Zitat von Pejan Beitrag anzeigen
    Wird mir zu lächerlich mit euren Pashas, Agallars und Begellers. Erwähnt hier Ali Pashë Tepelena, der vom Sultan geächtet und später ermordet wurde, weil er sich gegen das Osmanische Reich aufgelehnt hatte. Soviel zu dem Thema.




    Pashko Vasa meinst du. Wurde in einer christlichen Familie geboren.


    Er hat es sich doch selbst zu verdanken
    Wie gesagt du kannst auch gerne die Beys und Agas weglassen aber nur musst du dann mehr wie die halbe albanische Geschichte auch weglassen .

  2. #122
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Was hat Mehmet Ali Pasha dem Albanischen Volk gebracht?
    wenn du irgendwann mal nach ägypten reisen solltest, dann sag den leuten dort dass du albaner bist.. er hat das albanische volk im ausland bekannt gemacht
    genau wie mutter teresa

  3. #123
    RedOx
    Muhammed Ali Pasha, Herrscher von Ägypten (weiss nicht, ob du den meinst )

    Interessant war allerdings, dass die Würdenträger des Landes keinen Ägypter fanden, der über sie herrschen konnte oder den sie über sich herrschen lassen wollten, und stattdessen einen osmanischen Soldaten aus Albanien bitten mussten, dies zu tun.

    Muhammad Ali Pascha war ein kluger Stratege. Mit Religion hatte er nicht viel am Hut, aber er hatte sich durch scheinbare Religiosität bei den Ägyptern beliebt gemacht, bis ihm die Macht angetragen wurde. Seine erste Amtshandlung war, alle religiösen Führer ins Wüstenexil zu schicken und alle Militärgeneräle, die die Macht mit ihm teilen wollten, durch ein berüchtigtes Massaker während eines Banketts, zu dem er sie eingeladen hatte, ermorden lassen. Nach dem Vorbild Frankreichs wollte der neue Monarch Ägypten nicht nur zu einem modernen Staat formen, sondern auch zur Großmacht aufbauen. In einem atemberaubenden Tempo ließ Muhammad Ali Pascha moderne Fabriken errichten, schickte junge Stipendiaten nach Europa, die er zu Trägern der Modernisierung auserkoren hatte, unter ihnen befand sich der junge Rifa’a al-Tahtawi (gestorben 1873), der später die erste Fremdsprachenschule der arabischen Welt in Kairo errichtete.


    Muhammad Ali Pascha entsandte Expeditionen auf die arabische Halbinsel und schlug den Aufstand der radikalen Wahhabiten nieder, nach Afrika, um die Nilquellen zu kontrollieren.



    Hamed Abdel-Samad

  4. #124
    RedOx
    Gute Nacht allerseits.

  5. #125
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Muhammed Ali Pasha, Herrscher von Ägypten (weiss nicht, ob du den meinst )


    Hamed Abdel-Samad
    also war er so ne art "muslimischer skenderbeg".

  6. #126
    Pejan
    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    Er hat es sich doch selbst zu verdanken
    Wie gesagt du kannst auch gerne die Beys und Agas weglassen aber nur musst du dann mehr wie die halbe albanische Geschichte auch weglassen .
    Nenne sie beim Namen, wie du Ali Pashë Tepelena beim Namen nanntest, der dem Besatzer keinen Tributt mehr zollen wollte und dafür sterben musste. Ein Held ist er, der sich gegen den Sultan und sein imperialistisches Reich aufgelehnt hat. Bist du denn des Wahnsinns, dass du die uralte albanische Geschichte so sehr diskreditieren musst und mir hier sagen willst, die Hälfte unserer Geschichte verdanken wir den Osmanen? Tut mir leid, wir sind nicht auf einer Ebene. Ich wertschätze noch unsere Kultur, aber du kannst dich gerne mit den Osmanen gleichsetzen. Bist ja nur ein Muhaxher.

  7. #127
    Avatar von Ciciripi

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Muhammed Ali Pasha, Herrscher von Ägypten (weiss nicht, ob du den meinst )


    Hamed Abdel-Samad
    Ganz klar ein Held der Mann , am meisten gefällt mir das er den Wahabismus bekämpft hat .


    Muhammad Ali Pascha



    Dieser Artikel handelt von dem ägyptischen Herrscher, Angaben zum gleichnamigen Boxer siehe Muhammad Ali, Angaben zum türkischen Feldherren deutscher Herkunft siehe Mehmed Ali Pascha.

    Muhammad Ali Pascha, Gemälde von Auguste Couder

    Muhammad Ali Pascha (arabisch ‏محمد علي باشا ‎, DMG Muḥammad ʿAlī Bāšā, albanisch Mehmet Ali Pasha oder türkisch Mehmet Ali Paşa; * 1769 in Kavala; † 2. August 1849 in Alexandria) war 1805 bis 1848 Vizekönig von Ägypten sowie osmanischer Pascha. Er begründete die bis 1953 regierende ägyptische Herrscherdynastie und erreichte eine relative Unabhängigkeit Ägyptens vomOsmanischen Reich.
    Leben [Bearbeiten]

    Muhammad Ali Pascha wurde 1769 als Sohn albanischer Eltern [1][2][3][4][5] in Kavala geboren. 1799 kämpfte er als Leutnant gegen die Ägyptische Expedition Napoléon Bonapartes. Muhammad Ali zeichnete sich in den Kämpfen aus und ihm wurde das Kommando über das albanische Korps übergeben. In der Auseinandersetzung zwischen den Mamluken und den Türken um die Macht in Ägypten verhielt er sich neutral. 1805 nahm er als Pascha anstelle des vertriebenen türkischen Gouverneurs von der Zitadelle in Kairo Besitz.

    Mohammed Ali Pascha



    Ägypten unter Muhammad Ali und seinen Nachfolgern

    1807 besiegte er, im Bündnis mit den Mamluken, die britische Armee und zwang sie zum Abzug aus Ägypten.[6] Muhammad Ali sah die Mameluken aber als potentielle Gefahr für seine Macht und als Hindernis beim Aufbau einer modernen Armee an. Am 1. März 1811 befahl er seinen albanischen Truppen, ein Massaker unter den Mamelukenfamilien anzurichten. Rund 1.000 Angehörige dieser Militärelite kamen dabei ums Leben. Er motivierte seine albanischen Soldaten dadurch, dass er die Häuser der Mameluken zur Plünderung und ihre Frauen zur Vergewaltigung freigab. Sein Sohn Ibrahim Paschabrach die verbliebene Macht der Mameluken mit einem Feldzug nach Oberägypten 1812.[7] Danach versuchte er, seine albanischen Truppen der Disziplin einer modernen Armee zu unterwerfen. Der Versuch scheiterte und gipfelte in einem misslungenen Mordkomplott albanischer Soldaten gegen ihren Befehlshaber. Im späteren Verlauf seiner Herrschaft schickte er die albanischen Truppen an den arabischen Kriegsschauplatz gegen wahhabitischeRebellen. Er nahm dabei bewusst in Kauf, dass ein Großteil der Männer nicht mehr zurückkehren würde.[8] Mithilfe einer neuen, europäisch ausgebildeten Führungsschicht begann Muhammad Ali Pascha mit dem Aufbau einer modernen Verwaltung und der Förderung der Wirtschaft durch die Gründung von exportorientierten Industrien.[6] Zu diesem Zweck beauftragte er ab den 1820er Jahren Gesandtschaften, sich in Europa die nötigen technischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten anzueignen und sie nutzbringend in ihrer Heimat anzuwenden. Der hierdurch ausgelöste Innovationsschub war beträchtlich und wird mit dem arabischen Begriff nahda bezeichnet[9].
    Auf dem Land schaffte Muhammad Ali die Privilegien der Feudalherren ab und setzte die Besteuerung des Landbesitzes islamischer Stiftungen durch. Auch bemühte er sich um die Ausdehnung der kultivierbaren Fläche durch Bewässerung. 1820 wurde der nach dem osmanischen Sultan benannte Mahmudiya-Kanal fertiggestellt. Der Kanal verband Alexandria mit dem Nildelta. Für den dreijährigen Bau des Projekts ließ Muhammad Ali bis zu 300.000 Bauern als Arbeiter zwangsverpflichten. Ebenso versuchte er, durch Schutzzölle und staatliche Investitionen eine eigene Industrie in der Provinz Ägypten aufzubauen. Die Staatseinnahmen seines Machtbereichs stiegen vom Beginn seiner Herrschaft bis 1821 um mehr als das Fünffache an.[10]
    Auch wenn der Versuch einer Industrialisierung des Landes und die Umsetzung einer Landreform nicht so erfolgreich waren wie gedacht, bildete sich doch im Bereich der Baumwollindustrie und des Baumwollhandels eine neue Mittelschicht heraus. Der mangelnde Erfolg ist nicht zuletzt auf die Interventionen europäischer Mächte zurückzuführen.[6]
    Mit der neu aufgestellten und - nach französischem Vorbild - durch den französischen Oberst Sève (Süleyman Pascha) ausgebildeten ägyptischen Armee wurden im Auftrag des osmanischen Sultans die Wahabiten im Osmanisch-Saudischen Krieg vernichtend geschlagen. Für die erworbenen Verdienste wurde Muhammad Ali Pascha 1813 vom Sultan mit der Insel Thasos belehnt, wo er zahlreiche Verwaltungsreformen einleitete.

    Mohammed Ali Pascha, Gemälde von David Wilkie

    Entlang des Nils stießen seine Truppen nach Süden vor. 1821 wurde das Sultanat von Sannar von ägyptischen Truppen unter Führung Ismael Kamil Paschas, dem Sohn von Muhammad Ali, erobert.Khartum wurde gegründet und das Land als Türkisch-Ägyptischer Sudan beherrscht.
    Muhammad Ali konnte das Land zwar unter seine Kontrolle bringen, das Hauptziel des Eroberungszuges, nämlich die Beschaffung von Sklaven als Soldaten für seine Armee konnte er nicht zufriedenstellend erreichen. Rund 20.000 Männer wurden von seinen Soldaten gefangen genommen und als Sklaven nach Ägypten verschleppt. Doch nur rund 3.000 von ihnen überlebten die strapaziöse Reise und dienten später in der Armee des Pascha. Auch die Soldaten des Pascha litten schwer unter diesen Bedingungen; Tausende fielen aufgrund mangelnder Ernährung, Hygiene und medizinischer Versorgung Seuchen zum Opfer.[11]
    Während der Griechischen Revolution war der osmanische Sultan Mahmut II. nach drei misslungenen Feldzügen gezwungen, Muhammad Ali zu seiner Unterstützung zu rufen. 1824 wurde er vom Sultan zum Statthalter von Morea ernannt. Die disziplinierte ägyptische Armee, unterstützt von einer gut organisierten Flotte, erreichte schnell, was den Türken nicht gelungen war. Um 1826 waren die Griechen zu Land praktisch unterworfen, und Ibrahim Pascha bereitete sich vor, die griechischen Inseln zu erobern.
    Dabei gelang es der Armee noch 1824 einen Aufstand gegen aufständischen Bauern unter Führung eines islamischen Gelehrten zu unterdrücken. Rund 4.000 Menschen fielen den Kämpfen und Repressalien zum Opfer. Muhammad Ali ließ auch fünfundvierzig Offiziere hinrichten, deren Männer zu den Rebellen desertierten.[12]
    Durch das Eingreifen einer britisch-französischen Flotte in der Schlacht von Navarino musste das Osmanische Reich 1830 Griechenland jedoch in die Unabhängigkeit entlassen.
    Muhammad Ali Pascha bot dem osmanischen Sultan Mahmud II. an, die unruhige Provinz Syrien zu unterwerfen. Im Gegenzug wollte er als Statthalter in Syrien eingesetzt werden. Nachdem der Sultan ihm das verweigerte, besetzten ägyptische Truppen unter Ibrahim Pascha 1831 Palästina und Syrien. Am 27. Mai 1832 erstürmten sie Akkon und am 18. Juni Damaskus. Die ägyptischen Truppen stießen nach Siegen über die Osmanen bei Homs (am 7. Juli) und Konya (im Dezember 1832) nach Anatolien vor. Am 8. April 1833 wurde der Frieden von Kütajeh geschlossen und Muhammad Alis Herrschaft über Syrien vorerst anerkannt. 1838 fühlte sich das Osmanische Reich stark genug, den Kampf gegen die ägyptischen Truppen unter Ibrahim Pascha in Syrien wiederaufzunehmen. Die ägyptischen Truppen besiegten aber die osmanische Armee unter Hafiz Pascha in der Schlacht von Nizip am 24. Juni 1839. Erst durch die Intervention Großbritanniens, Russlands, Preußens und Österreichs (1840) wurde Muhammad Ali Pascha 1841 gezwungen, Syrien und Palästina wieder zu räumen (Orientkrise). Außerdem musste er Ägypten der europäischen Wirtschaft öffnen, was die Entwicklung einer eigenen Industrie behinderte. Die Osmanen mussten allerdings Muhammad Ali Pascha als erblichen Vizekönig in Ägypten anerkennen. Er starb 1849.
    Muhammad Ali Pascha hatte vier Söhne. Sein Sohn Ismael Pascha starb 1822. 1848 übergab Ali Pascha seinem Sohn Ibrahim, dem Eroberer Syriens, die Herrschaft. Dieser verstarb aber noch im gleichen Jahr, so dass Muhammad Ali erneut die Macht übernahm. Ihm folgte der Sohn des 1816 verstorbenen Ahmad Tousson Prinz Abbas I.. Nach diesem kam der jüngste Sohn von Muhammad Ali, Mehmet Sa'id, auf den Thron.
    In Kairo hinterließ er die von 1824 bis 1884 errichtete Muhammad-Ali-Moschee.


  8. #128
    Avatar von Ciciripi

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  9. #129
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Pejan Beitrag anzeigen
    Nenne sie beim Namen, wie du Ali Pashë Tepelena beim Namen nanntest, der dem Besatzer keinen Tributt mehr zollen wollte und dafür sterben musste. Ein Held ist er, der sich gegen den Sultan und sein imperialistisches Reich aufgelehnt hat. Bist du denn des Wahnsinns, dass du die uralte albanische Geschichte so sehr diskreditieren musst und mir hier sagen willst, die Hälfte unserer Geschichte verdanken wir den Osmanen? Tut mir leid, wir sind nicht auf einer Ebene. Ich wertschätze noch unsere Kultur, aber du kannst dich gerne mit den Osmanen gleichsetzen. Bist ja nur ein Muhaxher.
    wem hat ali pashe tepelena seinen aufstieg zu verdanken?

  10. #130
    Pejan
    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    wem hat ali pashe tepelena seinen aufstieg zu verdanken?
    Adelige waren von Anfang an grosse Feldherren, mein Freund. Nach dem Einmarsch der Osmanen mussten sie sich nur zum Islam bekennen, um ihre Ländereien behalten zu dürfen. Die Adeligen haben ihn auch als erstes angenommen. Aber eigentlich wurde ihm alles vom Vater vererbt.

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