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Bosnien während des KuK reiches

Erstellt von Bosnjo, 24.02.2010, 18:17 Uhr · 89 Antworten · 5.567 Aufrufe

  1. #81

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Kannst du noch eine Quelle nennen. Ich würde das gerne nachlesen, weil ich in diesem Gebiet 0 Ahnung habe.
    Jeder Jugo hat Mlada Bosna zu respektieren

    Ziele der Bewegung

    Ziele von Mlada Bosna waren die revolutionäre Befreiung Bosnien-Herzegowinas von der österreich-ungarischen Besatzung und der Zusammenschluss südslawischer Provinzen Österreich-Ungarns mit Serbien und Montenegro und die Rücknahme der moslimischen Provinz Sandschak Novi Pazar. Mitglieder von Mlada Bosna kritisierten den Konservativismus und die Unbildung der Massen, riefen zum Widerstand gegen die autoritäre Machtstruktur und das jesuitische Schulwesen Österreich-Ungarns auf und vertraten die Gleichberechtigung von Frauen. Einen großen Einfluss auf die Bewegung hatten Giuseppe Mazzinis Junges Italien und Thomas Masaryk, darüber hinaus auch russische Revolutionäre wie Michail Alexandrowitsch Bakunin und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin. Viele Mitglieder von Mlada Bosna waren literarisch interessiert und begabt. Der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger Ivo Andrić stand Mlada Bosna nahe und verkehrte persönlich mit Gavrilo Princip. Werke des Schriftstellers Petar Kočić und des Intellektuellen Vladimir Gaćinović waren von besonderer Bedeutung für die Bewegung. Der Begriff Mlada Bosna wurde erstmals 1907 in einem Zeitungsartikel Petar Kočićs erwähnt.



  2. #82
    Avatar von Ravna_Posavina

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Ciganović

  3. #83

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    Princip wurde zu 20 Jahren Kerker in der Kleinen Festung in Theresienstadt verurteilt. Die Zellen waren kalt und feucht, die Gefangenen durften weder lesen noch schreiben, und sie durften mit niemandem reden. Wegen der Haftbedingungen verfiel Princip gesundheitlich. Schließlich starb er am 28. April 1918 im Gefängnislazarett an Knochentuberkulose. Zuvor war ihm die rechte Hand amputiert worden. In seiner Zelle fand man nach seinem Tod folgende Zeilen, die er mit dem Stiel eines Löffels in die Wand geritzt hatte:


    Unsere Geister werden durch Wien wandern,
    Am Hofe umherirren, die sogenannten Herrschaften erschrecken.


    Gavrilo Princip war noch nicht mal volljährig, als er die Tat vollbrachte, große Anerkennung verdient er

  4. #84

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    ich glaube metkkkovic ist fett

  5. #85

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    Zitat Zitat von Mirko1 Beitrag anzeigen
    ich glaube metkkkovic ist fett

    aber nicht so aufgebläht wie Gross Scherbien....

  6. #86
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Jeder Jugo hat Mlada Bosna zu respektieren
    jup!

  7. #87
    Avatar von Duušer

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Schau her, jetzt sind wir frei und haben mehr BIP/Einwohner als Jugoslawien damals!


    Jugo: 3650€
    Kro: 15.000€

    Klar ich weiss die Zeiten ändern sich und somit das Geld, aber Jugoslawien war einer der meistverschuldetsten Länder der Welt!
    Und komm mir nicht mit Blockfrei und Jugoslawien... war ein von einem geldgeilen kommunistischen dikator geführter staat, indem die Leute nie richtig zufrieden waren...
    Junge.... Deutschland hatte damals schon 50 mal mehr Schulden als Jugoslawien... Jugoslawien hatte kaum Schulden, etwa 25 Milliarden $.... war jedoch am BIP von Jugoslawien bemessen eine der höchstverschuldeten Länder Europas aber preislich gesehen war und das heute niks...

  8. #88
    Avatar von Stipan

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    ihr redet alle, dass es besser war unter Kuk alls in jugoslawien war
    aber habt alle keine ahnug wie es sich zu der zeit überhaupt gelebt hat ob unter kuk oder als jugoslawien gegründet wurde wie wollt ihr das dann vergleichen ?? NUR durch historische texte ?
    ich denke es gab viele die unter einem kommunistishcen yugo gut gelebt haben und auhc welche die unzufrieden waren genauso wie heute

  9. #89
    Avatar von Styria

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    Nach dem Bauernaufstand gegen die Osmanen 1875-1878 war Bosnien-Herzegowina beim Berliner Kongress 1878 von den Großmächten der österreichisch-ungarischen Verwaltung unterstellt worden. 1908 wurde es anlässlich des 60. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. annektiert und die Provinz Sandschak Novi Pazar zwischen Serbien und Montenegro geteilt, was die Bosnische Annexionskrise auslöste.

    Die Annexion brachte Österreich-Ungarn sehr viel mehr Nachteile als Vorteile, was im Wiener Reichsrat auf große Empörung stieß. Zunächst war unklar, ob Ungarn oder Cisleithanien die Souveränität über Bosnien und Herzegowina bekommen sollten. Denn durch die Annexion war die fragile innerstaatliche Machtbalance bedroht. Die ungarische Regierung beanspruchte die neuen Provinzen, weil Bosnien im Mittelalter zeitweise Teil der Gebiete der Stephanskrone gewesen war. Aber auch kroatische Nationalisten sahen ihre Chance gekommen. Sie forderten, dass Bosnien zum teilautonomen Königreich Kroatien und Slawonien geschlagen werden sollte, welches nach ihren Vorstellungen dann, zusätzlich vermehrt um Dalmatien, aus der ungarischen Hegemonie gelöst und zum dritten Teilstaat der Donaumonarchie erhoben werden sollte. Damit wäre die im österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 errichtete dualistische Staatskonstruktion zu einem Trialismus geworden.



    Diese Forderung zum Trialismus (Österreich-Ungarn-Südslawien) stellte auch Franz Ferdinand, was ihn zur Zielscheibe nationalistischer Serben machte, welche sich eigentlich selbst Bosnien bemächtigen wollten)

    Innenpolitisch und wirtschaftlich wurde Österreich-Ungarn durch die Annexion geschwächt. Es handelte sich um bitterarme Provinzen, in denen wirtschaftlich nur wenig zu holen war. Der Wirtschaftsboykott und die Mobilisierung der Armeen des österreich-ungarischen Staats hingegen belasteten die Wirtschaft erheblich.

    Im Bereich der allgemeinen Volkbildung kam es durch die allgemeine Unterrichtspflicht zu einem kontinuierlichen Rückgang des insbesondere in den östlichen und südlichen Reichsteilen noch vielfach vorhandenen Analphabetentums. Dieses blieb jedoch weiterhin ein erhebliches bildungspolitisches Problem und behinderte die Teilnahme von weiten Bevölkerungskreisen am gesellschaftlichen und politischen Leben.



    Prozentsatz der Analphabeten (Personen älter als 6 Jahre):
    1880 1910
    Österr. Reichshälfte 34,4 % 27,4%

    Dalmatien 87,3% 73,6%
    Krain 45,4% 31,4%
    Bukowina 87,5% 62,2%
    Küsentland 56,8% 38,2%


    Die Schulpflicht wurde unter dem SHS-Staat 1921 übrigens wieder abgeschafft.

    Ab 1879 begannen die Regierungen in Österreich und Ungarn das Bahnnetz wegen der schwerfälligen Entwicklung während der weltweiten Wirtschaftskrise in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts wieder zu verstaatlichen. Zwischen 1879 und 1900 wurden in Cisleithanien und Ungarn mehr als 25.000 Kilometer neue Bahnstrecken angelegt. Während dieser Periode gelang es der Doppelmonarchie, mittels Bahneinsatzes die Transportkosten im Inneren zu reduzieren und neue Märkte außerhalb des Landes zu erschließen.

    Aufgrund der Besitzungen im Österreichischen Küstenland sowie am weiteren Balkan verfügte Österreich über mehrere Seehäfen. Der bedeutendste davon war Triest, wo die österreichische Handelsmarine mit ihren beiden bedeutendsten Gesellschaften Österreichischer Lloyd und Austro-Americana sowie einige Werften ihren Sitz hatten, und auch die k. u. k. Kriegsmarine zahlreiche Schiffe anfertigen und ankern ließ

    Die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (DDSG) wiederum war bis Ende der Donaumonarchie die größte Binnenschifffahrtsgesellschaft der Welt, während der Österreichische Lloyd eine der größten Hochsee-Reedereien der damaligen Zeit, mit Reisezielen im Orient, sowie ab Errichtung des Suez-Kanals, auch in Asien, war. Vor Kriegsausbruch zählte er 65 mittlere bis große Dampfschiffe. Die Austro-Americana zählte vor Kriegsausbruch etwa ein Drittel davon, verfügte aber mit der S.S. Kaiser Franz Joseph I. über das größte österreichische Passagierschiff. Im Gegensatz zum Österreichischen Lloyd steuerte die Austro-Americana fast ausschließlich Ziele in Nord- und Südamerika an. Bis zum Kriegsausbruch 1914 beförderte die Gesellschaft unter anderem 101.670 Auswanderer von Österreich-Ungarn in die Vereinigten Staaten.

    Insgesamt wäre es interessant zu Wissen, was aus diesen 3 Staaten (Österreich-Ungarn-Südslawien) geworden wäre ohne den beiden Weltkriegen.
    Wie hätten sie sich wirtschaftlich entwickelt ?

  10. #90

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    Zitat Zitat von BuskoJezero Beitrag anzeigen
    ihr redet alle, dass es besser war unter Kuk alls in jugoslawien war
    aber habt alle keine ahnug wie es sich zu der zeit überhaupt gelebt hat ob unter kuk oder als jugoslawien gegründet wurde wie wollt ihr das dann vergleichen ?? NUR durch historische texte ?
    ich denke es gab viele die unter einem kommunistishcen yugo gut gelebt haben und auhc welche die unzufrieden waren genauso wie heute
    jo wenn du jetzt noch die Zeit von 1918 - 39 erwähnst, dann darfste mitreden...:iconbiggrin:

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