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Bosnische Feldheeren, Krieger und Persönlichkeiten

Erstellt von Kelebek, 18.09.2009, 03:14 Uhr · 235 Antworten · 42.304 Aufrufe

  1. #61
    Emir
    Zitat Zitat von Albanezi Beitrag anzeigen
    Sonja wir wissen alle das Bosnjaken früher Christen waren aber das heisst nicht das sie Serben waren .

    Sonja = -->


  2. #62
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Albanezi Beitrag anzeigen
    Die Bosnien Bosnjaken sind meistens Kroatischen Ursprungs .

    Die Sandzak Bosnjaken sind meistens Illyro Albanischer Abstammung.

    P.S.Die meisten Montenegrinner sind gar keine Slawen die sind Illyrischen Ursprungs und sind mit den Albanern verwandt.

    Bsp. Vasojevici sind verwandt mit den Kelmendi und Hoti aber man sagt nie die Vasojevici seien Albaner sehr oft liest man sie seien einfach Ilyrischen Ursprungs .


    Ich glaube du solltest lagsam in Geschichtsbüchern stöbern was Montenegro usw. angeht....hier ein bißchen "Wissen" für dich!!!!

    Als Byzanz von den im Gefolge der Schlacht von Mantzikert 1071 in äußerste Bedrängnis geraten war, nutzten die südslawischen Völker die Gunst der Stunde und setzten sich formell von Byzanz ab, was durch die Römische Kurie mit der Krönung lokaler Fürsten unterstrichen wurde. Die nun erstarkten, noch schwachen Fürstentümer der Region zwischen Dubrovnik und Cattaro (Kotor), in der auch die Keimzelle eines ersten serbischen Nationalstaates im Mittelalter zu sehen ist, werden aber erst in Folge der katastrophalen Niederlage in der Schlacht von Myriokephalon 1176 der Byzantiner gegen die Türken im 12 Jh. selbständig. Der Westbalkan kann sich für drei Jahrhunderte aus der Umklammerung einer Großmacht lösen, die durch das weitere Vordringen der Osmanen aus Anatolien in den Balkan dann im 15 Jh. erneuert wird.
    Als der erste serbische Fürst der Duklja (Dioklitien) wird Peter (als Archont bezeichnet) im 10. Jahrhundert genannt. Duklja erkannte zeitweilig auch die Oberhoheit des serbischen Groß-Župan Časlavan. Ende des 10. Jahrhunderts herrschte in Duklja Johann Wladimir (992-1016), der in byzantinischen Quellen als serbischer Princeps unter der Oberhoheit von Byzanz bezeichnet wird. Der byzantinische Chronist Johannes Skylitzes (Synopsis historiarum, Georgius Cedrenus Ioannis Scilitzae) nannte Johann Wladimir als den Herrscher Tribaliens und der umliegenden Landstriche Serbiens. 998 geriet Wladimir in Gefangenschaft des bulgarischen Zaren Samuel. Er heiratete Samuels Tochter und durfte in seine Heimat zurückkehren. Beide aber wurden von Ladislaus, dem Neffen Samuels, 1016 in Prespa (Makedonien) umgebracht.
    Johann Wladimir folgte Stefan Vojislav als Archont der Duklja (um 1040-1052), der Sohn Dragomirs. Er gilt als Stammvater der Vojislavić-Familie. Ioannis Scilitza nannte Stefan Vojislav als den Archon der Serben, die Duklja nannte Serbien (Servia). Auch ein anderer byzantinischer Chronist, Kekaumenos, der über die kriegerischen Auseinandersetzungen der Duklja mit Byzanz berichtete, bezeichnete in seinem Werk „Strategikon“ Stefan Vojislav als Travunischen Serben (Travunien, alte Bezeichnung für den Osten der Herzegowina). Stefan Vojislav erkämpfte die Unabhängigkeit der Duklja von Byzanz, und brachte zugleich Travunien und Hum im heutigen Bosnien und Herzegowina unter seine Hoheit. Sein Sohn Mihailo Vojisavljević (1052-1081) dehnte seinen Herrschaftsgebiet für kurze Zeit auf Bosnien und Raszien aus, und erhielt 1077 vom Papst Gregor VII. die Königskrone. 1089 wurde in Bar ein katholisches Erzbistum für alle serbischen Länder zwischen (den Flüssen) Cetina (südlich von Split), Save (zwischen Altserbien und der Vojvodina), Drin (Nordalbanien) und Bojana (zwischen Albanien und Montenegro) eingerichtet. Konstantin Bodin (ca. 1081-1101), der Sohn Mihailos, vereinigte noch einmal Bosnien und Raszien unter die Hoheit der Duklja. Nach seinem Tode brach das Königreich der Duklja auseinander, und der Schwerpunkt der serbischen Lande verlagerte sich nach Raszien, unter dessen Herrschaft in späterer Folge auch die Duklja kam.
    Die Duklja war Bestandteil des serbischen Staates der Nemanjiden (1168-1371). Mit dem Auseinanderbrechen des serbischen Zarenreiches unter Stefan Uroš V. konstituierte sich im Jahre 1360 ein unabhängiges Fürstentum namens Zeta unter der Dynastie der Balšić (ab 1360-1421). Nach dem Aussterben der Balšićs kam die Zeta 1421 kurze Zeit unter die Herrschaft der raszischen Fürsten Stefan Lazarević und Đurađ Branković. Seit 1427 herrschten die Crnojevići in der Zeta. Das Osmanische Reich, das seit dem 15. Jahrhundert den größten Teil des Balkans beherrschte, begnügte sich in Montenegro mit der Kontrolle über die Küstenorte sowie die Poljen von Grahovo und Niksic. Das Kerngebiet der Zeta, durch unwirtliche Gebirgs- und Karstnatur, sowie das Fehlen strategischer größerer Siedlungen gekennzeichnet, wurde politisch nie gänzlich beherrscht.
    Herrscher der Zeta im 14. und 15. Jahrhundert
    Balšić
    Sonstige
    Crnojevići
    • Rade (†1396), in Budva und Umgebung
    • Đurađ und Alexander (1396–1427 ?) in Budva und Umgebung
    • Stefan I. (1427–1465) Fürst der Zeta
    • Ivan I. (1465–1490)
    • Đurađ (1490–1496)
    • Stefan II. (1496–1498)
    • Ivan II. (1498–1515)
    • Đurađ (1515–1516)
    16. bis 19. Jahrhundert [Bearbeiten]

    Nach 1528 standen die orthodoxen Bischöfe von Cetinje formell an der Staatsspitze. Damit beginnt die neuere Geschichte Montenegros als Staat. Faktisch war dieser „Staat“ allerdings ein im Innern nur lose verbundenes, durch rivalisierende Clanstrukturen geprägtes Gemeinwesen, das - ohne moderne bürokratische Staatsspitze - unter der meist eher symbolischen Führung des jeweiligen Bischofs vor allem durch die äußere Bedrohung der Osmanen und die daraus resultierende gemeinsame Kampferfahrung zusammengehalten wurde. Ein geschickt agierender Bischof - unter dem Titel Vladika (Wladika) - konnte jedoch auch mehr als ein symbolischer Führer sein und zeitweilig geistliche und weltliche Macht - unter der Bedingung der Kooperation mit den Führern der freien montenegrinischen Bergstämme - auch faktisch vereinigen. Seit 1697 war das Amt des Vladika in der Familie Petrović Njegosch erblich geworden. Es wurde stets vom Onkel an den Neffen weitergegeben, da orthodoxe Bischöfe unverheiratet sein mussten und demnach keine legitimen Nachkommen haben konnten. Diese Onkel-Neffe-Nachfolge der Petrović überdauerte sogar die Abschaffung des Fürstbistums im Jahre 1852, da der erste weltliche Fürst (knez) aus dem Hause Petrović, Danilo I., kinderlos blieb und 1860 daher mit Nikola I. ebenfalls einen Neffen als Nachfolger erhielt.
    Neben kraftvollen und einflussreichen Vladikas - etwa dem Begründer der Bischofsdynastie Danilo I. (1697-1735) oder Peter I. (1782-1830), der das Herrschaftsgebiet erfolgreich gegen die Türken verteidigte und vergrößerte - wies die Petrović-Dynastie auch schwache Gestalten auf, welche die Macht nur nominell innehatten und neben denen sich Usurpatoren wie der Abenteurer Stefan Mali etablierten, der sich als angeblicher russischer Zar Peter III. um 1770 für mehrere Jahre bis zu seiner Ermordung als faktischer Herrscher Montenegros gerierte. 1781/82 scheinen die Petrović für kurze Zeit sogar durch einen Wladika aus dem Klane der Plamenacs aus ihrer Spitzenposition verdrängt worden zu sein. Zugleich etablierte sich damals ein weltlicher „Gouverneur“ (Guvernatur) aus dem Klane der Radonićs, dessen Nachfolger erst nach 1830 wieder entmachtet werden konnte. Herrschaft in Montenegro beruhte somit bis weit ins 19. Jahrhundert hinein auf autoritär-patriarchalischen Klanstrukturen und darauf gestützten persönlichen Beziehungen, Heirats-Netzwerken und Bündnissen.

    1797 wurde diese Gebiet ebenso wie das venezianische Dalmatien Teil der österreichischen Monarchie. Die Montenegriner machten sich zwischen 1803 und 1814 mehrfach Hoffnungen, die Hafenstadt Kotor ihrem Staate anschließen zu können, weil die Österreicher durch Napoleon geschwächt waren, aber es gelang ihnen nicht.
    1868 erließ Österreich-Ungarn ein neues Wehrgesetz, das eine mehrjährige Dienstzeit für alle Wehrpflichtigen vorsah. Die Bevölkerung der Region Krivošije nahe von Kotor setzte sich gegen diesen Plan zur Wehr und es kam zu Kampfhandlungen zwischen Aufständischen und Armee-Einheiten, die von der k.u.k. Kriegsmarine unterstützt wurden. 1882 kam es wieder zu einem Aufstand in der Krivošije, der das Eingreifen der Marine nötig machte. Das Gebiet um die Bucht von Kotor blieb bis 1918 Teil der zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörenden Provinz Dalmatien. Es wurde ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als wichtiger Stützpunkt der k. u. k. Kriegsmarine genutzt, die dort neben Kriegsschiffen ab Beginn des 20. Jahrhunderts auch Seeflieger und U-Boote stationiert hatte.
    Nach 1830 gelang es zwei kraftvollen Vertretern der Familie Petrović, dem Wladika Peter II. (1813-1851) und seinem Nachfolger Daniel II. (1852-1860), der kurz noch als Wladika, dann aber als weltlicher Fürst (Daniel I.) regierte, die Klankonflikte zu dämpfen, konkurrierende Führungsansprüche zu zerschlagen und Ansätze einer modernen Staatsverwaltung zu errichten. Gerade der Versuch, die Regelungskompetenz eines modernen "Staates" gegenüber traditionellen Denkmustern durchzusetzen, führte jedoch 1860 zur Ermordung des Fürsten Daniel.

    Montenegro im Jahre 1862


    Dessen Neffe und Nachfolger Nikolaus I. (1860 - 1918) führte die autoritäre Modernisierungspolitik seiner beiden Vorgänger geschmeidiger und erfolgreicher weiter. Das Land erhielt ein an ausländischen Vorbildern orientiertes Gesetzbuch, baute eine moderne Bürokratie auf, an deren Spitze 1879 erstmals ein Regierungskabinett unter einem „Ministerpräsidenten“ trat (bis 1905 aber bezeichnenderweise ein Onkel des Fürsten), und im Militärbereich wurde neben den traditionellen Freiwilligenverbänden (die eher Guerillatruppen glichen) eine kleine, von Russland geschulte und finanzierte Armee aufgebaut. Die enge politische Bindung an das Zarenreich, die schon auf die Zeit Peters des Großen und des Wlads Daniels I. zurückging, nutzte dem kleinen Montenegro zunächst, brachte es allerdings immer stärker in ein neues Vasallitätsverhältnis. Im russisch-türkischen Krieg von 1877/78 stand Montenegro (neben Serbien und Rumänien) auf der Seite des russischen Siegers: 1878 wurde die Unabhängigkeit Montenegros von den europäischen Großmächten anerkannt, und das Land bekam auf dem Berliner Kongress den Hafen Bar zugesprochen und hatte erstmals eigenen Zugang zum Meer. In der Folgezeit konnten die Montenegriner dem geschwächten Osmanischen Reich verschiedene Gebiete gewaltsam entreißen und ihr Staatsgebiet bis 1913 verdoppeln.

  3. #63
    Magic
    [QUOTE=sonja1612c;1311489]NEIN und an diesem Beispiel sieht man ganz genau WOHER die Bosniaken stammten!!!

    Sokollu Mehmed Pascha stammte aus einer serbisch-orthodoxen bosnischen Familie und wurde auf den Namen Bajica getauft.




    Richtig aus BOSNIEN und was sind orthodoxe Bosnier die sich oft serbische Bosnier nennen? Richtig BOSNIER
    Aj al si glupaca

  4. #64
    Magic
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    KANNSTE NICHT LESEN WELCHE SPRACHE HAT ER ALS HOFSPRACHE GEMACHT?????BITTE NOCHMALS GENAU DURCHLESEN!!!!
    Diese welche er in BOSNIEN gelernt hat von seinen Bosnischen Eltern

  5. #65
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    [quote=Magic;1311551]
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    NEIN und an diesem Beispiel sieht man ganz genau WOHER die Bosniaken stammten!!!

    Sokollu Mehmed Pascha stammte aus einer serbisch-orthodoxen bosnischen Familie und wurde auf den Namen Bajica getauft.




    Richtig aus BOSNIEN und was sind orthodoxe Bosnier die sich oft serbische Bosnier nennen? Richtig BOSNIER
    Aj al si glupaca

    Ajde bre glupane!!!!
    Also bin z.b. ICH Deutsche oder orthodoxe Deutsche????Oder egal welcher Kroate/Serbe im Ausland (wi z.b. leben hier schon inder 3. Generation) Deutsche oder Österreicher???

    Genauso ist es auch mit Bosnien!!!!Verstehste????

  6. #66
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    Diese welche er in BOSNIEN gelernt hat von seinen Bosnischen Eltern
    Nochmals für ANALPHABETEN:

    Unter seinem Schwager Selim II. herrschte Sokollu Mehmed Pascha de facto uneingeschränkt über das Osmanische Reich. Während dieser Zeit gewannen südslawische Kreise Einfluss auf das Reich, die serbokroatische Sprache zählte damals zu den Hofsprachen der
    Hohen Pforte" target="_blank">Hohen Pforte
    Hohe_Pforte
    .

  7. #67
    Magic
    [quote=sonja1612c;1311559]
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen


    Ajde bre glupane!!!!
    Also bin z.b. ICH Deutsche oder orthodoxe Deutsche????Oder egal welcher Kroate/Serbe im Ausland (wi z.b. leben hier schon inder 3. Generation) Deutsche oder Österreicher???

    Genauso ist es auch mit Bosnien!!!!Verstehste????
    Pa eto opet razlog sto si glupaca

    Du bist nach Deutschland/Österreich eingewandert,die waren schon immer in Bosnien,nur der glaube den sie(wir auch)angenommen haben ist eingewandert aber es waren immer Bosnier,was man auch sieht und merkt sobald sie woanders sind,z.b.in serbien

  8. #68
    Absent
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Ich glaube du solltest lagsam in Geschichtsbüchern stöbern was Montenegro usw. angeht....hier ein bißchen "Wissen" für dich!!!!

    Als Byzanz von den im Gefolge der Schlacht von Mantzikert 1071 in äußerste Bedrängnis geraten war, nutzten die südslawischen Völker die Gunst der Stunde und setzten sich formell von Byzanz ab, was durch die Römische Kurie mit der Krönung lokaler Fürsten unterstrichen wurde. Die nun erstarkten, noch schwachen Fürstentümer der Region zwischen Dubrovnik und Cattaro (Kotor), in der auch die Keimzelle eines ersten serbischen Nationalstaates im Mittelalter zu sehen ist, werden aber erst in Folge der katastrophalen Niederlage in der Schlacht von Myriokephalon 1176 der Byzantiner gegen die Türken im 12 Jh. selbständig. Der Westbalkan kann sich für drei Jahrhunderte aus der Umklammerung einer Großmacht lösen, die durch das weitere Vordringen der Osmanen aus Anatolien in den Balkan dann im 15 Jh. erneuert wird.
    Als der erste serbische Fürst der Duklja (Dioklitien) wird Peter (als Archont bezeichnet) im 10. Jahrhundert genannt. Duklja erkannte zeitweilig auch die Oberhoheit des serbischen Groß-Župan Časlavan. Ende des 10. Jahrhunderts herrschte in Duklja Johann Wladimir (992-1016), der in byzantinischen Quellen als serbischer Princeps unter der Oberhoheit von Byzanz bezeichnet wird. Der byzantinische Chronist Johannes Skylitzes (Synopsis historiarum, Georgius Cedrenus Ioannis Scilitzae) nannte Johann Wladimir als den Herrscher Tribaliens und der umliegenden Landstriche Serbiens. 998 geriet Wladimir in Gefangenschaft des bulgarischen Zaren Samuel. Er heiratete Samuels Tochter und durfte in seine Heimat zurückkehren. Beide aber wurden von Ladislaus, dem Neffen Samuels, 1016 in Prespa (Makedonien) umgebracht.
    Johann Wladimir folgte Stefan Vojislav als Archont der Duklja (um 1040-1052), der Sohn Dragomirs. Er gilt als Stammvater der Vojislavić-Familie. Ioannis Scilitza nannte Stefan Vojislav als den Archon der Serben, die Duklja nannte Serbien (Servia). Auch ein anderer byzantinischer Chronist, Kekaumenos, der über die kriegerischen Auseinandersetzungen der Duklja mit Byzanz berichtete, bezeichnete in seinem Werk „Strategikon“ Stefan Vojislav als Travunischen Serben (Travunien, alte Bezeichnung für den Osten der Herzegowina). Stefan Vojislav erkämpfte die Unabhängigkeit der Duklja von Byzanz, und brachte zugleich Travunien und Hum im heutigen Bosnien und Herzegowina unter seine Hoheit. Sein Sohn Mihailo Vojisavljević (1052-1081) dehnte seinen Herrschaftsgebiet für kurze Zeit auf Bosnien und Raszien aus, und erhielt 1077 vom Papst Gregor VII. die Königskrone. 1089 wurde in Bar ein katholisches Erzbistum für alle serbischen Länder zwischen (den Flüssen) Cetina (südlich von Split), Save (zwischen Altserbien und der Vojvodina), Drin (Nordalbanien) und Bojana (zwischen Albanien und Montenegro) eingerichtet. Konstantin Bodin (ca. 1081-1101), der Sohn Mihailos, vereinigte noch einmal Bosnien und Raszien unter die Hoheit der Duklja. Nach seinem Tode brach das Königreich der Duklja auseinander, und der Schwerpunkt der serbischen Lande verlagerte sich nach Raszien, unter dessen Herrschaft in späterer Folge auch die Duklja kam.
    Die Duklja war Bestandteil des serbischen Staates der Nemanjiden (1168-1371). Mit dem Auseinanderbrechen des serbischen Zarenreiches unter Stefan Uroš V. konstituierte sich im Jahre 1360 ein unabhängiges Fürstentum namens Zeta unter der Dynastie der Balšić (ab 1360-1421). Nach dem Aussterben der Balšićs kam die Zeta 1421 kurze Zeit unter die Herrschaft der raszischen Fürsten Stefan Lazarević und Đurađ Branković. Seit 1427 herrschten die Crnojevići in der Zeta. Das Osmanische Reich, das seit dem 15. Jahrhundert den größten Teil des Balkans beherrschte, begnügte sich in Montenegro mit der Kontrolle über die Küstenorte sowie die Poljen von Grahovo und Niksic. Das Kerngebiet der Zeta, durch unwirtliche Gebirgs- und Karstnatur, sowie das Fehlen strategischer größerer Siedlungen gekennzeichnet, wurde politisch nie gänzlich beherrscht.
    Herrscher der Zeta im 14. und 15. Jahrhundert
    Balšić
    Sonstige
    Crnojevići
    • Rade (†1396), in Budva und Umgebung
    • Đurađ und Alexander (1396–1427 ?) in Budva und Umgebung
    • Stefan I. (1427–1465) Fürst der Zeta
    • Ivan I. (1465–1490)
    • Đurađ (1490–1496)
    • Stefan II. (1496–1498)
    • Ivan II. (1498–1515)
    • Đurađ (1515–1516)
    16. bis 19. Jahrhundert [Bearbeiten]

    Nach 1528 standen die orthodoxen Bischöfe von Cetinje formell an der Staatsspitze. Damit beginnt die neuere Geschichte Montenegros als Staat. Faktisch war dieser „Staat“ allerdings ein im Innern nur lose verbundenes, durch rivalisierende Clanstrukturen geprägtes Gemeinwesen, das - ohne moderne bürokratische Staatsspitze - unter der meist eher symbolischen Führung des jeweiligen Bischofs vor allem durch die äußere Bedrohung der Osmanen und die daraus resultierende gemeinsame Kampferfahrung zusammengehalten wurde. Ein geschickt agierender Bischof - unter dem Titel Vladika (Wladika) - konnte jedoch auch mehr als ein symbolischer Führer sein und zeitweilig geistliche und weltliche Macht - unter der Bedingung der Kooperation mit den Führern der freien montenegrinischen Bergstämme - auch faktisch vereinigen. Seit 1697 war das Amt des Vladika in der Familie Petrović Njegosch erblich geworden. Es wurde stets vom Onkel an den Neffen weitergegeben, da orthodoxe Bischöfe unverheiratet sein mussten und demnach keine legitimen Nachkommen haben konnten. Diese Onkel-Neffe-Nachfolge der Petrović überdauerte sogar die Abschaffung des Fürstbistums im Jahre 1852, da der erste weltliche Fürst (knez) aus dem Hause Petrović, Danilo I., kinderlos blieb und 1860 daher mit Nikola I. ebenfalls einen Neffen als Nachfolger erhielt.
    Neben kraftvollen und einflussreichen Vladikas - etwa dem Begründer der Bischofsdynastie Danilo I. (1697-1735) oder Peter I. (1782-1830), der das Herrschaftsgebiet erfolgreich gegen die Türken verteidigte und vergrößerte - wies die Petrović-Dynastie auch schwache Gestalten auf, welche die Macht nur nominell innehatten und neben denen sich Usurpatoren wie der Abenteurer Stefan Mali etablierten, der sich als angeblicher russischer Zar Peter III. um 1770 für mehrere Jahre bis zu seiner Ermordung als faktischer Herrscher Montenegros gerierte. 1781/82 scheinen die Petrović für kurze Zeit sogar durch einen Wladika aus dem Klane der Plamenacs aus ihrer Spitzenposition verdrängt worden zu sein. Zugleich etablierte sich damals ein weltlicher „Gouverneur“ (Guvernatur) aus dem Klane der Radonićs, dessen Nachfolger erst nach 1830 wieder entmachtet werden konnte. Herrschaft in Montenegro beruhte somit bis weit ins 19. Jahrhundert hinein auf autoritär-patriarchalischen Klanstrukturen und darauf gestützten persönlichen Beziehungen, Heirats-Netzwerken und Bündnissen.

    1797 wurde diese Gebiet ebenso wie das venezianische Dalmatien Teil der österreichischen Monarchie. Die Montenegriner machten sich zwischen 1803 und 1814 mehrfach Hoffnungen, die Hafenstadt Kotor ihrem Staate anschließen zu können, weil die Österreicher durch Napoleon geschwächt waren, aber es gelang ihnen nicht.
    1868 erließ Österreich-Ungarn ein neues Wehrgesetz, das eine mehrjährige Dienstzeit für alle Wehrpflichtigen vorsah. Die Bevölkerung der Region Krivošije nahe von Kotor setzte sich gegen diesen Plan zur Wehr und es kam zu Kampfhandlungen zwischen Aufständischen und Armee-Einheiten, die von der k.u.k. Kriegsmarine unterstützt wurden. 1882 kam es wieder zu einem Aufstand in der Krivošije, der das Eingreifen der Marine nötig machte. Das Gebiet um die Bucht von Kotor blieb bis 1918 Teil der zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörenden Provinz Dalmatien. Es wurde ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als wichtiger Stützpunkt der k. u. k. Kriegsmarine genutzt, die dort neben Kriegsschiffen ab Beginn des 20. Jahrhunderts auch Seeflieger und U-Boote stationiert hatte.
    Nach 1830 gelang es zwei kraftvollen Vertretern der Familie Petrović, dem Wladika Peter II. (1813-1851) und seinem Nachfolger Daniel II. (1852-1860), der kurz noch als Wladika, dann aber als weltlicher Fürst (Daniel I.) regierte, die Klankonflikte zu dämpfen, konkurrierende Führungsansprüche zu zerschlagen und Ansätze einer modernen Staatsverwaltung zu errichten. Gerade der Versuch, die Regelungskompetenz eines modernen "Staates" gegenüber traditionellen Denkmustern durchzusetzen, führte jedoch 1860 zur Ermordung des Fürsten Daniel.

    Montenegro im Jahre 1862


    Dessen Neffe und Nachfolger Nikolaus I. (1860 - 1918) führte die autoritäre Modernisierungspolitik seiner beiden Vorgänger geschmeidiger und erfolgreicher weiter. Das Land erhielt ein an ausländischen Vorbildern orientiertes Gesetzbuch, baute eine moderne Bürokratie auf, an deren Spitze 1879 erstmals ein Regierungskabinett unter einem „Ministerpräsidenten“ trat (bis 1905 aber bezeichnenderweise ein Onkel des Fürsten), und im Militärbereich wurde neben den traditionellen Freiwilligenverbänden (die eher Guerillatruppen glichen) eine kleine, von Russland geschulte und finanzierte Armee aufgebaut. Die enge politische Bindung an das Zarenreich, die schon auf die Zeit Peters des Großen und des Wlads Daniels I. zurückging, nutzte dem kleinen Montenegro zunächst, brachte es allerdings immer stärker in ein neues Vasallitätsverhältnis. Im russisch-türkischen Krieg von 1877/78 stand Montenegro (neben Serbien und Rumänien) auf der Seite des russischen Siegers: 1878 wurde die Unabhängigkeit Montenegros von den europäischen Großmächten anerkannt, und das Land bekam auf dem Berliner Kongress den Hafen Bar zugesprochen und hatte erstmals eigenen Zugang zum Meer. In der Folgezeit konnten die Montenegriner dem geschwächten Osmanischen Reich verschiedene Gebiete gewaltsam entreißen und ihr Staatsgebiet bis 1913 verdoppeln.

    Gehst du überhaupt auf meinen Beitrag ein oder Postest du immer einfach lange texte ?

    Die Vasojevici und Piperi sind verwandt mit den Albanischen Stämmen Krasniqi Hoti und noch andere ausserdem haben keine anderen Südslawen ausser Montenegrinner Stämme.

    Die Montenegriner sind vielleicht Heute Slawen aber haben Illyrische Vorfahren
    Und Milosevic ist einer davon der zum Stamm der Vasojevici gehört genau so Stammen Bulatovic Djukanovic und Arkan von Illyrischen Stämmen.
    Ivica Dacic wie kann man nur Dacic heissen und Serbe sein Dacic sind Albaner
    sie heissen nur Daci und es gibt viele Bosnjaken die auch Dacic heissen und die Sagen auch die seien Albanisch Stämmig.
    Genau so sind Zukorlic , Zilkic ,Ugljanin und Kuc i puno tako dalje Albanisch Stämmig.

    Ich kann immer so weiter machen .


    Und bitte jetzt nicht einfach lange Text Posten sondern beweisen das die Vasojevici Slawen sind .


    Ausserdem ist euer KAradzordze Albaner ^^

  9. #69
    Magic
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Nochmals für ANALPHABETEN:

    Unter seinem Schwager Selim II. herrschte Sokollu Mehmed Pascha de facto uneingeschränkt über das Osmanische Reich. Während dieser Zeit gewannen südslawische Kreise Einfluss auf das Reich, die serbokroatische Sprache zählte damals zu den Hofsprachen der
    Hohen Pforte" target="_blank">Hohen Pforte
    Hohe_Pforte
    .
    Da Du anscheinend wirklich hohl bist wie ein didgeridoo und nur von Wiki Deine Bildung erhälst für Dich nochmal,denkst Du die Sprache wurde damals vor 500 Jahren serbokroatisch genannt? So steht es heute in Wiki,er war Bosnier und sprach damit Bosnisch und für Bosnien hat er sich eingesetzt und nicht für Serbien sestro egal was für schwachsinn Du Dir aus dem Arsch zauberst,Bosnier waren keine Serben oder Kroaten(zumindest die absolute mehrheit nicht)und Bosnier sind dazu noch die Ureinwohner des Balkan(bosnische serben und kroaten ebenfalls mitgerechnet)

  10. #70
    Magic
    Zitat Zitat von Albanezi Beitrag anzeigen
    Gehst du überhaupt auf meinen Beitrag ein oder Postest du immer einfach lange texte ?

    Die Vasojevici und Piperi sind verwandt mit den Albanischen Stämmen Krasniqi Hoti und noch andere ausserdem haben keine anderen Südslawen ausser Montenegrinner Stämme.

    Die Montenegriner sind vielleicht Heute Slawen aber haben Illyrische Vorfahren
    Und Milosevic ist einer davon der zum Stamm der Vasojevici gehört genau so Stammen Bulatovic Djukanovic und Arkan von Illyrischen Stämmen.
    Ivica Dacic wie kann man nur Dacic heissen und Serbe sein Dacic sind Albaner
    sie heissen nur Daci und es gibt viele Bosnjaken die auch Dacic heissen und die Sagen auch die seien Albanisch Stämmig.
    Genau so sind Zukorlic , Zilkic ,Ugljanin und Kuc i puno tako dalje Albanisch Stämmig.

    Ich kann immer so weiter machen .


    Und bitte jetzt nicht einfach lange Text Posten sondern beweisen das die Vasojevici Slawen sind .


    Ausserdem ist euer KAradzordze Albaner ^^
    Schwachsinn.De i ti ne seri sa tvojim glupostima koje su ti ucerali

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