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Botellón

Erstellt von Rane, 18.08.2008, 10:02 Uhr · 2 Antworten · 1.068 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972

    Daumen hoch Botellón

    Begriffserklärung
    "Als Botellón [boteˈʎon] (span. „große Flasche“), Botelleo [boteˈʎeo], Botellona [boteˈʎona] oder auch Borrachera [boraˈtʃeɾa] wird in Spanien ein etwa Anfang bis Mitte der 1990er Jahre aufgekommener Brauch Jugendlicher und junger Erwachsener bezeichnet, die sich vornehmlich abends an den Wochenenden zum gemeinsamen Alkoholkonsum und Feiern an öffentlichen Plätzen versammeln. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Art des Alkoholkonsums, der vorzugsweise aus großen selbstgemixten 1- oder 1,5-Liter-Flaschen erfolgt, die sich die Teilnehmer von Botellones in Geschäften selbst kaufen. Der Botellón bildet meist den Auftakt für die Abende am Wochenende.
    Seit etwa 2002 sind so genannte Macrobotellones bekannt, bei denen sich teilweise Tausende Teilnehmer vor allem in den großen spanischen Städten versammeln. Diese Macrobotellones werden meist über Webseiten, E-Mail oder SMS oft spontan organisiert und haben sich mittlerweile zu einer Art Wettbewerb zwischen den Jugendlichen spanischer Städte entwickelt. Ziel der unbekannten Organisatoren ist dabei eine möglichst große Menschenmenge spontan zusammenzuführen. Zu einem der größten Macrobotellones in Spanien kamen im März 2004 in Sevilla etwa 70.000 Personen zusammen.[1]"




    Über 3500 Anmeldungen für den 1. Züri-Botellón

    Der Trend aus Spanien hat Zürich erreicht: Am 29. August soll auf der Blatterwiese ein Botellón stattfinden – organisiert von einem 17-Jährigen.



    «Wenn alle kommen, die sich angemeldet haben, wird es gigantisch», sagt KV-Lehrling Jan Fröhlich und blickt über die Blatterwiese beim Chinagarten. Hier will der 17-Jährige aus Nänikon am 29. August das neue Schuljahr mit einem Massenbesäufnis nach spanischem Vorbild einläuten.

    Letzte Woche erfuhr Fröhlich von Saufpartys in Genf und Lausanne – und rief über Facebook spontan zum 1. Züri-Botellón auf. «Es haben sich bis jetzt über 3500 Leute aus der ganzen Schweiz angemeldet», sagt Fröhlich.

    Nach dem Riesenansturm haben neben den Medien aber auch die Polizei den 17-Jährigen im Visier: «Wir klären im Moment die Rechtslage für einen solchen Anlass ab», sagt Sprecher René Ruf. Ein Einsatz ist nicht auszuschliessen: «Wir dürfen beispielsweise Minderjährigen harten Alkohol wegnehmen», sagt Ruf. Das sei auch dringend nötig, findet SVP-Fraktionspräsident Mauro Tuena: «Es kann doch nicht sein, dass ein 17-Jähriger zu einem Massenabsturz aufruft», sagt Tuena. Die Polizei müsse präsent sein und betrunkene Jugendliche «einsammeln». Eltern sollen sie vom Posten abholen. Zudem sei für ihn ein Verbot des Anlasses klar: «Die Wiese wird für einen gesteigerten Gemeingebrauch benutzt – das braucht eine Bewilligung», sagt er.

    20min



    hehehe... lustiger trend, der sich offenbar nun auch in anderen europäischen ländern etabliert. mal wieder was, worüber sich die sittenwächter göttlich aufregen können

  2. #2
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Also... Ich werde bestimmt nicht hingehen. Will keine kleinen Kinder (die andere "Teenies" nennen) um mich herum, die sich besaufen und meinen sie seien jetzt wer.
    Ich denke, die Hälfte wird dort Minderjährig sein und ein ganz grosser Teil unter 20.
    - Was soll ich denn dort.

  3. #3
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Also... Ich werde bestimmt nicht hingehen. Will keine kleinen Kinder (die andere "Teenies" nennen) um mich herum, die sich besaufen und meinen sie seien jetzt wer.
    Ich denke, die Hälfte wird dort Minderjährig sein und ein ganz grosser Teil unter 20.
    - Was soll ich denn dort.
    na extra nach zürich fürn massenbesäufnis würde ich jetzt auch nicht gehen. ich finde die idee dahinter einfach ziemlich lustig, dabei gehts mir primär eigentlich nicht um den alk (ist so ein wenig ähnlich wie die spontanten öffentlichen ipod-tanzparties, bei denen sich leute trafen und jeder zu seiner eigenen musik abging). ich kann mir die roten köpfe der politiker schon bildhaft vorstellen, wie sie sich darüber aufregen, dass es z.z. noch kein gesetz gibt, mit dem sich sowas verbieten lässt. und auf die begründung, wieso sies nun doch unterbinden lassen. in genf haben die spassverderber ganz einfach mal den kompletten park, für dens geplant war, abgeriegelt.