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Erstellt von kapsamun, 10.01.2008, 19:44 Uhr · 26 Antworten · 1.838 Aufrufe

  1. #11

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    However, the most comprehensive program in which the means and methods of solving the Albanian question were defined was the Memorandum, “The Expulsion of Albanians”, presented by the leading Serb historian Vasa Cubrilovic. Although the memorandum was presented at the Serbian Cultural Club on 7th March 1937, it would remain unknown to Albanian and Yugoslav public opinion for a long time. At the time when the memorandum was written, and for many years later, Serb policy-makers were careful to disclose its existence. They were aware of the fact that a racist project aimed at the elimination of an entire population from its ethnic territories, a rare project in the European history, would have political consequences damaging to its international standing and reputation. The aim, essentially, was to push the Kosovo Albanians into exile by making their lives unbearable. The author of the project Vaso Cubrilovic wrote:
    “At a time when Germany can expel tens of thousands of Jews . . . the shifting of a few hundred thousand Albanians will not lead to the outbreak of a world war. The enforcement of laws to make economic activity by Albanians impossible, the ill-treatment of their clergy, the destruction of their cemeteries, and secretly burning down their villages and city quarters are some of the immediate measures that should be imposed”.

    According to the very detailed project, the only way to provide a final solution to the Albanian question was to expel Kosovo Albanians, en masse, collectively in Turkey and Albania. An agreement between Serb and Turkish officials to expel initially over 40,000 Albanian families and later some 400, 000 Albanian families to Turkey was made in 1938.


    Bekim Collaku Dissertation

  2. #12

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    Dazu nähere Informationen auch in diesem Buch auf Seite 105 und 108.

    Between Serb and Albanian: A History of Kosovo

    Von Miranda Vickers




    Between Serb and Albanian: A History ... - Google Buchsuche

  3. #13

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    Die Zahlen des Genozids vom anfang der 19. jahrhunderts belaufen sich von 50 000-200 000 ermordete Albaner, steht jedenfalls so auf der Seite der Bedrohten Völker.

    Ich weis jedenfalls nicht ob die Massenvetreibungen durch die serbische Expansion 1878 (die Nis REgion) nach der osm Herrschaft zusammegestellt werden mit der Expansion ins Kosovo und albanien (adriazugang), da sind eben ca. 30 Jahre Unterschied zu beiden Erreignisen.

  4. #14

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    Ich kann mich irren.

    Aber tratt diese Agrarreform nicht 1994 wieder ein?

    Ich glaube dass war genau das gleiche, nicht-albaner duften kein Land kaufen, und Serben durften nicht verkaufen.

    Wurde in der Verfassung festgeschrieben, 1994.

    Weist du was davoon ?

  5. #15

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    Zitat Zitat von kapsamun Beitrag anzeigen
    Ich kann mich irren.

    Aber tratt diese Agrarreform nicht 1994 wieder ein?

    Ich glaube dass war genau das gleiche, nicht-albaner duften kein Land kaufen, und Serben durften nicht verkaufen.

    Wurde in der Verfassung festgeschrieben, 1994.

    Weist du was davoon ?
    Ich glaube irgendwo mal davon gelesen zu haben, ich weiss nur nicht mehr genau ob das zu Milos-Zeiten war oder zu einer anderen Zeit... Was ich weiss ist, dass die Albaner eine Art Vertrag unterschreiben mussten unter Milos, in dem sie den damaligen serbischen Terrorstaat akzeptieren.

    Viele weigerten sich diesen Vertrag zu unterschreiben und danach folgten Massenentlassungen und alle Stellen wurden von Serben besetzt.

  6. #16

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    For the incoming settlers 330 settlements and villages were built with 12,689 houses, fourty-six schools and thirty-two churches. Bekim Collaku Dissertation
    Das war die Zeit wo man auf den Länderen der Familie Curri (Bajram Curri) eine Kirche gebaut wurde.


    Heute werden diese Länderein von der Ortho Kirche beansprucht, war auch ein Thema ind er Dezentralisierung,worin auch sehr alte Bauten der Familie Curri sind.

    Aber ich glaube, dass sich kaum durchbringen, BAjam Curri ist eni Nationalheld, dass können sie nicht tun, oder sie werden enorma probleme bekommen. Die Bevölkerung wird sich auf jedenfall währen.

  7. #17

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Ich glaube irgendwo mal davon gelesen zu haben, ich weiss nur nicht mehr genau ob das zu Milos-Zeiten war oder zu einer anderen Zeit... Was ich weiss ist, dass die Albaner eine Art Vertrag unterschreiben mussten unter Milos, in dem sie den damaligen serbischen Terrorstaat akzeptieren.

    Viele weigerten sich diesen Vertrag zu unterschreiben und danach folgten Massenentlassungen und alle Stellen wurden von Serben besetzt.
    JA, dass war 1989, bei der erstürmung des Parlamentes mit Panzer und Knüppel. Unter vorgehaltener Waffe musste man das Kosovo zu Serbien erklären(also die Autonomie abbschafen), also man hielt die waffe an die schläffe und sagte, entweder du stimmst dafür oder du stribst. 7 haben nicht gestimmt, und wurden verschleppt, von denen fehlt noch heute jede spur.

    Da giebt es eine interessante geschichte dazu, wo mein Onkel dabei war.

    Eva Brendli eine Amerikanische Menschenrechtlerin (sie war blind) kamm ins Kosovo, wurde von der UDBA gesucht, mein Onkel und einige andere aktivisten, musste eine irre fahrt durch Prizren machen, eine verfolgungjagt, wenn mein Onkel erzählt, hört es sich wie in einem Jams Bond film an, eine ungaubliche geshichte.

    Jedenfalls versammelte sich das Parlament in einem anderen ORt wo dan EVa Brenli auch anwesend war, und sie sagte: "Rechtlich gesehen spielt es keine Rolle wo man die Parlamentssitzung hält, sondern ob alle Anwesend sind, danach wurde die rep. Kosovo ausgerufen.

  8. #18

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    Noch ein detail aus den 80iger.

    Belgrad hatte über jeden 3ten Albaner eine AKte, es existieren rund 600 000 Akten über Albaner in Belgrad. Auch über mich und meine ganze FAmilie

  9. #19

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    Zitat Zitat von kapsamun Beitrag anzeigen
    JA, dass war 1989, bei der erstürmung des Parlamentes mit Panzer und Knüppel. Unter vorgehaltener Waffe musste man das Kosovo zu Serbien erklären, also man hielt die waffe an die schläffe und sagte, entweder du stimmst dafür oder du stribst. 7 haben nicht gestimmt, und wurden verschleppt, von denen fehlt noch heute jede spur.

    Da giebt es eine interessante geschichte dazu, wo mein Onkel dabei war.

    Eva Brendli eine Amerikanische Menschenrechtlerin (sie war blind) kamm ins Kosovo, wurde von der UDBA gesucht, mein Onkel und einige andere aktivisten, musste eine irre fahrt durch Prizren machen, eine verfolgungjagt, wenn mein Onkel erzählt, hört es sich wie in einem Jams Bond film an, eine ungaubliche geshichte.

    Jedenfalls versammelte sich das Parlament in einem anderen ORt wo dan EVa Brenli auch anwesend war, und sie sagte: "Rechtlich gesehen spielt es keine Rolle wo man die Parlamentssitzung hält, sondern ob alle Anwesend sind, danach wurde die rep. Kosovo ausgerufen.
    Ja, ich kenne auch solche Geschichten...

    Kennst du Bajram Kelmendi?

    Er war advocat. Vor dem Krieg in Kosova wurden sehr viele unschuldige Albaner in Gefängnisse verschleppt und gefoltert. Er setzte sich für die Rechte dieser Gefangen ein und während des Krieges berichtete er über die serbischen Verbrechen an der albanischen Zivilbevölkerung. Man fand seine Leiche und das seiner zwei Söhne in der Nähe des Flusses...

    Man sagt Heute, dieser Mann so viel Wissen über die serbischen Verbrechen hatte, dass er den ganzen Staat hätte anklagen können, wenn er Heute noch am leben wäre...

    Übrigens übernimmt nun seine Frau die Anwältin Nekibe Kelmendi das Justizministerium in Kosovë.

  10. #20

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    Zitat Zitat von kapsamun Beitrag anzeigen
    Noch ein detail aus den 80iger.

    Belgrad hatte über jeden 3ten Albaner eine AKte, es existieren rund 600 000 Akten über Albaner in Belgrad. Auch über mich und meine ganze FAmilie
    Die serbische Terrorpolizei verfolgte vorzugsweise intellektuelle Albaner, die sich für die Rechte der Albaner einsetzten.

    Der serbische Geheimdienst verfolgte sie sogar bis ins Ausland und liess sie ermorden.

    Die Schlagzeilen der „Heilbronner Stimme“ meldeten am 18. Januar 1982: „Drei Tote bei Attentat in Heilbronn-Untergruppenbach – Exil-Jugoslawen im Auto erschossen – Opfer befürworteten ein unabhängiges Kosovo – Sterbender beschuldigte Geheimdienst“
    Diese sogenannten Exil-Jugoslaven waren Albaner, einer von ihnen war Jusuf Gervalla.

    Damals nannte man die Toten „Exil-Jugoslawen“. Heute heißen sie Kosovo-Albaner.
    Der damalige Staatsanwalt Ehmann sagte: „Ich bin der Meinung, dass alles dafür spricht, dass es der jugoslawische Geheimdienst war. Für die waren die Gebrüder Gervalla so etwas wie Staatsfeinde Nr. 1.“
    Im Kosovo kennt jeder Albaner Jusuf Gervalla. Warum wurde dieser sanfte und freundliche Mann mit so unversöhnlichem Hass verfolgt? Warum hetzte die Polizei ihn und seine Familie? Warum wurden seine Gedichte und Lieder vernichtet, die von der Schönheit der Heimat sangen und von der Liebe? Warum wurden die Folterknechte in Marsch gesetzt, um Jusuf Gervalla zu brechen? Er fürchtete sich vor der Folter. „Ich weiß nicht, ob ich stark bleiben kann“, sagte er zu seinem Jugendfreund, Journalisten-Kollegen und Fluchthelfer Skender Blakaj, der, als Jusuf längst gestorben war, den Text eines Liedes geschrieben hatte:
    Zehn Jahre lang galt das Prinzip Gandhi im Kosovo. Die Tauben der Skipetaren unter ihrem Präsidenten Ibrahim Rugova, ein Schriftsteller, schluckten alle Demütigungen der serbischen Staatsmacht, ließen die Waffen ruhen, setzten auf Verhandlungen. Serbien unter Milosevic errichtete im Gegenzug ein Terrorregime. Ungeklärte Morde an Albanern häuften sich, Verhaftungen waren an der Tagesordnung, Folter gehörte zum Alltag. Serbischer Terror, das hieß: Gefängnis, Entlassungen, Obdachlosigkeit, Hunger, Vergewaltigungen. Und immer noch griffen die Albaner nicht zu den Waffen. 1990 wurde ein Gesetz mit den Titel „Arbeitsverhältnisse unter besonderen Umständen“ erlassen. Danach wurden 80 Prozent aller albanischen Arbeitnehmer entlassen. Allein im Schulwesen standen 26.000 Lehrerinnen und Lehrer auf der Straße. Und immer noch griffen die Albaner nicht zu den Waffen.
    Die Familie erfuhr, dass der Vater mit dem Tode bedroht war. Es gab nur die eine Konsequenz: Flucht. Jusuf Gervalla verabschiedete sich von der Familie und flüchtete aus seiner Heimat. Am Steuer des Fluchtautos saß sein Freund Skender Blakaj, geduckt auf der Rückbank: Jusuf Gervalla.

    Nach dem Mord gingen die Drohungen gegen die Gervallas weiter. Die Familie wusste keinen anderen Rat als nach Albanien auszureisen. Donika Gervalla schildert die Zeit der Umsiedlung: „Das war kein Leben mehr, hier zu bleiben und sich ständig bedroht zu fühlen“
    Der Tod des Patrioten Jusuf Gervalla - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner,

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